Jahresarchiv 2019

VonPOS-WATCH

STI wird nicht verkauft

Vogelsbergkreis(pm). In den vergangenen Monaten wurde die zukünftige Weichenstellung des Unternehmens eingehend analysiert und jetzt abschließend darüber entschieden: Die STI Group bleibt inhabergeführt. Gespräche mit potenziellen Käufern haben Dr. Kristina Stabernack laut einer Pressemitteilung darin bestärkt, „das seit 140 Jahren am Markt erfolgreiche Familienunternehmen als solches weiterzuführen und die Firmengruppe in ihrer Gesamtheit zu erhalten“. Stabernack will sich weiterhin auf ihre Funktion als Inhaberin konzentrieren und sich ihrem sozialen Engagement widmen.

Dabei stand für Dr. Stabernack im Vordergrund, die STI Group als die Marke zu erhalten, „die ihren Partnern mit effektiven und nachhaltigen Verpackungs- und Point-of-Sale-Lösungen Wettbewerbsvorteile bietet“. Bei der Entscheidung spiele die Verantwortung für die Mitarbeiter, welche weltweit großen Anteil am Erfolg der Unternehmensgruppe haben, eine große Rolle.

Durch die nun gewonnene Planungssicherheit könne die Unternehmensführung gemeinsam mit den Mitarbeitern die Entwicklung der STI Group weiter vorantreiben und ihren Kunden auch in Zukunft maßgeschneiderte Lösungen bieten.

2000 Mitarbeiter

Die STI Group stehe wie kaum ein anderes Unternehmen für Verpackungen, Point-of-Sale-Lösungen und innovative Designs. Das Unternehmen beschäftigt rund 2000 Mitarbeiter an Produktionsstandorten in Deutschland, Ungarn, Tschechien und Großbritannien. Im Vogelsberg sind Lauterbach und Alsfeld Standorte. Vertriebsbüros und Kooperationspartner gewährleisten Marktnähe in einem internationalen, immer globaler werdenden Umfeld.

Veröffentlicht: https://www.giessener-allgemeine.de/vogelsbergkreis/alsfeld-ort848781/wird-nicht-verkauft-13275007.html

VonPOS-WATCH

Wearables: 24 Prozent mehr Mitarbeiterproduktivität

Ein Paket aus Lagerverwaltungssoftware, Head-Mounted-Display und Ringscanner soll die Lagerprozesse merklich beschleunigen können. Mit Datenbrille und Ringscanner sollen Lagermitarbeiter schneller angelernt werden und effizienter arbeiten können.

05.12.2019 Tobias Schweikl Bild: Zebra

Von der Zebra Technologies Corporation kommt ein neues Lagerangebot, mit dem Workflows optimiert, die Produktivität im Lager erhöht und das Onboarding neuer Mitarbeiter verbessert werden soll. Auf Basis von Zebras Android-basierten Mobilcomputern und mit optionalem Zubehör wie dem neuen Head-Mounted-Display „HD4000“ transformiert „Zebra FulfillmentEdge“ Lagerverwaltungssysteme, indem es Echtzeit-basierte dynamische Arbeitsabläufe ermöglicht und mobile Arbeiter bei der Kommissionierung, Verpackung und Einlagerung anleitet.

Das Unternehmen hat außerdem den neuen „RS5100 Wireless“-Ringscanner vorgestellt, den Arbeiter einfach an einem Finger befestigen können, sodass sie die Hände beim Scannen frei haben. Der kleinste und leichteste Ringscanner von Zebra bietet eine lange Akkulaufzeit und ist mit einem Einzelauslöser oder Doppelauslöser ausgestattet, sodass die Arbeiter bequem mit oder ohne Handschuhe arbeiten können. Er unterstützt außerdem die NFC-Kopplung mit den meisten Bluetooth-fähigen Enterprise-Geräten von Zebra und maximiert durch eine leistungsstarke omnidirektionale Erfassung von 1D/2D-Barcodes die Produktivität der Mitarbeiter.

Fulfillment Edge integriert vorhandene Echtzeit-WMS-Daten mit Echtzeit-Standortdaten, was für Transparenz bezüglich der Standorte von Arbeitern, Beständen und Materialtransportgeräten sorgt. Anschließend analysiert die Lösung die Daten und erstellt Echtzeit-basierte Arbeitsabläufe. Dies erfolgt in Form von elektronischen Tasks, die eine Richtungsanzeige zum nächsten Kommissionierungsort und Fotos des Artikels umfassen können, um Fehlern bei der Kommissionierung vorzubeugen. Jetzt kann ein Arbeiter Artikel aus mehreren Bestellungen gleichzeitig picken, wodurch Unternehmen ihre Fulfillment-Zeiten kürzen und die Produktivität ihrer Mitarbeiter um bis zu 24 Prozent erhöhen können.

„Durch die On-Demand-Wirtschaft steht das Lagerwesen heute unter sehr hohem Druck und muss mehr Bestellungen als jemals zuvor innerhalb kürzester Zeit abwickeln. Dafür braucht es höchst produktive, effiziente Arbeitskräfte“, so Joe White, Senior Vice President of Enterprise Mobile Computing, Zebra Technologies. „Die intuitive FulfillmentEdge-Software von Zebra und das optional erhältliche Head-Mounted-Display HD4000 geben mobilen Arbeitern klare Schritt-für-Schritt-Anweisungen, sodass sich die Ausbildungszeit um 90 Prozent verkürzt und ein nahezu sofortiges Onboarding ermöglicht wird. Zugleich profitieren Entscheidungsträger von den Echtzeiterkenntnissen und -analysen, die verbesserte datengetriebene Entscheidungen erlauben.“

Das robuste monokulare Head-Mounted-Display HD4000 ist eine optionale Ergänzung für ausgewählte mobile Computer, auf denen die Fulfillment-Edge-Lösung ausgeführt werden kann. Dank USB-Tethering-Funktion wird das Gerät den ganzen Tag über mit Strom versorgt. Zudem steigt die Produktivität von Lager-, Produktions- und Außendienstmitarbeitern, die von den freihändigen, gesteuerten Arbeitsabläufen profitieren.

Veröffentlicht: https://logistra.de/news/nfz-fuhrpark-lagerlogistik-intralogistik-wearables-24-prozent-mehr-mitarbeiterproduktivitaet-16882.html