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  • DS Smith stellt Kreislauf Design Prinzipien zur Vermeidung von Verpackungsabfall vor

    Gemeinsam mit ihrem strategischen Partner, der Ellen MacArthur Foundation, präsentierte DS Smith in einer virtuellen Live-Veranstaltung seine neuen Kreislauf Design Prinzipien. Das Unternehmen zählt zu den international führenden Verpackungsherstellern.

    Mit über 700 Verpackungsdesignern, die jährlich Hunderttausende von Display- und Verpackungslösungen entwickeln, hilft DS Smith seinen Kunden täglich bei der Optimierung von Verpackungen für individuelle Lieferkreisläufe. Die neuen Kreislauf Design Prinzipien, die in Zusammenarbeit mit der Ellen MacArthur Foundation entwickelt wurden, schaffen für die Designer einen Rahmen, um nachhaltigere Innovationen für die Kunden zu entwickeln.

    In einer Expertenrunde erörterten DS Smith und die Ellen MacArthur Foundation jetzt, warum Design beim Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft von entscheidender Bedeutung ist. Teilnehmer waren Joe Iles, Circular Design Lead bei der Ellen MacArthur Foundation, Lydia Butler, Customer Experience Manager bei DS Smith, und Greg Dawson, Head of Group Corporate Affairs Director bei DS Smith, der die Runde moderierte. Im Live-Stream beschrieben mehrere DS Smith Designer, wie sie jedes der fünf Kreislauf Design Prinzipien anwenden, um so in enger Zusammenarbeit mit ihren Kunden nachhaltigere Verpackungslösungen zu entwickeln.

    Lydia Butler, Customer Experience Manager bei DS Smith, sagte: „Obwohl unser Verpackungsmaterial Wellpappe von Natur aus zirkulär ist, arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Verpackungslösungen noch nachhaltiger zu gestalten. Wir haben uns maßgeblich von dem von der Ellen MacArthur Foundation erstellten Design Guide inspirieren lassen und mit den Kreislauf Design Prinzipien einen maßgeschneiderten Rahmen speziell für Verpackungen geschaffen. Dies wird uns dabei helfen, uns selbst herauszufordern und noch bessere Verpackungen zu entwerfen. Ich bin überzeugt, dass unsere globalen Kunden von unseren Kreislauf Design Prinzipien profitieren werden.“

    Joe Iles, Circular Design Lead bei der Ellen MacArthur Foundation, kommentierte: „Alles ist designt – von der Kleidung, die wir tragen, über die Nahrungsmittel, die wir essen, bis hin zu den Gebäuden, in denen wir leben. Die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in der Entwicklungsphase zu berücksichtigen, kann einen großen Einfluss darauf haben, wie solche Artikel hergestellt und verwendet werden und was nach der Verwendung mit ihnen geschieht. Strategische Partner wie DS Smith haben die Fähigkeit, Veränderungen schneller voranzutreiben, indem sie ihre große interne Design-Community mobilisieren und ihre Kunden, von denen viele globale Marken sind, beeinflussen. Und darüber hinaus wird das Unternehmen auch viele andere Unternehmen und Designer weltweit inspirieren.”

    Die Veranstaltung war ein wichtiger Meilenstein für DS Smith und das Unternehmen hofft, dass seine Kreislauf Design Prinzipien seinen Kunden beim Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft helfen werden. Der Live-Event wurde aufgezeichnet und kann in Kürze hier www.dssmith.com/designprinciples angeschaut werden.

  • IFA Special Edition ohne Samsung

    Wie das Headquarter in Seoul mitteilt, wird Samsung nicht an der IFA Special Edition teilnehmen: „Wir haben uns entschieden, unsere wichtigsten Neuigkeiten und Ankündigungen dieses Jahr im Rahmen einer eigenen digitalen Veranstaltung Anfang September zu präsentieren. Obwohl Samsung nicht an der IFA 2020 teilnehmen wird, freuen wir uns auf die zukünftige Fortsetzung unserer Zusammenarbeit mit der IFA.“

    Da Großmessen wegen der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden können, soll die IFA in diesem Jahr vom 3. bis 5. September 2020 als „Special Edition” stattfinden und als dreitägiger Event durchgeführt werden, zu dem nur akkreditierte Besucher zugelassen sind.

    Dabei konzentriert sich die Messe in vier eigenständigen Veranstaltungen auf ihre Kernfunktionen: IFA Global Press Conference für Keynotes und Pressekonferenzen globaler Brands, IFA Global Markets als Sourcing-Show, IFA Next meets Shift Mobility als zentrale Innovationsplattform sowie die IFA Business, Retail und Meeting Lounges. Für die Veranstaltung gelten umfassende Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien, die in Abstimmung mit den deutschen Gesundheitsbehörden und der Messe Berlin entwickelt werden.

  • Euronics Generalversammlung auf der IFA 2020

    Die Euronics Deutschland eG wird am 6. September auf dem Gelände der IFA in Berlin ihre diesjährige Generalversammlung abhalten. Die Durchführung im unmittelbaren Anschluss an die Messe biete für den langjährigen strategischen Partner der IFA verschiedene Vorteile, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Teilnahme der Mitglieder der Verbundgruppe an der IFA Special Edition sei zudem ein starkes Zeichen in Richtung Industrie.

    „Wir können die vorhandenen Räumlichkeiten, technischen Einrichtungen sowie das Sicherheits- und Hygienekonzept der IFA nutzen”, erklärte Benedict Kober, Sprecher des Vorstands von Euonics. „Berlin ist mit unterschiedlichsten Verkehrsmitteln gut erreichbar und schließlich lässt sich so der Besuch der IFA optimal mit der Teilnahme an unserer Generalversammlung verbinden.“

    Zur Unterstützung der Vorbereitung auf das Jahresendgeschäft liegt bei der IFA Special Edition 2020 ein besonderer Schwerpunkt auf den IFA Retail und Business Lounges. Als Treffpunkt für Handel und Industrie soll dieser Bereich Einkäufern und strategischen Handelspartnern Gelegenheiten bieten, sich mit den aktuellen Produktportfolios der teilnehmenden Industriepartner zeit- und kostengünstig vertraut zu machen sowie Aktionen und Postengeschäfte für das stärkste Quartal des Jahres miteinander zu verhandeln.

    „Die IFA Special Edition 2020 ist ein wichtiger Impulsgeber für ein umsatzstarkes Jahresendgeschäft”, kommentierte Jens Heithecker, IFA Executive Director. „Konjunkturell wichtiger denn je, zeigt die Teilnahme unseres strategischen Kooperationspartners Euronics, welchen Stellenwert die IFA Special Edition 2020 für die Branche hat.“

    https://www.euronics.de/

  • Wenn groß nicht groß genug ist

    LED-Wände sprengen die Grenzen und Formen der Bilddarstellung in allen Bereichen

    Wer den New Yorker Times Square betritt, über den Las Vegas Strip bummelt oder die Akihabara Elektronikmeile in Tokio besucht, erlebt beim ersten Mal einen leichten Kulturschock: Menschenmassen und LED-Wände, wohin das Auge blickt. Erstere trifft man auch vielerorts in Deutschland, letztere sind eher Ausnahme als Regel – noch. Denn auch hierzulande sind LED-Wände zunehmend auf dem Vormarsch und bergen nicht nur in puncto Werbung großes Potenzial.

    Die Lieblingsband live erleben? Das kann heutzutage richtig ins Geld gehen. Kein Wunder, geht es bei Konzerten doch immer öfter nicht nur um die Musik, sondern auch um spektakuläre Begleitshows. Pech nur, wenn die vorderen Plätze belegt oder zu teuer für die eigene Geldbörse sind. Die Musik hört dank moderner Beschallungstechnik auch das Publikum auf den hinteren Plätzen. Showeinlagen und Spezialeffekte verlieren dort jedoch schnell ihre Wirksamkeit. Es sei denn, das Event wird parallel auch auf LED-Wänden übertragen.

    Auch Stadionbesucher profitieren seit langem von dieser außergewöhnlichen Technologie, denn dank ihr sind sie zum Beispiel ganz nah an ihrer Lieblingsfußballmannschaft, können spannende Spielzüge aus der Nähe betrachten oder emotionale Momente auch von den oberen Rängen voll und ganz genießen.

    Beeindruckende Bilderwelten und -erlebnisse auch im großen Stil

    Aus dem Veranstaltungsbereich sind LED-Wände längst nicht mehr wegzudenken, in anderen Bereichen wie Werbung, Präsentation und Information halten sie jedoch erst langsam Einzug. Hohe Anschaffungskosten, schwierige Installation oder aufwändige Wartung sind häufig geäußerte Bedenken, die jedoch inzwischen schnell entkräftet werden können.

    Zwar kostet eine LED-Wand noch immer etwas mehr als ein Großformatdisplay. Dank ständig neuer Entwicklungen der Hersteller wie Aoto, Absen, Delta, NEC, Samsung oder LG sinken die Kosten jedoch fortlaufend. Und wo ein Large Format Display schon aufgrund seiner maximalen Größe von 100“ (2,54 m Bilddiagonale) an seine Grenzen stößt, erschafft eine LED-Wand auch im großen Stil beeindruckende Bilderwelten und -erlebnisse.

    Homogenes Bild dank steglosem Design

    Eine LED-Wand besteht im Gegensatz zu einem LCD-Display aus vielen einzelnen LEDs, die in LED-Modulen zusammengefasst sind. Diese wiederum werden in sogenannten Cabinets gruppiert, die sich aufgrund ihres steglosen Designs nahtlos zu einer großen Wand zusammensetzen lassen. Beeindruckende Bilder aus nahezu jedem Betrachtungsabstand und -winkel sind die Folge – und längst nicht alle Vorteile:

    • flexible Anbringung z.B. treppenförmig, halbrund geschwungen und mehr
    • klare Bilderkennung selbst von ganz Nahem dank immer kleinerer Pixelabstände
    • Darstellung von echtem Schwarz
    • noch größere Helligkeitswerte als bei LDC-Displays
    • noch stärkere Kontraste
    • höhere Lebensdauer
    • geringerer Abstand zur Wand durch weniger Strahlungswärme

    Schnelle Montage, einfache Wartung, flexibler Content

    Schon allein die im Vergleich zu LCD-Displays noch viel längere Lebensdauer reduziert den Wartungsaufwand für eine LED-Wand deutlich. Und fällt doch mal eine einzelne Diode aus, nehmen die meisten Betrachter dies überhaupt nicht wahr. Stellen mehrere Dioden gleichzeitig den Betrieb ein, ist Hilfe schnell geleistet. Denn die meisten Hersteller von LED-Wänden ermöglichen inzwischen den Austausch von LED-Modulen von der Vorderseite und sogar im laufenden Betrieb.

    Zwar sollte die Montage einer LED-Wand allein aus Garantiegründen von Profis übernommen werden, ist für diese jedoch in der Regel keine große Herausforderung. Sie bereiten den Untergrund für die Montage vor, bringen die Halterungen für die einzelnen Cabinets an, hängen diese ein und verkabeln sie.

    Die Inhalte lassen sich über PCs, Notebooks und andere mobile Endgeräte steuern. Digital Signage Player und Anwendungen können zudem dabei helfen, Content von zentraler Stelle aus an mehrere LED-Wände auszuspielen.

    Grenzenlose Anwendungsmöglichkeiten

    TASTEONE Medientechnik berät Interessenten aller Branchen individuell bei der Auswahl und Konfiguration der richtigen LED-Wand zum Beispiel für:

    • auffällige Werbung am Point of Sale
    • einprägsame Information am Point of Interest
    • ausdrucksstarke Präsentationen in Geschäftsräumen
    • außergewöhnliche Unterhaltung bei Veranstaltungen
    • abwechslungsreiches Infotainment in Foyers, Empfangs- und Wartbereichen

    Zum Portfolio des renommierten AV-Dienstleisters gehört neben Large Format Displays und LED-Wänden das gesamte Spektrum moderner Medientechnik wie zum Beispiel auch Digital Signage Lösungen, Systeme für Steuerung und Signalmanagement, Großbeschallung und vieles mehr.

    Das Leverkusener Unternehmen mit Niederlassungen in Köln, Stuttgart, Hamburg und Berlin bietet bundesweit AV as a Service: von der Beratung und Analyse über die Beschaffung und Installation bis hin zu Finanzierung, Trainings und Managed Service.

    Ausführliche Informationen zu den Angeboten für LED-Wände finden Interessenten auch auf https://www.tasteone-medientechnik.de

  • Hohes Einsparpotenzial: Studie untersucht Purchase-to-Pay-Prozess
    • Studie zur Digitalisierung des Purchase-to-Pay-Prozesses
    • Automatisierte Abläufe versprechen Effizienzgewinne
    • Vollständige Digitalisierung nur selten umgesetzt

    Von der Bedarfsmeldung über die Lieferantenauswahl, Bestellung bis zum Rechnungsmanagement: Die Beschaffung ist ein komplexer Prozess, der sich digital umgesetzt viel effizienter realisieren lässt. Diese Erkenntnis wird durch die aktuelle techconsult-Studie „Digitale Prozesse – Beschaffung und Rechnungsverwaltung in deutschen Unternehmen“ gestützt, die im Auftrag der Ceyoniq Technology exemplarisch den Purchase-to-pay-Prozess untersucht hat. Die gleiche Befragung zeigt das große Potenzial, das der Markt für digitale Lösungen auf diesem Gebiet noch birgt.

    „Viele Unternehmen erkennen die Vorteile, die die Digitalisierung bietet. Gerade in der aktuellen Situation geht es um den schnellen Zugriff auf Informationen und Dokumente an jedem Ort. Auch Prozesse und Freigaben können ortsunabhängig erfolgen, neben einer enormen Zeitersparnis oder auch einer geringen Fehlerquote“, erklärt Oliver Kreth, Geschäftsführer der Ceyoniq Technology GmbH. Ein vollständig digitalisierter Purchase-to-Pay-Prozess würde bislang dennoch nur sehr selten umgesetzt, wie die Studie zeige. „Hier gibt es noch große Potenziale, die Unternehmen nutzen sollten.“

    Der Purchase-to-Pay-Prozess ist aufgrund seiner vielen Einzelschritte und den zahlreichen Akteuren, die involviert sind, für viele Unternehmen eine Herausforderung. Sie kämpfen vor allem mit langen Durchlaufzeiten, vermeidbare Kosten sowie einer hohe Fehleranfälligkeit. Hinzu kommt die Schwierigkeit, den Überblick über zentral und dezentral beschaffte Güter zu wahren. Mit digitalen Prozessen lassen sich jedoch die Durchlaufzeiten, beispielsweise durch das Wegfallen von Liegezeiten beschleunigen. Darüber hinaus können Kosten verringert werden, indem Skontofristen softwaregestützt gewahrt und Fehlerquellen durch die Automatisierung von Routineaufgaben minimiert werden.

    Chancen und Hemmnisse

    Zu diesem Ergebnis kommt auch die Studie der techconsult. So schätzen die Befragten die Zeitersparnis, die mittels einer vollkommenen und schnittstellenübergreifenden Automatisierung des gesamten Purchase-to-Pay-Prozesses erzielt werden kann, sehr hoch ein: Durchschnittlich 40 Prozent weniger Zeitaufwand erwarten die Studienteilnehmer. Doch gibt es in vielen der befragten Unternehmen auch Hemmnisse, die die Einführung von digitalen Lösungen bremsen. Hürden sind etwa fehlendes technisches Verständnis, die Sorge vor zunehmender Komplexität oder wegfallenden Arbeitsplätzen sowie fehlendes Budget. Aufgabe der Anbieter sei es, so die Studie, „Unklarheiten und Bedenken […] durch bedarfsgerechte Informationen zu beseitigen und mit entsprechenden Serviceangeboten dem Anwender unterstützend zur Seite zu stehen“.

    Bei der Auswahl ihres Digitalisierungspartners sollten Unternehmen demnach nicht nur darauf achten, dass der Anbieter einen vollumfänglich softwaregestützten Purchase-to-Pay-Prozess ermöglicht. Eine umfassende Beratung und Projektbegleitung sollte ebenfalls zum Service gehören, damit das Digitalisierungsprojekt zum gewünschten Ergebnis führt. 

    Weitere Informationen: www.ceyoniq.com

    Über die Studie:

    Die Studie „Digitale Prozesse – Beschaffung und Rechnungsverwaltung in deutschen Unternehmen“ wurde von der techconsult GmbH im Auftrag von Ceyoniq Technology konzipiert und durchgeführt. Dabei wurden 200 Unternehmen zum Thema Beschaffung und Rechnungsmanagement befragt. Die Befragung erfolgte über einen Online-Fragebogen. Die Stichprobe umfasste Unternehmen ab 150 PCs aller Branchen. Ansprechpartner waren in erster Linie Verantwortliche aus der IT, dem Einkauf sowie dem Finanz- und Rechnungswesen.

  • Versandverpackung belegt erfolgreiche Kunststoff-Substitution – Luft und Wellpappe polstern Schalldämpfer

    Die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) hat beeindruckende Zahlen ermittelt, die belegen, dass in nahezu allen verpackungsrelevanten Bereichen erhebliches Einsparpotential für die Gesamtheit der Kunststoffe besteht. Die ermittelten Daten für Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt die GVM mit 20 % an, dies entspräche einer Menge von 825.000 Tonnen eingesparter Kunststoffe jährlich. Zwar unterscheiden sich die möglichen Substitutionsmengen in verschiedenen Produktsegmenten (Non-Food-Artikel 31 %, Lebensmittel ca. 14 %, Versandhandel ca. 75 % oder Möbel/Werkzeuge/Büroartikel/Spielwaren ebenfalls ca. 75 %), doch prinzipiell lassen sich sehr große Mengen bisher eingesetzter Kunststoff-Verpackungslösungen durch faserbasiertes Material wie Wellpappe ersetzen. Die theoretischen Betrachtungen der vom Verband der Wellpappen-Industrie e.V. bei der GVM in Auftrag gegebenen Studie bezogen vielfältige, heute gängige Verpackungslösungen ein. Dabei zeigte sich, dass die Einbindung von Wellpappe in Verpackungskonzepte auch dann sehr sinnvoll ist, wenn nur Teile der Gesamtlösung ersetzt werden. Wo der Nutzen von Kunststoffen ohne Inkaufnahme von Nachteilen nicht in Frage gestellt werden soll bleibt dennoch Raum für die intelligente Verknüpfung verschiedener Materialien, die ihre jeweiligen Vorzüge bündeln und damit zu einer Reduktion des benötigten Kunststoffs führen.

    In der Praxis zeigt Panther Packaging nun erneut, dass es sich lohnt, gewohnte Wege zu verlassen und neue Entwicklungen zu forcieren. Im Rahmen der Panther Pro Nature Kampagne entstanden inzwischen verschiedenste Verpackungen ausschließlich aus Wellpappe. Dank dieses Programmansatzes gibt es nun auch eine neue Transportverpackung für Schalldämpfer. Styropor-Formteile waren gerade bei hochwertigen, empfindlichen technischen Teilen die bevorzugte Wahl bei Polstermaterialien, die Schutz und Sicherheit innerhalb einer Versandverpackung leisten sollen.

    Durch die intelligente Kombination von Luft und Wellpappe sowie langjährigem Konstruktions-Know-how allerdings erreicht Panther Packaging exakt das gleiche, gewünschte Ergebnis. Die neu entwickelte Transportverpackung (auf Basis FEFCO 0201) besteht aus einem natürlichen Material, das auf einem nachwachsenden und im Kreislauf zu führenden Rohstoff basiert: Wellpappenpolster ersetzen dabei die Kunststoff-Formteile und sparen damit 60 % der Gesamtkosten einer Verpackungseinheit (im Vergleich zur bisher eingesetzten Ausführung).

    Die konkrete Aufgabe, die ATEC als Hersteller innovativer Bauteile für Abgassysteme an Safe Pack Sicherheitsverpackungen in Kooperation mit Panther Packaging stellte, lautete, eine sichere Transportverpackung zu entwerfen, die auf Styropor verzichtet und doch den erforderlichen Schutz für einzeln zu versendende Schalldämpfer bietet. Entstanden ist eine Monomaterial-Lösung aus Wellpappe, die durch eine clevere Anordnung von klappbaren Wandelementen die Polsterung an den Stirnseiten bietet und an den Längsseiten lediglich einen puffernden Luftraum aufweist. Zugleich verfügen die Stirnseiten-Polster mittig positionierte Vertiefungen, in denen die Schalldämpfer fixiert werden.

    Weil die Polsterteile lediglich umgeklappt und in die gewünschte Form gebracht werden müssen, ist der Aufbau der Transportverpackung ganz leicht und schnell zu handhaben.

    Mit dieser Innovation stellt Panther Packaging eine weitere recyclingfreundliche und nachhaltige Verpackung zur Verfügung, die auch im technischen Segment zur Einsparung von Kunststoffen beiträgt.

    https://www.panther-packaging.com/

  • Umbau sorgt für neuen Glanz

    Kanters – Das Sanitätshaus – Krefeld

    „Gesundheitsversorgung mit Passion“ lautet das Unternehmens-Motto des bekannten Krefelder Sanitätshauses Kanters. Jetzt wurde das Haupthaus am Ostwall – eine Filiale wird in der Königstraße betrieben – mit einem völlig neuen Interieur ausgestattet.

    Mit dieser anspruchsvollen Aufgabe hatte Firmeninhaber Guido Kanters die Sanitätshaus-Spezialisten von OBV storedesign aus Vreden beauftragt.

    Auf 350 Quadratmetern Verkaufs- und Service-Fläche präsentiert Kanters jetzt in einer hellen, freundlichen und großzügig wirkenden Atmosphäre ein Sanitäts-Vollsortiment mit Orthopädie- und Reha-Technik-Abteilung.

    Das Gestaltungs-Grundprinzip des neuen Store-Designs ist die Darstellung von weniger Ware zugunsten einer prägnanten und wertigeren Artikel-Präsentation. Diese Maxime wurde einerseits durch die gezielte Unterbrechung der Warenfronten durch hinterleuchtete Großfotos und andererseits durch einegelockerte Präsentation auf den Glastablaren der Regalzonen umgesetzt.

    Das sehr ansprechend wirkende Raum-Ambiente wird von einem konsequent geradlinigen Mobiliar-Design und dem Farbklima in weiß Hochglanz mit anthrazitgrauen Akzenten geprägt. Hierzu wurde eine helle Kassetten Decke mit integrierten Downlights und ein hellbrauner Bodenbelag im Streifenparkett-Look kombiniert.

    Mit diesem aktuellen Erscheinungsbild dürfte das erklärte Unternehmensziel, eine längere Kunden-Verweildauer und die Hinzugewinnung jüngerer Zielgruppen, zweifellos erreicht worden sein.

    Konzept, Planung und Realisierung
    OBV storedesign, Vreden
    Präsent auf der OTWorld 2020
    https://www.obv.de/

  • Vorausschauende und verlässliche Partnerschaft

    Die Panther-Gruppe trägt während der anhaltenden Pandemie als systemrelevantes Unternehmen entscheidend zur Versorgungssicherheit der Kunden besonders aus den Industriezweigen Food, Pharma und Versandhandel bei. Die uneingeschränkte Belieferung der Handelspartner und damit die Versorgung der Konsumenten mit u.a. Lebensmitteln, Hygieneartikeln und wichtigen Arzneien werden durch die flexibel agierenden Panther-Werke zuverlässig unterstützt. Die sehr schnell umgesetzten Maßnahmen zum Schutz der Panther-Mitarbeiter/innen waren die Voraussetzung für das reibungslose Funktionieren der Produktionsabläufe in allen Produktionsstätten. Politische Amtsträger wie der Wirtschaftsminister Peter Altmaier oder Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, betonen gegenwärtig die Unverzichtbarkeit der deutschen Verpackungsindustrie als Garant für einen sicheren Vertrieb von Lebensmitteln oder Medikamenten. Dabei klingt auch an, wie wichtig die Innovationskraft der Branche bewertet wird.

    Am Beispiel mehrerer in den letzten Wochen entwickelter Wellpappenlösungen zeigt sich die Reaktionsschnelligkeit und Entwicklungskompetenz der Panther-Werke. Als Unterstützung für die verschiedensten Unternehmen und Mitarbeiter/innen, die während der aktuellen Lage an ihren Arbeitsplätzen benötigt werden, entstanden neben dringend benötigten Verpackungen für die unterschiedlichen Kunden zahlreiche Hilfsmittel zum Schutz vor Ansteckung und die leichtere Einhaltung von Abständen. Mit den Produkten können Hygienekonzepte leichter umgesetzt werden und sie bieten in den verschiedensten Lebensbereichen höhere Sicherheit vor möglicher Übertragung des Virus. Denn mit zunehmenden Erkenntnissen über die Verbreitung und Gefährlichkeit von Covid-19 bleiben Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen von großer Bedeutung zur Eindämmung weiterer Infektionen.

    StandUp-Star für höfliche Aufklärung

    Die Eingangs- und Zutrittsbereiche von Einzelhandelsgeschäften, Supermärkten, Apotheken, Drogerien, Ärztehäusern etc. weisen zunehmend Kunden oder Patienten auf Informationstafeln auf das Gebot der Stunde hin: Halten Sie bitte Abstand, nehmen Sie Rücksicht und wahren die Hygienestandards. Mit dem StandUp-Star von Panther Packaging steht eine kurzfristig lieferbare, stabile und standsichere, flexibel aufstellbare Wellpappensäule zur Verfügung, die einen wichtigen Beitrag zu dieser Aufklärungsarbeit leistet. Panther Packaging fertigt diese Displayvarianten in von den Kunden gewünschten Stückzahlen und bedruckt mit individuellen Gestaltungen.

    Das sind 1,50 Meter – Der Abstandhalter

    Mit dieser Figur entsteht ein lebensgroßer Abstandhalter, der unmissverständlich klar macht, wie sich Menschen einander nähern und dabei zugleich eine sichere, die Ansteckungsgefahr mindernde Distanz wahren. Es sollte eine leicht und schnell aufzurichtende Umsetzung gefunden werden. Panther beantwortet die Herausforderung mit einer zusammensteckbaren Figur, die mit vier Hülsen verbunden wird. So erhält sie die notwendige Standfestigkeit und kommuniziert zu zwei Seiten gut sichtbar die korrekte Einhaltung des Abstands. Dank der ausgebreiteten Arme der Figur sind die gesundheitsförderlichen 1,50 Meter (oder mehr) zu anderen Mitmenschen leicht einzuhalten. Der Korpus bietet zudem viel Raum für gedruckte, weitere textliche Informationen oder bildliche Darstellungen – je nach Einsatzzweck und -ort.

    In engeren Arbeitsumgebungen bedarf es für die Sicherheit der Mitarbeiter/innen zusätzlicher Maßnahmen, die die Ansteckungsgefahr vermindern. Dazu hat Panther die verschieden groß ausgeführten „Tischtrenner“ entwickelt. Wellpappenrahmen mit großen Ausstanzungen für transparente Schutzfolien bieten sich für das Aufstellen auf Schreibtischen oder an anderen Zonen mit Sichtkontakt an.

    Die bodentiefe Variante des Aufstellers, die ebenfalls über ein großzügiges Fenster verfügt, kann in unterschiedlichen Räumlichkeiten genutzt werden, um sichere Zonen für Mitarbeiter/innen oder Kunden zu schaffen – Distanz ohne Abschottungseffekt.

    Wellpappenprodukte können als Türstopper, Klinkenhebel, Griffschoner, mobile Aufstellwände, Masken-Box oder modulare Platztrenner gute Dienste leisten. Panther hat ein umfangreiches Portfolio an Hilfsmitteln entwickelt, die im Zuge der lange ersehnten und zunehmenden Lockerungsbestrebungen in Gastronomie, im öffentlichen Raum, im Einzelhandel zum Einsatz kommen können. Die Produkte kann Panther schnell in neutraler Form oder individualisiert in spezifischem Marken-Design liefern.

    https://www.panther-packaging.com/

  • Touchpoints – digitale Wege zum Kunden

    Connected Retail 2020: Handelsbefragung zu E-Commerce, Omnichannel und Plattformen

    Die Dynamik der Handelslandschaft wird nicht zuletzt durch die Folgen von Covid-19 angeheizt, wie die Beobachtungen am Markt zeigen. So haben sich stationär getriebene Händler – zumindest temporär – neu aufstellen müssen. Digitale Touchpoints werden immer mehr die erste Anlaufstelle für den Kunden. „Im Handel ist nun vieles möglich, was vor Corona mitunter schwierig erschien. Verfügbarkeitsanzeige, Online-Reservierung, Drive-In-Abholung – das sind alles Services, die Kunden inzwischen rege nutzen. Mehr als 30 Prozent der Händler und Händlerinnen bieten kurzfristig neue oder ausgeweitete Services an.“, erklärt Lars Hofacker, E-Commerce-Experte beim EHI, die Ergebnisse der persönlichen Interviews „Connected Retail 2020“.

    Plattformen und PWA

    Neben dem klassischen Onlineshop sind Plattformen wie Amazon und ebay die beliebtesten digitalen Vertriebskanäle (oder auch Preisvergleichsportale wie Idealo), gefolgt vom Mobile. So nutzen etwa 66 Prozent der befragten Handelsunternehmen reine*1) und hybride Marktplätze*2) wie ebay.de und amazon.de und 71 Prozent setzen auf Preisvergleichsportale wie idealo.de. Gut die Hälfte (knapp 53 Prozent) verfügen über eigene mobile Applikationen (Apps). Deren Entwicklung ist aber sehr aufwendig und kostenintensiv. Zudem schaffen es häufig nur die Apps sehr großer Handelsunternehmen auf das Smartphone der Kunden. Daher sind für einige Unternehmen sogenannte Progressive Web Apps (PWA) die bessere Alternative. PWAs kombinieren die Vorteile responsiver Websites mit Funktionen, die zuvor nur mit Apps möglich gewesen sind. Das sind beispielsweise Offline-Funktionalitäten wie das Senden von Pushnachrichten, auch wenn die App nicht geöffnet ist, oder die Möglichkeit eines Add-to-Homescreen-Buttons. Zudem verbessern PWAs die Auffindbarkeit im Netz.

    Der Handel setzt auf digitale Anlaufstellen. So planen zukünftig 29 Prozent der Handelsunternehmen zusätzlich zu ihrem Onlineshop den Aufbau einer App, einer Marktplatzanbindung oder sogar selbst zu einer Plattform zu werden. Allen gemein ist die Auffassung, dass die Innenstädte den Kunden zukünftig mehr bieten müssen als reine Geschäfte zum Verkauf. Abholpunkte, Logistik-Hubs und Pop-up Stores werden hierbei eine neue Rolle spielen.

    Fokus Kunde

    Heute fokussieren sich die Unternehmen noch auf organisatorische oder administrative Features. Aber in Zukunft werden sie sich mehr mit Kontakt- und Beratungsmöglichkeiten und Personalisierung und Individualisierung beschäftigen: Rund 8 Prozent der Unternehmen halten Personalisierung und Individualisierung heute für ein Must-have und 42 Prozent beurteilen diese Features zukünftig für höchst relevant.

    Die Kunden und ihre Bedürfnisse werden also noch weiter in den Mittelpunkt rücken. Dennoch, bei aller Kundenfokussierung stehen zurzeit immer noch Finanzdaten als wichtige Kennzahlen im Vordergrund – und nicht etwa die Kundenzufriedenheit.

    Die Studie „Connected Retail 2020“ steht EHI-Mitgliedern kostenlos zur Verfügung bzw. ist beim EHI erhältlich.

    *1) Reiner Marktplatz: Der Marktplatzbetreiber stellt die technische Plattform bereit und fungiert lediglich als Mittler zwischen den Akteuren, ohne selbst zum Händler zu werden (z.B. ebay.de)

    *2) Hybrider Marktplatz: Der Marktplatzbetreiber führt zusätzlich ein eigenes Sortiment (z.B. amazon.de)

    EHI Retail Institute GmbH

    Das EHI Retail Institute ist ein Forschungs- und Beratungsinstitut für den Handel und seine Partner mit rund 80 Mitarbeitern. Sein internationales Netzwerk umfasst rund 800 Mitgliedsunternehmen aus Handel, Konsum- und Investitionsgüterindustrie sowie Dienstleister. Das EHI erhebt wichtige Kennzahlen für den stationären und den Onlinehandel, ermittelt Trends und erarbeitet Lösungen. Das Unternehmen wurde 1951 gegründet. Präsident ist Kurt Jox, Geschäftsführer ist Michael Gerling. Die GS1 Germany ist eine Tochtergesellschaft des EHI und des Markenverbandes und koordiniert die Vergabe der Global Trading Item Number (GTIN, ehem. EAN) in Deutschland. In Kooperation mit dem EHI veranstaltet die Messe Düsseldorf die EuroShop, die weltweit führende Investitionsgütermesse für den Handel, die EuroCIS, wo neueste Produkte, Lösungen und Trends der IT- und Sicherheitstechnik vorgestellt werden sowie die C-star für den asiatischen Handel in Shanghai.

    https://www.ehi.org/

  • Fusion von Promic und Jansen Display

    Mit der Fusion von Promic und Jansen Display wird Showdown Displays Europe zu einem großen Anbieter und Hersteller von Werbeschildern, Displaysystemen und POS-Materialien

    Ab sofort firmieren Promic Display Systems und Jansen Display offiziell unter dem neuen Namen Showdown Displays Europe. Anfang des Jahres gaben die Unternehmen bereits ihre geplante Fusion bekannt. Im Oktober 2018 wurde Showdown Displays, ein Anbieter von Displays auf dem amerikanischen Markt, der neue Eigentümer der tschechischen Firma Jansen Display. Im Zuge einer weiteren Fusion im Mai 2019 wurde Promic ebenfalls Teil der Showdown Displays Group. Bald stellte sich heraus, dass sich Promic und Jansen Display sehr gut ergänzen. Denn dank der Verbindung können Wiederverkäufer von einer breiteren Produktpalette, optimierten Vorlaufzeiten, wirksameren Vertriebsinstrumenten und noch umfangreicheren Branchenkenntnissen profitieren. „Unsere Geschäftstätigkeit in Europa wird heute einen großen Schritt nach vorne machen“, kommentiert John Bruellman, CEO des internationalen Unternehmensbereichs von Showdown Displays. „In den letzten Monaten haben wir alle hart gearbeitet, um diesen offiziellen Start zu ermöglichen“, erklärt Vít Zajíček, Geschäftsführer von Showdown Displays Europe. Sowohl Promic als auch Jansen haben sich europaweit als Anbieter von hochwertigen Displays und Beschilderungssystemen etabliert.

    https://www.showdowndisplays.eu

  • Kollege Bildschirm: Kundenberater sollten die Digitalisierung begrüßen

    Digital Signage macht den stationären Einzelhandel hybrid, kundenfreundlich und zukunftssicher

    „Die Digitalisierung ist der Freund des Kundenberaters auf der Fläche.“ Zu diesem Urteil kommt Matthias Hofmann, DACH-Manager bei Scala, dem Weltmarktführer für Digital-Signage-Lösungen. Informationen über Bildschirme, Kundenkommunikation per Smartphone oder hybride Erlebniswelten mit einem Mix aus persönlicher Beratung und Virtual oder Augmented Reality können die Kundenbeziehung verbessern. Der stationäre Handel hat viele Möglichkeiten, das Kundenerlebnis zu intensivieren und damit den Umsatz zu steigern. Die Digitalisierung des Handels macht den Kundenberater aber keineswegs überflüssig. Im Gegenteil: Sie unterstützt den Verkaufsprozess und sichert die Zukunft des Handels nachhaltig.

    „Immer mehr Kunden möchten die unkomplizierten Vorteile des Onlineshoppings genießen, ohne dabei auf die persönliche Beratung zu verzichten“, weiß Handelsexperte Matthias Hofmann aus der Praxis. Hybride Geschäftsmodelle und Handelskonzepte lägen deswegen im Trend. So können beispielsweise Hersteller-Informationen eines Produktes auf dem eigenen Smartphone erscheinen, während der Kundenberater persönliche Erfahrungen schildert. Der Kundenberater, so Hofmann, könne den Kunden im persönlichen Dialog überzeugen und die Vertrauensebene stärken, während relevante Sachinformationen per Bildschirm kommuniziert würden. Auch Wegweisungen oder Anproben seien digital möglich, etwa durch smarte Umkleidekabinen oder ergänzende Produktempfehlungen. Einkaufen werde zukünftig mehr Erlebnis als Bedürfnisbefriedigung, ist Hofmann überzeugt, selbst bei Dingen des täglichen Bedarfs.

    Nicht selten fürchteten Kundenberater, wenn es um Digital Signage und die Digitalisierung des Handels gehe, zunächst um ihren Arbeitsplatz. „Das ist aber in der Praxis eher selten der Fall“, macht der Scala-Manager deutlich. „Meistens sind die Kundenberater begeistert vom ‚Kollegen Bildschirm‘“, so sein Fazit. Denn lästige Routinen und die immer gleichen Fragen könnten bei intelligenter und smarter Anwendung entfallen – zugunsten der persönlichen Kundenbeziehung und individuellen Beratung. Hybride Geschäftsmodelle böten nicht nur Vorteile für den Kunden, sondern eben auch für die Beschäftigten im Handel. Umso wichtiger sei es, das Personal vor Ort abzuholen und ihnen zu zeigen, wie sie die digitalen Touchpoints als effektive Unterstützung und zu ihrem Vorteil nutzen können. „Beim Kundenkontakt im Zeitalter der Digitalisierung ist schließlich nichts schlimmer als die Aussage: ‚Auf dem Bildschirm kann man sich ein paar Sachen ansehen, aber das kann ich Ihnen auch einfacher selber erklären und zeigen‘“, weiß Hofmann.

    Der persönliche Ansprechpartner sei gerade bei individuellen oder erklärungsbedürftigen Produkten immens wichtig. Das biete der Online-Handel nicht oder nur sehr selten. Beratung und Service seien auch zukünftig wichtig. „Und gerade der Service-Gedanke kann durch Digital Signage extrem intensiviert werden“, so der Handelsexperte. Kundenberater, die schneller beim Kunden sind, Produkte, die sich selbst erklären und sich virtuell ausprobieren lassen, kundenspezifische Informationen just in time sowie kurze Wege im Geschäft und bei ergänzenden Dienstleistungen bis hin zum Bezahlvorgang kombinierten das Beste aus beiden Welten. Das Bindeglied zum Kunden bleibe der Berater, der aber dank Digital-Signage-Lösungen individueller auf den Kunden eingehen könne und universeller, abteilungs- und produktübergreifender einsetzbar sei. „So wird der Handel flexibler und moderner.“

    Insbesondere jüngere Zielgruppen erwarteten heute schnelle Kommunikation und ein unkompliziertes, dafür aber erlebnisreiches Einkaufen. „Wir erleben, dass die Generationen Y und Z, die sowieso viele Informationen über ihr Smartphone austauschen, anspruchsvoller werden. Die Zahl der Kunden, die digital denken, steigt zunehmend. Hierauf muss der Handel Antworten finden“, macht Hofmann abschließend deutlich. Die Kombination aus persönlicher Expertise und Beratungskompetenz, digitaler Kundenbindung und facettenreichen Erlebniswelten rund um das individuelle Produkt sei die optimale Antwort für den stationären Handel.

    Wer sich für Digital Signage im Allgemeinen und Lösungen von Scala im Besonderen interessiert, sich über moderne Point-of-Sale-Kommunikation oder modernes Customer Experience Management informieren und Praxisbeispiele namhafter Marken und Handelsunternehmen live erleben möchte, bekommt weitere Informationen unter www.scala.com.

  • Großes Medieninteresse an IFA 2020 Special Edition

    In den ersten sechs Tage haben sich mehr als 800 Journalistinnen und Journalisten aus 60 Ländern für den Besuch der IFA 2020 registriert, um die IFA 2020 besuchen zu können. Das teilte die Messe Berlin in einer Presseinformation mit. Die interessierten Journalisten kommen aus der ganzen Welt, darunter sind Medienorganisationen aus ganz Europa, den Vereinigten Staaten, Japan, China, Korea, Singapur,Taiwan, Argentinien, Brasilien und viele weitere. Die IFA findet in diesem Jahr vom 3. bis 5. September 2020 statt und wird als dreitägige Veranstaltung durchgeführt, zu der nur akkreditierte Besucher zugelassen sind.
    Dabei konzentriert sich die Messe in vier eigenständigen Veranstaltungen auf ihre Kernfunktionen: IFA Global Press Conference für Keynotes und Pressekonferenzen globaler Brands, IFA Global Markets als Sourcing-Show, IFA Next meets Shift Mobility als zentrale Innovationsplattform sowie die IFA Business, Retail und Meeting Lounges. Für die Veranstaltung gelten umfassende Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien, die in Abstimmung mit den deutschen Gesundheitsbehörden und der Messe Berlin entwickelt werden.

    Das große Medieninteresse sei keine Überraschung, erklärten die Organisatoren. Schließlich sei die IFA 2020 die erste Veranstaltung für Consumer und Home Electronics, die seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie als physischer Event stattfindet.

    „Die Tech-Branche hat in den letzten Monaten einen massiven Innovationsstau erlebt”, kommentierte IFA Executive Director Jens Heithecker. „Virtuelle Produktpräsentationen sind großartig, aber wir haben erlebt, dass sie kein vollwertiger Ersatz sind. Für die journalistische Arbeit sind Informationen aus erster Hand unverzichtbar. Die Pandemie hat uns die positiven Auswirkungen der digitalen Technologien einmal mehr bewusst gemacht; wir sind produktiv und vernetzt. In der jetzigen Situation erleben wir eine große Neugierde, sowohl von Seiten der Medien als auch von Seiten des Publikums. Sie wünschen sich eine Antwort auf die Frage, welche Innovationen sich innerhalb des New Normal in der post-COVID-19-Situation durchsetzen werden.“

    „Wir bekommen zahlreiche positive Rückmeldungen von Journalistinnen und Journalisten, die sich sehr darauf freuen, zur IFA nach Berlin zu kommen”, ergänzte IFA Director Dirk Koslowski. „Die Schnelligkeit, mit der der Großteil der Voranmeldungen bei uns eingegangen ist, zeigt uns das Vertrauen der Journalisten: Und selbstredend werden wir den hohen Standard, den sie von der IFA gewohnt sind, auch im Bereich der Sicherheit halten.“ 

    Das Organisationsteam der IFA Berlin hofft, dass sich der Trend beim Rückgang der Ausbreitung des Corona-Virus fortsetzen wird. Dann könnte es möglich werden, einer größeren Zahl von interessierten Journalistinnen und Journalisten die persönliche Teilnahme in Berlin zu ermöglichen. „Wir nehmen weiterhin Akkreditierungsanfragen an. Sobald es mit den im September geltenden Sicherheitsvorkehrungen vereinbar ist, werden wir mehr Journalisten zulassen“, bestätigte Koslowski.

    In Kürze startet für alle Fachbesucher die Registrierung für die vier parallel stattfindenden IFA-Veranstaltungen. Genauso wie bei den Regularien für Medienvertreter muss auch der Zugang für Fachbesucher streng kontrolliert werden, um die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.

    https://b2b.ifa-berlin.com/de/

  • Im Wettbewerb um die beste Kundenerfahrung auf der ersten und letzten Meile bestehen

    Die jüngsten Ereignisse haben in den Lieferketten zu erheblichen Einbrüchen geführt. Viele Geschäfte sind geschlossen und der Onlinehandel boomt. Das zweistellige Wachstum der Branche in den letzten Jahren dürfte sich fortsetzen. Zugleich verlangen die Verbraucher unerbittlich mehr Komfort. Schnellere, fehlerfreie, termingerechte Lieferungen setzen Händler und Logistikunternehmen damit unter erheblichen Druck. In seinem neuesten Whitepaper „Die erste und die letzte Meile als Erfolgsfaktor in Handel und Logistik“, untersucht der Supply-Chain-Spezialist Zetes die Herausforderungen der Branche im Hinblick auf die Verbesserung der Kundenerfahrung im gesamten Prozess: von der Kommissionierung über Verpackung und Versand einer Bestellung bis zur physischen Lieferung an den Kunden. Zetes erfasst alle Stationen eines Produkts auf seinem Weg durch die Supply Chain und zeigt Möglichkeiten auf, wie Unternehmen während des gesamten Lieferprozesses die Produktivität und Effizienz steigern und Fehler reduzieren können – und warum jetzt der richtige Zeitpunkt zum Handeln ist. Das Whitepaper ist kostenfrei auf der Webseite erhältlich.

    Bisher liegt ein Hauptgrund für die Ineffizienz in der enormen Menge an Paketen, die beim ersten Versuch nicht erfolgreich zugestellt wird. Untersuchungen aus Japan, wo der Onlinehandel rasant wächst, zeigen, dass fast 20 Prozent der Lieferungen beim ersten Versuch nicht erfolgreich zugestellt werden – in den Städten ist der Anteil sogar noch höher. Mehrere Zustellversuche belasten die Kosten und Ressourcen ganz enorm.

    Eine Studie von PCA Predict schätzt die Kosten für versäumte und fehlgeschlagene Zustellversuche auf 15 Euro pro Zustellversuch, ein erheblicher Betrag angesichts der hauchdünnen Gewinnspannen vieler Unternehmen. Wenn 30 Prozent der gesamten Logistikkosten bei der letzten Meile entstehen (in Form von Arbeitskräften, Transport und Kraftstoff), sind derartige Lieferineffizienzen einfach nicht tragbar.

    Klüger arbeiten

    Es liegt auf der Hand, dass die Technologien der Zukunft, wie Robotik und autonome Fahrzeuge, dazu beitragen werden, sowohl Effizienz als auch Nachhaltigkeit des Logistikprozesses zu verbessern. Doch diese Lösungen stecken noch in den Kinderschuhen und stellen hohe Investitionssummen dar. Handel und Logistikdienstleister müssen heute Veränderungen anstoßen, die schnell agile und skalierbare Prozesse und Infrastruktur ermöglichen, damit die Unternehmen mit der Nachfrage und den Erwartungen Schritt halten können, ohne dass die Kosten aus dem Ruder laufen. Außerdem müssen sie intelligenter agieren. Dabei helfen Technologien zur Optimierung kritischer Prozesse. So entsteht ein flexibles Logistikmodell, das bedarfsgerecht skaliert oder verkleinert werden kann, um die Prozesse maximal zu unterstützen.

    Der Wandel auf der ersten Meile

    Auf der ersten Meile werden mithilfe von Bildaufnahme- und Bildverarbeitungstechnologien Versand- und Abfertigungsprozesse transformiert und Fehler beseitigt. Innovative Technologien wie Visual Sort Assist und die multimodale Spracherkennung sind nur mit minimalem Schulungsaufwand verbunden. Die Mitarbeiter können also sofort produktiv arbeiten. Durch das Zusammenspiel verschiedener Technologien ermöglichen diese Systeme maximale Flexibilität und Wertschöpfung, beispielsweise durch die Kombination von Voice-Technologie und Barcode-Scannern.

    Effizienz auf der letzten Meile

    Auf der letzten Meile lässt sich mithilfe von Technologie die Arbeit der Fahrer optimieren, sodass sie sich sicher durch den gesamten Lieferprozess bewegen. Durch die Harmonisierung von Ereignis- und Statusdaten in Echtzeit, die an jedem kritischen Punkt der Supply Chain bis hin zum Endkunden erfasst werden, können Unternehmen mit Proof-of-Delivery-Lösungen Prozesse optimieren und die Kundenerfahrung verbessern. Die Ergebnisse der japanischen Studie zeigen auch, dass 42 Prozent der Kunden nicht wussten, dass eine versäumte Lieferung unterwegs war. Wenn Kunden rechtzeitig über Lieferungen informiert werden, lassen sich kostspielige zusätzliche Zustellversuche vermeiden und sowohl Kosten als auch Umweltauswirkungen senken.

    Die finanziellen und ökologischen Kosten zusätzlicher Zustellversuche sind beträchtlich: Erneute Zustellversuche machen 25 Prozent der gesamten Fahrstrecke von Fahrzeugen für die Paketauslieferung aus. 420.000 Tonnen CO2 werden jedes Jahr allein durch wiederholte Zustellversuche von Lieferfahrzeugen erzeugt. Dies entspricht 90.000 Vollzeitbeschäftigten allein für die Zustellung.

    Tiago Conçeicão, Experte für Transportlösungen bei Zetes, kommentiert: „Es besteht kein Zweifel, dass Roboter und autonome Fahrzeuge in den Lager- und Lieferprozessen künftig eine immer größere Rolle spielen werden. Allerdings muss die Branche jetzt die innovativen Möglichkeiten nutzen, die ihr zur Verfügung stehen, um eine rasche Erstbelieferung und eine effektivere Ressourcennutzung zu erreichen. Mit einer Infrastruktur, die durch eine agile, skalierbare und vernetzte Technologielösung unterstützt wird, können Handel und Logistik den gesamten Prozess lückenlos transparent und proaktiv steuern. Dadurch gelingt es ihnen, das richtige Produkt kostengünstig und umweltfreundlich zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort zu bringen.“

    Zetes GmbH

    Zetes ist ein Technologieunternehmen, das auf Supply-Chain-Optimierung und Bürgeridentifizierung spezialisiert ist. Mit den Supply Chain-Lösungen schaffen Unternehmen Agilität, Transparenz und Rückverfolgbarkeit in ihrer gesamten vernetzten Lieferkette. Die Sparte Personenidentifizierung bietet öffentlichen Behörden und supranationalen Institutionen Lösungen für die Authentifizierung von Bürgern für die Ausgabe von sicheren Personalausweisen und Reisedokumenten und für die Erstellung nationaler Register oder von Wählerverzeichnissen.

    Zetes hat seinen Hauptsitz in Brüssel und beschäftigt über 1.300 Mitarbeiter in 22 Ländern Europas, Nahosts und Afrikas mit einem Jahresumsatz von 286,2 Millionen Euro im Jahr 2018. In 2017 wurde Zetes ein Tochterunternehmen der Panasonic Corporation. Weitere Informationen sind unter www.zetes.com/de oder im Newsletter erhältlich. Zetes in Social Media: LinkedIn und Twitter.

    Die Supply-Chain-Lösungen von Zetes

    Mit dem zentralen Lösungsangebot und Zugriff auf modernste Technologien erreichen Organisationen, Agilität, Transparenz und Rückverfolgbarkeit von der Verpackungsanlage durchgehend bis zur Filiale. Das Know-how von Zetes erstreckt sich über ein breites Branchenspektrum: Einzelhandel, Pharmazeutische Industrie und Gesundheitswesen, Lagerhaltung und Distribution, Lebensmittel und Getränke, Produktion, Transport und Logistik, Automobilindustrie, Post und Kurierdienste.

  • Verkaufsforschung sichert erfolgreichen Markteintritt neuer Produkte

    Bei der Implementierung neuer Produkte und Marken am Point of Sale (POS) haben gezielte Analysen aus der Verkaufsforschung entscheidenden Anteil am Erfolg beim Markteintritt. Maximale Performance erzielen Unternehmen, die sich dabei für ihre Vertriebsstrategie die Expertise professioneller Dienstleister zunutze machen. Einen solchen smarten Zugang zu Kunden-, Markt- und Wettbewerbsinformationen liefert die SIG Sales GmbH & Co. KG aus Ettlingen im Rahmen ihrer SIG Sales Research Dienstleistungen. Mit rund 6500 Mitarbeitern unterstützt das Unternehmen als strategischer Outsourcing-Partner für den Vertrieb Markenunternehmen aller Branchen bei der Entwicklung und fortlaufenden Optimierung ihrer POS-Konzepte.

    Die Verkaufsteams von SIG Sales, das zu den führenden europäischen Dienstleistern für Vertriebsoutsourcing zählt, erheben mit Sales Research zuverlässig die vom Vertragspartner angeforderten Informationen zu neuen Produkten und steigern so deren Vermarktungserfolg. Sie konzeptionieren und realisieren eine objektive Leistungsanalyse von Service-, Verkaufs- und Kundenkontaktqualität an mehr als 7000 Verkaufsstellen im Einzelhandel. Die hohe Qualität der von ihnen ermittelten Kennzahlen gibt Aufschluss über die Markt-, Wettbewerbssituation und Kundenpräferenzen.

    Sales Research liefert substanzielle Kennzahlen

    Zu den Dienstleistungen von SIG Sales zählen hierbei Mystery Shopping mit geschulten Testkunden und Instore Audits, etwa mit Datenerhebung an Verkaufspunkten, mit Warengruppen-Analysen und Produkteinführungsanalysen. Hersteller neuer Produkte beziehungsweise Marken gewinnen so in kürzester Zeit eine Datenbasis, die mit substanziellen Kennzahlen Auskunft gibt über die Wünsche der Kunden und deren Einkaufsverhalten. SIG Sales liefert qualitative und quantitative Parameter, mit denen Hersteller ihr Vertriebsmanagement und ihre Ressourcenplanung erfolgreich steuern können.

    Der Clou: Die erhobenen Daten fließen in Echtzeit. Alle Partner sind digital vernetzt durch die von SIG Sales entwickelte digitale Prozess- und Kommunikationsplattform SALES 360 ™. Kosequenz: Die Ergebnisse der permanent laufenden Datenerhebungen und individuellen Audits ermöglichen den SIG Sales-Vertriebsexperten, auf neue Markt- oder Wettbewerbssituationen strategisch umgehend zu reagieren. Garant dafür ist die kontinuierliche Überwachung der Ergebnisse. Mit Sales Research als effizienter und leistungsstarker Vertriebslösung zur Verkaufsförderung gelingt die absolut effiziente Inszenierung von Marken und Produkten im Einzelhandel.

    Weitere Informationen unter https://www.sigsales.de/wissenswertes/sales-research

  • Mit guter Vorarbeit zu mehr Erfolg im E-Commerce

    Ein Onlineshop ohne gut aufbereitete, relevante Produktdaten ist heutzutage kaum vorstellbar – wenn auch häufig noch Realität. Oft fehlen Know-how und eine geeignete technische Ausstattung, um den Content aufzuwerten. Für die optimale Bereitstellung von Produktdaten sind Shopbetreiber wie auch Produkthersteller gleichermaßen verantwortlich. Sie verfolgen zwar das gleiche Ziel, nämlich ihren Kunden umfassende und kaufentscheidende Produktdaten anzubieten. Aber sie kämpfen mit unterschiedlichen Herausforderungen: Shopbetreiber brauchen eine hohe Qualität und Struktur in der Verarbeitung der gelieferten Produktdaten. Für Produkthersteller zählt vor allem die Geschwindigkeit, mit der sie ihre Produktdaten an ihre Händler ausspielen.

    Im folgenden Beitrag gehen wir auf die Maßnahmen ein, die Shopbetreiber und Hersteller ergreifen sollten, um Produktdaten schnell und in hochwertiger Qualität zur Verfügung zu stellen.

    Gutes Onboarding macht den Unterschied

    Shopbetreiber stehen vor der Aufgabe, die Daten unterschiedlicher Hersteller aus einem breiten Spektrum zu sammeln. Manchmal stammen die Daten zu ein und demselben Artikel aus mehreren Quellen. Daher hat ein strukturiertes Vorgehen beim Onboarding der noch unstrukturierten Produktdaten oberste Priorität. Die damit verbundenen Prozesse und Regeln laufen automatisiert ab, da ein manuelles Onboarding aufgrund der zahlreichen Quellen und Unmengen an Produktdaten längst nicht mehr möglich ist. An dieser Stelle kommt einem professionellen PIM-System die entscheidende Rolle zu.

    Der alleinige Empfang der Daten reicht allerdings nicht aus: Erste sogenannte Quality Gates sortieren Datensätze von Produkten oder Artikeln aus, wenn Angaben nicht vorhanden sind oder nicht verarbeitet werden können. Ein Onboarding-Prozess strukturiert die Daten vor, aber dennoch müssen die Inhalte weiter geprüft und aufbereitet werden, um sinnvoll in die gewünschten Kanäle ausgespielt werden zu können und dem Kunden inhaltlichen Mehrwert zu bieten. Die Daten benötigen beispielsweise eine erste grundsätzliche Kategorisierung wie Longtail, Standard oder Premium. Bereits durch eine solche Differenzierung lässt sich die Erfassung des gelieferten Contents steuern.

    Longtail

    Im Gegensatz zu Standard- oder Premiumwaren handelt es sich bei Longtail um Produkte, die abseits des Stammsortiments angeboten werden. Häufig handelt es sich um Restbestände oder Rückläufer, bei denen es um den reinen Abverkauf geht. Auf dem Markt ist Schnelligkeit geboten, daher findet der Handel in der Regel online statt. Preise sind im Longtail günstig, Prozesse kurz und Produktdaten knapp.

    Werden die Daten in verschiedenen Sprachen geliefert, müssen sie teilweise erneuert oder ergänzt werden, um sie einheitlich aufzubereiten. Dafür ist ein automatisiertes Übersetzungsmanagement nötig, das insbesondere Longtail-Produkte schnell und effektiv übersetzen kann. Im Gegensatz dazu wird zusätzlich ein manueller Prozess gebraucht, der Standard- und Premiumartikel einem gewissenhaften Übersetzungsprozess zuführt, da die Informationen hier für den Kunden ausführlicher und von größerer Relevanz sind.

    Der Shopbetreiber muss sich zum Ziel setzen, möglichst viele Daten zu erhalten und sie gegebenenfalls anzureichern, um gut auf Produktvergleiche der Nutzer vorbereitet zu sein. Erst dann können die Daten in den Shop fließen.

    Hersteller kämpfen oft mit internem Silodenken

    Eine große Herausforderung von Herstellern ist die Zusammenarbeit zwischen Produktentwicklung und Marketing, die sich viel zu oft träge bis nonexistent gestaltet. Häufig kann die Marketingabteilung erst dann auf Produktinformationen zugreifen, wenn der Artikel fertig ist. Oft ist das schon zu spät, denn zu diesem Zeitpunkt sollte die Planung der Kampagnen bereits marktreif und der Händler mit den vollständigen Informationen versorgt sein.

    PIM-Systeme können dabei helfen, in der Entwicklung befindliche Produkte und Artikel aufzubauen. Dafür werden Daten aus der Produktentwicklung und deren Systemen frühzeitig an PIM-Systeme übergeben und die Vermarktung kann bereits in einer Frühphase starten. Bei diesem Vorgehen werden Veränderungen automatisch aktualisiert und der Content parallel aufgebaut.

    Produktdaten kanalunabhängig und durchdacht bereitstellen

    Produkthersteller sollten ihren Content grundsätzlich unabhängig von Empfänger und Kanal aufbereiten, denn der Shop dient lediglich als Konsument der Daten, der diese optimal aufbereitet, veredelt und redigiert empfängt. Am Ende folgt nur noch die Übergabe aus dem PIM-System in den Shop und parallel in andere Kanäle wie eine Website, eine App, in B2B-Kundenportale oder B2C-Vergleichsportale. Ob jeder Händler Zugriff auf alle Daten rund um das Produkt hat, ist eine strategische Entscheidung. Produkthersteller sollten abwägen, ob der Shop eines Kaufhauses mit generalistischem Produktsortiment die Daten in gleicher qualitativer Tiefe erhält wie der Fachhändler.

    Warum ein ERP nicht Content kann

    Ein Shop hat zwei Datenquellen: Bewegungs- und Preisdaten sowie Content und Medien. Einige Unternehmen ziehen ihre Daten aus einem ERP, wofür es allerdings nicht vorgesehen ist. Hier fehlen automatisierte und logische Content-Prozesse, Quality Gates und Differenzierungen. Dadurch müssen viele Änderungen noch manuell durchgeführt werden.

    Idealerweise fungiert das ERP als Hoheitssystem über Preis- und Bewegungsdaten, Logistik und Ähnliches. Contentdaten, Assets und Medien hingegen werden am besten durch PIM-Systeme bereitgestellt. Am Ende führt der Shop alle Daten aus beiden miteinander verknüpften Kanälen zusammen.

    Die korrekte Vorbereitung Ihres Contents ist der Schlüssel zum Verkaufserfolg. Mit einem PIM schaffen Sie den Weg aus dem Datenchaos hin zu strukturierten, optimal aufbereiteten Daten, die bedarfsgerecht auf allen relevanten Kanälen ausgespielt werden.

  • Durchstarten und abheben – Aufbruch ins Reich der Phantasie

    Für die Firma Staedtler, Hersteller zahlreicher Utensilien zum Malen und Zeichnen, Markieren und Schreiben sowie Anbieter von hochwertigem Künstlerbedarf und Produkten zum Modellieren, entstand bei Panther Display auch in diesem Jahr eine P.O.S.-Lösung der sehr phantasievollen Art. Mit den farbenfrohen Kneten, Stiften und Zeichenprodukten lernen Kinder seit Generationen, ihrer Kreativität und Vorstellungskraft Ausdruck zu verleihen. In der Back-to-school-Aktion 2020 von Staedtler wird die Themenwelt „ferne Galaxien und Planeten“ in einem Display realisiert. In Zusammenarbeit mit Staedtler entwickelte Panther Display die dreidimensionale Form einer startenden Rakete. Auf Basis einer bedruckten ½-Palette aus Pappe ragt ein 2,20 m hohes, Aufsehen erregendes Raumschiff mit verschiedenen 3-D-Elementen empor, das so im Handel beachtliches Interesse weckt.

    Constanze Weber, Trade Marketing Manager, erklärt für die Firma Staedtler: „Auch in diesem Jahr bieten wir wieder ein ganz besonderes Display für die Back-to-school-Saison an und können wirklich behaupten, in die großen Fußstapfen des Drachen-Displays von 2019 getreten zu sein. Zusammen mit unserem Partner Panther haben wir es geschafft, eine außergewöhnliche Display-Konstruktion aus unserer Idee, unsere Weltraum-Story an den P.O.S. zu bringen, zu kreieren. Nun steht dort eine ganze Galaxie, die schon von Weitem Aufmerksamkeit auf sich zieht, und direkt davor ragt die Rakete über die Köpfe der Kinder hinaus – beste Voraussetzungen, um Produkte für Eltern und Kinder in diesem spannenden Themenumfeld zu präsentieren.“

    Viele liebevolle Details in der drucktechnischen Gestaltung und bei den 3-D-Elementen addieren sich zu dem wirkungsreichen Eyecatcher: Das beginnt bei einem lodernden Feuer, dass aus den Triebwerken birst und geht weiter mit Vorsetzern, die die Form der Rakete bilden und gipfelt in einem Topper, der den Orbit mit Planetenringen eindrucksvoll veranschaulicht. Hoch über dem Gesamtelement schließlich markiert der typische Quader mit dem Staedtler-Logo die Identität der Marke.

    Rakete für zündende Ideen

    Der Aufbau der Zweitplatzierung erlaubt eine vierseitige Bestückung mit den Staedtler-Produkten. Dabei ist sowohl Raum für Hänge- als auch für Stellware vorgesehen. Durch individuelle Trayschlitze und eine Lochwand ist eine variable Befüllung der Rakete bzw. den integrierten Trays möglich.

    Mit wenigen Handgriffen entsteht so eine im doppelten Sinne höchst attraktive Aktionspräsentation, die Lust auf die künstlerische Verwirklichung eigener Weltraumphantasien weckt.

    https://www.panther-packaging.com/

  • Digital Commerce #STARTNOW – Die digitale E-Commerce Roadshow by IntelliShop

    IntelliShop startet die zweite digitale Roadshow am 16. Juni 2020

    Die zweite digitale Roadshow der B2B.COMMERCE.2020 Reihe von IntelliShop AG bringt wieder exzellentes Experten Know-How rund um die Digitalisierung im Mittelstand in einer Online-Vortragsreihe.

    Nach dem erfolgreichen Roadshow-Auftakt im April steht nun der zweite Termin der digitalen Roadshow fest. Am 16. Juni wird Michael Döhler, Head of Consulting der IntelliShop AG gemeinsam mit zwei weiteren Speakern einen Deep-Dive zum Thema Digital Commerce #STARTNOW starten. Im Vordergrund steht dabei der schnelle und erfolgreiche Start im B2B E-Commerce und wie dieser optimal gelingt. Aus den drei verschiedenen Perspektiven der Speaker wird dabei beleuchtet warum genau JETZT der richtige Zeitpunkt für den Einstieg in den digitalen Vertrieb ist!

    Insights und Austausch

    Im anschließenden Experten-Panel erhalten die Teilnehmer nicht nur die Möglichkeit ihre Fragen direkt an die Experten zu richten, sondern es findet auch Austausch zwischen den Speakern zu aktuellen und relevanten Themen des B2B E-Commerce statt. Die Experten plaudern aus dem Nähkästchen und freuen sich natürlich auch auf aktiven Austausch mit den Teilnehmern während des Panels.

    Anmeldung und Tickets

    Die Anmeldung zur digitalen Roadshow ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt. Genauere Informationen zu den Tickets und der Anmeldung finden Sie hier:

    https://www.intellishop-software.com/roadshow-b2b-commerce-2020/

    IntelliShop AG

    Gegründet im Jahr 2004, konnte sich die IntelliShop AG (www.intellishop-software.com) schnell als einer der innovativsten Anbieter für komplexe Shopsysteme im Enterprise-Segment etablieren. Die modulare Architektur und der innovative Prozessmanager ermöglichen eine vollständige Anpassung des Shops an die bewährten Unternehmensprozesse. Dank integrierter Middleware erfolgt die schnelle und problemlose Integration in die vorhandene IT-Infrastruktur. Zu den Kunden gehören zum Beispiel Eppendorf, Miltenyi Biotec, Wieland Electric, Gemü, Jordan, Knauf, Kaut-Bullinger, Nordwest Handel, T-Mobile, telering oder eismann.

  • DS Smith ist dreifacher Sieger bei den POPAI D-A-CH Awards 2020

    Mit gleich drei innovativen Einreichungen ist DS Smith in das Finale der POPAI D-A-CH Awards 2020 eingezogen. In der zehnten Ausgabe des vom POPAI D-A-CH e. V. (Point of Purchase Advertising International) veranstalteten Wettbewerbs wurden in insgesamt 15 Kategorien Aktivitäten am Point of Sale (POS) prämiert. DS Smith konnte sich mit den Projekten „Red Bull Mini Display“, „Heitmann pure Flaschendisplay“ und „NESCAFÉ GOLD Premium Display“ der Kunden Red Bull, Brauns-Heitmann und Nestlé Deutschland erfolgreich positionieren. Aufgrund der Covid-19 Pandemie wurden die Gewinner nun online und nicht wie sonst üblich, auf einer Gala verkündet.

    Jedem der Finalisten war bereits eine Prämierung in Gold, Silber oder Bronze sicher. Die Bewertung der Beiträge wurde von unabhängigen Juroren aus den Bereichen Marke, Handel, Design und Wissenschaft auf der EuroShop 2020 vorgenommen, wo auch alle Einreichungen ausgestellt waren. Die drei prämierten Displays, die die Jury in den Kategorien “Haus, Baumarkt, Garten”, “Getränke, Tabak temporary” und “Getränke, Tabak semipermanent/permanent“ überzeugen konnten, wurden von den Display- und Packaging-Strategen von DS Smith entworfen und gefertigt.

    Den silbernen POPAI Award gab es für das „Red Bull Mini Display“. In den Straßen internationaler Metropolen gilt der silbrig-blaue Red Bull Mini Cooper mit der großen Getränkedose auf dem Dach längst als Publikumsmagnet. Jetzt sorgt das legendäre Werbefahrzeug als Promotion-Display im Lebensmitteleinzelhandel für Furore. Die hochwertig im Offset bedruckte und mit Lack veredelte Erlebnisplatzierung garantiert dem beliebten Energy Drink ein Maximum an Aufmerksamkeit und Absatzförderung am Point of Sale. Gleichzeitig punktet das impactstarke Display mit seiner langen Nutzungsdauer: Einfach Stoßstangen und Seitentüren aushängen, neue Paletten mit dem Hubwagen einfahren und schon kann der Abverkauf der energiegeladenen Getränkedosen weitergehen.

    Mit dem ebenfalls mit dem silbernen POPAI Award ausgezeichneten NESCAFÉ GOLD Premium Display hat DS Smith seinen Kunden Nestlé Deutschland beim Launch seiner neuen Kaffee-Spezialitäten-Linie im Premium-Segment unterstützt. Durch die strukturierte räumliche Trennung der vier unterschiedlichen Sorten kommt die Vielfalt des Angebotes besonders vorteilhaft zur Geltung. Die offene Gestaltung des Displays lädt den Kunden zum Zugreifen ein und bietet Raum für zahlreiche Produktinformationen. Die dezente Farbgebung setzt die Natürlichkeit der Produkte gekonnt in Szene und animiert die Shopper zum Probierkauf. Die kreative Displaylösung unterstützt somit optimal die Markenwerte und spiegelt den Premium-Charakter der Produkte wider.

    Einen bronzenen POPAI Indianer gab es für das von DS Smith für Brauns-Heitmann entwickelte ¼-Paletten-Display zur Einführung der neuen Produktserie „Heitmann pure“. Die neuen Produkte setzen auf wenig Inhaltsstoffe für maximale Ergebnisse und pure Sauberkeit im Haus und sprechen so insbesondere umweltbewusste Kunden an. Das Display greift das Design der bestens etablierten Heitmann Reine Citronensäure-Flasche auf, um einen Spill-Over Effekt auf das neue Produkt zu erzeugen. Mit seiner dezenten Farbgebung und den seitlichen Abbildungen aus der Natur wird der Anspruch an einen respektvollen Umgang mit der Umwelt hervorgehoben. Das Design unterstützt beim Shopper den immer stärker ausgeprägten Drang nach Berücksichtigung von Bio-Produkten und Nachhaltigkeit und gibt beim Kauf ein gutes Gefühl. Eingesetzt wird das aufmerksamkeitsstarke Display im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogerien.

    https://www.dssmith.com/packaging

  • Nachhaltige Eindrücke hinterlassen mit Kunden- und Geschenkkarten von All About Cards

    Umweltfreundliche Kartenmaterialien für eine erfolgreiche Kundenbindung

    Geschenk- oder Bonuskarten aus nachhaltigen Materialien können als besonderer Eye-Catcher im Portemonnaie wirken. Für geplante Marketingmaßnahmen und Kundenbindungsprogramme stellen biologisch abbaubare Karten aus Karton, Holz, Gras oder ökologischen Materialien wie Kalk sowie nachhaltiges PET-G, BIO PVC oder recyceltes PVC die ideale Alternative zu konventionellen PVC-Karten dar. Die Integration nachhaltiger Strategien in Unternehmensprozesse wird heutzutage immer wichtiger und spiegelt sich auch im Produktsortiment von All About Cards, Ihrem kompetenten Partner in allen Fragen rund um die Karte, wider.

    All About Cards liegt das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen und bietet eine Vielzahl an umweltfreundlichen Alternativen zu den herkömmlichen Plastikkarten aus PVC, die als Geschenk- oder Kundenkarten eingesetzt werden können. Um langfristig Plastik-Abfälle einzusparen, die aus der Kartenproduktion resultieren, eignet sich der Einsatz recycelbarer Karten aus nachwachsenden Rohstoffen, Papier oder nachhaltigem PET-G. Die aus ökologischen Materialien bestehenden Karten sind entweder gemeinsam mit organischer Materie oder komplett biologisch abbaubar und bilden somit einen weiteren Baustein für den Weg in eine nachhaltige Zukunft.

    Nachhaltige Kundenkarten, die sich wie Plastik anfühlen, aber nicht aus Plastik sind?

    Bei All About Cards muss auf eine hochwertige Produktqualität nicht verzichtet werden, da die Karten bei gewöhnlicher Verwendung genauso stabil und langlebig wie Standard-PVC-Karten sind! Während bei der Produktion mit PET-G Schadstoffe in reduzierter Form freigesetzt werden, können die BIO PVC-Karten in einem kompostierbaren Umfeld zersetzt werden. Eine ähnlich hohe Kartenqualität bieten außerdem Kundenkarten aus recyceltem PVC, die gewöhnlich einen leichten Graustich aufweisen. Als Alternative dazu können PVC-freie Karten sowie Karten mit reduziertem PVC-Gehalt gewählt werden, welche aus einer Kombination aus Kalk und Polyethylen (PE) bestehen.

    Das Sortiment von All About Cards ist so vielfältig wie seine Kunden: Kartonkarten – gefertigt aus einem stabilen Zellstoffkarton – sind in ihrer Anwendung flexibel und können ideal für Kundenbindungsprojekte eingesetzt werden. Das Material ist FSC-zertifiziert und kann problemlos recycelt werden. Für mehr Individualität sorgen CO2-neutrale Holz- und Graskarten, bei denen der Nachhaltigkeitsaspekt sichtbar für den Kunden transportiert wird. Um die nachhaltigen Karten dem Kunden anzupassen, sind verschiedene Optionen der Personalisierung möglich. Mithilfe eines Thermodruckers können die fertigen Karten je nach Material mit dem Firmenlogo oder einer Werbebotschaft bedruckt werden und garantieren damit ein erfolgreiches Marketing.

    Neben ökologischen Kartenmaterialien und Verpackungen wird Nachhaltigkeit auch im Allgemeinen für wichtig erachtet, sodass während des gesamten Produktionsprozesses auf eine umweltschonende Kartenherstellung geachtet wird. Die meisten Kartendrucker sind indes so konzipiert, dass Verbrauchsmaterialien bedarfsorientiert eingesetzt werden. Für eine verbesserte Recycling-Fähigkeit sorgen umweltfreundliche Farbbänder.

    All About Cards S&K Solutions GmbH & Co. KG

    All About Cards ist Hersteller, Value Added Distributor, Dienstleister und Berater bei allen Fragen rund um die Karte. Langjährige Markterfahrung, eine hochwertige, ISO-, VISA und MasterCard zertifizierte Kartenproduktion mit einer Jahreskapazität von 300 Mio. Karten und direkte Partnerschaften zu marktführenden Herstellern von Software und Peripheriegeräten ermöglichen es, unseren Kunden die richtige Technik preisgünstig und mit kurzen Lieferzeiten anzubieten. Dabei bedienen wir Kartenprojekte von wenigen hundert bis zu mehreren Millionen Karten und unterstützen Sie von der Erstellung der Karten bis hin zum Kundenmailing oder der Konfektionierung in Geschenkverpackungen. Darüber hinaus stehen wir als Partner für die Digitalisierung Ihres Kartenprogramms zur Seite und bieten ganzheitliche Lösungen von der Kundenkarten-App bis hin zu Online-Gutscheinshops. Ebenso liefern wir Ihnen ganzheitliche Systeme zur Preisauszeichnung und Kennzeichnung mit Druckern, Software und Zubehör.

    https://www.allaboutcards.de/de

  • IFA kündigt Special Edition für 2020 an

    Die diesjährige Sonderausgabe der IFA soll vom 3. bis 5. September an drei Tagen vier eigenständige Veranstaltungen kombinieren, die zumindest derzeit mit nicht mehr als jeweils 1.000 Teilnehmern pro Tag geplant sind. Deshalb werde eine Teilnahme nur nach Registrierung oder auf Einladung möglich sein, um die durch die Corona-Pandemie notwendig gewordenen Auflagen zu berücksichtigen, heißt es in einer Pressemitteilung. Endkunden werden also in diesem Jahr nicht dabei sein. Mit der IFA Special Edition wollen die Organisatoren, gfu und Messe Berlin, die erste Gelegenheit für die Consumer Electronics- und Home Appliances-Industrie seit dem Ausbruch der Pandemie bieten, ihre neuen Produkte und Dienstleistungen den Medien und dem Handel direkt zu präsentieren.
    Die IFA soll damit zum traditionell besten Zeitpunkt für Marken, Hersteller und den Handel stattfinden: kurz vor der wichtigsten Verkaufssaison des Jahres, die vom Singles Day über Black Friday und Cyber Monday bis Weihnachten sowie Chinese New Year reicht.

    „Nach all den Veranstaltungsausfällen der vergangenen Monate braucht unsere Branche dringend diese Plattform, um ihre Innovationen zu präsentieren”, sagte Jens Heithecker, Executive Director der IFA Berlin. „Die IFA bietet dafür nicht nur den besten Zeitpunkt, sondern auch noch effiziente Beteiligungsmöglichkeiten.“ Virtuelle Veranstaltungen seien zwar nützlich, aber ihnen fehle „die menschlich emotionale Verbindung, die Veranstaltungen wie die IFA Berlin so unglaublich wertvoll machen“, fügte Heithecker hinzu.

    Das Konzept für die IFA 2020 werde in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden in Deutschland die Gesundheit und die Sicherheit aller Teilnehmer gewährleisten, betonten die Organisatoren. Die Messe Berlin werde sicherstellen, dass Abstandsregeln, eine sorgfältige Kontrolle der Teilnehmerzahl und andere wirksame Maßnahmen der öffentlichen Hygiene gewährleistet werden können.

    Die IFA wird aus folgenden Veranstaltungen bestehen:

    1. Die IFA Global Press Conference, die normalerweise im April stattfindet, aber in diesem Jahr abgesagt werden musste, soll jetzt im September eine globale Plattform für Innovation und Technologie darstellen, um den Herstellern und Marken die Möglichkeit zu bieten, ihre Innovationen über die Medien auch den Endkunden zu vermitteln. Zu diesem Event sollen rund 800 Journalistinnen und Journalisten aus mehr als 50 Ländern nach Berlin eingeladen werden.

    Damit soll die IFA Global Press Conference in diesem Jahr für Medien die bisher effizienteste Art und Weise darstellen, über die Technologie-Highlights zu berichten, erstmals nach dem Ausbruch der Pandemie die diesjährigen Innovationen und neuen Produkte an einem Ort zu sehen und durch persönliche Interviews mit den Unternehmen über spannende Themen und Trends zu berichten.

    Die IFA Opening Keynote wird am 3. September 2020 von Cristiano Amon, Präsident von Qualcomm, gehalten.

    2. Während der Spezialausgabe der IFA 2020 wird die IFA ihre beiden Innovationsplattformen IFA Next und IFA Shift Mobility zu einem exklusiven Live-Event für die internationale Tech-Community zusammenführen, um eine Plattform für Technologie-Startups und Unternehmen aus dem Bereich der vernetzten Mobilität schaffen. So soll nicht nur die dringend benötigte Öffentlichkeitswirkung geschaffen, sondern es sollen auch auch wichtige Industriekontakte ermöglicht werden.

    3. Die IFA Global Markets, die sich in den letzten drei Jahren zur größten europäischen Sourcing-Plattform für OEMs und ODMs entwickelt haben, sollen 2020 die erste spezielle Sourcing-Messe der Welt werden, um Lieferketten, die durch die COVID-19-Pandemie beeinträchtigt wurden, wiederherzustellen und zukunftsorientiert neu aufzustellen.

    4. Die IFA Business-, Retail- und Meeting-Lounges sollen als Treffpunkt und Marktplatz Herstellern die dringend benötigte Möglichkeit zu bieten, den Handel vor der verkaufsstärksten Saison des Jahres zu treffen und sich mit den Geschäftspartnern austauschen zu können,

    Da die Messe Berlin davon ausgehen muss, dass zum Zeitpunkt der IFA weiterhin vereinzelt Reisebeschränkungen bestehen werden, soll die IFA Special Edition digital von virtuellen Streaming- und Chatangeboten begleitet werden. Diese digitale IFA Experience ist zudem durch die Limitierung der Besucherzahlen je Veranstaltung notwendig und sinnvoll.

    Die IFA Berlin ist die wichtigste Veranstaltung für die Consumer Electronics- und Home Appliances-Branche”, kommentierte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender des IFA-Veranstalters gfu Consumer & Home Electronics GmbH, die IFA Special Edition. „In den vergangenen Wochen haben wir in enger Zusammenarbeit mit dem IFA-Team ein Konzept entwickelt, das allen unseren Industriepartnern die nötige Plattform bietet, um ihre Innovationen zu präsentieren.“

    „Unser IFA-Team hat wirklich alle Register gezogen”, sagte Dr. Christian Göke, CEO der Messe Berlin. „Ich bin unglaublich stolz darauf, wie es diese Herausforderung angegangen ist und eine überzeugende Lösung für die IFA 2020 gefunden hat.“

    https://www.ifa-berlin.com/de/

  • Sinnesverstärkungen mit Duftlack – Stimulierende Wirkung von Aromen

    Zur Konsumentenansprache fügen Duftstoffe auf Verpackungen oder Zweitplatzierungselementen ein emotional wesentliches Element bei, denn besonders Düfte überraschen, bleiben lange in Erinnerung und prägen sich positiv ein.

    Einzigartige Produkte oder Marken werden durch die imagefördernde Unterstützung durch Verpackungen und P.O.S.-Inszenierungen insgesamt besser wahrgenommen. Wenn zur optischen Gestaltung und den typischen Formensprachen zusätzlich der Faktor passender Düfte hinzu kommt, wird auch der Geruchssinn der Konsumenten angesprochen.

    Panther Packaging verfügt z. Bsp. über die technischen Möglichkeiten, mittels geeigneter Lacke auch Aromen und Düfte auf der Druckmaschine zu verarbeiten. Ob partiell oder vollflächig, Wellpappe kann im Flexo-Postprint, Preprint- oder Offsetdruck mit individuellen Duftnoten ausgestattet werden.

    Ob naturgetreue Duftnuancen, die an Hölzer, Blumen oder Kräuter angelehnt sind oder eindeutige Noten von Kakao, Leder und anderer angenehmer Aromen, die Umsetzungsmöglichkeiten „gedruckter“ Düfte sind sehr variantenreich. Ihr Einsatz kann zum Beispiel an saisonale Aktionen geknüpft werden, um einzigartige Markenbotschaften noch deutlicher zu kommunizieren. Im Juni dieses Jahres steht der „Welt-Dufttag“ im Kalender. Aus diesem Anlass können Displaypräsentationen und Verpackungen im stationären Handel oder Versandverpackungen für Online-Bestellungen eine ganz besondere Wirkung entfalten. Mit überraschenden Düften steigern sie den Erinnerungswert, die Kundenbindung und die Markentreue.

    https://www.panther-packaging.com/

  • POS Optimierung: Lösungen für einen erfolgreichen Markenauftritt am Verkaufspunkt

    Zur POS Optimierung zählen sämtliche Maßnahmen, welche zur Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufs aller Prozesse am Verkaufspunkt beitragen sollen. Bei jeder Kaufentscheidung nimmt der Point of Sale eine nicht zu unterschätzende Rolle ein. Egal, ob es sich dabei nun um einen Online-Shop, eine Ladentheke oder einen Automaten handelt – hier muss die Marke oder das Produkt punkten. Aspekte wie das Sortiment, die Inszenierung des Produktes sowie die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern vor Ort entscheiden maßgeblich über den Erfolg der Marke. Der Bereich des POS Managements nimmt vor allem im Lebensmitteleinzelhandel – aber auch in anderen Branchen – verhältnismäßig viel Zeit sowie eine große Menge an Ressourcen in Anspruch. Ein professioneller POS-Auftritt hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die miteinander in Einklang gebracht werden müssen. Aus diesem Grund ist es in manchen Fällen ratsam, sämtliche Prozesse zu bündeln und in die Hände eines Experten zu legen.

    Unterstützung in der POS Optimierung stärkt den Markenauftritt

    Je nach den Spezifika der jeweiligen Branche sowie der Marke müssen sich Unternehmen am POS ganz unterschiedlichen Problemen stellen: Von der optimalen Platzierung der Waren über die Gestaltung der Verkaufsräume bis hin zum gekoppelten Informations- und Warenfluss werden sie mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert. Alle am Verkauf beteiligten Einzelmechanismen müssen reibungslos ablaufen und ineinander übergreifen, um eine optimale POS-Performance zu ermöglichen. Umso wichtiger ist es, sich bei der POS Optimierung auf einen erfahrenen Partner verlassen zu können, der das Gesamtbild im Blick hat. Servicedienstleister wie die SIG Sales GmbH & Co. KG setzen daher auf ganzheitliche POS-Systemlösungen, die sämtliche Aktivitäten am Verkaufspunkt umfassen. Mit dem übergeordneten Ziel, Markenunternehmen bei der Entwicklung und fortlaufenden Optimierung von POS-Konzepten zu unterstützen.

    Moderne POS Optimierung in der Praxis

    Als Solution-Provider für vernetzte Strategien am Point of Service versteht sich SIG Sales darauf, durch die systematische Digitalisierung bestimmter POS-Prozesse sowie des operativen Geschäftsbereichs eine deutliche Produktivität- und Effizienzsteigerung zu erreichen. So kann mit der POS-Analytics-App direkt am Verkaufspunkt kontrolliert werden, ob eine Marketing-Strategie erfolgreich ist oder nicht. Die kontinuierliche Überprüfung ermöglicht ein schnelles Eingreifen, wenn Schwierigkeiten auftreten. Über eine eigens eingerichtete Web-Service-Schnittstelle kann eine optimale Kommunikation zwischen den Mitarbeitern sowie den Experten der SIG Sales Force gewährleistet werden. Zudem können auf diese Weise das Auftreten von Out-of-Stock-Situationen vermieden und weitere Logistik-Abläufe gesteuert werden. Regelmäßiges Reporting zur Qualitätssicherung erfolgt via Fotodokumentation. Ein wichtiger Teilbereich des POS Marketings ist die Präsentation der Waren. In diesem Zusammenhang zählen ein effizientes Display-Design mit sinnvollen Erst- und Zweitplatzierungen sowie ein modernes Visual Merchandising zu den wesentlichen Aufgaben.

    Fundierte Analysen als entscheidender Erfolgsfaktor

    Um eine langfristig intelligente Budgetsteuerung sicherstellen zu können, werden für die Marke relevante Kennzahlen erarbeitet. Das Benchmarking dieser KPIs unterstützt das Unternehmen dabei, potenziell bestehende Lücken zu identifizieren. Dabei bieten branchenspezifische Best-Practice-Beispiele aus nationalen sowie internationalen Märkten Orientierung, während hauseigene Studien zu einer Vielzahl von Branchen einen richtungsweisenden Ausgangspunkt bilden. Innerhalb der Analyse des POS Managements sowie der Konzeption neuer Marketing-Strategien werden flexibel anpassbare Tools eingesetzt: Beispielsweise wird – im Zuge einer Emotion Survey – die anvisierte Zielgruppe direkt am Point of Sale zu ihrem authentischen Markenerlebnis befragt. Alternativ oder ergänzend dazu agieren professionelle Scouts der SIG Sales Force am Verkaufspunkt als Testkunden und durchlaufen direkt vor Ort ein realistisches Einkaufsszenario. Mithilfe dieser und vieler weiterer Maßnahmen zur Evaluation des POS kann die Verkaufs-Performance nachhaltig optimiert werden. Das Sortiment lässt sich somit wirksam auf die jeweilige Zielgruppe abstimmen, sodass sämtliche Kundenpotenziale voll ausgeschöpft werden können.

    Weitere Informationen unter https://www.sigsales.de/produkte/pos-optimierung

  • Kauflust der Deutschen weiter im Keller

    33 Prozent der Deutschen erwarten, dass sich wegen der Corona-Epidemie ihre finanzielle Situation in den nächsten zwölf Monaten verschlechtern wird. Das hat die aktuellen Studie zur Konsumentenstimmung ergeben, für die das Marktforschungsunternehmen GfK regelmäßig 500 Personen ab 16 Jahren wöchentlich online befragt. Dies hat natürlich auch Einfluss auf ihr zukünftiges Konsumverhalten: Während ein Viertel der Befragten auf ihren geplanten Urlaub verzichten will, wollen sieben Prozent den Kauf von Kleidung, Autos und Luxusgütern verschieben. Die GfK-Experten gehen deshalb davon aus, dass Verbraucher in Zukunft noch bedarfsorientierter einkaufen werden und digitale Dienstleistungen weiter an Bedeutung gewinnen.
    So gaben in der vom 24. bis 26. April durchgeführten Befragung 33 Prozent der Konsumenten an, in Zukunft weniger Geld für langlebige Produkte wie Möbel, Autos oder Fernseher ausgeben zu wollen. 26 Prozent der Befragten wollen auf den geplanten Urlaub verzichten, acht Prozent auf den Kauf von Möbeln, und sieben Prozent wollen den Kauf von Kleidung, Autos und Luxusgütern wie Uhren und Schmuck verschieben.

    In der ersten Phase der Krise, der Panikphase, haben die Menschen vor allem das gekauft, was sie unbedingt benötigten, z. B. Ausstattung für das Homeoffice wie Monitore oder Webcams sowie Kühl- und Gefriergeräte für die Lagerung von Lebensmitteln.

    In der folgenden Anpassungsphase an die neue Situation haben sich die Prioritäten der Verbraucher erneut verschoben. Jetzt wurden Produkte im Bereich Home Entertainment, z. B. Spielekonsolen oder Gaming Computer, stärker nachgefragt, um das Leben zu Hause angenehmer zu gestalten. Die jetzt erfolgte Öffnung der stationären Geschäfte lasse wiederum starke Veränderungen im Kaufverhalten erwarten, erklärte die GfK

    „Wir gehen davon aus, dass die Verbraucher in nächster Zeit sehr bedarfsorientiert einkaufen werden“, sagte Petra Süptitz, GfK-Expertin im Bereich Consumer Insights. „Aufgeschobene und weiterhin notwendige Käufe werden nachgeholt, darunter auch Produkte, die stärker an den stationären Handel gebunden sind, zum Beispiel beratungsintensive Elektrogroßgeräte wie Einbaugeräte, aber auch Smartphones, Fernseher, höherwertige Elektrokleingeräte wie Kaffeevollautomaten.“

    Im April haben laut GfK 70 Prozent der Befragten hierzulande Produkte online eingekauft, in der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen waren es sogar 81 Prozent. Dieser Trend werde sich in vielen Warengruppen fortsetzen, erwarten die Marktforscher. Weitere Online-Käufe planen die Deutschen zum Beispiel bei Elektronikartikeln oder Gartenwerkzeugen. GfK-Daten aus China zeigen, dass sich der stationäre Handel nach Ende der Krise zwar langsam erholte, aber trotzdem in der Kalenderwoche 17 nach wie vor 23 Prozent unter dem Vorjahr llag. „Das neue ‚Normal‘ wird durch ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld und knappere Verbraucherbudgets gekennzeichnet sein”, erklärte Süptitz. „Darauf werden sich Händler und Hersteller einstellen müssen.“

    Deshalb empfiehlt die GfK, neben den unerlässlichen Hygienemaßnahmen neue und auch digitale Angebote wie zum Beispiel Click & Collect, Online-Beratung, Lieferservices oder verschiedene Zahlungsmethoden fortzusetzen und  kreative Konzepte zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse der Verbraucher einzahlen.

    „Große Chancen bieten sich Händlern, wenn sie verstärkt digitale Apps und Medien zur Kundenkommunikation nutzen”, betonte Süptitz. „Eine Möglichkeit könnte beispielweise sein, den Verbraucher kontinuierlich über Zeiten mit wenig Kundschaft bzw. Stoßzeiten zu informieren, damit beim Einkaufen die Abstandsregeln besser eingehalten werden können. So kann die Krise auch eine Chance sein, um Geschäftsmodelle und Konzepte neu zu überdenken.“

  • Sławomir Giefing über die Situation in der Branche während der Pandemie

    Wir laden Sie aufs Gespräch mit dem Geschäftsführer von GJC International, dem Veranstalter der RemaDays Warsaw, Herrn Sławomir Giefing ein.

    Vor nicht allzu langer Zeit sind wir mit Beschlüssen und Plänen für die nächsten 12 Monate in das neue Jahr gestartet. Jetzt ist die ganze Welt in einer noch nie dagewesenen Situation, eingefroren – wir versuchen, uns an die außergewöhnlichen Bedingungen anzupassen und die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Wie finden Sie sich in dieser schwierigen Zeit?

    Es scheint in der Tat so zu sein, dass dieses Ereignis absolut einzigartig ist, unabhängig vom Ort, an dem es uns gefunden hat. Es macht mir keine depressiven Gedanken, ich möchte es vielmehr als eine Zeit beschreiben, in der ich die Situation betrachten und mich auf mögliche, wenn nötig sogar radikale berufliche Veränderungen vorbereiten muss. Vielleicht liegt es daran, dass ich als Unternehmer seit so vielen Jahren immer wieder gezwungen war, die Richtung neu zu bestimmen, und deshalb fällt es mir vielleicht etwas leichter, mich in einem sich verändernden Umfeld wiederzufinden und die Realität so zu akzeptieren, wie sie ist.

    In vielen Unternehmen haben die aktuelle Bedrohung durch die Übertragung des Virus und die Marktsituation eine Neuorganisation der Arbeitsplätze und ihrer Arbeitsweise erzwungen – praktisch über Nacht. Wie haben Sie es geschafft, Änderungen in Ihren Betrieben vorzunehmen, um die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter zu gewährleisten und die formalen Anforderungen zu erfüllen?

    Auch in unserem Unternehmen ist eine Reorganisation notwendig geworden. Alle Mitarbeiter sind zur Fernarbeit übergegangen, und es war relativ einfach, denn wir haben bereits einige Erfahrungen mit solcher Arbeit gemacht, vor allem mit der RemaDays in Kiew, aber auch in Warschau. Natürlich ist uns klar, dass die Arbeit von zu Hause aus einen neuen Ansatz erfordert, bei dem man einige Erfahrungen sammeln und sogar einige Regeln ausarbeiten muss, die eingehalten werden, damit die Zeit nicht „durch die Finger rinnt“. In dieser Arbeitsformel nimmt der Aufgabenmodus und die Überprüfung der Qualität der Arbeitsausführung einen besonderen Charakter an. Ich denke, es wird auch eine interessante Erfahrung sein, nach einer so langen Zeit der Fernarbeit in die Büros zurückzukehren.

    Wie beurteilen Sie die Situation in der Werbeartikelbranche aus Gesprächen mit Kunden und anderen Marktteilnehmern?

    Es sieht ganz anders aus. Eine relativ große Zahl von Unternehmen, vielleicht sogar 20-30%, hat die Produktion aufgenommen oder ist als Zwischenhändler im Verkauf von Masken und allen anderen Materialien zur Eindämmung der Pandemie tätig. Etwa 50 % der Unternehmen haben die Beschäftigung in ihren Teams bereits reduziert oder planen, sie zu reduzieren. Einige Unternehmen konzentrieren sich verstärkt auf Exportchancen, um Umsatzverluste auf dem Inlandsmarkt in ihrer Bilanz auszugleichen. Sicherlich werden die negativen Auswirkungen der Pandemie mit jedem Monat, in dem die Situation anhält, zunehmen.

    Was unternimmt GJC gegen die Viruspandemie – sind einige der geplanten Arbeiten, Projekte verschoben worden? Werden irgendwelche Formen von Unterstützung, Hilfe für Unternehmen in der Branche umgesetzt?

    Unser Handeln in dieser Zeit hat drei Dimensionen. Die erste ist die soziale Dimension, in der wir im Rahmen einer landesweiten Kampagne auf Siepomaga.pl Krankenhäuser und lokale Institutionen in Poznań und der Gegend, die sich in einer sehr schwierigen Situation befanden, finanziell unterstützt haben. Der zweite Bereich sind die Aktivitäten für den Zugang zu rechtlichen Informationen, die Unternehmen helfen können, die Pandemie zu überleben, während das dritte Element unsere Produktaktivitäten ist. Wir möchten im Mai ein neues Projekt starten, das ein Online-Tool sein wird, mit dem wir schnell Lieferanten und Agenturen in ganz Europa finden und kontaktieren können. Wir vertrauen darauf, dass dieses Produkt eine effektive und wirtschaftliche Lösung darstellt, die sich gerade in dieser Zeit als ein notwendiges Werkzeug erweisen wird.

    Nach den Ergebnissen einer von PIAP durchgeführten Umfrage verzeichneten mehr als 90% der Unternehmen des Werbemarktes im März einen Umsatzrückgang. Wie kann ein Händler, Lieferant oder Geschenkproduzent es schaffen, wenn keine Veranstaltungen stattfinden? Welche Bereiche kann er ins Visier nehmen?

    Wie ich bereits erwähnt habe, haben einige Unternehmen ihr Produktportfolio bereits um Masken usw. erweitert. Kürzlich wurde ich von einem Unternehmen überrascht, das Messestände baut und nicht weit von meinem Wohnort entfernt ist. Zu meiner Überraschung fand ich in meinem Briefkasten ein Flugblatt mit einem Angebot für Küchenmöbel. Dies zeigt, dass aktive Unternehmer, Manager und Mitarbeiter verstehen, dass es an ihnen liegt, neue Lösungen in ihren Unternehmen zu schaffen. Ich denke, dass es in nicht wenigen Fällen eine notwendige Maßnahme, eine Notwendigkeit für das Überleben des Unternehmens sein wird, neue Kunden in neuen Bereichen zu finden.

    In welcher Zeit wird es Ihrer Meinung nach möglich sein, Messen, Veranstaltungen usw. wieder einzuführen? Denken Sie, dass die verschobenen Massenveranstaltungen an Ferientagen/Herbsttagen stattfinden werden?

    Die Antwort auf diese Frage ist sehr schwierig. Sicherlich wollen wir alle schnell wieder zur Normalität zurückkehren, aber ein realistischer Blick stellt die nahe Zukunft großer Massenveranstaltungen in Frage, vor allem wegen der wahrscheinlich unterschiedlichen Intensität der Pandemie in den verschiedenen Ländern. Ich denke, man kann mit Recht hoffen, dass es ein Herbst wird, aber wir sollten alle einen Plan B für mögliche langwierige Probleme mit dem Virus haben.

    Wie wird die Methode der Organisation von Veranstaltungen nach den aktuellen Ereignissen aussehen? Mit welcher neuen Realität werden wir Ihrer Meinung nach in Bezug auf die Organisation solcher Veranstaltungen konfrontiert sein?

    Wahrscheinlich werden Masken ein fester Bestandteil der Arbeit von Modedesignern und der Gadget-Industrie werden. Ich habe sie bereits in verschiedenen Formen, mit Aufdruck, auch mit einem eingebauten Reißverschluss auf der Mundhöhe gesehen. Vielleicht werden die Stände auf Messen mit einigen zusätzlichen Sicherheitselementen ausgestattet, aber auf jeden Fall wird der Beginn von Massenveranstaltungen erst dann möglich sein, wenn die Möglichkeit einer Infektion völlig verschwunden ist.

    Wir sind uns alle bewusst, dass dies eine sehr schwere Belastung für die Wirtschaft ist. Haben Sie Vorhersagen darüber, welche Veränderungen – in der Arbeitsweise der Unternehmen, Produktverfügbarkeit, Auftragserfüllung – im Bereich der Werbeartikel stattfinden werden, wenn diese ganze Situation vorbei ist?

    Im Allgemeinen ist mit einem Anstieg der Internetverkäufe zu rechnen, insbesondere im Einzelhandel. Sicherlich haben viele Unternehmen bereits ihre Produkte über das Internet verkauft oder stehen kurz davor, damit zu beginnen und sich für den Verkauf an den Endkunden zu öffnen. Vielleicht wird es mehr Online-Kommunikation geben, Videoanrufe, und persönliche Treffen werden zumindest für eine Weile etwas Exklusives werden. Am besten so kurz wie möglich, vor allem wegen unserer gegenseitigen beruflichen und Familienbeziehungen.

    Wie sehen die aktuellen Diskussionen mit der Industrie aus? Wird das Thema der Organisation der nächsten Ausgabe der RemaDays Warsaw besprochen?

    Derzeit sprechen wir mit unseren Kunden vor allem über ihre Situation, welche verkaufsunterstützenden Maßnahmen für sie am notwendigsten sind und wie sie ihre Präsenz bei der nächsten Ausgabe im nächsten Jahr sehen. Die Schlussfolgerungen aus diesen Gesprächen sind sehr vielversprechend, natürlich in der Hoffnung, dass die Messe technisch durchführbar sein wird.

    Zwei Worte zum Schluss, die Sie an alle Unternehmen der Branche richten möchten

    Ich wünsche allen viel neue, gute Ideen und Kraft, um sie zu verwirklichen und aus dieser ganzen Situation innerlich und beruflich gestärkt hervorzugehen – in der Überzeugung, dass „es kein Übel gibt, das nicht zum Guten führen würde“. Danke, dass Sie mit mir gesprochen haben.

    Das Interview wurde von Joanna Kłosowska, der Chefredakteurin von Gifts Journal Polska, geführt.

  • Gramann investiert in AutoBox System

    Jeder von uns hat das schon erlebt: online bestellte Ware kommt in viel zu großen Kartons und es bleiben Berge von Füllmaterial übrig. Der Digitaldruck-Dienstleister Antonius Gramann aus Vechta wollte das nicht länger mitansehen und investierte in eine Autobox von Kolbus.

    Unternehmensgründungen haben durchaus kurios erscheinende Ursprünge: Weil Antonius Gramann Mitte 1997 niemanden fand, der Wahlkampf Plakate und andere Werbung kurzfristig und in kleineren Stückzahlen liefern konnte, produzierte er sie kurzerhand selbst. Bald wollten andere diese Möglichkeit auch nutzen und es entstand 2001 eine kleine Unternehmung im Nebenerwerb. Produziert wurde zunächst daheim auf einem Office-Tonerdrucksystem. 2005 wurde daraus eine Gesellschaft und ein Großformatdrucker für Plakate erweiterte die Möglichkeiten. 2012 gründete Antonius Gramann die Gramann Digitaldruck GmbH. Am Standort im niedersächsischen Vechta-Spreda, unweit von Bremen, produziert das Unternehmen Plakate und eine breite Palette von großformatigen Werbemitteln und POS-Materialien, wie Banner, Planen, Schilder, Aufsteller, Roll-ups, Displays komplett digital ab Auflage 1. Dafür kommt eine Vielzahl an Medien und Material zum Einsatz, wie Hohlkammerplatten, Pappen und Folien.

    Spezialität als Standard

    Während Gramann produktionsseitig für die effiziente Fertigung „on-demand“ perfekt ausgestattet ist, drückte der Schuh immer stärker im Versand. „Wir brauchen spezielle Verpackungen für unsere Produkte ab Auflage 1“, betont Vertriebsleiter Jan-Bernd Rolfes. „Standardkartons sind oft viel zu groß und passen nicht zum Inhalt. Mehrteilige Produkte wie Displays und Roll-ups, sind in herkömmlichen Kartons nicht ausreichend geschützt.“ Die Autobox ermöglicht es, für jedes Produkt die passende Verpackung zu produzieren, jederzeit und in beliebiger Menge. Noch etwas „nervte“ Geschäftsführer Antonius Gramann: „Wenn ich Verpackungen bei den großen Herstellern bestelle, habe ich hohe Mindestabnahmen und teils Lieferzeiten von zwei Wochen. Für mich als Digitaldrucker ist das gefühlt nächstesJahr.“ Den Anspruch, stets kurzfristig und flexibel auf Kundenanfragen zu regieren, konnte Gramann nur mit unproduktiver Lagerhaltung erfüllen.

    Über Kolbus „gestolpert“

    Kein Wunder, dass bei Gramann bereits seit einiger Zeit mit einer eigenen Kartonagenfertigung geliebäugelt wurde. Mehr zufällig stolperten Antonius Gramann und Jan-Bernd Rolfes über eine gebrauchte Autobox, die zum Verkauf stand, und wurden auf Kolbus aufmerksam. „Kolbus hatten wir zunächst nicht als Lieferanten auf dem Schirm“, räumt der Geschäftsführer ein. Er erkannte sofort das Potenzial der Maschine. Kurzerhand beschloss Gramann, statt der älteren eine neue Autobox zu erwerben, die Anfang Februar installiert wurde und in Betrieb ging. Mitentscheidend war die Fertigkeit der Autobox, Bogenware zu verarbeiten. Auch die Nähe zu Kolbus in Rahden spielte eine Rolle: „Ich kaufe lieber bei jemandem um die Ecke“, sagt Antonius Gramann und grinst verschmitzt. „Wenn was schief geht, hab ich den sofort am Schlafittchen…“

    Eine für alles

    Das Autobox-System von Kolbus ist ein modulares Maschinenkonzept zur Produktion von Wellpappschachteln. Bereits mit der Grundausstattung können über 100 Standard-Schachtelarten nach FEFCO-Code (Féderation Européenne des Fabricants du Carton ondulé) hergestellt werden, einschließlich Trennwänden und Palettenboxen. Weitere Zuschnitte werden individuell nach Bedarf programmiert, dabei kann die Breite zwischen zehn Zentimeter und 2,6 Meter betragen. Die Länge ist im Prinzip unbegrenzt und es werden alle Wellpappenarten verarbeitet. Der Ausstoß erreicht – je nach Größe – bis zu 1200 Schachteln in der Stunde. Mit der Multi-out-Option können zwei Zuschnitte gleichzeitig produziert werden, was die Leistung verdoppelt. Das Modul Autobox MC erhöht durch zusätzliche Messer die Zahl der produzierbaren FEFCO-Schachteltypen auf fast das Doppelte. Automatische Beladungs- und Abstapelmodule vervollständigen die Möglichkeiten. Der Energieverbrauch ist um rund 50 Prozent geringer als bei vergleichbaren Maschinen.

    Werbung auf der Box

    „Mir gefällt am besten, dass sich die Maschine automatisch einstellt“, betont Rolfes. „Damit sind wir flexibel und können kurzfristig Einzelstücke liefern, aber auch größeren Auflagen nachkommen.“ Antonius Gramann hat angesichts des boomenden Onlinehandels schon neue Ideen: Bedruckte Versandverpackungen! Großformatig drucken können sie schließlich und warum braune Wellpappe verwenden, wenn auf weißen Pappen attraktiv geworben werden kann? „Auch diese Möglichkeit wollen wir unseren Kunden anbieten“, sagt Antonius Gramann, „und ein weiteres Geschäftsfeld entwickeln, das wir komplett digitalisieren.“ Die Funktion wird derzeit in den Webshop von Gramann implementiert. In Zukunft können Kunden bedruckte Versandkartons frei konfigurieren und bestellen – das Multitalent Autobox erledigt den Rest und setzt bei der Gestaltung des Zuschnitts so gut wie keine Grenzen.

    Kolbus GmbH & Co. KG

    Die KOLBUS GmbH & Co. KG ist ein Traditionsunternehmen für Sondermaschinenbau mit Stammsitz in der ostwestfälischen Stadt Rahden. Die Firmengründung geht auf das Jahr 1775 zurück, um 1900 beginnt August Kolbus Papierverarbeitungsmaschinen zu bauen. Mit Maschinen für die industrielle Buchbindung wurde KOLBUS weltberühmt. Heute liegt der Schwerpunkt auf Maschinen zur Buchdecken- und Packmittelfertigung. Außerdem entwickelt, produziert und vertreibt KOLBUS Maschinen für die Wellpappenindustrie zur Produktion von Verpackungen und Displays und Boxmaker-Automaten für maßgefertigte Verpackungen in kleinen und mittleren Losgrößen.
    GESCHÄFTSBEREICHE
    Maschinen für die Wellpappenverarbeitung: Box-on-Demand Boxmaker, Rotationsstanzen und Flexodruck.
    Innovative Fertigungssysteme für Verpackungslösungen aus Pappe, Papier und Leim: Werkzeuglose Packmittelproduktion für die automatisierte Schachtelherstellung mit Decken- und Kaschiermaschinen, industriellen Pappenschneidlinien und Präzisions-Nutschneidetechnik und vollautomatischen Magneteinlegesystemen.
    Sondermaschinenbau und industrielle Lohnfertigung für Maschinenbau: Gießereiprodukte (Grau- und Sphäroguss), Komponentenherstellung (CNC Fräsen, Drehen, Bohren), Blechbearbeitung und Baugruppenmontage, sowie Endmontage mit finaler Qualitätskontrolle. Unsere Kunden profitieren von der modernen Produktionsplanung und -steuerung mit hoher Fertigungstiefe am Standort in Rahden.
    PRODUKTIONSSTANDORTE
    Neben dem Stammwerk in Rahden, in Krostitz bei Leipzig, in Kalamazoo, Michigan, USA und seit September 2018 in Houghton Regis, England.
    MITARBEITER
    KOLBUS beschäftigt 2019 rund 640 Mitarbeiter/-innen, davon rund 150 Ausbildungsplätze in der KOLBUS Ausbildung GmbH.
    VERTRIEB & SERVICE
    Damit von der Installation bis zur Inbetriebnahme der Anlagen beim Kunden alles reibungslos verläuft und zur Absicherung des gesamten Produktionsprozesses ist uns die direkte Rundumbetreuung besonders wichtig – weltweit, online und vor Ort durch erfahrene Servicetechniker sowie Ansprechpartner in den Niederlassungen und Vertretungen.

    https://www.printpartner-xxl.de/
    https://www.kolbus.de/

  • Die gute Verpackung

    Aktion und Gewinnspiel zum 6. Tag der Verpackung

    Das Corona‐Virus führt deutlich vor Augen, wie wichtig Hygiene, Gesundheit und die sichere Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern sind. Von zentraler Bedeutung dafür ist ein Werkzeug, das oft erst dann auffällt, wenn es seinen Dienst geleistet hat: Die Verpackung. Auch jenseits von Krisensituationen gibt es viele individuelle Gründe, warum eine Verpackung für Menschen nützlich und hilfreich sein kann ‐ von Nachhaltigkeit über Komfort und Zeitersparnis bis hin zu Sicherheit und Lebensfreude. Zum 6. Tag der Verpackung ruft das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) im Rahmen eines Gewinnspiels dazu auf, persönliche Favoriten für gute Verpackungen unter dem Hashtag #guteVerpackung zu teilen und einzureichen.

    Zum 6. Tag der Verpackung am 4. Juni 2020 wirft das Deutsche Verpackungsinstitut e. V. (dvi) einen Blick auf die guten Seiten der Verpackung. Im Rahmen eines Gewinnspiels können Bürgerinnen und Bürger ihre persönlichen Verpackungsfavoriten unter dem Hashtag #guteVerpackung in sozialen Medien teilen oder direkt an die E‐Mail‐Adresse info@verpackung.org senden. Anfang Juni ermittelt das dvi die Verpackungen mit den meisten Nennungen bzw. Likes und stellt sie auf der Seite tag‐der‐verpackung.de vor. Die Einreicherinnen oder Einreicher der drei beliebtesten guten Verpackungen gewinnen jeweils einen 100‐Euro‐Wunschgutschein.

    „Verpackungen sorgen dafür, dass wir selbst in Zeiten einer weltweiten Pandemie verlässlich saubere und sichere Lebensmittel haben, dass die Regale praktisch nie leer sind, dass wir frische oder fertige Nahrung in der eigenen Wohnung lagern können und dass wir gegen Krankheiten ankämpfen können. Aber es gibt darüber hinaus zahlreiche und sehr individuelle Gründe, warum eine Verpackung für Menschen gut und hilfreich sein kann“, betont Kim Cheng, Geschäftsführerin des dvi.

    „Wir freuen uns auf viele Beispiele aus dem täglichen Leben. Was zählt, sind die eigene Meinung, der persönliche Geschmack und der individuelle Nutzen, den die gute Verpackung für den Einzelnen hat. Das reicht von Nachhaltigkeit über Komfort, Zeitersparnis und Sicherheit bis hin zu Design und Lebensfreude und darüber hinaus“, so Cheng.

    Einzelheiten zur Aktion und zum Gewinnspiel finden sich unter
    www.tag-der-verpackung.de/

    Über den Tag der Verpackung

    Mit dem seit 2015 jährlich stattfindenden „Tag der Verpackung“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz informiert das Deutsche Verpackungsinstitut e. V. (dvi) gemeinsam mit Unternehmen, Instituten und Verbänden der Branche eine breite Öffentlichkeit über Bedeutung, Aufgaben und Leistungen der Verpackung und ihrer Akteure.
    www.tag-der-verpackung.de/

    Über das Deutsche Verpackungsinstitut Das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) ist das einzige Netzwerk der Verpackungswirtschaft, das Unternehmen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette als Mitglieder vereint. Aus seinem Umfeld nimmt das Netzwerk Impulse auf und gibt auch selbst immer wieder wichtige Impulse ab. Zahlreiche Initiativen machen das dvi aus. Neben dem Tag er Verpackung zählen dazu der Deutsche Verpackungspreis, der Deutsche Verpackungskongress, das Packnology Forum, die Dresdner Verpackungstagung, die Verpackungsakademie, das Forum Packaging Strategies und PackVision.
    verpackung.org/

  • RocketExpo lässt die Messewelt wieder aufleben

    Trend 2020/2021 heißt virtueller Messestand

    Das Messebau-Unternehmen RocketExpo hat sein Produktportfolio in Zeiten der Coronakrise um digitale Lösungen erweitert. Diese digitalen Lösungen sind kurzfristig realisierbare Alternativen zu einer realen Messe und können bei Aufnahme des Messebetriebs als unterstützende Maßnahme zu realen Messeauftritten dienen.

    Messebetrieb auf unbekannte Dauer eingestellt
    Noch immer ist ungewiss wann der Messebetrieb wieder aufgenommen werden kann. Während die Einen an einen Messestart in Herbst glauben, vermuten Andere, dass der Start erst im kommenden Jahr sein wird. In dieser Übergangsphase hört jedoch der Betrieb in den Unternehmen nicht auf. Gerade in dieser wirtschaftlich schwierigen Phase möchten Unternehmen Kunden und Interessenten weiterhin über Produktneuheiten informieren und mit Geschäftspartnern wie Lieferanten im regelmäßigen Austausch stehen. Da ein persönlicher Kontakt jedoch zurzeit nicht möglich ist, müssen wir uns auf digitale Lösungen verlassen.

    RocketExpo erweitert Produktportfolio um digitale Messelösungen
    Insgesamt kann der Messebauer fünf digitale Lösungen für Unternehmen anbieten, die bereits bei den ersten Kunden erfolgreich umgesetzt wurden. Die digitalen Lösungen ersetzen dabei keine Messe, sondern sollen auch in Zukunft einem realen Messeauftritt unterstützen.

    1. Virtueller Messerundgang
    Der Virtuelle Messerundgang ist eine virtuelle Tour durch die Animation eines realen Messestandes. Die virtuelle Tour durch den animierten Messestand kann als Live-Video oder als Video On-Demand in kürzester Zeit erstellt werden. Die Abfolge der virtuellen Tour und die Einbindung von Video-Produktpräsentation innerhalb des Virtuellen Messrundgangs erfolgen dabei gemäß Storybook.

    2. Virtueller Messestand
    Der Virtuelle Messestand ist der Digital Twin eines realen Messestands, der in der virtuellen Welt dargestellt wird. Damit ist der Virtuelle Messestand nicht in der Realität vorzufinden, stattdessen findet er nur in der Simulation statt. Die Interaktion mit Besuchern ist über den Abruf von Infopoints, Formularen, Chat-Bots und Video-Führungen möglich. Zusätzlich kann der Virtuelle Messestand als On-Demand Video auf Ihrer Unternehmenswebseite, in Newslettern oder auf Social Media beworben werden, um die Reichweite zu erhöhen.

    3. Digitale Hausmesse
    Die Digitale Hausmesse ist eine Aufnahme von Produktvorstellungen entweder über Green-Screens in einem virtuellen Messestand oder auf dem realen Messestand per Webinar oder On-Demand. Produktinformationen können somit digital mit Kunden, Interessenten und Partnern geteilt werden.

    4. Virtuelles Seminar
    Neben den Messen sind auch Seminare von der Kontakteinschränkung betroffen. Das Virtuelle Seminar ist dabei ein Seminar, welches nicht in der realen Welt, sondern virtuell abgehalten wird. Es umfasst einen virtuellen Plenarsaal, welcher als Webcast für Keynotes genutzt werden kann, sowie virtuelle Gruppen-Arbeitsräume, welche als Web-Konferenz und Interaktionsmöglichkeiten genutzt werden können.

    5. Virtuelle Messe

    Die virtuelle Messe ist anders als der virtuelle Messestand nicht nur das Abbild eines Standes, sondern gleich einer ganzen Messeveranstaltung. So finden sich mehrere Aussteller in einem virtuellen Raum zusammen und präsentieren ihr Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen am eigenen virtuellen Stand.

    RocketExpo stellt alle digitalen Lösungen auf www.rocketexpo/digitale-messe im Detail vor. Die Seite gibt eine Übersicht über die digitalen Messe-Lösungen. Auf Wunsch helfen die Berater der RocketExpo Interessenten zu individuellen Lösungen, um Messeauftritte von Unternehmen wieder aufleben zu lassen.

    RocketExpo

    RocketExpo bietet als erfahrener Messebauer individuellen Messebau am Puls der Zeit an. Mit RocketExpo wird die Vision eines herausragenden Messeauftritts Realität. Mit einem ganzheitlichen Messekonzept und kreativem Messedesign bringt RocketExpo Unternehmen auf Erfolgskurs.

  • NEC Display Solutions zertifiziert die a/c/t Beratungs & System GmbH als Partner für LED-Lösungen

    Die a/c/t Beratungs & System GmbH, Systemhaus für audiovisuelle Medientechnik, Digital Signage und Intelligent Home, ist von der NEC Display Solutions Europe GmbH als „Certified LED Partner“ für LED-Produkte und -Lösungen qualifiziert. Die erfolgreiche Zertifizierung zeichnet a/c/t als Spezialisten mit einem exzellenten Know-how und umfassenden Serviceleistungen im Bereich professioneller LED-Komplettlösungen aus. Dazu gehören neben der Montage, Integration und Kalibrierung auch das Erstellen dynamischer Inhalte für eine Vielzahl an Videowand-Anwendungen, beispielsweise Präsentationen in Unternehmen, Wegweiser, Infotainment und Werbung im Groß- und Einzelhandel, an Bahnhöfen, Flughäfen oder auf Veranstaltungen.

    a/c/t verfügt bereits über ein breites Angebot qualitativ hochwertiger NEC-Produkte und Lösungen wie Large Format Displays für das Digital Signage- und POS/POI-Umfeld, interaktive Bildschirme, Softwaresteuerungslösungen sowie leistungsstarke Business-Projektoren. Jetzt erweitert der langjährige Premier Partner der NEC Display Solutions sein Portfolio um flexible LED-Module für den Innen- und Außenbereich.

    „Der Einsatz von LED-Lösungen ist oft Teil von Visualisierungsprojekten mit besonders hohen Anforderungen an Helligkeit in kritischen Umgebungen, Wiedergabequalität, Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit. Dabei kommt es neben hochwertigen und ausgereiften Produkten vor allem auf kompetente Beratung in der Phase der Bedarfsanalyse und einen effektiven Service während der Installation und des Betriebs an“, sagt Andy Niemann, General Manager Sales DACH von NEC Display Solutions Europe. „Wir qualifizieren unsere Partner im Rahmen von Trainings und Hands-On Workshops, um Anwender bei ihren LED-Projekten sowohl beim Kauf als auch im täglichen Betrieb zu begleiten, um maximale Investitionssicherheit zu gewährleisten. Wir freuen uns, die a/c/t Beratungs & System GmbH als qualifizierten und zertifizierten Partner in unserem Netzwerk ausgewiesener LED-Experten begrüßen zu können.“

    Claus Lohse, Geschäftsführer der a/c/t ergänzt: „Wir arbeiten schon viele Jahre mit NEC Display Solutions Europe eng und vertrauensvoll zusammen. LED-Wände sehen wir aufgrund der brillanten Bildqualität, starken Helligkeit und Energieeffizienz sowie ihrer Anpassungsfähigkeit an die spezifischen räumlichen Gegebenheiten als zukunftsweisende Technologie – für Konferenz- und Vortragssäle, in Foyers, Auditorien und öffentlichen Bereichen. Anwendungen sind unter anderem Präsentationen und Schulungen, aber auch architektonische Gesichtspunkte spielen zunehmend eine wichtige Rolle. Den Fokus legen wir bei allen Installationen auch auf Nachhaltigkeit und Quality of Services. Die Partnerschaft mit NEC gibt uns die Möglichkeit, unseren Kunden eine Vielzahl hochwertiger skalierbarer LED-Produkte anzubieten“.

    a/c/t feiert dieses Jahr sein 30jähriges Jubiläum und lädt ab dem 12. Mai 2020 zu virtuellen Events ein, in denen unter anderem die LED-Technologie am Beispiel der Installation einer eleganten LED-Wand in den eigenen Räumlichkeiten erläutert wird.

    Über a/c/t

    Die a/c/t Beratungs- und System GmbH für vorBildliche Kommunikation ist führender Spezialist für professionelle Konferenztechnik, Digital Signage und Intelligent Home. a/c/t bietet Unternehmen und anspruchsvollen Privatkunden Komplettlösungen für audiovisuelle Medien- und Steuerungstechnik. Diese kommen in Konferenz- und Schulungsräumen von Unternehmen, Hochschulen und Behörden, in der Hotellerie und Gastronomie, in Museen sowie im gehobenen Wohnungsbau zum Einsatz. Das Full-Service-Angebot reicht von der Beratung, Planung, Installation und Programmierung der Lösungen über Inbetriebnahme, Einweisung und Dokumentation bis hin zu Service, Wartung und Veranstaltungssupport. Zu den Kunden von a/c/t zählen bedeutende Unternehmen wie die Allianz, AMERON Neuschwanstein, Bayer. Architektenkammer, Bayer. Landesärztekammer, B/S/H, Fraunhofer Gesellschaft, Infineon, Mandarin Oriental, Nato School, NS-Dokumentationszentrum, Salzstadl Regensburg, TÜV Süd sowie Eigentümer privater und gewerblicher Immobilien. www.act-systeme.de

    a/c/t ist Kooperationspartner der «AV-Solution Partner», dem größten AV-Netzwerk unabhängiger Systemhäusern und Integratoren in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. 16 Partner an 21 Standorten betreuen derzeit über 3.500 Kunden. www.av-solutionpartner.de

    NEC Display Solutions Europe GmbH

    Das Europa-Headquarter der NEC Display Solutions Europe GmbH mit Sitz in München, Deutschland, ist verantwortlich für alle Geschäftsaktivitäten in der EMEA-Region. NEC Display Solutions profitiert vom technologischen Know-how und den Technologien der NEC Corporation, ist mit eigener Forschung und Entwicklung einer der Weltmarktführer für Displayprodukte und -lösungen. Das umfassende Display-Produktportfolio reicht dabei von der Einsteiger- bis hin zur Profiklasse mit speziellen Desktop-LCDs und Large Format Displays für Digital und Retail Signage. Das Geschäftsfeld Projektoren bietet Produkte für alle Anwendungsbereiche von portabel über Business-Projektoren bis hin zu Produkten für den 24-Stunden-Dauerbetrieb (Point-of-Sales-Anwendungen) sowie digitale Kinoprojektoren. President und CEO des Europa-Headquarters ist Bernd Eberhardt.

    Weitere Informationen finden Sie online unter: www.nec-display-solutions.com

    NEC Corporation ist weltweit führend in der Integration von IT- und Netzwerktechnologien von denen Unternehmen und Menschen profitieren. Die NEC Group bietet weltweit „Solutions for Society“, die Sicherheit, Schutz, Effizienz und Gleichberechtigung der Gesellschaft fördern. Mit der Unternehmensbotschaft „Orchestrating a brighter world“ zielt NEC darauf ab, einen Beitrag zur Lösung einer Vielzahl anspruchsvoller Probleme zu leisten und neue gesellschaftliche Werte für die sich verändernde Welt von morgen zu schaffen.

    Weitere Informationen finden Sie online unter: www.nec.com

  • Verein Lebensherbst verschenkt 50 Tablets an 50 Pflegeeinrichtungen

    Ein Videotelefonie-Projekt, das den Senioren den Kontakt zur Außenwelt erleichtert.

    Senioren in Pflegeeinrichtungen werden zurzeit besonders behütet. Zu groß ist die Gefahr eines lebensbedrohlichen Krankheitsverlaufs bei einer Ansteckung mit Covid-19.

    Der stark eingeschränkte Kontakt macht den alten Menschen wie auch ihren Angehörigen schwer zu schaffen. Hier möchte der Verein Lebensherbst, der sich für bedürftige und einsame Senioren in den Pflegeeinrichtungen einsetzt, gerne helfen:

    Es werden deutschlandweit 50 Tablets an Seniorenheime verschenkt, die noch kein eigenes Gerät besitzen. Hiermit wird es den Bewohnern ermöglicht, mittels Videotelefonie Kontakt zu ihren Angehörigen zu halten. Interessierte Einrichtungen können sich beim Verein melden.

    Finanziell unterstützt wird das Projekt von den Teilnehmern der Deutschen Postcode Lotterie.

    Mariella Ahrens, Schauspielerin und Schirmherrin des Vereins Lebensherbst, freut sich sehr darüber: „Die Deutsche Postcode Lotterie ist für uns ein absoluter Glücksfall! So vielen Senioren können wir jetzt wieder eine Freude bereiten!“

    Wie immer machen sich die Ehrenamtler viel Mühe: „Wir schnüren ein komplettes Paket für die Einrichtungen. Es beinhaltet das komplett vorinstallierte Gerät mit allen Videotelefonie-Programmen, Prepaid-Karte, Gutscheine zum Wiederaufladen, eine Anleitung mit Tipps und Hilfestellungen sowie eine nette Grußkarte. So, wie es sich für ein persönliches Geschenk gehört“, berichtet Petra Krötzsch, Geschäftsführerin des Vereins Lebensherbst.

    Als Überraschung möchte man an die Tablet-Adressen auch ab und zu eine kleine Videobotschaft für die Mitarbeiter der Seniorenheime schicken. Es liegen schon einige Handygrüße von Prominenten vor, die von Mariella Ahrens und Petra Krötzsch gesammelt wurden.

    Petra Rottmann von der Deutschen Postcode Lotterie ist begeistert vom Gesamtkonzept:
    „Dank unserer Lotterieteilnehmer kann dieses wunderbare Projekt umgesetzt werden. Wir alle wünschen den Pflegeheimbewohnern viel Spaß bei der Videotelefonie mit ihren Liebsten.“

    www.lebensherbst.de
    www.postcode-lotterie.de

  • Mit KI, Robotik und Online-Format setzt der Branchentreff auf Innovation

    Freiburg, 28.04.20: Die 7. medtech Rheinland-Pfalz findet am 12. Mai 2020 zum ersten Mal als Online-Konferenz statt (1). Thematisch stehen Künstliche Intelligenz und Robotik in der Medizintechnik als Treiber des Wandels in der Gesundheitswirtschaft im Fokus. Hochrangige Experten diskutieren darüber in virtuellen Foren und parallelen Breakout-Sessions mit den Teilnehmern. „Ob aus den ursprünglich geplanten 150 Teilnehmern jetzt wie beim DiGA Summit des Bundesgesundheitsministeriums vor einer Woche 1.500 Teilnehmer werden? Mal sehen, wir sind auf alle Fälle gerüstet und entschlossen, aus dieser Krise eine Chance zu machen,“ so Marlen Peseke und Daniela Arnold vom Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz. Mit dem Moderator Günther Illert, Gründer der Healthcare Shapers, setzen die beiden auf einen Netzwerker und professionellen Diskussionsleiter, der es schafft, Teamspirit auch in großer Runde zu wecken und komplexe Themen ergebnisorientiert zu führen. „Eine Konferenz ist immer auch eine Chance zum persönlichen Kennenlernen, zum Erweitern des eigenen Netzwerks. Und das wollen wir auch virtuell bieten“, sagt Brigitte Pfeiff, aktives Gründungsmitglied bei InnoNet HealthEconomy e. V. (2). Der Verein ist Partner der 7. medtech und engagiert sich für den sektoren- und branchenübergreifenden Wissenstransfer zwischen Unternehmen, Wissenschaft, Forschung, Politik, Verwaltung, Sozialversicherungsträgern, Medien und Öffentlichkeit in Rheinland-Pfalz.

    In den Kaffeepausen werden Messebesucher per Zufall zusammengeschaltet, um sich kennenzulernen. Auf die Schlange am Kaffeeautomaten müssen die Teilnehmer bei dieser Konferenz verzichten, nicht jedoch auf den Besuch an den virtuellen Messeständen der über 25 Aussteller, einer Key Note von Bart de Witte und drei Sessions mit anschließender Plenumsdiskussion. Interessierte können sich kostenlos anmelden und fachlichen Input mit digitalem Networking verbinden.

    Es war nie so einfach, die medtech in Rheinland-Pfalz zu besuchen, und es war nie so spannend, sich Inspirationen zu holen, für die nächste eigene digitale Großveranstaltung,“ ist Günther Illert überzeugt, der vor sieben Jahren die Healthcare Shapers gegründet und 2019 durch ein US-Chapter erweitert hat (3). Mit erfahrenen, unabhängigen Experten der Gesundheitsbranche arbeitet er vernetzt und projektbezogen zusammen, der Austausch mit den rund 100 Partnern in Europa und USA findet von jeher auch über regelmäßige Online-Meetings statt. Zusammen bringen die erfahrenen Experten Lösungen für die medtech, Life Science und Pharmabranche hervor, die einen Schritt voraus sind, die überzeugen und wirken.

    Quellen:

  • In nur sechs Wochen zum eigenen Onlineshop creativestyle

    creativestyle GmbH ermöglicht B2B-Händlern den schnellen Einstieg in den E-Commerce

    München, 27. April 2020. In der aktuellen Situation ist es für Händler wichtiger denn je, rund um die Uhr für ihre Kunden verfügbar zu sein. Insbesondere im B2B-Umfeld. Ab sofort bietet die Münchner E-Commerce-Agentur Creativestyle Händlern mit ihrem Magento Express Package die Möglichkeit, in gerade einmal sechs Wochen eine umfangreiche Infrastruktur für einen erfolgreichen Onlinehandel auf Basis von Magento Commerce aufzubauen – inklusive Onlineshop, Fullfillment-Dienstleister und Payment-Anbindung.

    Die Corona-Krise hat branchenübergreifend weitreichende wirtschaftliche Folgen, die teilweise noch nicht absehbar sind. Insbesondere Anbieter aus dem B2B-Bereich haben hier das Nachsehen. Die meist komplexen und kostenintensiven Lösungen sind beinahe unmöglich ohne direkten Kundenkontakt zu verkaufen. Durch die Krise verursachte Budgetbeschränkungen verschärfen diesen Zustand noch. Immense Umsatzverluste sind die Folge. Es gilt daher einen Weg zu finden, den Kunden rund um die Uhr mit den eigenen Lösungen und Produkten zur Verfügung zu stehen und so einen neuen Verkaufskanal zu schaffen, der den spezifischen Anforderungen der eigenen Branche und des B2B-Geschäfts gerecht wird. Die Lösung bietet das Magento Express Package der creativestyle GmbH aus München. 

    Ein Paket – alle Funktionen und Anbindungen, die Händler für den Start in den E-Commerce brauchen

    In gerade einmal sechs Wochen haben Unternehmen die Möglichkeit, eine speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Infrastruktur aufzubauen, um in Zukunft auch im E-Commerce präsent zu sein. Nach einer kostenlosen Erstberatung, beinhaltet das Magento Express Package die zweitägige Konzeption des Onlineshops, umfasenden Support vor und nach Veröffentlichung des Shops sowie die Integration aller notwendigen Funktionalitäten. Enthalten sind außerdem das passende Branding an die Unternehmens-CI, eine Logistikanbindung über DHL sowie eine Payment-Anbindung über DHL und Vorkasse, weitere Bezahlmethoden sind jedoch optional.

    Um auch rechtlich in puncto Onlinehandel abgesichert zu sein, beinhaltet das Package zudem eine zwölfmonatige Mitgliedschaft im Händlerbund. Insgesamt belaufen sich die Kosten des Paketes auf 25.000 Euro, zuzüglich Lizenzkosten für Magento Commerce.

    Magento Commerce ist die weltweit führende E-Commerce-Plattform und bietet bereits nativ eine vielzahl an Funktionen, die sich speziell an Händler im B2B-Umfeld richten.

    Die Funktionen des Magento Express Packages auf einen Blick:

    • Setup, Installation und Konfiguration auf Staging und Production
    • Konzeption: 2 Tage (remote)
    • Umsetzung: 6 Wochen
    • Support: 48h Package vor Go-Live, 24h Package nach Go-Live
    • Extras:
      • Bis zu 4 B2B-Extensions
      • DSGVO-konform
      • Anbindung Logistik mit DHL
      • Anbindung Payment mit DHL und Vorkasse (weitere Bezahlarten auf Anfrage)
      • 12 Monate Mitgliedschaft im Händlerbund inbegriffen

    Bei dieser Maßnahme handelt es sich um eine Sofortlösung, die schnelle Hilfe in der aktuellen Krise bieten kann und auch nachhaltig den Erfolg von Händlern sichert. Mit dem Magento Express Package ist die Creativestyle GmbH einer von drei Anbietern im DACH-Raum, die Teil der offiziellen Initiative von Adobe und Magento zur Unterstützung von Händlern in der Corona-Krise sind.

    Weitere Informationen zum Package sowie das Formular zur kostenlosen Erstberatung finden Sie hier: www.creativestyle.de/magento/b2b-express/

    Über die creativestyle GmbH

    Die creativestyle GmbH mit Sitz in München, Krakau und Rybnik ist Spezialist für Responsive E-Commerce. Gegründet 2001, liefert die internationale Entwicklermanufaktur mit über 60 Mitarbeitern in kürzester Zeit kreative Lösungen in hoher Qualität zum fairen Preis. Das eingespielte multilinguale Team aus Beratern, Developern und Designern entwickelt Shop-Lösungen und optimiert Bestellprozesse durch Verringerung der Abbruchquoten und Steigerung der Conversion Rate über alle Endgeräte.

    Über Magento Commerce

    Magento Commerce ist eine branchenführende Commerce-Lösung in der Adobe Experience Cloud, die kleinen und mittleren Unternehmen eine unübertroffene Agilität und Skalierbarkeit bietet, um ihre Produkte auf sehr differenzierte Weise zu vermarkten. Magento Commerce wurde 2019 zum dritten Mal in Folge als Leader im Gartner Magic Quadrant for Digital Commerce eingestuft und verfügt über ein leistungsstarkes Portfolio an Cloud-basierten Omnichannel-Lösungen, die es Händlern ermöglichen, digitale und physische Einkaufserlebnisse nahtlos zu integrieren. Magento ist seit sieben Jahren der führende Anbieter für den Internet Retailer Top 1000. Die Integration von Adobe Features in Magento Commerce verleiht auch den Shops von kleinen und mittelständischen Unternehmen die Leistungsfähigkeit von Großkonzernen. Magento Commerce profitiert von einem globalen Netzwerk von Lösungs- und Technologiepartnern, einer weltweit aktiven Entwickler-Community und dem größten Onlinemarktplatz für Erweiterungen, dem Magento  Marketplace. Weitere Informationen finden Sie unter https://magento.com/de.

  • Adobe startet wöchentliche Magento Talk Serie

    Kolbermoor, 23.04.2020: Aufgrund der Corona Pandemie hat sich die Welt, wie man sie bislang kannte, innerhalb weniger Wochen zum Teil radikal verändert. Einige Branchen und Bereiche profitieren davon, für viele Unternehmen stellt die aktuelle Situation jedoch eine große Herausforderung dar, da bestehende Geschäftsprozesse oft nicht mehr oder nur noch in Teilen funktionieren. Eines ist aber bereits jetzt sehr deutlich: Die Digitalisierung wird zukünftig noch wichtiger werden.

    Im Rahmen einer neuen, wöchentlichen Magento Talk Serie, die am Dienstag, 28.04. um 11 Uhr startet und in der Folge dann immer zur selben Zeit stattfindet, stellen Branchen-Experten, Kunden und Technologie- sowie Integrationspartner Lösungsansätze und Best-Practices vor. Der Adobe Gold Partner TechDivision als einer der führenden Adobe Partner mit Fokus auf E-Commerce übernimmt dabei den ersten Vortrag zum Thema “Was brauchen Sie heute für die Customer Experience von morgen?”

    Viele Analysten sagen bereits heute voraus, dass die Währung der Zukunft die erfolgreiche Customer Experience ist. Was benötigt man dafür aber nun bereits heute? Wie kann man anhand von Daten und Tests unterschiedliche Erlebnisse aufbauen und entsprechend auch testen? Wo stecken die Chancen und wo die Risiken? Wie sieht ein erfolgreiches Customer Experience Management für die Zukunft aus? Diese Fragen und mehr sollen im ersten Talk der neue Serie beleuchtet und auch diskutiert werden.

    Die neue, wöchentliche Magento Talk Serie liefert dabei Impulse zu folgenden Bereichen:

    • Customer Experience Management für B2B und B2C
    • Skalierung und Internationalisierung
    • Innovative Technologien
    • Best Practices und Use Cases


    Um ein konsistentes und überzeugendes Kundenerlebnis über alle relevanten Kanäle hinweg anbieten zu können, benötigen Unternehmen eine agile und integrierte Plattform. Adobe bietet als einziger Softwarehersteller ausgezeichnete und integrierte Lösungen, mit denen Kunden vom ersten Kontakt bis zur Betreuung nach dem Kauf digital begleitet werden. Von Lösungen für Werbung über Content Management und E-Commerce mit verschiedenen Targeting-Ansätzen einschließlich Künstlicher Intelligenz bis hin zu Analytics

    Die E-Commerce Plattform Magento, die seit zwei Jahren Teil von Adobe ist, gehört weltweit zu den führenden Shop Lösungen sowohl für B2C als auch B2B und wird von unterschiedlichsten Unternehmen aus nahezu allen relevanten Branchen weltweit erfolgreich eingesetzt.


    Im Unterschied zu anderen Lösungsanbieter erhalten Kunden bei Adobe ein komplettes Sortiment an miteinander kompatiblen Tools aus einer Hand, die dafür sorgen die richtigen Kunden anzusprechen, diese dann vom ersten Kontakt an über die verschiedenen Touchpoints hinweg zu begleiten und die Informationen und Services bereitzustellen, die in der jeweiligen Situation den größten Nutzen für den Kunden darstellen und am Ende natürlich auch entsprechende Abschlüsse bzw. Käufe ermöglichen.

    Weitere Infos zur Magento Talk Serie, die entsprechende Termine und Themen sowie die kostenlose Anmeldung finden Sie unter https://info2.magento.com/Magento-Talk-Serie.html.

  • Kaffee-Kompetenz ausgezeichnet in Szene gesetzt OBV storedesign gewinnt mit POS-Display für Graef Siebträger-Espressomaschinen bei ‚display’ in zwei Kategorien Gold

    Preisgekrönte Produkte verdienen eine preiswürdige Präsentation. Dieser Gedanke hat die Designer von OBV storedesign beim Entwurf eines POS-Displays für Graef geleitet. Es galt, die Siebträger-Espressomaschinen und weitere Graef-Produkte im Fachhandel perfekt in Szene zu setzen. Für das Graef POS-Display erhielten die Store-Designer aus Vreden von der Fachzeitschrift ‚display’ den „SuperStar“ in Gold für Holz-Displays und auch den Sonderpreis in Gold für das beste Design. Der Preis wurde ihnen am 08. Januar auf der Viscom, der Fachmesse für visuelle Kommunikation, in Düsseldorf verliehen. Das Display von OBV storedesign hatte sich damit unter 83 eingereichten Exponaten als Sieger durchgesetzt.

    „Wir freuen uns sehr über diese renommierte Auszeichnung für OBV storedesign“, sagt Hermann Graef, Geschäftsführer der Gebr. Graef GmbH. „Unsere Partner sollen immer die bestmögliche Verkaufsunterstützung erhalten, und genau das leistet dieses ebenso edle wie funktionale Display.“

    Das Display besteht zum Großteil aus Holz und entspricht farblich der CI von Graef. Die Tischplatte wird von einem breiten bronzefarbenen Kunststoff-Band mit dem Graef-Logo gesäumt. Dank indirekter Beleuchtung an der Unterseite zieht der Tisch die Blicke an, ohne die Aufmerksamkeit von den präsentierten Geräten abzulenken. In Aluminium-Schienen auf der Unterseite lassen sich Holzböden für weitere Produkte  einhängen. Und da ein Stromanschluss dezent in den Tisch integriert ist, können die Händler die Kaffee-Mühlen, Espresso- und Filterkaffee-Maschinen von Graef auch gleich vorführen.

    www.obv.de

    Präsent auf der OTWorld 2020

  • David Cuenca folgt als President von CHEP Europe auf Michael Pooley

    London, Vereinigtes Königreich, 08. April 2020 – CHEP kündigt einen Wechsel an der Führungsspitze seines Europageschäfts an. Brambles hat David Cuenca, der derzeit die Geschäfte des Unternehmens in Lateinamerika leitet, zum 1. Juli 2020 zum neuen President von CHEP Europe ernannt. Er tritt die Nachfolge von Michael Pooley an, der nach einer mehr als 17-jährigen Karriere im Unternehmen zurücktritt.

    Graham Chipchase, CEO von Brambles, erklärt: „Wir freuen uns, David als neuen President von CHEP Europe vorzustellen. Er ist seit Juli 2018 President von CHEP Lateinamerika und hat in dieser Rolle hervorragende Arbeit geleistet. David hat das Team dort durch eine Zeit erheblicher geschäftlicher, kommerzieller und kultureller Veränderungen geführt, die Beziehungen zu unseren wichtigsten Kunden vertieft und Schwung in die Teams gebracht. Er ist sowohl bei seinen Kollegen als auch bei unseren Kunden hoch angesehen.“

    „Während seiner fünfjährigen Amtszeit als President von CHEP EMEA und President von CHEP Europe hat Michael Pooley die Region in einer Zeit von starkem Wachstum und Expansion geführt. Er hat eine vielfältige, auf Werten basierende Unternehmenskultur aufgebaut und auf allen Ebenen die Mitarbeiterentwicklung in den Mittelpunkt gerückt. Mike hinterlässt ein großartiges Vermächtnis. Wir alle in der Brambles Familie werden ihn vermissen und wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute,“ kommentiert Graham Chipchase den Rücktritt von Michael Pooley.

    David Cuenca ist seit 2000 bei Brambles. Er war in den letzten Jahren in verschiedenen Führungspositionen tätig, unter anderem als Country General Manager von CHEP Central Europe, Vice President und Country General Manager von CHEP in Spanien und Portugal und als Vice President von CHEP Southern Europe. David Cuenca ist spanischer Staatsangehöriger und hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften der Universität Barcelona. Darüber hinaus hat er auch ein General Management Programm an der IESE Business School absolviert.

    David Cuenca sagt: „Ich freue mich sehr, zu CHEP Europe zurückzukehren. Ich empfinde es als Privileg und Ehre, eine so talentierte Gruppe von Mitarbeitern zu leiten. Wir werden uns darauf konzentrieren, unsere Kunden in sich schnell entwickelnden Supply Chains zu unterstützen. Wir haben ein starkes Portfolio von Produkten und Services und arbeiten in allen Märkten mit führenden Kunden und Partnern zusammen. Aufbauend auf dieser Grundlage werden wir gemeinsam CHEP Europe erfolgreich in die Zukunft führen.“

    Über Brambles Limited (ASX:BXB)

    Brambles trägt mehr als jedes andere Unternehmen weltweit dazu bei, mehr Waren zu mehr Menschen an mehr Orte zu bewegen. Seine Paletten und Behälter bilden das unsichtbare Rückgrat der globalen Supply Chain.  Die weltweit größten Marken vertrauen auf Brambles, um ihre Produkte effizienter, nachhaltiger und sicherer zu transportieren. Als Pionier der Sharing Economy hat Brambles durch das als „Pooling“ bekannte Modell des Teilens und Wiederverwendens seiner Ladungsträger eines der weltweit nachhaltigsten Logistikunternehmen geschaffen. Brambles bedient insbesondere die Branchen für schnelldrehende Konsumgüter (z. B. Trockenwaren, Lebensmittel, Gesundheits- und Körperpflegeprodukte), Frischwaren und Getränke, den Einzelhandel und die allgemeine Fertigungsindustrie. Die Unternehmensgruppe beschäftigt circa 11.000 Mitarbeiter und besitzt rund 330 Millionen Paletten, Kisten und Behälter, die auf ein Netzwerk aus über 750 Service Centern verteilt sind. Brambles ist in circa 60 Ländern tätig und unterhält seine größten Niederlassungen in Nordamerika und Westeuropa.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.brambles.com

    Über CHEP

    CHEP trägt mehr als jedes andere Unternehmen weltweit dazu bei, mehr Waren zu mehr Menschen an mehr Orte zu bewegen. Seine Paletten, Kisten und Behälter bilden das unsichtbare Rückgrat der globalen Supply Chain. Die weltweit größten Marken vertrauen auf CHEP, um ihre Produkte effizienter, nachhaltiger und sicherer zu transportieren. Als Pionier der Sharing Economy hat CHEP durch das als „Pooling“ bekannte Modell des Teilens und Wiederverwendens seiner Ladungsträger eines der weltweit nachhaltigsten Logistikunternehmen geschaffen. CHEP bedient insbesondere die Branchen für schnelldrehende Konsumgüter (z. B. Trockenwaren, Lebensmittel, Gesundheits- und Körperpflegeprodukte), Frischwaren und Getränke, den Einzelhandel und die allgemeine Fertigungsindustrie. Das Unternehmen beschäftigt circa 11.000 Mitarbeiter wobei die Kraft der kollektiven Intelligenz durch Vielfalt, Integration und Teamarbeit fest als Wert verankert ist. Rund 330 Millionen Paletten, Kisten und Behälter sind im Besitz von CHEP, die auf ein Netzwerk von über 750 Service Centern verteilt sind. Diese unterstützen mehr als 500.000 Kundenkontaktpunkte für globale Marken wie Procter & Gamble, Sysco, Kellogg’s und Nestlé. CHEP ist Teil der Brambles Group und operiert in circa 60 Ländern mit den größten Niederlassungen in Nordamerika und Westeuropa.

    Weitere Informationen zu CHEP finden Sie unter www.chep.com.

    Informationen zur Brambles Group finden Sie unter www.brambles.com

  • Wir liefern weiter trotz Krise!

    Sperrhake Verpackungen – Die Schachtel®

    Ihre Verpackung nach Maß – in Format, Qualität und Menge!
    Beratung – Entwicklung – Herstellung – seit 1988 zertifiziert nach Qualitäts- und Umweltmanagment DIN EN 9001 und 14001.

    Wir entwickeln, produzieren, lagern und liefern maßgeschneiderte Industrie-, Transport- und Verkaufsverpackungen u.a. Faltschachteln, Faltkartons, Kartonagen, Stanzverpackungen, Verpackungsservice, Stegeinsätze, Wellpappe, Vollpappe, Verpackungspolster

    Herausforderung SARS-CoV-2-Pandemie


    Sehr geehrte Damen und Herren, Einkäufer und Disponenten,
    in einer Zeit ungeahnter Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft möchten wir Sie informieren, dass wir normal produzieren, lieferfähig und erreichbar sind.

    Doch auch wir sind ein Glied in den Lieferketten. Bei unseren Rohstoff-Lieferanten kann es aktuell zu etwas längeren Lieferzeiten kommen. Wir passen uns der neuen Realität an und tun alles um pünktlich Ihren Verpackungsbedarf zu decken.

    Achten Sie auf Ihre Gesundheit und die Ihrer Mitmenschen!

    Freundliche Grüße Ralph-Uwe Sperrhake
    Die Schachtel ® Sperrhake-Verpackungen
    Wankelstr. 5
    DE-71272 Renningen-Malmsheim
    Tel: +49-(0)7159-805454
    Fax:+49-(0)7159-805459
    freecall national: 0800-3525400

    E-Mail: service@dieschachtel.de
    Internet: https://www.dieschachtel.info

    Bild und Quelle: https://www.dieschachtel.info/aktuelles/

  • SAITOW AG: Soforthilfeprogramm zur Unterstützung des lokalen Handels / Händler können Systeme von eCommerce-Unternehmen kostenlos nutzen

    Kaiserslautern, 24.03.2020 : Die Corona-Krise trifft jede Branche – besonders hart aber Unternehmen, die ihren Umsatz bisher komplett stationär machen. Läden ohne Onlinepräsenz brauchen jetzt schnelle Lösungen, um weiter am Markt bestehen zu können. Das eCommerce Unternehmen SAITOW AG bietet daher kleinen Unternehmen und lokalen Einzelhändlern als Soforthilfeprogramm ( https://sales.alzura.com/soforthilfe ) die Benutzung seiner eCommerce-Systeme für ein Jahr kostenlos an. Inbegriffen sind alle notwendigen Dienstleistungen, Webspace, Domains, SSL Zertifikate und Support sowie alle anderen Mittel, die notwendig sind, um eCommerce zu betreiben. Das Unternehmen aus Kaiserslautern möchte mit den Hilfsmaßnahmen sicherstellen, dass die Bevölkerung lokal mit Waren ausgestattet wird, welche auch lokal verfügbar sind. Das Hilfsprogramm gilt für alle Neukunden.

    Die SAITOW AG betreibt eigene B2B- sowie B2C-Marktplätze. Darunter mit Tyre24 eine der führenden Automotive B2B-Plattformen, über die unter anderem 50 Prozent des Reifenhandels in Deutschland gehandelt wird und jährlich einen Außenumsatz von ca. 1 Milliarde Euro erzielt. Zudem verfügt das Unternehmen über ein Shopsystem. Das Shopsystem wurde speziell für Kleinunternehmen und den Mittelstand entwickelt, um Abholung, Reservierung bzw. eigene Auslieferung zu​unterstützen. Lokal, national sowie international. Mehrsprachig oder in Fremdwährung.

    Michael Saitow, Gründer und Vorstandsvorsitzender der SAITOW AG, wendet sich mit diesem Angebot speziell an Unternehmen, die es härter als sein eigenes Unternehmen in der aktuelle Krise getroffen hat. “Wir betreiben seit über 15 Jahren eCommerce Webseiten und Marktplätze. Wir haben in den letzten Jahren viel Geld verdient mit unseren Kunden. Ich denke, dass wir sehr stabil aufgestellt sind, um jetzt mit unseren Systemen anderen Unternehmen effizient, schnell und solidarisch zu helfen, damit diese weiterhin Waren und Dienstleistungen anbieten können”.

    Folgende Produkte umfasst das Hilfsprogramm ● Account bei Tyre24 (Basic oder Premium für alle Länder) tyre24.alzura.com – Anbieter oder Käufer ● ALZURA Shop shop.alzura.com (Webshop, Webspace, Domain, SSL Zertifikat, Erstellung und Support) ● TyreShopping www.tyre-shopping.com ● ALZURA Local ○ local.alzura.com/de/kaiserslautern ○ local.alzura.com ○ www.autoreparaturen.de ○ www.reifen-vor-ort.de

    Weitere Informationen zu dem Soforthilfeprogramm inklusive Videobotschaft von Michael Saitow, Gründer und CEO der SAITOW AG, finden Sie unter https://sales.alzura.com/soforthilfe .

    Profil SAITOW AG Die SAITOW AG ist ein international agierendes IT-Unternehmen mit 300 Mitarbeitern an mehreren europäischen Standorten. Das Kerngeschäft ist die Herstellung, der Vertrieb und der Betrieb von eCommerce-Systemen. Seit fast 20 Jahren entwickelt das Unternehmen Software, Web-Applikationen und Online-Plattformen, die zu den erfolgreichsten ihrer Branche zählen. Alle Elemente, von der Webseite über die Anbindung an Warenwirtschaftssysteme bis zu Schnittstellen an unterschiedlichste Datenbankstrukturen, werden inhouse programmiert, getestet und gehostet. Mit Alzura.com entwickelt die SAITOW AG unter anderem eine der größten branchenspezifischen B2B-Plattformen in Europa. Tyre24.alzura.com fokussiert dabei den Automotive-Bereich. Auf der Tyre24-Plattform wird in den Segmenten Reifen, Felgen, KFZ-Ersatzteile und Zubehör ein Abbild des automobilen Aftermarkets geschaffen. Als führende Plattform im B2B-Teilehandel koppelt Tyre24 2.000 Lieferanten mit 40.000 potenziellen Käufern in neun europäischen Ländern und vermittelt so jährlich ein Handelsvolumen von ca. 1 Mrd. Euro. Täglich werden bis zu 100.000 Bestellungen über das Portal abgewickelt. Ziel von Tyre24 ist, etablierten Marktteilnehmern eine Plattform zu bieten, über die diese einfach und zu attraktiven Verkaufsprovisionen ihre relevante Zielgruppe zu erreichen und ihren Marktbereich zu erweitern. Der Einkauf über Tyre24 ist ausschließlich registrierten Geschäftskunden gegen eine geringe Monatsgebühr vorbehalten. Somit bietet Tyre24 ein ideales Umfeld für die zielgerichtete Verknüpfung automobiler Anbieter und Nachfrager. Mit Autoreparaturen.de und Reifen-vor-Ort.de hat die SAITOW AG Geschäftsmodelle geschaffen, mit denen Händler am B2C-Markt teilnehmen und ihren Kundenstamm online vergrößern können.Ein weiterer Geschäftsbereich ist ALZURA Shop, ein Shopsystem für alle Branchen.Das Shopsystem bietet einen passgenauen Zuschnitt der Produktdatenbanken für die einzelnen Branchen mit spezifischen Funktionen und Designs

    Pressekontakt Torsten Kühne Presse- und Öffentlichkeitsarbeit SAITOW AG Gewerbegebiet Sauerwiesen Technologie-Park I & II 67661 Kaiserslautern, Germany Mail: torsten.kuehne@saitow.ag Telefon: +49 6301-600 1005 Mobil: +49 175 576 6060

  • Scannen bis zwölf Meter: mit dem mobilen Terminal M260TE mit Android™ und 2D-Longrange-Scanner

    zukünftig wird es den Bestseller in der Lagerlogistik, das mobile Terminal M260TE, der ACD Elektronik GmbH in seiner ACD-eigenen Android™ Version auch mit optionalem 2D-Longrange-Scanner geben. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Eine durch Android™-Smartphones gewohnte, moderne Benutzerführung, enorme Scanreichweiten und alles zusammen mit der Qualität des deutschen Herstellers!

    Leistungsfähiger 2D-Longrange-Scanner mit enormer Reichweite
    Um die Arbeitsprozesse im Lager noch weiter zu vereinfachen, ist das mobile Terminal M260TE mit Android™ nun auch optional mit einem 2D-Longrange-Scanner erhältlich. Der im Griff integrierte 2D-Longrange-Scanner erfasst alle gängigen 1D- und 2D-Barcodes und ermöglicht durch die enorme Reichweite eine einfache und sichere Codeerfassung direkt vom Stapler aus. Durch die Erweiterung des Produktportfolios um diese neue Scanner-Variante stehen den Kunden zukünftig alle gängigen Scannervarianten (1D, 2D, 1D-Longrange und 2D-Longrange) zur Verfügung; egal ob ein Android™- oder Windows®-Gerät von ACD im Einsatz ist.

    An den bekannten Vorzügen des M260TE hat sich nichts geändert: Der besonders für scan-intensive Tätigkeiten geeignete Handheld ist mit einem leistungsstarken NXP Prozessor ausgestattet und ermöglicht höchste Produktivität im mobilen Umfeld. Das M260TE mit Android™ besticht zudem durch eine einfache Nutzerführung und das moderne Betriebssystem sorgt für hohe Mitarbeiterzufriedenheit durch die gewohnte Bedienumgebung. Ein integrierter Akku für lange Akkulaufzeiten und hochwertige Scanner in den gängigen Varianten sorgen für schnelles, effizientes und fehlerfreies Arbeiten im industriellen Umfeld.

    Das mobile Terminal M260TE mit ACD Android™ und 2D-Longrange-Scanner steht für die gewohnte Qualität sowie den guten Service und Support des deutschen Herstellers. In Summe bleibt das M260TE der optimale Begleiter für alle Lager- und Logistikprozesse und ermöglicht einfaches, effizientes und modernes Arbeiten in rauen Umgebungen.

    Die komplette Pressemeldung können Sie auch im Pressebereich der ACD Webseite lesen.

    Die Pressemeldung als Word-Dokument können Sie hier aufrufen:
    acd_pm_m260TE_android_2D-Longrange
    Die gesamte Meldung sowie passendes Bildmaterial können Sie in  unserer Dropbox abrufen.

    Informationen zu unseren Mobilen Geräte für Handel und Logistik wie auch zu unseren kundenspezifischen Produkten und Anwendungen finden Sie auf unserer Webseite.

    Anregungen/Feedback/Wünsche?
    Schreiben Sie einfach eine E-Mail an: presse@acd-elektronik.de

  • Potenziale des lokalen Handels durch Digitalisierung – Einzelhändler auf dem Weg zum Multi-Channel-Geschäft

    Der Online-Handel boomt und gleichzeitig werden lokale Einkaufsstraßen immer leerer. Warum sollten Konsumenten auch von Laden zu Laden gehen, um Preise und Produkte zu vergleichen, wenn im Internet diese Informationen mit wenigen Klicks zur Verfügung stehen und der Einkauf dann sogar noch bis zur Wohnungstür geliefert wird? Die Digitalisierung bringt aber auch Vorteile für lokale Händler. Wenn sich diese zum Beispiel auf einer Plattform zu einem digitalen Warenhaus vernetzen, kommen sie dem neuen Einkaufsverhalten entgegen und können ihr Angebot auch online verfügbar machen.

    Ein Phänomen, mit dem längst nicht nur Kleinstädte zu kämpfen haben: Leere Innenstädte, Ladenbesitzer, die aufgeben und dessen Verkaufsräume nicht mehr vermietet werden, sowie Verbraucher, die im Geschäft alles anprobieren und dann doch online kaufen. Die Abwanderung der Kunden ins Online-Geschäft ist weltweit das Leiden des stationären Handels. Es betrifft vor allem die Branchen Fashion, Consumer Electronics und Wohnen. Online zu kaufen ist einfach und schnell. Gefällt das Angebot nicht, wird einfach weiter gesurft, ohne, dass man dafür einen Schritt vor die Haustür setzen muss.

    Lokales Shopping-Erlebnis contra unpersönliche Online-Bewertungen

    Umfragen belegen allerdings, dass lokales Einkaufen gegenüber dem Shoppen im Internet zahlreiche Vorteile aufweist. Persönlicher Kontakt und Beratung sind deutlich wertvoller, als sich bei Onlinehändlern eine Bewertung durchzulesen, zumal es sich bei diesen auch um gezielt platzierte Fakes handeln kann. Beim Stadtbummel stellt sich ein haptisches Shopping-Erlebnis ein, bei dem die Ware angefasst und ausprobiert werden kann. Falls es zu Reklamationen kommt, dann gibt es dafür eine feste Anlaufstelle und funktioniert ohne lästiges Verschicken von Paketen. Zudem: Einkaufen beim lokalen Händler ist umweltfreundlicher, weil der Versand entfällt. Wenn diese positiven Aspekte mit der Online-Gewöhnung des modernen Kunden in Verbindung gesetzt werden, kann der lokale Handel ungeahnte Potenziale freisetzen.

    Zahlreiche deutsche Kommunen versuchen mit lokalen Online-Marktplätzen oder digitalen Schaufenstern gegen die sinkenden Besucherzahlen in den Innenstädten anzugehen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass diese Initiativen nur funktionieren, wenn das Angebot ständig gepflegt und erneuert wird und der lokale Kunde einen spürbaren Vorteil davon hat. Damit das lokale Angebot und die Nachfrage so unkompliziert wie möglich zusammen finden, wenden sich Apps wie z. B. Alzura Local des eCommerce Unternehmens SAITOW AG direkt an den stationären Handel. Die App verbindet dabei Funktionalitäten ähnlich derer aus dem bekannten Anwenderumfeld des Onlinehandels wie Amazon und der Online-Rezensionsportale wie tripadvisor mit Features lokaler Bestellanwendungen wie mytaxi. Händler, Dienstleister und Restaurants sowie Cafés einer Stadt können ihr Angebot in die Anwendung hochladen. Sie können zu bestimmten Tages- und Uhrzeiten Preisnachlässe gezielt anbieten und ermöglichen so eine optimierte Kundenansprache. Damit der Verbraucher dem lokalen Händler treu bleibt, müssen kundenorientierte Features allerdings über reine Preisvorteile deutlich hinausgehen. Terminreservierungen oder das Abfragen aktueller Benzinpreise sind dabei einige Möglichkeiten. Im Grundkonzept der Anwendung Alzura Local ist außerdem vorgesehen, dass Händler ihr Angebot stets aktuell halten können ohne dabei von Datenpflege, Warenwirtschaftssystem, Onlineshop oder Marktplatzpflege überfordert zu werden. So werden hoher Aufwand und entstehende Kosten für eine eigene Internetseite mit Webshop vermieden, womit auch die beiden größten Bremsklötze für den Mittelstand auf dem Weg zum Multi-Channel-Geschäft beseitigt sind.

    Angebot in der App immer aktuell halten

    Für den Verbraucher ist die Benutzung der App kostenlos. Wie beim Online-Shopping gewohnt, können sie auf dem Smartphone oder am PC Angebote vergleichen – der Unterschied besteht lediglich darin, dass sich das Waren- und Dienstleistungsangebot lokal statt online nachfragen lässt. Auf den Produktseiten erhält der User Informationen zu Produkte und Services, die textlich und bildlich dargestellt werden. Anprobiert und gekauft wird dann beim Händler in der Stadt. So verbindet die Anwendung die Vorteile des Internetkaufs – also breite Produktauswahl und Preisübersicht – mit den positiven Aspekten des lokalen Handels.

    Beim Konkurrieren des Einzelhandels mit Online-Angeboten müssen lokale Händler den Verbrauchern also zwangsläufig einen Mehrwert bieten. Um Konsumenten wieder mehr zum Ladenkauf zu motivieren, ist nicht nur das Anbieten der Produkte auf Plattformen wie Alzura Local eine Lösung; gleichzeitig können auch neuartige Zahlungsmethoden das lokale Einkaufen attraktiver machen. Bargeldloses Einkaufen mit Mobiltelefonen oder biometrische Zahlungsmöglichkeiten stehen bei deutschen Verbrauchern besonders hoch im Kurs und sollten entsprechend auch vom lokalen Handel angeboten werden.

    Fazit

    Die Digitalisierung hat das Einkaufsverhalten der Verbraucher stark beeinflusst. Viele Käufer sparen sich den Weg in die Stadt und kaufen lieber online. Diese Entwicklung muss aber nicht das Aus des lokalen Handels bedeuten. Vielmehr muss sich die Handelslandschaft auf die neuen Umstände einstellen und sich neu erfinden. Vernetzen sich die Läden einer Stadt zum Beispiel auf einer Plattform zu einem digitalen Warenhaus und bieten den Kunden ihre Waren mit attraktivem Mehrwert an, so kommen sie der Online-Gewöhnung der modernen Verbraucher entgegen und bieten gleichzeitig das, was stationäre Händler auszeichnet: persönlichen Kontakt und optimalen Service.

    Autor: Claudia Ballhause, IT-Journalistin für Wordfinder PR

    Kontakt: SAITOW AG (ehem. Tyre24)

    Gewerbegebiet Sauerwiesen 2

    Technologie-Park I & II

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  • Vielfältige Lösungen an pharmazeutischen Verpackungen mit erweiterten Kommunikationsflächen

    Verpackungen für Pharma- und Healthcareprodukte sind heutzutage weit mehr als nur eine schützende Hülle. Sie übernehmen eine wichtige Informations- und Kommunikationsfunktion und können die direkte Interaktion zwischen Hersteller und Anwender unterstützen. Faller Packaging bietet Pharmaherstellern genau für diese Anforderungen ein umfassendes Portfolio an innovativen Verpackungen und Verpackungskomponenten. Dazu zählen individuelle Faltschachteln, Etiketten, Packungsbeilagen und Kombinationsprodukte ebenso wie interaktive, digitale Lösungen. Das gesamte Portfolio hat Faller jetzt als Whitepaper zusammengefasst.

    Der Rolle der Verpackung als Kommunikationsfläche und Kommunikationsträger kommt eine immer größere Bedeutung zu. Patienten, Apotheker oder Ärzte erwarten neben den gesetzlich vorgeschriebenen Angaben ebenso nützliche Hinweise für die korrekte Anwendung eines Produkts. Zudem können die von der EU-Fälschungsrichtlinie geforderten, zusätzlichen Sicherheitsmerkmale – Originalitätsverschluss und 2D-Data-Matrix-Code – die Kommunikationsfläche an der Verpackung reduzieren, was neue Verpackungslösungen erforderlich macht. Darüber hinaus trägt die Gestaltung der Verpackung vor allem bei frei verkäuflichen Präparaten zunehmend zur Kaufentscheidung bei.

    Faller Packaging kennt die Anforderungen an die Produkte dieser Branche und stellt für jeden individuellen Bedarf Lösungen für Informationsträger bereit:

    Faltschachtel mit Zusatznutzen

    Für die Erweiterung der Kommunikationsfläche bei der klassischen Faltschachtel konstruiert Faller Packaging für seine Kunden individuelle Produktlösungen mit integrierten oder kombinierten Informationsträgern. Faltschachteln können durch zusätzliche Laschen, z. B. durch eine verlängerte Rückwand, durch eine innen- oder außenliegende Kommunikationsfläche oder durch integrierte Produkte, wie der Packungsbeilage oder eines Multipage-Etiketts, erweitert werden.

    Alleskönner Etikett

    Bei Haftetiketten für Anwendungen auf Ampullen, Tuben und Flaschen sind die Lösungen von Faller Packaging ebenso vielgestaltig: Sie reichen von mehrlagigen Etiketten über Multipage- und Wickeletiketten bis hin zu Sonderlösungen wie die Kombination aus Packungsbeilage und Etikett.

    Elementarer Baustein Packungsbeilage neu interpretiert

    Die Packungsbeilage als wesentlicher Bestandteil der Pharmaverpackung ist Kernkompetenz von Faller Packaging. Die Bündelungen mehrerer Packungsbeilagen realisiert der Spezialist auf unterschiedliche Weise. Dazu gehören Banderolieren, Verkleben und Einschweißen. Die Bündel können wiederum in eine Faltschachtel gelegt oder verspendet werden.

    Digitale Kommunikation mit Pluspunkten

    Das Sortiment von Faller Packaging umfasst auch digitale Lösungen, die wertvolle Zusatzfunktionen sowie eine Interaktion zwischen dem Anwender und dem Hersteller des Medikaments ermöglichen. Dazu werden Arzneimittelverpackungen mit klassischen QR-Codes, oder neueren Technologien wie der Near Field Communication (NFC) und Augmented-Reality ausgestattet.

    Pharmahersteller können so leicht auf weitere, nützliche Informationen verweisen, um die Therapietreue zu unterstützen, z. B. in Form eines Videos, das Hilfestellung bei der Anwendung oder Auskunft über die Wirkung eines Medikaments gibt.

    Ausführlichere Informationen über die einzelnen Bestandteile und die Möglichkeiten für erweiterte Kommunikationsflächen bei der pharmazeutischen Verpackung, bietet die August Faller Gruppe mit seinem aktuellen Whitepaper.

    Bild: August Faller GmbH & Co.KG
    Veröffentlicht: https://www.pharma-food.de/vielfaeltige-loesungen-an-pharmazeutischen-verpackungen-mit-erweiterten-kommunikationsflaechen/

  • Verpackungen in Zeiten von Corona systemrelevant

    Für die Versorgung während der Corona-Epidemie gilt: Lebensmittel und Medikamente brauchen Verpackungen.

    Verpackungen sind gerade jetzt in Zeiten von Corona unerlässlich für die Versorgung der Bevölkerung zum Beispiel mit sicheren Lebensmitteln, Schutzausrüstungen und Arzneimitteln. Deren Produktion muss daher als „systemrelevant“ eingestuft werden, so die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen im Namen der über 300 Hersteller von Kunststoffverpackungen in Deutschland.

    Produktion von Verpackungen trotz Coronavirus sicherstellen

    Die systemrelevante Bedeutung von Lebens- und Arzneimittelverpackungen sowie Verpackungen für Medizinprodukte muss nach Überzeugung des IK bei künftigen Entscheidungen über Einschränkungen der Bewegungsfreiheit der Mitarbeiter, Quarantäneanordnungen oder Betriebsschließungen berücksichtigt werden.

    Für Mitarbeiter in diesen Betrieben sollte deshalb eine Notbetreuung in Kitas und Schulen flächendeckend möglich sein. Ein offizieller Nachweis, dass Mitarbeiter Teil der kritischen Infrastruktur sind, sollte ermöglichen, dass insbesondere Produktions-Mitarbeiter weiterhin zu jeder Zeit ihrer Arbeit nachgehen können, so die IK.

    Versorgung mit Verpackungen europaweit sicherstellen

    Um die Versorgung mit Lebensmittel- und Arzneimittelverpackungen sowie Verpackungen für Medizinprodukte in Europa zu gewährleisten, sollten auch Transporte mit diesen Verpackungen und ihren Rohstoffen an den Grenzübergängen „Schnellspuren“ nutzen können.

    Frankreich hat seine Ernährungsindustrie inklusive der Hersteller von Lebensmittelverpackungen bereits als „prioritäre Industrie“ eingestuft. Die IK hat die Bundesregierung bzw. den zuständigen Krisenstab gebeten, auch in Deutschland Verpackungen als „integralen Bestandteil und systemrelevante Produkte im Zusammenhang von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie“ einzustufen und sie damit den „kritischen Dienstleistungen“ im Rahmen der Verordnung zur Bestimmung Kritischer Infrastrukturen nach dem BSI-Gesetz gleichzustellen.

    gk

    Foto und Veröffentlicht: https://www.k-zeitung.de/verpackungen-in-zeiten-von-corona-systemrelevant/

  • Wegen Hamsterkäufen: Eine OTC-Packung pro Patient

    Berlin – Nach einem Ansturm bei den Apotheken werden in der Schweiz bestimmte Medikamente rationiert. Das beschloss die Regierung am Mittwoch. Ab sofort dürfe nur noch eine Packung pro Einkauf abgegeben werden, teilte die Regierung mit. Sie hatte am Montag den Notstand ausgerufen und kann solche Maßnahmen deshalb per Notrecht durchsetzen.

    Betroffen seien alle verschreibungspflichtigen Medikamente sowie verschiedene frei verkäufliche Wirkstoffe.

    Schmerzmittel

    Acetylsalicylsäure, Diclofenac, Ibuprofen, Metamizol, Paracetamol, Mefenaminsäure – einzeln und in Kombination.

    Hustenmittel

    Codein, Noscapin, Dextrometorphan

    Eine spezielle Regelung gilt für chronisch Kranke: Auf Verschreibung des Arztes darf ihnen der Bedarf von bis zu zwei Monaten gedeckt werden. Die Regeln gelten sechs Monate.

    Der Apothekerverband Pharmasuisse bezeichnete die Regelung als sinnvolle Massnahme, um die Versorgungssituation zu stabilisieren. „So erhalten alle Kunden die Medikamente, die sie wirklich brauchen“, so eine Sprecherin. Die letzten Tage hätten gezeigt, dass die Kundschaft nach unnötigen Reserven verlange, was vermehrt zu logistischen Engpässen und sogar zur zeitweisen Überlastung der Lieferkette geführt habe – trotz massiver Anstrengung aller Beteiligten. Pharmasuisse gehe im Moment davon aus, dass alle Medikamente innert weniger Tage wieder in den Apotheken verfügbar seien.

    Der Bund verfügt laut Neuer Zürcher Zeitung (NZZ) über ein Pflichtlager für lebenswichtige Medikamente. Es bestehen Vorräte im Umfang von drei bis vier Monaten.

    Foto: APOTHEKE ADHOC
    Veröffentlicht: https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/internationales/wegen-hamsterkaeufen-eine-otc-packung-pro-patient/

  • POS-Chancen durch Corona!

    Das Corona-Virus zwingt uns zu Maßnahmen, am POS, im stationären Handel wird das beratende Fachpersonal ausgedünnt, um die Ansteckung zu minimieren, das bedeutet, dass die Produkt-Präsentation-Information so groß und gut wie möglich sein sollte, verstärkt zurück zur Selbstbedienung!

    Jetzt werden zündende Lösungen gesucht, um das Produkt dem Konsumenten noch näher zu bringen.

    Der Handel findet u.a. in unserem Easy-Finder und in den Standardeinträgen die Profis für ein Update der stillen Verkäufer, mittels Poster, QR-Code, Video, Leuchttafel, Monitoren zur umfangreichen Produktbeschreibung, zum Schutz der Mitarbeiter kommen diese in die erste Reihe.

    Sie bieten solche Leistungen an? Dann präsentieren Sie sich bei uns! Hier finden Sie unsere Mediadaten! Wir beraten Sie gerne individuell…
    E-Mail: team@pos-watch.de / Tel. 0176-20004678

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Jürgen F. Bethge
    Inhaber von BETHGEMEDIA & www.POS-WATCH.de

    Vitamin B
    J.F. Bethge, der Gründer des Display-Verlags bringt hier auf seinem Portal „POS-WATCH“ sein geballtes Wissen und seine umfangreichen Geschäftskontakte ein. Machen Sie sich genau das zu Nutzen! >>>
  • Platin Gewinner displaySuperstar

    Ankerkraut Gewürz-Regal

    Dieses markante Holzdisplay kurbelt nicht nur die Distribution der Gewürzmanufaktur Ankerkraut an, sondern räumte auch beim Superstar 2019 den Goldpokal in der Kategorie „Holz warentragend“ ab. Das Design der Zweitplatzierung greift das klassische Produktdesign auf und weckt positive Assoziationen. Dank der abgestuften Etagenböden ist eine übersichtliche Darstellung der Gewürze zu jederzeit gegeben. Dabei können die Displays alleine oder mehrere im Verbund platziert werden und machen immer eine gute Figur. Aber nicht nur optisch weiß das Gewürz-Regal zu überzeugen, auch mit Funktionalität kann die Platzierung punkten. Zusätzliche Waren finden auf der Bevorratungsfläche im Sockel Platz. Das Display wird fast fertig aufgebaut geliefert. Lediglich Sockel und Korpus müssen verschraub, Regalböden eingesetzt und das Topschild aufgesetzt werden. So ist das Display trotz seiner Größe in Kürze aufgebaut und bestückt.

    KONTAKT HERSTELLER
    DISPLAY-STUDIO GmbH
    Butzweilerstr. 4
    50827 Köln
    Deutschland
    Tel. +49 221 709926 11
    mlahr@display-studio.de
    www.display-studio.de

    Veröffentlicht: https://www.display-superstar.de/gewinner-superstar/superstar-2020/news-details-superstar/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=7225&cHash=7a08903ca4112f280820361183d9a048

  • Die besten Technologie- Lösungen im Handel

    Per Smartphone Klamotten in die Umkleidekabine schicken lassen, keine Warteschlangen mehr, unsichtbare Barcodes oder die lokale Verfügbarkeit im Online-Shop analysieren: Das sind die Gewinner der reta awards.

    Zum 13. Mal in Folge hat das EHI Retail Institut im Rahmen der EuroShop 2020 die Gewinner der reta awards gekürt. Die Sieger zeigen, was Erlebnis im Handel heute bedeuten kann – ob es zukunftsorientierte Technologien im Handel, Mehrwert am POS oder eine sinnvolle Vernetzung von On- und Offline ist. Hier sind die Cases der Sieger:

    Kategorie: Best Customer Experience

    Diese Auszeichnung bekommen Händler, die zukunftsorientierte Methoden und Technologien eingeführt haben, um die Kundenloyalität und Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

    Die Preisträger:

    – Bonprix hat die Vorzüge aus den Welten On- und Offline in seiner App „Fashion Connect“ vereint. Einfach per Smartphone die gewünschten Kleidungsstücke scannen, die Größe wählen und die Umkleidekabine reservieren. Dort warten bereits die ausgewählten Produkte, wenn die Kundin oder der Kunde dort ankommt. Dank integrierter Payment-Optionen geht auch das Bezahlen mit der App schnell.

    – Miele nimmt die Kunden im Store in Amsterdam mit auf eine digitale, visuelle und haptische Reise durch die gesamte Markenwelt. Über virtuelle Regalverlängerungen und digitale Produktinformationen wird die Kundschaft beim Shoppen inspiriert und informiert. Großformatige Displays mit emotionalen Inhalten und LED-Wänden, die mit intelligenter Beleuchtung akzentuiert werden, runden das von xplace entwickelte Konzept ab.

    – Würth und Wanzl haben das Einkaufen rund um die Uhr möglich gemacht. Während tagsüber das Verkaufspersonal für die Kundschaft da ist, ist es die Würth App außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Mit Hilfe dieser können Kundin und Kunde, egal zu welcher Zeit, den Store betreten und die Wunschprodukte selbst scannen. Der Einkaufskorb wird an der Selbstbedienungskasse automatisch erfasst, während Warensicherungssysteme Ladendiebstähle verhindern.     

    Kategorie: Best Enterprise Solution

    In dieser Kategorie werden Handelsunternehmen ausgezeichnet, die ihre Effizienz durch die Entwicklung und Implementierung innovativer Systeme und Technologien gesteigert haben.

    Die Preisträger:

    – Cordes & Gräfe hat das Leben von Handwerkerinnen und Handwerkern leichter gemacht. Dank „GC CarLoad“ können Produkte über Nacht direkt in den Kofferraum der Kundschaft geliefert werden. Die kostspielige Verwaltung physischer Schlüssel wird dabei durch die digitalen Schlüssel von T-Systems „MIA Mobile Identity & Access“ überflüssig. 

    – Getränke Hoffmann hat seinen Ladenbau noch effizienter gemacht. Gemeinsam mit VR Insight wurde eine Virtual Reality-App entwickelt, mit der Filialen virtuell geplant werden können. Bereits vor dem eigentlichen Bau lässt sich die Filiale „durchwandern“ und verschiedene Szenarien können durch die Feinabstimmung von Produktplatzierungen, Regalen, In-Store-Promotion und Einrichtungselementen im virtuellen Raum in Echtzeit getestet werden.

    – MediaMarktSaturn hat die Zufriedenheit seiner Kundschaft erhöht. Mit Hilfe des Algorithmus von CB4, der historische Verkaufsdaten analysiert und auf Basis dieser die Nachfragemuster und Verkaufskorrelationen der Verbraucher für jedes Geschäft offenlegt, konnten die Produktbestände in den Filialen optimiert und die Warenpräsentation verbessert werden. Eine App informiert die Filialleiter über Ladenhüter und liefert Lösungsvorschläge.

    Kategorie: Best Instore Solution

    Handelsunternehmen, die durch den Einsatz von Technologie am POS einen nachweisbaren operativen Mehrwert erreicht haben, konnten in dieser Kategorie überzeugen.

    Die Preisträger:

    – Ikea Italy verhindert Warteschlangen in seinen Gastronomiebereichen. Möglich wird dies durch iTray –  KI-basierte Selbstbedienungskassen von Diebold Nixdorf, die per Kameras und Sensoren selbständig erkennen, welches Gericht sich auf dem Tablett von Kundin oder Kunde befindet. Die Kundschaft muss das Produkt nur noch bestätigen und kann sein Gericht genießen. Das Personal hat somit mehr Zeit für die Kundinnen und Kunden.  

    – Die Metro hat den Checkout-Prozess an ihren SB-Kassen optimiert. Die Kundschaft kann die ausgewählten Produkte mit dem eigenen Smartphone per App oder mit einem Selbstbedienungs-Handheld selbständig scannen. An der Kasse verifiziert eine Validierungseinheit die Einkäufe in einem von Bizerba entwickelten mehrstufigen Prozess, in dem nicht gescannte Artikel zuverlässig erkannt werden.

    – Netto Marken-Discount hat als erster Lebensmitteleinzelhändler in Europa eine innovative Verpackungstechnologie für seine Kassen eingeführt, die den Kassierprozess für Mitarbeiter deutlich erleichtert. Mit Hilfe der sogenannten Digimarc-Technik werden zusätzlich zum vorhandenen GTIN-Code zahlreiche „unsichtbare“ Barcodes auf der gesamten Verpackung aufgedruckt. Diese Digimarc-Barcodes werden schneller gefunden und erkannt als herkömmliche Barcodes. Über 2.000 Netto-Eigenmarkenartikel-Verpackungen sind bereits mit der Technologie ausgestattet und beschleunigen die Kassierabläufe für Mitarbeiter und Kunden.

    Kategorie: Best Omnichannel Solution

    Diese Auszeichnung erhalten Einzelhandelsunternehmen, die ihre IT-Infrastruktur modernisiert und die Online- und Offline-Welt miteinander verbunden haben.

    Die Preisträger:

    – Decathlon USA betreibt einige Pilotstores bargeldlos. Möglich macht es die mobile, cloud-basierte Omnichannel-Lösung von NewStore, die in die bestehenden mobilen Bezahl-Terminals integriert wurde. Per iPhone kann das Filialpersonal z. B. Produktbestände bestätigen und Einkäufe über eine mobile Kassenstation von jedem Ort im Store aus abwickeln. Dafür wird der physische Warenkorb an der Kassenstation per RFID erfasst. Per QR-Code-Scan wird der Warenkorb dann in die Kunden-App übertragen, über die direkt bezahlt werden kann.

    – Engelhorn hat eine neue Partner-Plattform geschaffen. Über die eingesetzte Marktplatz-Lösung von Tradebyte können jetzt auch Partnerunternehmen Produkte im Engelhorn-Onlineshop anbieten und werden dort auch als Lieferanten gelistet. Dadurch wurde das bisherige Produktangebot um das der Partner erweitert, gleichzeitig wurde die Verfügbarkeit von Produkten verbessert.

    – Otto hat sein Plattformkonzept optimiert. Wenn die Kundschaft auf otto.de stöbert, können sie durch Angabe einer Postleitzahl sehen, ob ein bestimmtes Produkt im Umkreis von 50 km verfügbar ist. Aktuell zeigt der Onlineshop für mehr als 29.000 Produkte die lokale Verfügbarkeit an.

    Text: W&V Redaktion
    Foto: fashion-connect.store
    Veröffentlicht: https://www.wuv.de/specials/customer_experience/die_besten_technologie_loesungen_im_handel

  • Das Fixpreis-Modell: So geht faire Innovation am PoS

    Von Rudolf Linsenbarth*

    Schröpfen Visa und Mastercard die Händler? Oder sind Interchange, Scheme Fee und sonstige Gebühren die zwingende Voraussetzung dafür, dass sich Innovationen am Point of Sale überhaupt finanzieren lassen? Darüber debattierten vergangene Woche bei Finanz-Szene.de der Handels-Lobbyist Ulrich Binnebößel und der Payment-Advokat und Ex-Concardis-Chef Marcus Mosen.

    • Mosens Argumentation („Das Jammern der Händler über Karten-Gebühren ist deplatziert“) ging dabei ungefähr so: Die Kreditkarten-Schemes haben die Interchange-Senkung der EU zwar genutzt, um ihre eigenen Fees zu erhöhen – ermöglichen aber erst damit den technischen Fortschritt im Payment. Wenn man Visa, Mastercard & Co. diese Einnahmen wieder wegnimmt, können nur noch datengetriebene GAFA-Geschäftsmodelle am Markt bestehen.
    • Binnebößel („Die Kartengebühren von Visa und Co. sind eine freche Abschöpfung“) hingegen argumentiert etwas zugespitz gesagt: Gebühren sind  generell wettbewerbswidrig und gehören daher abgeschafft.

    In beiden Beiträgen finden sich zwar Aussagen, denen ich zustimmen würde. In der Frage wie eine zukünftige Regulierung von Zahlungsentgelten ausgestaltet werden soll, liegen meiner Meinung nach aber sowohl Mosen als auch Binnebößel daneben.

    Rückblick: Das Ziel der „Multilateral Interchange Fee (MIF)“-Regulierung war es, die nicht verhandelbaren Anteile am Zahlungsentgelt per Dekret festzulegen. Von den drei Gebühren-Komponenten einer Kreditkarten-Transaktion …

    • Interchange = nicht verhandelbar
    • Scheme Fee = nicht verhandelbar
    • Acquiring Fee = verhandelbar

    … waren also durch von der MIF-Regulierung betroffen.

    Konkret:

    Interchange

    Die Interchange wurde reguliert, Außer für Drei-Parteien-Systeme und Business-Karten. Zudem wurde die Höhe der Interchange davon abhängig gemacht, ob der Kartenherausgeber seine Kunden nur einmal im Monat (Charge Card) oder direkt für jede Zahlung (Debit Card bzw. Prepaid) belastet.

    Scheme Fee

    Die Scheme Fee ist nicht einmal für große Händler verhandelbar und gehört daher in die Regulierung! Wobei ich damit nicht zwingend sagen will, dass die Scheme Fees derzeit zu hoch sind. Und es braucht sie auch. Wo es nämlich keine Scheme Fees gibt, fehlt der finanzielle Spielraum für Innovationen, wie man am Beispiel der Girocard sieht.

    Acquiring Fee

    Die Acquiring Fee ist zwar verhandelbar, aber nur für große Händler. Kleinere  stehen einem Oligopol gegenüber und würden sich wahrscheinlich glücklich schätzen, wenn sie nicht mehr als das Dreifache von, sagen wir, Aldi bezahlen müssten.

    Wie ist nun das Ansinnen des Handels zu bewerten, die Interchange-Gebühren komplett zu streichen? Um es kurz zu machen: Ich glaube an das „No-free-Lunch-Theoreme“ und halte nichts von Binnebößels Idee. Jede Leistung muss bezahlt werden, auch die einer Bank! Man kann aber beispielsweise die umsatzabhängigen Entgeltmodelle prinzipiell in Frage stellen. Die Niederlande sind hier ein spannendes Beispiel, wo ein günstiger Fixpreis zu einer nahezu 100% Abdeckung mit Kartenzahlungen geführt hat.

    Aber der Handel hat es auch selber in der Hand, Alternativen an den Start zu bringen. Instant Payment wäre theoretisch der Hebel für solch ein Verfahren. Aber hier stimme ich mit dem Kollegen Mosen einmal völlig überein: Für ein kostenfreies Instant Payment als eigenständige Funktionalität gibt es derzeit keinen Plan! Wie es derzeit aussieht, ist der Handel noch nicht einmal bereit, ein entsprechendes Pilotprojekt selbst zu finanzieren. Anders lässt sich jedenfalls nicht erklären, warum Hippos bisher nur ein Papiertiger ist.

    Auch anderen Initiativen, wie dem von Payback für den Handel mundgerecht entwickelten „Payback Pay“, mangelt es an ausreichender Unterstützung. Stattdessen beschäftigt man sich lieber damit, die Girocard mit schrägen Umsetzungen einer kontaktlosen Lastschrift zu unterlaufen

    Letzten Endes erwarte ich von der „MIF 2.0“ nur einen Kompromiss, mit dem weder der Handel, noch die Finanzwirtschaft zufrieden sein werden.


    *Rudolf Linsenbarth ist seit mehr als 15 Jahren in den Bereichen Banking, Consulting, IT und Handel tätig – und schreibt als Payment-Blogger unter anderem für das „IT-Finanzmagazin“.  Bei Twitter finden Sie ihn unter @holimuk.

    Veröffentlicht: https://finanz-szene.de/payments/das-fixpreis-modell-so-geht-faire-innovation-am-point-of-sale/
    Bild: https://pixabay.com/de/illustrations/gl%C3%BChbirne-idee-beleuchtet-4514505/

  • So bleibt der POS virenfrei!

    Händewaschen gilt als wichtigstes Mittel, um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Was aber ist mit POS-Systemen, Tablets, Drucker oder anderen mobilen Geräten im Einzelhandel? Alexander Honigmann von Zebra Technology gibt im Gastbeitrag Antworten.

    Von Alexander Honigmann, Sales Director Retail and Logistics Germany bei Zebra Technology

    Es bringt wenig, sich mehrmals am Tag die Hände zu waschen, wenn man unmittelbar danach ein Gerät berührt, das tagtäglich mit Bakterien und Viren in Berührung kommt. Daher sollte man unbedingt auch die Geräte wiederholt reinigen, um Mitarbeiter und Kunden nicht zu gefährden.

    Wie also sollten Einzelhändler ihre Geräte richtig reinigen, um einerseits die Verbreitung von Keimen zu reduzieren, aber andererseits das Gerät nicht zu beschädigen? Zebra empfiehlt folgendes Vorgehen:

    ► Es reicht nicht aus, nur die Glaskomponenten oder die Oberflächen der Tasten zu reinigen. Auch die Kunststoffteile, wie das Gehäuse, sowie die Ecken und Kanten sollten gründlich und häufig desinfiziert werden, um die Übertragung von Krankheitserregern zwischen Schichtarbeitern und anderen Personen, die die Geräte gemeinsam nutzen, zu verhindern.

    ► Nutzer sollten in den Gebrauchsanweisungen ihrer Geräte nachlesen, welche Reinigungsmittel empfohlen werden. Außerdem sollte man sich vergewissern, in welcher Konzentration oder Zusammensetzung die einzelnen Bestandteile genutzt werden können und welche Mittel man auf keinen Fall verwenden sollte.

    ► Unternehmen sollten so schnell wie möglich eine Richtlinie bezüglich der Gerätereinigung kommunizieren. Dabei sollte man sich auf die Richtlinien des Originalherstellers (OEM) beziehen. Das wird dazu beitragen, dass die Mitarbeiter mobile Geräte, Scanner und Drucker routinemäßig richtig desinfizieren.

    Alexander Honigmann © Zebra Technology

    Bild: © Shutterstock
    Veröffentlicht: https://handelsjournal.de/corona/so-bleibt-der-pos-virenfrei.html

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  • POPAI D-A-CH Awards 2020

    Mit knapp 60 Einreichungen endete die Einreichungsfrist der 10. Auflage der POPAI D-A-CH Awards 2020.

    In diesem Jahr stehen 15 Kategorien für den POPAI D-A-CH Award zur Wahl, die das gesamte Spektrum der Aktivitäten am Point of Sale abbilden. Sie reichen von POS Materialien bis zu komplexen Verkaufsförderungsaktionen, Visual Merchandising und digitalen Technologien. Auch werden wieder Sonderpreise für „Best in Digital“ und „Best in Digital Integration“ von einer unabhängigen, hochkarätigen Sonderjury vergeben.

    Alle Einreichungen wurden vom 16. bis 20. Februar 2020 auf der EuroShop 2020, der weltgrößten Fachmesse für den Investitionsbedarf des Handels in Düsseldorf ausgestellt. Die Ausstellungsfläche befand sich direkt neben dem Shop! POPAI Village in zentraler Lage in der neuen Halle 1. Frank Rehme, Vorstandsmitglied von POPAI D-A-CH e.V: „Die Einreichungen 2020 zeichneten sich diesmal durch eine hohe Emotionalität im analogen und digitalen Bereich aus. Vernetzung auf der Verkaufsfläche wird zum Standard, Shop!/POPAI wird dem zukünftig vermehrt Rechnung tragen.“

    Am ersten Messetag, dem 16. Februar 2020, wurden alle Einreichungen von den unabhängigen Juroren aus Marke, Handel, Design und Wissenschaft bewertet. Im Anschluss an die Jurysitzung erfolgte die Bekanntgabe der Nominierten.

    Die Ende Mai stattfindende festliche Gala, mit der Verleihung der Gold-, Silber- und Bronzestatuen, rundet dieses besondere Ereignis ab.

    Alle Einreicher und die Nominierten finden sie unter www.popai.de

    Das Magazin POS Kompakt und der Blog „ZUKUNFT DES EINKAUFENS“ begleitet als Medienpartner den POPAI D-A-CH Award.

    Über Shop!/POPAI

    Der Verband POPAI „Point of Purchase Advertising International“ setzt sich seit seiner Gründung 1936 in den USA für die POS Interessen von Industrie, Handel, POS-Produzenten und -Dienstleistern ein. Auf internationaler Ebene ermöglicht POPAI den interdisziplinären Informations- und Erfahrungsaustausch für seine weltweit mehr als 2000 Mitglieder. Als global agierende Non-Profit Organisation versteht sich POPAI heute als das Kompetenzcenter und die umfassende Kommunikationsplattform für „Marketing at Retail.“

    Im Oktober 2015 fusionierte POPAI North America mit der Association for Retail Environments (A.R.E.) und wurde zu Shop! Environments Association.

    POPAI D-A-CH e.V. ist Teil des globalen Netzwerkes Shop!

    Weitere Informationen:
    POPAI D-A-CH e.V., Petra Zientek
    Rennstieg 15, 47802 Krefeld, Tel.: +49 (0) 2151 650 6587

  • display Superstar Award 2020: Innovation, Ideen und Inspiriation

    Die drei großen I´s – Innovation, Ideen und Inspiration – zeichnen den display Superstar Award aus. Und innovative und inspirierende Ideen bot die 2020er Ausgabe des Wettbewerbs zuhauf. Die 83 eingereichten  POS-Lösungen waren zudem drei Tage begutacht- und anfassbar im Rahmen der viscom-Messe vom 7. bis 9. Januar 2020 auf dem Düsseldorfer Messegelände.

    Innovative Display- und POS-Lösungen zum Anfassen

    Mit 83 nominierten Displays, 43 Unternehmen und 79 Marken konnte die Veranstaltung wie in letzten Jahren eine große Auswahl an Exponaten präsentieren und die Innovationskraft des POS-Marketing unter Beweis stellen. Es sind die Einreichungen, die den Preis zum unvergesslichen Branchenevent machen. Die Fachjury mit neun Mitgliedern war von der geballten Kreativität und Qualität der zahlreichen Exponate begeistert. Keine einfache Aufgabe, die Besten der Besten unter allen guten Leistungen zu finden. Anhand umfassender Kriterien wurden die POS-Lösungen bewertet. Das Ergebnis: 44 Gewinner können sich über einen exklusiven Branchenpreis freuen (die Preisträger 2020). 

    Preisverleihungsgala Nacht der Sterne

    Am Abend des 8. Januar wurden die display Superstars im Rheingoldsaal der Rheinterrasse in Düsseldorf verliehen. In der Nacht der Sterne – die Preisverleihungsgala des display Superstar Awards –  bejubelten 161 Gäste die strahlenden Sieger. Gila Abutalebi moderierte das Event und sorgte für beste Unterhaltung. Zu den größten Gewinnern zählen Douglas/Effekt Grafik (einmal Gold, Sonderpreis Technische Umsetzung, Sonderpreis Consumer Superstar), Schoepe (zweimal Silber, einmal Gold), Unibon (zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze), Andres (zweimal Gold) und Authentica (einmal Gold und einmal Platin) Holbox (einmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze), Miletis (einmal Gold und Sonderpreis Innovation), OBV Objektbau Bomers (einmal Gold und Sonderpreis Design).

    Inspirierende Keynote zu Zukunftsthemen

    Darüber hinaus lud der display Superstar Award dazu ein, sich in feierlichem Ambiente bei gutem Essen mit Kollegen auszutauschen sowie neue Kontakte zu knüpfen. Auf dem Programm stand darüber hinaus eine Keynote von Oliver Leisse, Gründer und Geschäftsführer des Trendforschungsinstituts See More. Die Gäste lauschten gespannt dem Vortrag der Leisse, der der Frage nach den zukünftigen Entwicklungen und Trends  des Retails nachging. Im seinem Fokus: Nachhaltigkeit, Erlebnis-Shopping und smarte Technologien, die den Einzelhandel verändern werden. 

    viscom – Raum für Ideen

    POS-Promotions soweit das Auge reicht: Wer sich ein eigenes Bild von den 83 Exponaten machen wollte, konnte die etwa 500 Quadratmeter große Sonderfläche display Superstar auf der viscom vom 7. bis 9. Januar in der Halle 13 des Düsseldorfer Messegeländes besuchen. Zahlreiche Markenartikelhersteller, Vertreter aus dem Handel sowie Agenturen und Designer nutzten die Gelegenheit und ließen sich von den Exponaten inspirieren. Dabei deckte die Ausstellung eine große Bandbreite an POS-Konzepte ab; von Thekenaufstellern, selbstdarstellenden Displays bis hin zu Digital-Signage-Lösungen.

    Das Jahrbuch zum Award: Alles auf einen Blick

    Für diejenigen, die weder die Möglichkeiten hatten, bei der viscom noch bei der Preisverleihung dabei zu sein, hat display ein Rundumpaket vorbereitet: Der Februar-Ausgabe wird das Jahrbuch Superstar Award beigelegt. In diesem Nachschlagewerk sind alle Einreichungen mit Bilder und detaillierten Beschreibungen aufgeführt. Impressionen von dem Galaevent runden das Jahrbuch ab.

  • Danone bringt Joghurt im transparenten PET-Becher auf den Markt

    Danone hat im Januar 2020 die Joghurtmarke „Aux fruits d’ici“ (Obst aus der Region) auf den Markt gebracht. Verpackt ist das neue Produkt in transparenten PET-Bechern, die 30 Prozent Rezyklat enthalten. Auch die Deckel bestehen aus PET, wie die französische Fachzeitschrift „Plastiques & Caoutchoucs“ meldet.

    Zu einer Zeit, in der Polystyrol das dominierende Material im Kühlregal ist und sich die Tochtergesellschaft von Danone, „Les prés rient bio“, für Polymilchsäure (PLA) zum Verpacken der  Marke „Les 2 Vaches“ entschieden hat, bringt  der französische Lebensmittelkonzern nun Joghurt in Bechern aus Polyethylenterephthalat (PET)  auf den Markt. Sie enthalten 30% Rezyklat, sind transparent und werden  ebenfalls mit einem PET-Deckel verschlossen und sind somit wiederverwertbar. Zur Herstellung der in Frankreich beliebten Multipacks sind Kartonmanschetten notwendigt, um die Becher paarweise, zu viert oder sechsmal zu  gruppieren.

    Der Joghurt „Aux fruits d’ici“  wird in der Molkerei Villecomtal-sur-Arros in der Region Gers in Frankreich hergestellt und abgefüllt. Danone habe 2 Jahren Forschung investiert und eine neue Produktionslinie in der Molkerei in Villecomtal sur Arros installiert. Nach Informationen von „Plastiques & Caoutchouc“  werden die von Logoplaste geblasenen und vorgeformten Becher  auf einer „Fill-seal“-Maschine von Synerlink abgefüllt.

    Wie das lokale Nachrichtenportal Presselib.com meldet, sind alle diese Joghurts hauptsächlich für den französischen Markt bestimmt; nach den Daten der Industrie- und Handelskammer von Gers sollen allerdings 20 Prozent des Umsatzes in Spanien, Italien und Finnland erzielt werden.

    Veröffentlicht: https://www.neue-verpackung.de/65476/danone-bringt-joghurts-im-pet-becher-auf-den-markt/

  • DS Smith gewinnt erneut Nestlé-Lieferanten-Award in Gold

    Überdurchschnittlich kundenorientiert und innovativ:

    Die Display und Packaging Strategen von DS Smith haben den diesjährigen Nestlé Supplier Award in Gold gewonnen. Mit der Auszeichnung würdigt Nestlé Deutschland den sehr hohen Servicegrad, die überdurchschnittliche Innovationskraft und Flexibilität sowie die erreichten Prozessoptimierungen seines langjährigen Lieferanten. Die Ergebnisse, die DS Smith und Nestlé in den letzten beiden Jahren im Rahmen umfangreicher Harmonisierungsprojekte realisierten, haben die Jury dazu bewogen, DS Smith zum vierten Mal in Folge als einen der TOP-Zulieferer zu prämieren.

    In enger Kooperation haben das Einkaufsteam und DS Smith die bis dato verwendeten Papiere und Wellpappqualitäten analysiert und optimiert. Durch die hierbei erzielten Materialeinsparungen verschaffte DS Smith dem Lebensmittelkonzern nicht nur handfeste monetäre Vorteile. Das Projekt zahlt auch direkt auf die von Nestlé gesteckten Nachhaltigkeitsziele ein.

    Gold für DS Smith: Nestlé Deutschland-Chef Marc Boersch (2.v.r.), Einkaufs-Chefin Gaby Symonds (r.) und Melissa Krei, Verantwortliche für den Displayeinkauf der Nestlé Deutschland, bedanken sich beim Preisträger DS Smith (vertreten durch Jens Theile und Tom Wetzel) für dessen außerordentliche Kundenorientierung und innovativen Prozessoptimierungen innerhalb der letzten beiden Jahre. Bildquelle: Nestlé Deutschland

    Mehr Effizienz im Gesamtprozess erzielten die beiden Partner auch im Zuge eines umfangreichen Harmonisierungsprojekts im Bereich Display. Hatte jeder Geschäftsbereich der Nestlé Deutschland bislang seine eigenen Konstruktionen im Einsatz, konnte DS Smith mit seinen innovativen Lösungskonzepten die Anzahl der Varianten signifikant reduzieren.

    Erreichen lassen sich Erfolge wie diese nur durch eine enge partnerschaftliche Zusammenarbeit, eine überdurchschnittliche Flexibilität und ein breites Wissen über die Prozesse des Kunden. „Wir honorieren die unbedingte Dienstleistungsorientierung von DS Smith. Wenn es hart auf hart kommt, wird auch das Unmögliche möglich gemacht“, begründet die Einkaufs-Chefin von Nestlé Deutschland, Gaby Symonds, die Auszeichnung in Gold. DS Smith beliefert Nestlé seit vielen Jahren mit POS-Materialien wie warentragenden Displays und Verpackungsmaterialien aus Wellpappe.

    Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

    Anja Röhrle

    Anja Röhrle

    Marketing & PR Manager
    DS Smith
    anja.roehrle@dssmith.com
    +49 661 88-130

    Veröffentlicht: https://www.dssmith.com/de/packaging/mehrwert-fur-unsere-kunden/media/news-pressemitteilungen/2019/10/ds-smith-gewinnt-erneut-nestle-lieferanten-award-in-gold

  • Petersmeier investiert in Schachtelproduktion mit Kolbus

    (PresseBox) (Rahden,19.02.20) Mit Schachteln kennen sie sich aus bei der Kartonagen Industrie August Petersmeier GmbH & Co. KG in Bielefeld. Schließlich machen sie seit fast einhundert Jahren welche, und immer schon vor allem solche, in denen hochwertige Dinge verpackt und aufbewahrt wurden. Mit Schachteln für Hüte und Wäsche fing es 1924 an, Zigarrenkisten für die in Ostwestfalen boomende Zigarrenindustrie kamen später hinzu, und heute sind es vor allem Ton- und Datenträger, Süßwaren, Pharmazeutika sowie allerlei Luxusgüter, die von Petersmeier umhüllt werden.

    Mehr erfährt man zu diesem Thema von Kai-Uwe Petersmeier nicht. Verschwiegenheit, was die Kundschaft betrifft, gehört in dem 65 Mitarbeiter zählenden Familienunternehmen, das von ihm und seiner Schwester in vierter Generation geführt wird, zur gelebten Tradition. Dass die Öffentlichkeit per Kamera bei einem Blick hinter die Kulissen mit dabei sein darf, ist sogar ein absolutes Novum und ausschließlich dem ausgezeichneten Verhältnis von Petersmeier zum Lieferanten und Partner Kolbus geschuldet – ebenfalls ein Familienbetrieb mit langer Tradition, ebenfalls aus Ostwestfalen. Man spricht gewissermaßen dieselbe Sprache. Es ist ein Verhältnis, das sich über mehrere Jahre hinweg entwickelt hat und schließlich in die Installation mehrerer Kolbus-Aggregate mündete; in einem eigens dafür hergerichteten Gebäude am Standort Spindelstraße in Bielefeld. Petersmeier hatte das 1899 errichtete Backsteingebäude mit den halbmeterstarken Betondecken, in dem in früheren Zeiten zunächst eine Brauerei und später Nahrungsmittelbetriebe ansässig waren, 2010 von der Stadt Bielefeld erworben und von Grund auf saniert. Es liegt unmittelbar neben dem Wohnhaus der Familie Petersmeier sowie den sonstigen Produktions- und Lagerflächen. Wie die Räumlichkeiten genutzt werden sollten, war damals noch nicht ganz klar. Dass man Platz für künftiges Wachstum und ein erweitertes Portfolio benötigen würde, hingegen schon. Dieses proaktive Denken zeichnet die gesamte Investitionsstrategie von Petersmeier aus: „Unser Hauptgeschäft mit Vollpappe-Kartonagen wie Stülp- und Klappdeckelschachteln aller Art sowie Schubern, Kassetten und Buchdeckelverpackungen läuft gut“, bestätigt Kai-Uwe Petersmeier. Zufrieden zurücklehnen mag er sich deswegen nicht: „Wir schauen uns immer nach neuen Möglichkeiten um, auch wenn der konkrete Bedarf noch nicht vorhanden ist. Unsere Kunden erwarten von uns Verpackungen, die nicht jeder hat. Um im Wettbewerb zu bestehen, müssen wir das Angebot ständig erweitern.“

    Trend zu Kleinauflagen

    Mit Interesse beobachtete man daher bei Petersmeier die Entwicklung neuer, innovativer Anlagen zur Produktion von Schachteln im Hause Kolbus, die auf der Basis des Buchdecken-Know-hows beim Rahdener Maschinenbauer entstanden. Bislang setzte Petersmeier bei der Schachtelproduktion fast ausschließlich auf eine Ausstattung eines großen italienischen Anbieters, ergänzt um eigene Kapazitäten für die Veredelung wie Prägen, Kaschieren und Stanzen. Drucken und Lackieren lässt man bei Petersmeier außer Haus. Auch ein Lagerservice gehört zum Angebot.

    „Wir versuchen stets, unsere Ausstattung möglichst in Deutschland zu kaufen – allein schon wegen der kürzeren Wege und dem Service. Hier tat sich für uns eine interessante Alternative auf“, erläutert Kai-Uwe Petersmeier. Erste Kontakte kamen so bereits 2014 im Rahmen einer Open House-Veranstaltung bei Kolbus zum Thema Verpackungsproduktion zustande, die schließlich 2017 auf der Interpack vertieft wurden. Hier präsentierte Kolbus seine neuen Ideen und Technologien zur Produktion von Luxusverpackungen erstmals einer breiten Öffentlichkeit. „Auch wir spüren den allgemeinen Trend zu immer mehr kleineren Auflagen, die in immer kürzerer Zeit geliefert werden müssen“, so die Geschäftsführer. „So mussten wir bereits mehrere wichtige Aufträge per Hand produzieren, um die Kunden nicht zu verlieren. Unser bisheriges Equipment ist aufgrund langer Rüstzeiten nicht so gut dafür ausgelegt. Also musste eine wirtschaftlichere Lösung gefunden werden.“

    Täglich neue Ideen

    Um besonders Premium-Kleinauflagen künftig schnell und flexibel anbieten zu können, entschied sich Petersmeier schließlich für eine Boxline von Kolbus. Sie wurde im September 2019 geliefert und im folgenden Monat in Betrieb genommen. Im Einzelnen besteht sie aus einer Nutmaschine NM 101, einem Magneteinleger SW.M 400, einer Deckenmaschine DA 260 sowie Aufsetzmodulen für Boxen (SW.B 400) und flache Zuschnitte oder Magnetdecken (SW.BS 400). Für die Musterfertigung kam noch eine Handnutplatte NM.H 100 hinzu. Eine Reihe von Aufträgen für Kunden aus den Bereichen Süßwaren- und Tonträger hat Petersmeier darauf bereits erfolgreich produziert, die Anlage ist aber noch lange nicht ausgelastet. Kai-Uwe Petersmeier: „Ich glaube an den Erfolg dieser technisch fortschrittlichen Investition. Wir sind gerade erst dabei, die vielen Möglichkeiten zu entdecken – praktisch jeden Tag kommen neue Ideen hinzu. Vor allem aber wollen wir bereit sein für künftige Anforderungen.“ Einsatzmöglichkeiten sieht Petersmeier zum Beispiel in Premium-Verpackungen für hochwertige Spirituosen, aber auch in originell gestalteten Speisekarten. Eine interessante Option sieht Petersmeier beispielsweise in der Fertigung scharfkantiger, nahtlos wirkender Schachteln, die ganz neue Gestaltungsoptionen eröffnen. Kolbus hat mit der NM 101 eine Maschine entwickelt, die flachen Zuschnitte auf der Innenseite nuten kann, wobei der Gehrungswinkel 90 bis 130 Grad betragen kann. „Wir wachsen mit den Möglichkeiten – und mit guten Partnern wie Kolbus“, lautet das Fazit.

    Kolbus-Geschäftsführer Wilfried Kröger freut sich über soviel Lob: „Wenn ein Spezialist für Premium-Verpackungen wie Petersmeier sich für unsere Produkte entscheidet, zeigt dies, dass wir mit unseren Entwicklungen der letzten Jahre auf dem richtigen Weg sind. Die Strategie, unsere Expertise bei der Verarbeitung von Vollpappe für den Verpackungsmarkt zugänglich zu machen, zahlt sich aus.“

    Infokasten:

    Die Boxline ist ein modulares Fertigungssystem von Kolbus für die flexible Packmittelproduktion, insbesondere von Luxusverpackungen. Sie ermöglich erstmalig die vollautomatische Fertigung von formfesten Schachteln mit automatischer Formatverstellung ohne Werkzeug beim Jobwechsel. Mit insgesamt acht verfügbaren, nach Bedarf konfigurier- und koppelbaren Modulen ist die Boxline für unterschiedlichste Anforderungen geeignet.

    Kolbus GmbH & Co. KG

    Die KOLBUS GmbH & Co. KG ist ein Traditionsunternehmen für Sondermaschinenbau mit Stammsitz in der ostwestfälischen Stadt Rahden. Die Firmengründung geht auf das Jahr 1775 zurück, um 1900 beginnt August Kolbus Papierverarbeitungsmaschinen zu bauen. Mit Maschinen für die industrielle Buchbindung wurde KOLBUS weltberühmt. Heute liegt der Schwerpunkt auf Maschinen zur Buchdecken- und Packmittelfertigung. Außerdem entwickelt, produziert und vertreibt KOLBUS Maschinen für die Wellpappenindustrie zur Produktion von Verpackungen und Displays und Boxmaker-Automaten für maßgefertigte Verpackungen in kleinen und mittleren Losgrößen.

    GESCHÄFTSBEREICHE
    Maschinen für die Wellpappenverarbeitung: Box-on-Demand Boxmaker, Rotationsstanzen und Flexodruck.

    Innovative Fertigungssysteme für Verpackungslösungen aus Pappe, Papier und Leim: Werkzeuglose Packmittelproduktion für die automatisierte Schachtelherstellung mit Decken- und Kaschiermaschinen, industriellen Pappenschneidlinien und Präzisions-Nutschneidetechnik und vollautomatischen Magneteinlegesystemen.
    Sondermaschinenbau und industrielle Lohnfertigung für Maschinenbau: Gießereiprodukte (Grau- und Sphäroguss), Komponentenherstellung (CNC Fräsen, Drehen, Bohren), Blechbearbeitung und Baugruppenmontage, sowie Endmontage mit finaler Qualitätskontrolle. Unsere Kunden profitieren von der modernen Produktionsplanung und -steuerung mit hoher Fertigungstiefe am Standort in Rahden.

    PRODUKTIONSSTANDORTE
    Neben dem Stammwerk in Rahden, in Krostitz bei Leipzig, in Kalamazoo, Michigan, USA und seit September 2018 in Houghton Regis, England.

    MITARBEITER
    KOLBUS beschäftigt 2019 rund 640 Mitarbeiter/-innen, davon rund 150 Ausbildungsplätze in der KOLBUS Ausbildung GmbH.

    VERTRIEB & SERVICE
    Damit von der Installation bis zur Inbetriebnahme der Anlagen beim Kunden alles reibungslos verläuft und zur Absicherung des gesamten Produktionsprozesses ist uns die direkte Rundumbetreuung besonders wichtig – weltweit, online und vor Ort durch erfahrene Servicetechniker sowie Ansprechpartner in den Niederlassungen und Vertretungen.

    Veröfffentlicht: https://www.pressebox.de/pressemitteilung/kolbus-gmbh-co-kg/Mit-den-Moeglichkeiten-wachsen/boxid/993624

  • Neues Versandsystem von Apollo Optik erhält Umweltsiegel

    Die nachhaltige Mehrweglösung des Versandsystems von Apollo Optik erhielt jetzt die renommierte Auszeichnung „Blauer Engel“. Bis zu 96 Prozent weniger CO2-Emissionen und mehr als 100 Tonnen Kartonagen-Abfälle pro Jahr spare der neue Versandbehälter. Das begehrte Siegel wird vom Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt, der Jury Umweltzeichen, sowie der RAL GmbH getragen.

    Die neue Mehrwegbox von Apollo erhielt jetzt das Umweltsiegel „Blauer Engel“ (Bild: Apollo Optik)

    Pro Tag werden bei Apollo Optik viele tausend Brillen von der Unternehmenslogistik in Schwabach in die über 860 Filialen versendet. Inklusive Filial-Retouren sei dies ein verpackungsintensiver Prozess gewesen, den das Unternehmen nachhaltig optimieren wollte. Vor Einführung des neuen Versandsystems fielen jährlich mehr als 100 Tonnen Kartonage-Abfall an.

    „Je dichter unser Standortnetz wurde, desto mehr Verpackungsmüll fiel an“, erläutert Michael Eckert, Manager Logistic Processes bei Apollo. „Nachhaltiges Handeln ist Apollo enorm wichtig, daher haben wir zusammen mit einem Verpackungs-Spezialisten für Mehrweg-Transportverpackungen ein bisher einmaliges System für den Filialversand entwickelt“.

    „Blauer Engel“ für Apollo-Lösung

    Bei der innovativen „Huckepacklösung“ werden leere Behälter volumenreduziert zusammengeklappt und an den Boden eines vollen Behälters geklippt. Durch diesen einfachen Klickmechanismus lassen sich bis zu zwei leere Behälter als flache Versandeinheit mit einem vollen Retourenbehälter verbinden. Kurier-, Express- und Paket- Dienstleister zählen diese formschlüssige Einheit als ein Paket.

    „Bisherige Mehrwegsysteme waren 1:1-Lösungen, was einen enormen Transportaufwand bedeutete“, erläutert Eckert. „Wir sind stolz auf den cleveren Kniff, das Volumen der Leergutbehälter zu reduzieren und künftig durch eine 1:3-Lösung den Aufwand der Behälter-Retouren stark zu minimieren.“

    Zudem bestehen die Plomben aus recycelbarem Kunststoff. Sie werden gesammelt und durch den Hersteller wieder zu Kunststoffboxen, Getränkekästen oder anderen nützlichen Produkten verarbeitet. Ausgediente Boxen werden diesem Kreislauf ebenfalls wieder zugeführt.

    „Über den ersten blauen Engel für Apollo freuen wir uns ganz besonders“, so CEO Dr. Jörg Ehmer. „Eine weitere Auszeichnung, die beweist, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nachhaltigkeit muss im echten Leben stattfinden, und manchmal sind es die scheinbar kleinen Dinge, die Großes bewirken.“ Apollo engagiere sich seit vielen Jahren für mehr Nachhaltigkeit, und Dr. Ehmer betont: „Wir optimieren weiter. Denn als großes Unternehmen in Deutschland sind wir uns unserer Verantwortung in Sachen Ressourcenschonung und Umweltschutz mehr als bewusst.“

    Über das Siegel „Blauer Engel“

    Das Umweltzeichen „Blauer Engel“ des Bundesumweltministeriums fördert die Verwendung von Mehrwegverpackungen. Ein unabhängiges Beschlussgremium, die Jury Umweltzeichen, beurteilt, ob die vom Umweltbundesamt entwickelten fachlichen Kriterien eingehalten werden. Diese betreffen u.a. das Gewicht der Mehrwegboxen, die Stapel- und Recyclingfähigkeit sowie die Standzeit, die bei mindestens 30 Wiederbenutzungen liegen muss.

    Quelle: Apollo Optik
    Veröffentlicht: https://www.eyebizz.de/branche/neues-versandsystem-von-apollo-optik-erhaelt-umweltsiegel/

  • Manor: Schwerpunkt Omnichannel und mobile POS-Lösungen

    Die Manor AG, mit 61 Warenhäusern in der Schweiz Marktführer, hat ihre gesamte POS-Infrastruktur erneuert und investiert zurzeit massiv in den Ausbau von Omnichannel-Services. CIO Markus Guggenbühler spricht im Interview über aktuelle IT-Projekte und Zukunftspläne.

    Zur Person: Markus Guggenbühler

    Seit 2015 ist Markus Guggenbühler (54) CIO bei der Manor AG. Neben der IT-Abteilung verantwortet er seit März 2017 auch den Bereich Supply Chain. Vor seinem Einstieg bei Manor war Guggenbühler 7 Jahr als CIO beim Schweizer Handelsunternehmen Valora AG tätig. Der gelernte Datenverarbeitungskaufmann ist deutscher Staatsbürger und hat einen Abschluss als Dipl. Betriebswirtschaftler sowie Master of Management an der St. Gallen Business School. 

    Herr Guggenbühler, was sind für Sie die wichtigsten technologischen Trends für die nächsten drei Jahre im Handel?

    Vor allem Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz, zum Beispiel bei Forecasting, Pricing oder im Zusammenhang mit kundenorientierten Features wie Chatbots. Ein Schwerpunkt bleibt die Cross-Integration von stationären und Online-Kanälen mit dem Ziel der vollständigen Durchlässigkeit über alle Vertriebswege und Plattformen. Nach wie vor hohe Relevanz hat der weitere Ausbau der Cloud-Infrastrukturen.

    Welches sind die wichtigsten Projekte, die bei Manor auf kurze bis mittlere Sicht anstehen?

    Wir haben in den letzten drei bis vier Jahren eine komplett neue Basis für Omnichannel-Anwendungen geschaffen und hier massiv in geplante Omnichannel-Services investiert. Der sogenannte Omnia-Retail-Hub umfasst im Wesentlichen ein neues ERP- und CRM-System, das auf Basis von Microsoft DFO365 komplett in der Azure-Cloud abgebildet ist. Außerdem wurde die gesamte POS-Infrastruktur komplett erneuert. Auf dieser Basis werden wir nun im Rahmen unserer Digitalisierungsstrategie alle Folgeprojekte implementieren.

    Welche sind das beispielsweise?

    Mit der konsequenten Orientierung als Omnichannel-Retailer bauen wir Prozesse wie Click & Collect, Click & Reserve, Instore- Ordering und Kundenberatungs-Apps aus. Weitere Schwerpunkte sind die Ausstattung der Warenhausfilialen mit mobilen Tablet-Lösungen und die Erweiterung unserer Loyalty-Card um neue Funktionen.

    Für welche Anwendungen werden die mobilen Endgeräte in den Filialen genutzt?

    Wir setzen momentan in allen Filialen rund 1.700 iPods mit Scanning- Funktion ein. Diese Geräte haben die klassischen MDE-Geräte ersetzt und werden zunächst für alle warenwirtschaftlichen Anwendungen genutzt. In der nächsten Phase ab 2020 werden wir weitere Omnichannel- und CRM-Anwendungen ausrollen, die eine optimale Beratung der Kunden über den gesamten Prozess bis zum Checkout abdecken sollen. Auch der Einsatz von mobilen Kassen ist in naher Zukunft geplant. Für diese Anwendungen werden wir 400 iPads einsetzen. Insgesamt beobachten wir eine hohe Akzeptanz bei unseren Mitarbeitern.

    Welche Technologien unterstützen die Mitarbeiterkommunikation auf der Fläche?

    Vor zwei Jahren haben wir eine Mitarbeiter-App lanciert, die auch über private Devices den direkten Zugriff auf das Intranet und auch Push-Meldungen ermöglicht. Über den gleichen Kanal haben wir auch Online-Trainings im erwähnten Omnia-Projekt abgewickelt.

    Manor: Schweizer Platzhirsch

    Die Manor AG mit Hauptsitz in Basel ist Schweizer Marktführer im Sektor Warenhäuser mit einem Marktanteil von rd. 60 Prozent (eigene Angaben). Das 1902 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 9.500 Personen. Zur Manor Gruppe gehören 61 Warenhäuser, 31 Food-Märkte und 29 Restaurants („Manora“). Insgesamt führt Manor über eine Million Artikel von 2.800 Lieferanten, darunter 700 lokale Produzenten. Manor ist ein Unternehmen der Maus Frères Familien-Holding und weiterhin im Besitz der Familie Maus & Nordmann. Zu dieser Gruppe gehören neben Manor auch die Marken Lacoste, Gantt und The Kooples. 

    Werden Smartphones das MDE-Gerät künftig ersetzen?

    Teilweise. Wie erwähnt haben wir uns, was den Einsatz auf der Fläche angeht, für Smartphones und Tablets entschieden – einfach deshalb, weil sie viel näher am gewohnten Umgang unserer Angestellten sind. Für bestimmte Bereiche, zum Beispiel in der Logistik, macht es immer noch Sinn, dezidierte MDE-Infrastrukturen zu verwenden.

    Inwieweit wird das Smartphone des Kunden für Marketingzwecke genutzt?

    Die zielgerichtete Ansprache des Kunden mit Location-based- Marketing-Anwendungen direkt über das Smartphone wird in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Voraussetzung ist, dass der Kunde einen echten Mehrwert erfährt und sich nicht durch permanent erscheinende Pop-ups gestört fühlt. Wir haben vor zwei Jahren in unseren Supermärkten IP-Adressen-Tracking getestet, die Tests aber aus Privacy-Gründen eingestellt.

    Bei stationären Self-Checkouts war Manor Vorreiter in der Schweiz. Heute setzen Sie stattdessen auf Hybrid-Kassentische, die bedientes Kassieren und Self-Scanning ermöglichen. Warum?

    Wir wollten anfangs Erfahrungen sammeln mit Self-Checkouts und kommen auf dieses Thema auch möglicherweise wieder zurück. Mit den hybriden Self-Checkout-Terminals können wir in Hochfrequenzphasen mit zwei Handgriffen auf bediente Kassen wechseln. Im gesamten Nonfood-Bereich, dem Kernbereich eines Warenhauses, setzen wir bewusst nicht auf Self-Scanning und Self-Checkout-Lösungen. Wir möchten hier den direkten Kontakt zum Kunden halten und sehen hier die genannten Tablet-Lösungen zur Kundenberatung und Kassierung als sinnvoller an. Was wir jedoch nicht ausschließen, sind Self-Scanning und Self-Checkout-Lösungen in der Kunden-App.

    Scannen und bezahlen über das Kunden-Smartphone – ist das die Zukunft der Bezahlverfahren am POS?

    Scannen ist sicher denkbar, wie gerade erwähnt. Wir schauen uns hier auch schon Lösungen an. Es muss dem Kunden einfach einen konkreten Mehrwert bringen, und die gesamte Customer Experience muss stimmen. Bezahlen wird in Zukunft nach meiner festen Überzeugung weitestgehend über das Smartphone laufen. China macht uns vor, in welche Richtung es gehen wird.

    Werden digitale Kassenbons den gedruckten Bon ersetzen?

    Ich denke ja. Bei Anwendung von Mobile Payment und anderen Customer-Support-Apps ist der Kassenbon ein „Systembruch“. Aber es gilt auch: Die gesamte Customer Experience muss stimmen. Der Kunde will in Zukunft nur eine Anwendung, auf der er seine Kassenbelege speichert und auswertet. Ich glaube nicht, dass sich hier händlerspezifische Plattformen durchsetzen werden.

    Über Tablet-PC haben die Marktmitarbeiter Zugriff auf das ERP-System

    Welche Vorteile versprechen Sie sich von Anwendungen aus der Cloud?

    Wir betreiben das gesamte ERP und CRM heute vollständig in der Cloud. Man sagt uns nach, dies sei aktuell die global größte ERP-Implementierung im Retail-Umfeld. Ohne diese Aussage bestätigen zu können, behaupte ich aber, dass wir bei der Cloud-Technologie in unserer Branche eine Vorreiterrolle einnehmen. Strategisch betrachtet streben wir eine vollständig skalierbare Infrastruktur an, von der Systemdimensionierung bis zu den Kosten. Diese Ausrichtung ermöglicht es uns in Verbindung mit einer Standard-Software, dass wir uns agil auf die Anforderungen des Kerngeschäfts konzentrieren können. Nehmen Sie alleine den Aufwand für das Systemmanagement oder auch die Security-Anforderungen. Wir setzen hier auf verlässliche Partner und fokussieren uns auf Innovationen und neue Business-Felder.

    Wie ist das Innovationsmanagement bei Manor organisiert?

    Wir stehen in engem Austausch mit allen Business-Units vom Einkauf über die Logistik bis hin zum Vertrieb. Ein zentralisiertes Innovationsmanagement haben wir nicht. Wichtig ist für uns immer, einen direkten Kundennutzen zu generieren und nicht auf jedes Thema aufzuspringen. Wenn die Zeit reif ist und sich ein spannender Case abzeichnet, setzen wir dies dann konsequent um.

    Welche Marktbedeutung messen Sie auf kurze bis mittlere Sicht „smarten Technologien“ bei?

    AR und VR werden eine Rolle spielen bei speziellen Anwendungen, wo es beispielsweise um die Visualisierung von Produkten geht. Chatbots sind ein gutes Mittel, um mit der großen Menge an Kundenanfragen und Kundenkontakten zielgerichtet umzugehen und auf die wichtigsten Themen zu fokussieren. Das Thema Robotics wird künftig unverzichtbar sein. Ein hohes Potenzial hat es besonders in der Logistik und vor allem in der E-Commerce-Logistik. Die Künstliche Intelligenz wird in allen wichtigen Prozessen von der Warenwirtschaft bis hin zum Kundenkontakt eine Rolle spielen.

    Und was halten Sie von intelligenten Umkleidekabinen?

    Das Thema halte ich für überschätzt, aber sie sind sicher sinnvoll, um Innovationskraft zu signalisieren.

    Das Interview führte Winfried Lambertz.

    Veröffentlicht: https://www.stores-shops.de/technology/smart-store/manor-schwerpunkt-omnichannel-und-mobile-pos-loesungen/
    Foto: Manor

  • Flexibles E-Commerce Fulfillment von byrd

    Das Interview mit Petra Dobrocka vom byrd E-Commerce Fulfillment

    Worauf kommt es beim E-Commerce Fulfillment in erster Linie an?

    Das Interview mit Petra Dobrocka von getbyrd.com

    Die Konsumentenanforderungen an den E-Commerce Versand haben sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Das ist vor allem auf die Marktführer im Onlinehandel zurückzuführen, die den kostenlosen Versand, Same-Day bzw. Next-Day Delivery und gratis Retouren eingeführt haben. Aus diesem Grund kommt es beim E-Commerce Fulfillment aus der Perspektive der Online Händler besonders auf die Geschwindigkeit und den Preis an. Durch das Anbieten eines schnellen und kostenlosen Versands können Online-Shops ihre Kunden zufriedenstellen und erfolgreich mit führenden Anbietern konkurrieren.

    Das zeigt deutlich worauf es beim E-Commerce Fulfillment schlussendlich wirklich ankommt: die Zufriedenheit der Online Shopper. Online Händler sollten bei allen Entscheidungen, die sie treffen, berücksichtigen was das für ihre Kunden bedeutet. Diese erwarten nämlich, dass sie die richtige Ware, ohne Beschädigung so schnell wie möglich bekommen – ohne dafür zahlen zu müssen. Das stellt E-Commerce Unternehmen natürlich vor große Herausforderungen und dementsprechend müssen sie eine clevere Lösung für ihr Fulfillment finden, das den Ansprüchen der Kunden gerecht wird.

    Was bieten Sie Ihren Kunden?

    Ein Interview über das Team von getbyrd.com

    byrd bietet Online-Shops eine Cloud-basierte, innovative Software, die Zugang zu einem internationalen Fulfillment-Netzwerk verschafft und ein vergleichbares Logistik-Servicelevel von Amazon, Zalando und Co. ermöglicht.
    Das Partner-Netzwerk besteht aus erfahrenen und sorgfältig ausgewählten Logistikdienstleistern, die hohe Qualitäts-Standards erfüllen müssen. Dadurch profitieren Kunden von erstklassiger Technologie und einer benutzerfreundlichen Software als auch der Logistikexperte der Fulfillment-Partner.

    Die Software, welche unsere Kunden zum Verwalten der Logistik benutzen, lässt sich problemlos mit den gängigsten E-Commerce Systemen integrieren, wodurch der Fulfillment Prozess für unsere Händler automatisiert werden kann. Das bedeutet, dass eingehende Bestellungen im Online-Shop automatisch an das jeweilige Logistikzentrum übermittelt werden, damit ohne Verzögerung mit dem Fulfillment der Online Bestellung begonnen werden kann. Auf diese Weise können wir einen Großteil der Bestellungen unserer Kunden noch taggleich versenden. Außerdem ermöglicht die digitale Schnittstelle zum Shopsystem, dass Daten zu die Warenbestände, Tracking-Informationen etc. in Echtzeit ausgetauscht werden können. Damit profitieren E-Commerce Händler vom maximaler Transparenz.

    Mit unserem internationalen Fulfillment Netzwerk bieten wir vor allem wachsenden Online Händlern die Möglichkeit mit wenig Risiko in andere Märkte zu expandieren. Unser Ziel ist es die Distanz zwischen Händlern und Endkunden zu minimieren, indem wir grenzüberschreitende Lagerung und Fulfillment der Produkte ermöglichen. So haben unsere Kunden die Chance, je nach Nachfrage und Geschäftszielen, Logistik und Fulfillment strategisch zu internationalisieren, während sie weiter nur mit einem Fulfillment-Tool und Anbieter arbeiten. Das bestärkt sie darin neue Kunden zu erreichen, ihre Geschäftsziele zu erreichen und ihr volles Potenzial ausschöpfen

    Welche Art von Online-Shops betreuen Sie, aus welchen Branchen?

    Das Interview über das Management vom getbyrd.com

    byrd arbeitet mittlerweile mit Online-Shops aus unterschiedlichsten Branchen und Industrien. Wir haben Kunden im Fashion-Bereich, einige Unternehmen aus der Nahrungsergänzungsmittel-Branche und aus dem Food bzw. Getränke-Sektor. Aber wir versenden auch sonstige Accessoires, Technologien und Beauty- oder Lifestyle-Produkte. Wir sind froh, was das betrifft, durch das diverse Know-how unserer Logistikpartner breit aufgestellt zu sein. Ausgeschlossen sind derzeit bei uns nur Waren, die (tief)gekühlt werden müssen sowie einzelne Gefahrengüter und Produkte mit Übergrößen (z.B. Sperrige Möbel etc.)

    Wodurch unterscheiden Sie sich von der Konkurrenz?

    Unser stärkstes Unterscheidungsmerkmal und bedeutendster Vorteil gegenüber der Konkurrenz ist das internationale Fulfillment-Netzwerk. Wir ermöglichen E-Commerce Unternehmen mit nur einer einzigen Software ihre Logistik grenzüberschreitend zu verwalten und geben ihnen Zugang zu skalierbaren Fulfillment Services auf internationaler Ebene. Mit unseren Logistikzentren in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und neuerdings auch in den USA haben wir auch gleichzeitig einen direkten Zugang zu den stärksten E-Commerce Märkten weltweit.

    Zudem zeichnen wir uns durch die vorteilhafte Symbiose von Technologie Know-how und professionellen Logistik-Dienstleistungen auf internationaler Ebene. Bei uns können Händler von einer skalierbaren E-Commerce Fulfillment Lösung profitieren, die keine Einschränkungen hat, um das Geschäft erfolgreich aufzubauen und sich auf die Kernkompetenzen fokussieren.

    Haben Sie ein besonderes Konzept bezüglich Nachhaltigkeit?

    Das Interview über die Arbeit vom byrd E-Commerce Fulfillment

    Unser Unternehmen legt bereits seit Gründung viel Wert auf Nachhaltigkeit und wir versuchen seither Ressourcen-schonend zu arbeiten. Wir merken auch, dass das Thema für unsere Kunden in Bezug auf das Fulfillment immer mehr an Bedeutung gewinnt, wodurch natürlich auch die Ansprüche auch steigen.

    In unseren Fulfillment-Lagern setzen wir zum Großteil auf recycelbare Kartonagen sowie Füllmaterialien und verwenden kein Plastik. Wir sehen hier jedoch noch viel Potenzial. Aus diesem Grund haben wir nun auch einen Experten für innovative nachhaltige Verpackungslösungen eingestellt. Das Ziel ist es hier ein ökologisches Konzept mit unseren Logistikpartnern auf internationaler Ebene auszuarbeiten, wovon alle Parteien und die Umwelt profitieren.

    Außerdem bieten wir unseren Kunden auch an klimaneutral mit ausgewählten Versanddienstleistern zu versenden.

    Was sind Ihre Ziele?

    Unser Hauptziel es unser Fulfillment-Netzwerk international auszubauen, um Online Händlern auch mit begrenzten Ressourcen Zugang zu einer skalierbaren und leistungsstarken E-Commerce Fulfillment Lösung zu verschaffen, die ihnen ermöglicht problemlos international Kunden zu bedienen. Mit geografisch strategisch gewählten Logistikstandorten möchten wir in ganz Europa bis Ende 2021 Next-Day Delivery anbieten.

    Vielen Dank, Petra Dobrocka. Wir von ExpertenTesten wünschen Ihnen und dem byrd E-Commerce Fulfillment weiterhin viel Erfolg!

    Veröffentlicht: https://www.expertentesten.de/news/byrd-e-commerce-fulfillment/

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  • WMF – Fitte Frühlingspromotion

    Unter dem Motto „Fit in den Frühling. Gesund genießen mit WMF“ startet die WMF Group am 16. März eine umfangreiche Promotion-Aktion. Bis zum 20. Mai umfasst sie Aktionsangebote für die gesunde Küche, aufmerksamkeitsstarke Kommunikationsmaßnahmen und zahlreiche Dekorationsmaterialien zur Inszenierung am POS.

    Im Mittelpunkt der Kampagne steht das zweiteilige Pfannen-Set „WMF PermaDur Advance“. Bei der Kommunikation setzt das Unternehmen auf einen achtseitigen Aktionsflyer, der die geballte Kompetenz im Bereich schonende und geschmackvolle Zubereitung von Lebensmitteln zeigt und dem Handel für eine individuelle Streuung zur Verfügung gestellt wird. Erstmals gibt es die Möglichkeit, Werbeunterlagen einfach online zu ordern. So können Druckunterlagen für Aktionsflyer individuell bearbeitet werden (z.B. Logo-Eindruck), Online-Werbemittel (beispielsweise für den Facebook-Auftritt eines Fachhändlers) stehen dort ebenfalls zum Download zur Verfügung sowie weiteres Bildmaterial. Zudem sind TZ-Kleinanzeigenvorlagen für die Schaltung in der lokalen Presse verfügbar. 

    Komplettiert wird die Promotion von einem umfassenden Dekorations-Paket, das den teilnehmenden Handelspartnern kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Es umfasst unter anderem A2-Ellipsen, A1-Plakate, Foodwürfel (20 x 20 x 20 cm), Banderolen (160 x 50 cm), Sockelauflagen und -hussen sowie A4-Aufsteller und eine Losbox für das E-Bike Gewinnspiel.

    Veröffentlicht: https://www.moebelkultur.de/news/fitte-fruehlingspromotion/
    Bild: WMF

  • Auslaufmodell Bargeld – Kryptowährungen im Einzelhandel?

    Kryptowährungen wie Bitcoin, Etherum, Dash & Co. – das digitale Geld der Zukunft oder nur ein riskantes Spekulationsobjekt? Über das Potenzial und die Nachhaltigkeit von Kryptowährungen gehen die Meinungen bis heute weit auseinander.

    Haben Kryptowährungen das Potential, herkömmlichen Fiatwährungen wie dem Euro oder dem US-Dollar zukünftig die Stirn zu bieten – oder gar abzulösen? Zahlen wir in Zukunft unsere Online-Einkäufe oder Einkäufe im Supermarkt mit Krypto-Geld? Und: Was ist der Status quo bereits bestehender Point-of-Sale-Lösungen (PoS) für die Akzeptanz von Kryptowährungen?

    Mit diesen und weiteren Fragen haben sich Vertreter des Einzelhandels und Experten aus dem Bankenwesen, Regulatorik und POS-Zahlungsterminals beim Cryptocurrency Day – The Future of Payments am 21. Januar im GS1 Germany Knowledge Center in Köln beschäftigt. Ins Leben gerufen hatten das Event die Dash Embassy DACH gemeinsam mit der GS1 Germany.

    Zu den Gästen im Publikum der Veranstaltung gehörten nicht nur Vertreter des Lebensmitteleinzelhandels, aus Modehäusern und Drogeriemärkten. Auch Experten namhafter Banken wie Commerzbank, Fidor, Targobank, DKB und die Hanseatic Bank waren zu Gast.

    Cash, Card, Smart – Payment goes Realtime goes Crypto?

    Zum Auftakt der Veranstaltung gab Ercan Kilic, Lead Competence Center E-Commerce & Payments  von GS1 Germany einen Überblick über den Wandel des Zahlungsverhaltens vom Tauschhandel über das Bargeld, zur Kartenzahlung bis hin zum heutigen kontaktlosen / mobilen Bezahlverfahren via NFC mit Apple Pay oder Google Pay. Nächster Halt: Kryptowährungen?

    Entscheidend hierfür sind vor allem die User Experience und die Kosteneffizienz für den Einzelhandel. Also: Wie leicht wird es dem Kunden gemacht, schnell an der Kasse für seinen Einkauf zu bezahlen? Und wie einfach ist die Integration in die POS Infrastruktur des Händlers, wie hoch sind die Transaktionskosten für den Supermarkt von nebenan? Nicht umsonst gerät die Bargeldzahlung zunehmend in den Hintergrund und wird von digitalen und innovativen Zahlungsmethoden abgelöst. 2018 fiel der Bargeld-Umsatzanteil erstmals unter die magische Marke von 50 Prozent auf exakt 48,3 Prozent.

    Entscheidungsfaktor kritische Masse

    Ein weiterer Faktor für eine flächendeckende Akzeptanz von Kryptowährungen ist das Vorhandensein einer kritischen Masse an Nutzern. Aktuell wird diese kritische Masse im Handel mit rund 5 bis 10 Prozent beziffert. „Zudem muss die Bezahlmethode einfach, sicher und kostengünstig sein“, so Kilic.

    Ist die Nachfrage also groß genug und stimmen die Rahmenbedingungen, kann ich meine Packung Milch zukünftig auch mit Dash, Bitcoin oder Litecoin bezahlen. Hört sich einfach an, ist jedoch ein weiter Weg – größtenteils abhängig von der Akzeptanz von Kryptowährungen auf Konsumentenseite.

    Zahlen von blockchain.info sprechen indes eine klare Sprache. Pro Tag haben sich in den letzten 30 Tagen rund 25.000 Nutzer eine digitale Brieftasche (Wallet) für die Verwahrung von Bitcoin eingerichtet. Auf einen Monat gesehen sind das über 750.000 neue Wallets – von nur einem einzigen Anbieter. Die aktuelle Gesamtzahl an Wallets auf blockchain.info beläuft sich auf über 45 Millionen.

    POS, Auslaufmodell Bargeld – Kryptowährungen im Einzelhandel?

    Es gibt bereits eine Reihe von POS-Zahlungslösungen, die eine Akzeptanz von Dash, Bitcoin & Co. ermöglichen. Hier gibt es unterschiedliche Varianten von der Stand-alone-Lösung bis hin zur Integration in bereits bestehende POS-Lösungen. Zu den wohl bekanntesten bereits am Markt aktiven Playern gehören hier Salamantex, Coinify und GoCrypto.

    Salamantex, Coinify, GoCrypto, Worldline, Bitcoin-Suisse, Ingenico – Krypto-Zahlungen einfach am POS

    Die Akzeptanz von Kryptowährungen wie beispielsweise Dash am POS war noch nie so einfach wie heute.

    Salamantex, ein junges FinTech-Start-up, hat indessen knapp 100 Händlern in Europa, primär im Heimatland Österreich, den Weg zur Krypto-Akzeptanz am POS geebnet. Auch der österreichische Telekommunikationsgigant A1 gehört zum Kundenstamm des jungen Unternehmens aus Moosbierbaum. Seit August 2019 können Kunden des Unternehmens in ausgewählten Shops ihre Handys, Handyzubehör und Rechnungen am Kassentresen ausgewählter Shops zum Beispiel in Wien, Graz, Innsbruck und Salzburg mit Kryptowährungen bezahlen.

    Markus Schreiber, Leiter A1 Business Marketing, lobt vor allem die einfache Integration von Krypto-Zahlungen in das bereits bestehende POS-System sowie die Transaktionsgeschwindigkeit. Die Akzeptanz und die Transaktionsanzahl seitens der Kunden im Vergleich zu herkömmlichen Zahlungsmethoden mögen aktuell nur einen kleinen Anteil für sich beanspruchen. Dennoch sieht Schreiber das große Potential von Krypto-Zahlungen und lässt ein weiteres Ausrollen des Modells verlauten.

    Bargeld ist ein Auslaufmodell,

    so Schreiber.

    Dank der Kooperation mit Salamantex und dem bereits etablierten Kartenterminalanbieter Ingenico schafft das Unternehmen eine solide Basis für die Akzeptanz digitaler Bezahlmethoden:

    „Die Payment-Lösungen von morgen sind in der Lage, digitale Währungen zu verstehen und zu akzeptieren“, so Markus Schreiber, Leiter A1 Business Marketing, in einer Pressemitteilung.

    Während das Bezahlen mit Handy oder Uhr (z. B. Apple Pay, Garmin Pay) sich langsam in Österreich etabliert, haben wir bei der Akzeptanz von digitalen Währungen dringenden Aufholbedarf. Am Beispiel Tourismus sehen wir, dass insbesondere Gäste aus dem asiatischen Raum primär mit Alipay, WeChat Pay oder einem Coin bezahlen möchten. A1 übernimmt eine Vorreiterrolle und unterstützt Unternehmen dabei, neue digitale Zahlungsmethoden ganz einfach und risikolos in ihren Geschäftsalltag zu integrieren.

    In der Schweiz formen sich ebenfalls erste solide Partnerschaften zur Akzeptanz von Kryptowährungen am Point of Sale. Wie bereits im November 2019 berichtet, haben Worldline der europäische Marktführer im Bereich Zahlungsverkehrs- und Transaktionsdienstleistungen und Bitcoin Suisse, der älteste und größte Krypto-Finanzdienstleister der Schweiz, eine Absichtserklärung für eine Partnerschaft unterzeichnet, um Schweizer Händlern und Konsumenten Dienstleistungen für die Zahlung mit Kryptowährungen in Geschäften und Online-Shops anzubieten. Die Zusammenarbeit basiert auf der schweizweiten Zahlungsinfrastruktur von SIX Payment Services, die seit Ende 2018 zu Worldline gehört, sowie der Expertise und Erfahrung von Bitcoin Suisse im Bereich Kryptowährungen. Damit sollen Zahlungen mit Kryptowährungen in einem breiten Spektrum von Unternehmen und Geschäftsfeldern Wirklichkeit werden.

    Kryptowährungen am POS – Ein Ausblick

    Eines ist klar: Es herrscht große Aufbruchstimmung am Markt. Kryptowährungen, ganz gleich ob traditionelle Kryptowährungen wie Bitcoin, Dash & Co. oder von Konzernen eigens kreierte digitale Währungen wie Facebooks Libra und Walmarts digitale Währung nehmen hier einen wichtigen Platz ein. Der Markt reift, es gibt zunehmend bessere Lösungen für eine Integration und eine flächendeckende Akzeptanz.

    Geld muss schlauer und programmierbar werden. Schließlich gehört Bargeld zum Auslaufmodell. Denn die Integration von digitalen Währungen über neue oder bereits integrierte Zahlungslösungen wird immer einfacher. Kryptowährungen lassen die spekulativen „Wild Wild West“-Zeiten zunehmend hinter sich und bauen auf eine fundamentale, benutzerfreundliche und regulierte Basis auf. Diese ist letztlich die Grundlage für eine breite Akzeptanz. Wer hätte noch vor wenigen Jahren gedacht, dass es heute bereits eine Bank wie Bitwala gibt, die das traditionelle Konto mit einem integrierten Bitcoin-Konto nahtlos vereint?

    Auf die Frage, wann wir die erste flächendeckende Krypto-Akzeptanz namhafter Einzelhandelsketten in Deutschland sehen werden, waren sich die Teilnehmer der Abschlussdiskussion zwar nicht zu 100 Prozent einig. Eine Tendenz ließ sich aber dennoch ablesen: 2 bis 10 Jahre.

    Auch Jan Heinrich Meyer, CEO & Founder der Dash Embassy D-A-CH, schaut zuversichtlich in die Zukunft und deutet das Interesse seitens des Einzelhandels als positives Signal:

    Wir sind absolut zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit GS1 Germany einen wichtigen Grundstein für ein besseres Verständnis von Crypto-Payments für den  Handel in Europa gelegt haben. Jan Heinrich Meyer weiter, es wird auch Zeit, denn die Zahl der digitalen Transaktionen am Point of Sale steigt und vor allem neue Anbieter wie Google Pay, Apple Pay, PayPal und Co. sammeln fleißig Daten zu allen Bezahlvorgängen. Mit Dash bieten wir hier eine Alternative, die es den Menschen ermöglicht, an der Digitalisierung teilzunehmen, die aber zeitgleich die Privatsphäre der Verbraucher im digitalen Zahlungsverkehr schützt. Ich freue mich sehr darüber, dass dies auf fruchtbaren Boden stößt. Die kommenden Jahre werden für alle, die zukünftig Kryptowährungen als Zahlungsmittel verwenden wollen, ganz sicher mehr als spannend.

    Veröffentlicht: https://www.btc-echo.de/auslaufmodell-bargeld-kryptowaehrungen-im-einzelhandel-gs1-dash-cryptocurrency-day/

    Bild: Quelle: Shutterstock

  • Marketingtool Kurzvideos: Perfekt für den Handel

    Kurzvideos ermöglichen es schnell viele Informationen einfach zu vermitteln und eigene sich deshalb perfekt für den Handel. Wie man so einen kurzen Clips mit einfachen Mitteln produziert und richtig einsetzt, erklärt Gerrit Eicker.

    Gerrit Eicker, Inhaber der Beratungsfirma eicker.digital und Motorist-Autor
    Gerrit Eicker, Inhaber der Beratungsfirma eicker.digital und Motorist-Autor
    Foto: privat

    Videodienste wie TikTok ermöglichen es dem Fachhandel, mit relativ einfachen Mitteln und mit überschaubarem Zeitaufwand ausreichend attraktive Videos mit dem Smartphone zu produzieren. Die Clips lassen sich aber nicht nur über die Videodienste selbst verbreiten, sondern darüber hinaus auch in allen weiteren bekannten Sozialen Netzwerken. Wovon man bisher nur ein Foto geschossen und dieses über Social Media, etwa Instagram, geteilt hat, kann man dank der Videodienste sukzessive und immer häufiger Kurzvideos erstellen. Das erzeugt mehr Aufmerksamkeit bei den Zielgruppen und hat Wiedererkennungswert. Hinzu kommt, dass sich der Fachhandel mit anschaulichen und authentischen Videoinhalten bei potenziellen Nachwuchs- und digitalaffinen Fachkräften als moderner Arbeitgeber präsentieren kann.

    Aber wie funktionieren Dienste wie TikTok eigentlich und wie erstellt man ein Video? Das erklärt Gerrit Eicker, Berater für digitale Kommunikation u.a. im Motoristen Fachhandel, am 18. Februar um 15 Uhr im Webinar „Kurzvideos im Netz: ein perfekter Trend für den Handel“. Im einstündigen  Webinar zeigt er auf, worauf man achten sollte und weshalb man über die Dienste nicht nur junge Zielgruppen erreichen kann.

    Für den Handel von morgen

    Eine weitere Chance um Gerrit Eicker zum Thema „Kurzvideos im Netz“ zu treffen, ist das Markt in Grün Barcamp am 13. März in Köln. Dort werden viele weitere Topics diskutiert, die den Handel von morgen bewegen. Beispielsweise beleuchtet Richard Petri, „Vater“ der Pink Kisses und Gründer der Pflanzenvermarktungsagentur RiPlant, das Thema „Nachhaltigkeit: Etikettenschwindel oder Wirklichkeit?“. Die Transformation erfolgreicher Online-Kommunikation an den stationären POS steht wiederum im Fokus der Session von Rupert Fey, Markt in Grün-Kolumnist und grüner Markendenker. Die Produktdesignerin und Entwicklerin des Knister-Fahrradgrills Carolin Kunert gibt zudem Einblicke in ihre persönliche „Start-Up-Experience“. Weitere Topics des Barcamps sind unter anderem Messenger-Dienste, Shop-in-Shop-Konzepte oder die zeitgemäße Kundenansprache.

    Veröffentlicht: https://www.baumarktmanager.de/marketingtool-kurzvideos-perfekt-fuer-den-handel/150/74389/
    Bild: Adzine.de

  • TK-World bringt fünf neue Tools für Fachhändler

    Fünf neue Lösungen sollen Vertriebspartnern der TK World AG die tägliche Arbeit am PoS deutlich erleichtern.

    Die TK-World AG will ihren Partnern mit gleich fünf neuen Lösungen bei der täglichen Arbeit am PoS unter die Arme greifen. Bei der Einführung der Tools wurden insbesondere solche Problemsituationen berücksichtigt, mit denen viele Fachhändler fast täglich konfrontiert werden, betonte der TK-Distributor. Um neue Kunden ins Ladengeschäft zu bringen, gibt es beispielsweise die Lösung „Mein Webauftritt“: Dabei handelt es sich um einen local-search-optimierten Webauftritt mit individuellem Content, allen Kontakt- und Adressdaten sowie Angebotsseiten des Fachhändlers. „Mein SmartOrderPro“ wiederum soll es Fachhändlern mit nur wenigen Klicks ermöglichen, individuelle Angebote aus Tarifen, Optionen, Hardware und Incentives zu kombinieren. Auch eigene Hardware könne problemlos eingebunden werden, verspricht TK-World. Ebenfalls enthalten ist ein integrierter Margenkalkulator für den Provisionsüberblick sowie ein Auftragsmanager für die Abfrage des Auftragsstatus.
    Die dritte Lösung „Mein BoniScan“ soll Zahlungsausfälle minimieren. Hierzu erhalten Fachhändler vor Tarifabschluss oder dem Herausgeben von Hardware auf Wunsch eine Auskunft über die Zahlungsfähigkeit ihrer Kunden.


    Ebenfalls neu ist „Meine KundenCloud“: Fachhändler können sich mit dem Betreuuungsauftrag die DSGVO-konforme Hoheit über die Daten ihrer Kunden sichern. Dadurch seien Vertragsverlängerungen und Cross-Selling-Möglichkeiten auf einen Blick zum richtigen Zeitpunkt möglich. Und über „Mein OrderTeam“ können Fachhändler schließlich mögliche Probleme nach Tarifabschluss wie Auftragsdatenclearing oder Auftragslegitimation regeln. Weitere Informationen erhalten alle Interessenten auf der Homepage des Distributors oder telefonisch unter der (05251) 6939020.

    Veröffentlicht: https://www.telecom-handel.de/distribution/tk-world/tk-world-bringt-fuenf-neue-tools-fachhaendler-2453864.html
    Bild: (Quelle: Alexander Supertramp/Shutterstock )

  • Kundenströme sichtbar machen – SMARTPLATZ

    Die App Smartplatz will stationäre Kundenströme digital sichtbar machen und dem Händler valide Kennzahlen zur Käuferschaft am POS liefern. Wir haben mit dem CEO Tobias Kallinich über das spannende Projekt aus Berlin gesprochen.

    Interview mit Tobias Kallinich – Geschäftsführer von SMARTPLATZ

    https://youtu.be/DaMLmx06KCk

    Stichwort Motivation: Was war für Sie die Motivation, das Projekt ins Leben zu rufen?
    Motivation für das Projekt war der Bedarf an dieser Lösung: Smartplatz‘ Gründer entstammen einer beruflichen Vergangenheit aus Einzelhandel, IT-Unternehmen und Agentur-Geschäft. In keiner dieser Lösungen gab es einen Ansatz, der die Brücke zwischen Online- und Offline-Marketing schlägt. Die Frequenzverluste am POS wurden seitens des Einzelhandels immer weiter spürbar, die Entwicklung im Agentur-Geschäft richtete sich nach wie vor nach den klassischen On- und Offline-Werbemitteln, die nicht messbar gemacht werden können. Da kam die Motivation, diese Lösung selbst zu kreieren, ganz von allein.

    Warum sollten Händler bei Smartplatz mitmachen?

    Smartplatz schafft eine innovative Plattform für lokale Anbieter aller Art, egal ob Gastronomie, Retail, Dienstleistung oder Aktivität. Dabei ist das Modell ebenso effektiv wie rentabel: durch eine niedrige Grundgebühr von 19€ zzgl. MwSt./Monat und einer transaktionsbasierten Messmethode am POS zahlen Anbieter für garantierte Aktivierung der Kunden und einer langfristigen Kundenbindung vergleichsweise enorm wenig. Dabei bietet das Smartplatz-Basis-Paket eine permanente Sichtbarkeit in der App und eine wertvolle Zielgruppen-Analyse über die tatsächliche Kundenfrequenz und Käuferschaft vor Ort. Die Anbieter steigern damit ihren Traffic und die Transaktionen am POS und wirken so dem Frequenzverlust im stationären Handel entgegen.

    Wie muss ein Händler aufgestellt sein, damit er für Smartplatz und Smartplatz für ihn interessant ist?

    Smartplatz gilt branchenübergreifend und ist somit für Händler aller Bereiche und Sektoren geeignet. Der Nutzer erhält so eine vollständige Übersicht über die Angebote, Aktionen und Neuigkeiten in seiner Umgebung – egal, wo er ist. Der lokale Händler hat mit Smartplatz die Möglichkeit, jederzeit in diesem Kanal präsent zu sein. Durch die erhöhte Sichtbarkeit und den messbaren Link zwischen Online und Offline profitiert der Händler in Form von erhöhter Kundenfrequenz und messbarem Marketing-Invest bei schmalem Budget von dem Konzept.

    Welche technischen Voraussetzungen müssen Fachhändler erfüllen?

    Keine Speziellen – es bedarf nur eines Computers mit Internet-Zugang zur Anmeldung und Erstellung des Anbieterprofils. Ein Smartphone ist zur persönlichen Nutzung der App erforderlich.

    Die App-Nutzer können bei Besuch eines Geschäftes Punkte sammeln und gegen Angebote und Vergünstigungen eintauschen. Wie funktioniert das für den Händler?

    Der Händler kann diesen Prozess nativ in seinen Alltag einfließen lassen: kauft der Kunde vor Ort ein und möchte sich für seinen Kauf belohnen lassen, kann er ganz simpel mit seinem Smartphone die SmartCard an der Kasse einscannen. Im weiteren Prozess hat der Kunde die Möglichkeit, die Punkte gleich einzulösen oder weiter zu sammeln. Sollte ein Kunde am POS seine Smartplatz-Punkte einlösen wollen, scannt er ebendiesen QR-Code der Karte nach Öffnen des Vorteils in der App und kann sich so sofort belohnen lassen. Der Händler benötigt also bloß seine SmartCard und ggf. die zusätzliche Unterstützung durch die Mitarbeiter am POS.

    Müssen neue Geräte angeschafft werden?

    Nein, das Produkt funktioniert ganz simpel über jeden gängigen Computer über den Browser und ist als App für iOS & Android kostenlos verfügbar.

    Stichwort Datenschutz: Die Funktionen der App legen eine Verwendung von GPS-Standortdaten der Nutzer nahe. Können Sie uns sagen, ob und zu welchem Zweck die Verarbeitung solcher Daten erfolgt, durch wen und wie lange? Wie werden Händler und Nutzer der App bislang über die Verwendung von Standortdaten informiert?

    Der Standort wird aktuell nur für die Aussteuerung der passenden Angebote aus der Umgebung verwendet. Es erfolgt kein permanentes Tracken der Bewegungen der Nutzer. Der Standort kann auch selbstständig manuell gesetzt werden, um für einen Besuch in einem anderen Gebiet/anderer Stadt bereits Inspirationen passen zu den eigenen Interessen angezeigt zu bekommen. Die Standortdaten werden dabei aber nicht weiter ausgewertet und auch nicht zur Nachverfolgung von Nutzern verwendet. 

    Zu den Kosten für Händler. Sie bieten derzeit einen dreimonatigen, kostenlosen Testlauf für Händler an. Welche laufenden Kosten kommen bei einer regulären Zusammenarbeit auf die Händler zu?

    Nach Ablauf des dreimonatigen kostenlosen Trials ist Smartplatz mit mind. 19,90 Euro/Monat kostenpflichtig.
    Darüber hinaus erhalten wir transaktionsbasierte Erträge durch die Aktivierung am POS von 0,40 € pro messbare Transaktion.
    In Zukunft wird ein Premium-Paket eröffnet, welches sich durch exklusive und ausführliche Insights im Analytics Board von dem Basis-Paket abhebt und als maßgeschneidertes Marketing-Tool fungieren kann.

    Welche Faktoren machen diese Investition für Händler lohnend?

    Der Händler profitiert enorm von den Erkenntnissen der Smartplatz-Analytics, da sie effektive und nachweisbare Kennzahlen zur Käuferschaft und Zielgruppe am POS liefert. Dadurch erhält der Händler für einen geringen Beitrag exklusives Wissen über seine Kundschaft und kann so seine ganzheitliche Produkt- und Markenausrichtung anpassen.

    Die App verspricht dem Händler, Kundenströme sichtbar zu machen. In welcher Form erhält der Händler die Auswertung? Kostet die Auswertung extra und wie lange erhält der Händler Einblick in die Statistik?

    Der Händler erhält im aktuell verfügbaren Basis-Paket eine generelle Einsicht über die Anzahl der Besucher in der App, die Anzahl der Transaktionen am POS durch Smartplatz, die Anzahl der StickerScans am POS, die Anzahl der eingelösten Vorteile mit Smartplatz (Geschenke, Gutscheine, Rabatte),  die Anzahl der Likes in der App, die Anzahl der Merklisten-Interaktion in der App, Angaben bzgl. uhr- und tageszeitbezogener Besuche in der App.

    Geht Smartplatz davon aus, dass hinsichtlich der Insights-Daten eine gemeinsame Verantwortung für die Datenverarbeitung im Sinn von Art. 26 DSGVO besteht? Falls ja, wie wird dies umgesetzt? Falls nein, wie grenzt Smartplatz seinen Ansatz von dem Fall der Facebook-Fanpages ab, für deren Betrieb die Rechtsprechung wegen der dort verfügbaren Insights-Daten von einer gemeinsamen Datenverantwortung ausgeht?

    Wir erfassen und werten „Profile“ aus. Der Name des Nutzers und auch seine personenbezogenen Daten (Geburtsdatum, Anschrift, etc.) spielen in der Betrachtung konsumrelevanter Auswertungen für unsere Anbieter, aus genau den beschriebenen Herausforderungen der DSGVO, aktuell KEINE Rolle. Die Anbieter bekommen neutralisierte Nutzerprofile OHNE jede Einzel-Identifikationsmöglichkeit eines Konsumenten. Aus diesem Grund haben wir auch keine gemeinsame Verantwortung wie im beschriebenen Fall bei Facebook.

    Stellt Smartplatz den Händlern Marketinghilfen, wie z.B. Flyer zur Verfügung, mit denen sie aktiv auf neue Kunden zugehen können?

    Ja, Smartplatz stellt jedem Anbieter ein exklusives StarterKit nach Registrierung zur Verfügung. In diesem ist alles enthalten, was die Aktivierung am POS bedarf und unterstützt: SmartCard, SmartSticker, Infobroschüre, Handout für Mitarbeiter sowie Promo-Kärtchen und Flyer zur Incentivierung der Kunden.

    Wie stellen Sie sicher, dass Ihre App genug Nutzer anspricht, um für Händler interessant zu sein?

    Wir unterstützen die Implementierung des Produkts auf verschiedenen Ebenen, die z.B. über das Marketing oder die Anbieter-Aktivierung geschieht. Dabei setzen wir auf Online- und Offline-Marketing, Sichtbarkeit am POS, Sonderaktionen wie Promotions oder Kooperationen und der Aktivierung von attraktiven Anbietern, die das Produkt mit ihren Inhalten bereichern.

    Wie profitieren letztendlich die Endverbraucher?

    Jeder Nutzer profitiert von den Smartplatz-Vorteilen, da er endlich nachhaltig lokal handeln kann. Mit der Lösung der App werden zum ersten Mal die Bedürfnisse eines jeden Konsumenten und „Verbrauchers“ gestillt und bedient. Egal, ob man neu in einer Stadt ist und nicht weiß, was man als nächstes unternimmt oder wo man sein Lieblingsgericht schlemmen kann – mit Smartplatz kann man jederzeit genau das Richtige finden.
    Darüber hinaus wird der lokale Handel wieder effektiv unterstützt und gefördert: durch lokales Einkaufen werden die Händler nachhaltig gefördert und die Frequenz am POS wieder erhöht. Der Kunde genießt eine größere Transparenz.

    Website: www.smartplatz.de

    Veröffentlicht: https://www.markt-intern.de/themen/marketing-aussenauftritt/smartplatz-kundenstroeme-sichtbar-machen/

  • Der POS-Marketing-Report 2020 ist erschienen

    Der neue POS-Marketing-Report 2020 von UGW Communication und der RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel bietet einen wertvollen Überblick über das aktuelle Promotion-Geschehen am PoS.

    Im Lebensmittelhandel dreht sich die Welt immer schneller, das betrifft auch die Promotions am PoS: Die Discounter rüsten in Sachen Kundenbindung auf, die Vollsortimenter antworten mit innovativen Aktionen. Die Markenanbieter suchen derweil den goldenen Weg, um die Kunden gezielter auf den Verkaufsflächen zu erreichen. Dazu kommen neue Herausforderungen durch die Digitalisierung.

    All diese Entwicklungen spiegeln sich im neuen POS-Marketing-Report 2020 von UGW Communication und der RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel wider. Die Studie beinhaltet die detaillierten Antworten von 100 Lebensmittelhändlern zum aktuellen Stand der Promotions und Verkaufsförderungsaktionen am PoS. Welche Mechaniken funktionieren derzeit besonders gut, was ist bei den Kunden gefragt?

    Es sind spannende Erkenntnisse, die Markenartikelindustrie und Handel auf dem Weg zur Optimierung ihrer Vermarktungs-Strategie unterstützen und den Weg in die Promotion-Zukunft aufzeigen

    Den neuen POS-Marketing-Report können Sie hier bestellen.

    Veröffentlicht: https://www.rundschau.de/artikel/der-pos-marketing-report-2020-ist-erschienen/

  • Xplace launcht POS-Datenplattform

    Die Media-Saturn-Tochter Xplace hilft mit ihren Lösungen bei der Digitalisierung des Point of Sale. Mit der Datenplattform Biscuit will das Unternehmen nun auch Einsichten in das darauf basierende Kundenverhalten liefern.

    Der Systemintegrator und Spezialist für die POS-Digitalisierung Xplace hat sein Portfolio um die Datenplattform Biscuit erweitert. Die Datenanalyse- und Steuerungsplattform integriert verschiedenste Datenquellen und bietet leistungsfähige Auswertungs- und Analysemöglichkeiten sowie AI-basiertes Campaigning. So soll Biscuit dem stationären Handel dabei helfen, Kundenverhalten auf der Fläche nachzuvollziehen, zu verstehen und die Conversion zu verbessern. Das mehrheitlich zu Media-Saturn gehörende Göttinger Unternehmen will damit sein zentrales Nutzenversprechen stärken, die Vorteile des E-Commerce an den POS zu bringen, und gibt Kunden ein flexibles Werkzeug für die Realisierung des Smart Stores an die Hand.

    Das modulare Konzept von Biscuit erlaubt größtmögliche Flexibilität und maximalen Individualisierungsgrad für den Einsatz beim Kunden. Herzstück ist das Modul Biscuit Core, das Rohdaten wie unter anderem Interaktions- und Nutzungsstatistiken aus Signage-Elementen, Besucherzählern, Sensoren zur Weiterverarbeitung speichert. Auch externe Datenquellen wie ERP, Webshop oder Google Trends lassen sich problemlos anbinden. Da Biscuit eine offene Datenplattform ist, können unbegrenzt Daten und Systeme verknüpft werden.

    Zusammenarbeit mit Systemintegratoren: Eine Chance für den IT-Mittelstand

    Logische Weiterentwicklung des Portfolios

    Das Modul Biscuit Analytics verarbeitet Daten zu aussagekräftigen Informationen. Der Erfolg von Sortimentszusammensetzung, POS-Gestaltung oder Promotion-Kampagnen wird dadurch ebenso messbar wie die Conversion-Rate. Optimierungspotenziale zeigen sich eindeutig. Das Modul Biscuit Campaign wählt datenbasiert und AI-gesteuert passgenaue Promotion-Inhalte aus, die auf beliebigen digitalen Touchpoints im Store automatisiert ausgespielt werden. Mit Biscuit Monitoring lässt sich herstellerunabhängig und standortübergreifend der Systemzustand der gesamten Digital Signage-Infrastruktur zentral überwachen, beispielsweise sämtlicher ESLs eines Unternehmens in allen Filialen.

    „Mit Biscuit zeigen wir unsere Stärke im Bereich System- und Datenintegration nun noch deutlicher. Die Plattform baut optimal auf unserem Signage- und Digital Retail-Portfolio auf: Insights, Data Analytics und Automation sind dessen logische Weiterentwicklung. Unsere Kunden profitieren davon, durch Biscuit den Nutzen der POS-Digitalisierung über reine Prozessoptimierung hinaus voll ausschöpfen zu können“, sagt Xplace-CEO Marco Wassermann. „Für Händler kommt es immer mehr darauf an, die Brüche zwischen Online- und Offlinehandel zu überwinden. Biscuit hilft, beide Welten zusammenzuführen und die Customer Journey am POS ebenso transparent zu machen, wie es im E-Commerce selbstverständlich ist. Ganz bewusst ist der Name Biscuit deswegen übrigens an den Internet-Cookie angelehnt.“

    Veröffentlicht: https://www.channelpartner.de/a/xplace-launcht-pos-datenplattform,3337160
    Foto: Xplace

  • Cisco Digital POS: Virtuelle Filiale lässt sich aufstellen, wo sich Menschen aufhalten

    Dank Smartphone möchten die Menschen heute überall und sofort auf Dienste zugreifen und dabei auf moderne Weise angesprochen werden. Eine neue Möglichkeit für Banken bietet hier der Digital POS. Diese virtuelle Filiale lässt sich überall dort aufstellen, wo sich Menschen aufhalten. Wir haben Frank Nebgen von Cisco gebeten, uns das spannende Filialkonzept für Banken oder Versicherer vorzustellen.

     von Frank Nebgen, Manager Business Development Financial Services Cisco

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    Kunden nutzen heute Online-Angebote und Apps, statt in die Bankfiliale zu gehen. Doch das muss nicht sein. Banken können heute die Filiale zum Kunden bringen. Dies ermöglichen Digital-POS-Lösungen, zum Beispiel von Cisco (Website) und weShop mit dem weFinance-Konzept. Darunter versteht man interaktive Bildschirme, Tische mit Touch-Funktion und Gamifikation zur Erleichterung des Einstiegs in Finanzprodukte. Der Vorteil: Sie können überall dort aufgestellt werden, wo viele Menschen sind.Der Digital POS in KürzeBeim Digital POS wer­den die na­tur­ge­mäß nicht an­fass­ba­ren Pro­duk­te von Ban­ken mit Me­tho­den wie Sim­pli­fi­ca­ti­on und Ga­mi­fi­ca­ti­on er­leb­bar ge­macht. Bei grö­ße­ren In­stal­la­tio­nen, et­wa in der Bank­fi­lia­le, be­han­deln zu­dem ver­schie­de­ne The­men­in­seln des Rau­mes un­ter­schied­li­che All­fi­nanz-In­hal­te – bei­spiels­wei­se Im­mo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung, Ver­mö­gens­bil­dung, Ak­ti­en­kur­se oder Ver­si­che­run­gen. Aus­ge­stat­tet sind sie mit Bar-Mo­du­len, in­te­grier­ten Screens so­wie „Lift & Learn“-Re­ga­len. Vor­han­de­ne Ta­blets so­wie ein in­ter­ak­ti­ver Be­ra­tungs­tisch er­mög­li­chen ei­nen tie­fe­ren Ein­stieg in die je­wei­li­ge Ma­te­rie, wäh­rend nach Be­darf ein Ex­per­te per Vi­deo­kon­fe­renz zur Ver­fü­gung steht. Für ver­trau­li­che Ge­spräche mit ei­nem an­we­sen­den Be­ra­ter bie­tet die Lounge ei­nen dis­kre­ten Rückzugsort.Entsprechend müssen sich Banken im ersten Schritt fragen, wo sich bestehende und potenzielle Kunden häufig aufhalten. Dies kann das Kaufhaus, das Restaurant oder das Café um die Ecke sein. Aber auch der Bahnhof, der Flughafen oder das Fußball-Stadion kommen in Frage. Überall dort lassen sich Menschen dazu einladen, in die digitale und mobile Welt der Bank einzutauchen – ob per Digital POS oder Smartphone App.

    Vor allem bei Neukunden sind dazu Incentive-Maßnahmen wichtig. Bewährt haben sich zum Beispiel Gutscheine oder Gewinnspiele. Die Interessierten sind dann häufig bereit, persönliche Daten und ihre E-Mail-Adresse einzutragen, welche die Bank anschließend zum Senden von Informationen oder Sonderangeboten verwenden kann.

    Der Digital POS in der Praxis

    Wie sieht ein Einsatzszenario eines solchen Digital POS konkret aus, also dem Point of Sale für den Erstkontakt mit dem Kunden? Zum Beispiel steht im Modehaus ein Bildschirm in der Nähe der Umkleidekabinen. Während man auf das Umziehen des Partners wartet, lässt sich ein Aktienquartett der ortsansässigen Bank spielen. Als Gewinn erhält der Nutzer eine Tasse mit dem eigenen Namen oder Porträtbild in der Bank. Hierzu sind die entsprechenden Daten einzugeben. Falls der Gewinner vergisst, seine Tasse abzuholen, erhält er auf seinem Smartphone eine Push Notification, wenn er sich in der Nähe der Filiale befindet.

    Tritt er in die Bankfiliale ein, erwarten ihn im Vorraum Digital Signage Displays und digitale Tische, die er interaktiv nutzen kann.

    Cisco

    So stehen etwa in einem Regal eine Cola-Flasche, ein Spielzeug-Auto und die aktuelle Ausgabe eines Magazins. Legt er eines dieser Objekte auf den Tisch, erhält er die aktuellen Angaben des börsennotierten Getränke-, Auto- oder Medien-Unternehmens sowie konkrete Angebote zum Aktienkauf, inklusive Prognosen für Umsatz und Dividende. Eine ausgestellte Bananenschale führt zu Informationen einer Unfallversicherung und ein kleines Lego-Haus symbolisiert Angebote für die Immobilienfinanzierung.

    Zum Anzeigen aktueller Informationen benötigte Partnersysteme, etwa von Leasing-Firmen, Kreditgebern oder Versicherungen, lassen sich über Standard-Schnittstellen einfach anbinden. Zudem können Interessenten mit Hilfe von Virtual-Reality-Brillen das angezeigte Haus oder das gewünschte Fahrzeug in allen Details begutachten und „ausprobieren“.

    Auch die Einbindung von KI-basierten Chatbots ist möglich, um automatisiert und individuell auf den Kunden eingehen zu können. Durch die größere Fachkompetenz und umfassenderen Hintergrundinformationen der Banken können diese wesentlich detaillierter und intelligenter antworten als bei branchenfremden Firmen.

    Technische Voraussetzungen

    Die Angebote sollten dabei nicht nur an die Wünsche der Kunden, sondern auch an die vorhandene technische Infrastruktur angepasst werden. Bei niedriger Bandbreite bieten WLAN-Netze über Hotspots eine Verbindung zum persönlichen Mobilgerät des Kunden. Damit kann dieser das vertraute Device sicher nutzen und die Bank profitiert von einfacher Administration.

    In der Filiale oder anderen Orten mit hoher Bandbreite lassen sich professionelle Videokonferenzlösungen für eine Verbindung mit einem Experten bieten. Dieser kann zum Beispiel den Bankmitarbeiter vor Ort bei Spezialfragen und -themen wie Aktienkauf oder Versicherungen unterstützen.

    Cisco

    Bei einer optimalen Anbindung ist sogar ein Green Room möglich. Wie bei einem Nachrichtensprecher im TV-Studio lassen sich dann im Hintergrund Infografiken, Karten oder Formulare einblenden, die der Experte gemeinsam mit dem Kunden bearbeiten und ausfüllen kann. Diese lassen sich anschließend in der Bankfiliale ausdrucken. Der Kunde kann sie unterschreiben und seinem persönlichen Betreuer übergeben.

    Das Meraki Dashboard

    Die Einrichtung und das Management dieser Lösungen ist dabei kein Hexenwerk. So stellt Cisco eine zentrale Verwaltungsplattform für das gesamte Meraki-Portfolio inklusive Indoor und Outdoor Access Points, SD-WAN Switches, Sicherheitskameras oder Security Appliances zur Verfügung. Dieses Meraki Dashboard lässt sich mit wenigen Klicks intuitiv bedienen und ermöglicht eine zentrale Steuerung der gesamten Infrastruktur.

    Cisco

    Zudem bietet es eine Analyse des Kundenverhaltens, um bessere Einblicke in Zielgruppen und Segmente bis hin zu einzelnen Interessenten zu erhalten. Dazu erkennt es das eingesetzte Gerät und stellt auf Basis des bisherigen Nutzungsverhaltens individuell zugeschnittene Angebote zusammen. Wenn ein Nutzer mit dem Gerät zum Beispiel häufiger die Aktienkurse eines bestimmten Unternehmens betrachtet, werden ihm entsprechende Angebote zu deren Kauf angezeigt. Durchstöbert er häufiger Fahrzeug-Angebote, erhält er Vorschläge für die Kfz-Finanzierung,. Bei der Suche nach Ski-Gebieten erscheinen Unfallversicherungen.

    Diese Optimierung und Anpassung von Inhalten erfolgt selbstverständlich im Einklang mit den Vorgaben für den Datenschutz. Schließlich müssen gerade Banken die strengen Regeln der DSGVO und anderer Regularien befolgen. Dies gewährleistet die Lösung.

    Interaktion zwischen Kunde und Filiale

    Mit Hilfe dieses Systems kann sich die Bankfiliale in Zukunft überall befinden: zu Hause, auf dem Smartphone, vor Ort oder im Handel beim Bäcker oder Lebensmittelgeschäft. Eine solche „hybride Bank“ verbindet per Omnichannel-Lösungen die Kunden mit Filialen und umgekehrt. Dies erfolgt unabhängig von Ort, Zeit oder Gerät, so dass die Interaktionskette verlängert wird. In Zukunft wird dieser Weg in Richtung Opti-Channel Banking ausgebaut. Das bedeutet, dass der Kunde auf dem jeweils gerade optimalen Kanal angesprochen wird.

    Aber auch die Art und Weise der Ansprache ist auf die jeweilige Situation zugeschnitten. Allgemeine Angebote und Anfragen werden über einen automatisierten Chatbot abgewickelt. Bei detaillierteren Fragen oder Diskussionsbedarf springt ein menschlicher Berater in den Chat ein. Dieser kann sich in der Filiale oder auch einem Beratungszentrum befinden, je nach Tiefe der geforderten Informationen.

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    Bei noch spezielleren Themen werden im Hintergrund über Schnittstellen direkt vom Chatbot auch Drittanbieter angefragt, wie Immobilienmakler, Autohändler oder Versicherungsexperten. Diese stellen auf Basis der bislang gesammelten Informationen individuell auf den Kunden zugeschnittene Angebote und Exposes zur Verfügung. So muss der Kunde seine Wünsche nicht doppelt erklären. Zudem verlängert sich seine Verweildauer im Chat, sein Interesse am Kauf erhöht sich, seine Zufriedenheit steigt durch die individuelle Beratung und er ist deutlich motivierter, sich mit dem jeweiligen Thema zu beschäftigen.

    Ausblick

    In Zukunft kann die Bank ihre virtuelle Filiale auch mit völlig neuen Geschäftsmodellen erweitern. Dazu gehören etwa der Handel mit Kunstobjekten, die kontaktlose Bezahlung per Smartphone-App im stationären Handel mit Mishipay oder die vollständige Unterstützung eines Immobilienkaufs inklusive Hausratversicherung, Notartermin und Grundbucheintrag.

    Gerade diese „Ende-zu-Ende-Abwicklung“ eines Geschäfts wird für den Erfolg von Banken immer wichtiger. Schließlich möchten Konsumenten aber auch Unternehmen heute zunehmend alles aus einer Hand erhalten. Entsprechend können Banken persönliche Inhalte auf Basis der individuellen Interessen der Kunden bereitstellen, sobald sie sich per WLAN einloggen. Dazu lassen sich Eingaben auf grundsätzlich ungesicherten Kanälen wie Alexa, Siri oder Cortana mit gesicherten Kanälen wie Webex Teams und Webex Videocalling verbinden.

    Die individuellen Inhalte werden dann nicht nur auf dem Smartphone angezeigt, sondern auch per Digital Signage in der Bankfiliale, sobald sie der Kunde betritt. Die physische Filiale wird dadurch zu einer digitalen Filiale mit Mehrwertdiensten und zusätzlichen Informationsangeboten. Denn letztlich kann auch in der digitalisierten Welt nichts eine persönliche Beratung ersetzen.Frank Nebgen, Cisco

    Veröffentlicht: https://www.it-finanzmagazin.de/cisco-digital-pos-virtuelle-filiale-100972/
    Bilder: Cisco

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    Bild: AdobeStock

  • Lockmittel Automatisierung am POS

    Verbraucher reagieren positiv auf Automatisierungstechnologien am POS, so ein Ergebnis der Studie „Smart Stores – Rebooting the retail store through in-store automation“ des Capgemini Research Institutes. Demnach hat Automatisierung das Potenzial, Kunden zur stationären Verkaufsfläche zu führen.

    Eine Mehrheit der Verbraucher weltweit – 59 Prozent –, die Geschäfte mit Automatisierungstechnologien besucht haben, ist bereit, ihre Einkäufe auf stationäre Stores zu verlagern, die derartige Technologien anbieten, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Mit 67 Prozent liegt der Anteil bei den 22- bis 36-Jährigen höher. Von den Online-Shoppern weltweit, die die eine positive Erfahrung mit In-Store-Automatisierung gemacht haben, würden 46 Prozent einen Teil der Online-Käufe (20 bis 25 Prozent) von Händlern mit digitalem Schwerpunkt ebenfalls auf Geschäfte mit Automatisierungstechnologie verlagern. Besonders hoch fällt die Zustimmung mit 79 Prozent in Indien und 85 Prozent China aus. In Deutschland hingegen sagen dies lediglich 33 Prozent.

    Die für die Studie befragten Einzelhändler sprachen von einem Umsatzanstieg in Höhe von 11 Prozent in Geschäften mit Automatisierung gegenüber solchen ohne oder mit geringer Automatisierung. So hat Coop Norwegen beispielsweise die App „Coop Key“ eingeführt, die es den Konsumenten ermöglicht, auch nach Geschäftsschluss einen Laden ohne Personal zu betreten und sich vollständig selbst zu bedienen.

    Automatisierung mit Nachhaltigkeit verbinden

    Einzelhändler wie auch Kunden halten es darüber hinaus für wichtig, Automatisierung mit Nachhaltigkeitsanliegen zu verknüpfen. Drei Viertel der Einzelhändler weltweit glauben, dass ihnen Automatisierung zu nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Lösungen verhilft. Dies spiegelt den wachsenden Wunsch der Verbraucher wider, bei Einzelhändlern einzukaufen, die sich als umweltfreundlich ausweisen können.

    Regionale Trends

    Derzeit sind fast 21 Prozent der Geschäfte in Bereichen wie der Filialnavigation und der Auftragsabwicklung automatisiert. Erwartet wird, dass dieser Anteil bis 2022 auf 36 Prozent ansteigt. In welcher Form Automatisierungsprozesse von Kunden nachgefragt werden, hängt von der Region ab.

    Die Untersuchung ergab, dass die Einzelhändler die Bedenken der Kunden unterschätzen und ihre Prioritäten entsprechend häufig falsch setzen. Während insgesamt 59 Prozent der Kunden sagten, sie würden ein Geschäft meiden, wenn es Gesichtserkennung zu ihrer Identifizierung einsetzt  – insbesondere 53 Prozent in Großbritannien, 60 Prozent in den USA und den Niederlanden, 66 Prozent in Deutschland und 67 Prozent in Indien – glaubten lediglich 23 Prozent der Einzelhändler weltweit und 16 Prozent der Deutschen an diesen Fall.

    Die Einzelhändler verschiedener Branchensegmente messen der Automatisierung unterschiedlich viel Bedeutung bei: So gibt fast die Hälfte der Lebensmittel- und Bekleidungshändler (47 Prozent bzw. 45 Prozent) an, dass ihre Geschäftsführung Automatisierung als strategische Notwendigkeit betrachtet – verglichen mit nur 21 Prozent der Elektronikhändler und einem Gesamtdurchschnitt von 40 Prozent.

    Für die Studie „Smart Stores – Rebooting the retail store through in-store automation“ befragte das Capgemini Research Institute über 5.000 Verbraucher und 500 Einzelhandelsführungskräfte in Nordamerika, Europa und Asien.

    Veröffentlicht: https://www.stores-shops.de/technology/smart-store/lockmittel-automatisierung-am-pos/ von Achim Himmelreich
    Foto: Capgemini

  • Addreality personalisiert den PoS

    Wie sich Targeted Content am PoS gezielt ausrichten lässt um die Kundenbindung zu erhöhen zeigt Addreality, die Plattform für personalisierte Audio- und Videokommunikation an Offline-Standorten, in Amsterdam.

    Besucher des Addreality-Standes auf der ISE 2020 (11. bis 14. Februar) sehen, wie gezielte Audio- und Videokommunikation im modernen Einzelhandel funktionieren kann. Dazu zeigt die InStore-Plattform in Halle 8 (Stand G-358) AI-Lösungen für die Offline-to-Online-Kommunikation, die mit Hilfe von Publikumsanalysen das Potenzial für eine erhöhte Kundenbindung und neue Einnahmequellen bieten.

    Programmierte, zielgerichtete Inhalte samt Hintergrundmusik auf Instore-Bildschirmen, Kiosken und an jedem digitalen Touchpoint am PoS sind hierfür ausschlaggebend. Darüber hinaus bietet Addreality Feedback und Analysen hinsichtlich der Effizienz und des Engagements der Marketinginhalte.

    Ein GDPR-kompatibler Algorithmus testet verschiedene Marketinghypothesen in Abhängigkeit von den KPIs und Metriken für Online- und Offline-Kanäle. Die dadurch ermöglichte Personalisierung der Inhalte für jeden Kunden oder jedes Kundensegment kann auch in Echtzeit und von einem Laptop aus ferngesteuert verwaltet werden.

    https://youtu.be/W8y8Q1Fut_c

    Veröffentlicht: https://invidis.de/2020/01/ise-2020-addreality-personalisiert-den-pos/ von von Julian Kral / Bild Screenshot

  • Ausgaben für POS-Software steigen

    Der Einzelhandel wird mehr Geld Termials und IT an der Ladentheke ausgeben: Von 1,1 Milliarden US-Dollar auf 1,7 Milliarden Dollar sollen die weltweiten Gesamtausgaben für POS-Software im Einzelhandel und der Gastronomie im Jahr 2024 steigen, prognostiziert Juniper Research.

    Die neue Studie ‚POS Software: Key Opportunities, Vendor Analysis & Market Forecasts 2020-2024‘ von Juniper Research hat ergeben, dass durch den Abschluss von Partnerschaften Verbindungen zu Plattformen von Drittanbietern hergestellt werden können. Die Studie fordert die Anbieter nachdrücklich auf, Cloud-basierte Systeme für die Integration in ECommerce-Plattformen zu nutzen. Einzelhändler können nahtlose Omnichannel-Erlebnisse anbieten. Der Bericht prognostiziert, dass größere POS-Softwareanbieter Nischen-POS-Software-Innovatoren akquirieren werden, um ihre disruptiven Services in ihre Portfolios zu integrieren.

    China größter Binnenmarkt für POS-Software

    Die Studie prognostiziert, dass China ein Schlüsselmarkt für Softwareanbieter sein wird. 40 Prozent des weltweiten Umsatzes werden bis 2024 erzielt. Chinesische Innovationen im Einzelhandel sind traditionell eher im Online-Bereich als im stationären Einzelhandel zu verzeichnen. Dieser Trend wird sich durch die Integration von ECommerce-Funktionen in die POS-Software ändern und einen äußerst effektiven Omnichannel ermöglichen.

    Die Studie legt nahe, dass POS-Software ein wichtiger Wegbereiter für kleinere Einzelhändler sein kann, indem Zugang zu Management-Tools gewährt wird, die bisher nur großen Unternehmen zur Verfügung standen. Bis 2024 werden 81 Prozent aller POS-Software im Einzelhandel eingesetzt. Die Monetarisierung wird für Anbieter von entscheidender Bedeutung sein, da viele Zahlungsdienstleister einige Tools für die Zahlungsabwicklung kostenlos anbieten. Die Anbieter müssen sicherstellen, dass ihre Angebote in hohem Maße maßgeschneidert sind, um eine ausreichende Attraktivität für die Nutzer zu gewährleisten.

    (Autor: Christina Rose )
    Veröffentlicht: https://www.ibusiness.de/aktuell/db/595477cr.html

  • Das Chemnitzer Start-up Saralon bringt Verpackung zum Leuchten, zum Beispiel bei Kosmetik. Und folgt damit einem Trend.

    Vom Werbeplakat strahlt US-Schauspielerin Julia Roberts die Kunden an, daneben leuchtet der darauf abgebildete Parfümflakon der Marke Lancôme, für den sie ihr Gesicht hinhält. Das kann man ein bisschen kitschig finden, aber es fällt in jedem Fall auf.

    Wenn Kunden in Geschäften auf blinkende Verpackungen aus Glas, Papier oder Plastik stoßen, könnte dahinter ein Start-up aus Chemnitz stecken. Saralon hat Tinte entwickelt, mit der sich Elektronik drucken lässt. Statt herkömmlicher Druckfarbe kommen dabei elektronische Funktionsmaterialien zum Einsatz, die Batterien, Sensoren, Displays und ganze Schaltkreise erzeugen können. Damit lässt sich zum Beispiel das Markenlogo auf einer Verpackung zum Leuchten bringen, sobald der Kunde sie berührt.

    Eine Spielerei? Nein, glaubt Steve Paschky, einer der Gründer von Saralon. „Nicht nur im Luxussegment ist die Verpackung der verlängerte Arm des Marketings“, sagt er. In einer Zeit, in der viele Menschen sämtliche Eindrücke ihres Lebens auf sozialen Netzwerken teilen, achten Konsumgüterhersteller vermehrt auf eine hübsche Hülle. Konsumenten schlürfen Cola oder naschen Nutella aus Flaschen und Gläsern mit ihrem Namen, auf Youtube schauen sie anderen Menschen dabei zu, wie diese Produkte auspacken – Unboxing nennt sich das. Im stationären Handel und im Netz gehe es für die Unternehmen letztlich darum, sich von der Konkurrenz abzugrenzen, sagt Paschky. Dabei ist es bei Produkten ähnlich wie mit Menschen: Die inneren Werte lassen sich nicht so leicht nachprüfen, das Äußere fällt als erstes ins Auge.

    Saralon ist eine Ausgründung des Lehrstuhls für Print- und Medientechnik der Technischen Universität Chemnitz. Dort forschte Moazzam Ali an der Schnittstelle zwischen Druckindustrie und elektronischen Medien. Gemeinsam mit Steve Paschky und einem Team aus Wissenschaftlern gründete der aus Indien stammende Ali vor fünf Jahren Saralon. Der Name leitet sich aus der alten indischen Sprache Sanskrit ab, wo „saral“ soviel wie „die einfachen Mittel“ bedeutet. Einfach und günstig für die Abnehmer – meist Druckereien der Verpackungshersteller – soll die Elektronik sein. Da die gedruckte Batterie keine Schwermetalle oder Giftstoffe enthalte, lasse sich die Verpackung einfach entsorgen.

    Das Gebäude, in dem die Mitarbeiter von Saralon ihre Tinte entwickeln und an Protoypen arbeiten, hat schon viel erlebt. In den vergangenen anderthalb Jahrhunderten hat der Wirkbau in Chemnitz nicht nur Unternehmen überlebt, sondern ganze Wirtschaftssysteme. Vor dem Zweiten Weltkrieg war hier Deutschlands größtes Werk für Textilmaschinen untergebracht, später zu DDR-Zeiten ein Kombinat der Textilindustrie. Heute sitzen hier mehrere Start-ups. Saralon steht zusammen mit anderen jungen Unternehmen wie der millionenfinanzierten Mitarbeiter-App Staffbase auch für den Aufbruch in einer Stadt, die viele zuletzt eher mit Leerstand und rassistischen Anfeindungen in Verbindung brachten.

    In Zukunft möchte das neunköpfige Team um Ali und Paschky die Verpackungen nicht mehr nur zum Leuchten bringen, sondern sie auch schlauer machen. So könnten gedruckte Sensoren beispielsweise die Temperatur eines Verpackungsinhalts erfassen und auf einem ebenfalls gedruckten Display direkt anzeigen oder ans Smartphone übermitteln. „Dadurch kann man sicherstellen, dass die Kühlkette bei Medikamenten oder Lebensmitteln eingehalten wird und weniger weggeworfen werden muss“, sagt Paschky.

    Zudem entwickelt Saralon einen Fälschungsschutz, der Verbraucher erkennen lässt, ob eine Verpackung oder ein Dokument unversehrt und versiegelt ist. Dafür werden Etiketten aus Batterie, Sensorik, Schaltkreislauf und Display gedruckt. Sobald der Kunde einen Sensor auf dem Etikett berührt, erscheint eine Information im Display, ob die Verpackung bereits beschädigt oder geöffnet wurde. In diesem Geschäftsfeld konkurriert Saralon mit den Herstellern von anderen Sicherheitslösungen wie Hologrammen, auch, was den Preis betrifft. Doch man könne es mit den Wettbewerbern aufnehmen, sagt Paschky. Er spricht von Preisen im „einstelligen Centbereich“. Mithilfe von Risikokapital konnte Saralon in den vergangenen Jahren wachsen, auch in Frankreich, Südamerika oder Indien. „In den nächsten ein, zwei Jahren wollen wir die Gewinnschwelle erreichen“, sagt er. Vielleicht ja wieder mit Unterstützung der lächelnden Julia Roberts.

    Veröffentlicht: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/leuchtende-verpackung-saralon-lumen-1.4762700 von Von Felicitas Wilke
    Bild: oh

  • Bei Edeka und Rewe können Sie die Verpackung von Obst und Gemüse bald mitessen

    Lange galten Plastikverpackungen als beste Möglichkeit, Obst und Gemüse vor dem Verderben zu bewahren. Doch jetzt testen Edeka und Rewe einen anderen Weg. Statt Kunststoff soll eine aufgespritzte, essbare Schutzschicht die Früchte frisch halten.

    Avocados werden bei der Firma Greenyard Fresh Company GmbH angeliefert. Sie bekommen eine aufgespritzte, essbare Schutzschicht, die direkt auf die Schale der Früchte aufgetragen wird. Edeka und Rewe testen damit jetzt einen anderen Weg, um Plastikverpackungen zu vermeiden. Das sogenannte Coating soll den Wasserverlust und das Eindringen von Sauerstoff verlangsamen, damit die Früchte länger frisch bleiben.

    Der Lebensmittelhandel steckt in der Zwickmühle. Plastikverpackungen für Gurken, Avocados und Co. sind für immer mehr Kunden tabu. Doch ohne die schützende Kunststoffhülle werden Obst und Gemüse oft schneller unansehnlich und damit unverkäuflich. Deutschlands größte Lebensmittelhändler Edeka und Rewe testen deshalb jetzt neue Techniken, um die empfindliche Ware auch ohne Kunststoffverpackung länger frisch zu halten. Helfen soll eine hauchdünne, essbare Schutzschicht, die direkt auf die Schale der Früchte aufgetragen wird.  

    Bereits Ende vergangenen Jahres begann Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka in ausgewählten Supermärkten und Netto-Filialen Avocados zu verkaufen, die mit einer solchen „zweiten Haut“ versehen sind. Sie soll den Wasserverlust und das Eindringen von Sauerstoff verlangsamen. Beides sind Hauptursachen für den schnellen Verderb der Früchte. Dank der Beschichtung sollen die empfindlichen Früchte zwei- bis dreimal so lange frisch bleiben wie ohne den Schutzüberzug.

    Geschmacks- und geruchlos – und problemlos essbar

    Der vom US-Konzern Apeel Sciences entwickelte Schutzmantel besteht laut Hersteller aus rein pflanzlichen Materialien, die in Schalen, Samen und im Fruchtfleisch verschiedener Obst- und Gemüsesorten vorkommen. Er sei geschmacks- und geruchlos und problemlos essbar.

    Der Edeka-Kaufmann Falk Paschmann verkauft die behandelten Avocados bereits seit einigen Wochen in seinem Supermarkt in Düsseldorf-Bilk und schwärmt: „Das ist eine Lösung für ein wichtiges Problem unserer Zeit.“ Sie biete für alle Beteiligten Vorteile: Für die Kunden, weil die Ware auch daheim noch länger frisch bleibe, und für ihn als Händler, weil er deutlich weniger Verluste habe. Wohl auch deshalb treibt Edeka das Projekt zügig weiter voran. In ersten Märkten sind ab sofort auch Orangen und Mandarinen im Angebot, die mit der neuen Technik länger haltbar gemacht wurden, wie der Handelsriese am Montag mitteilte.

    12 Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich im Müll

    Der Konkurrent Rewe zieht in diesen Tagen nach – mit Avocados, die mit einem ähnlichen System behandelt sind. Der Überzug besteht hier aus natürlichem Zucker, Zellulose und pflanzlichen Ölen und stammt vom britischen Hersteller AgriCoat NatureSeal. Auch er soll essbar und gut verträglich sein. Die Früchte würden in dieser Woche bereits in bis zu 860 Rewe- und Penny-Märkten verkauft, kündigte das Unternehmen an. „Wir hoffen sehr, dass uns unsere Kunden in unserem Kampf gegen Lebensmittelverschwendung durch ihre Kaufentscheidung unterstützen“, betonte der Rewe-Manager Eugenio Guidoccio.

    Jährlich landen nach einer aktuellen Studie des Bundesforschungsinstituts für ländliche Räume, Wald und Fischerei (Thünen-Institut) über 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Der Großteil der Abfälle – 7 Millionen Tonnen – entsteht in Privathaushalten. Jeder Bundesbürger werfe im Durchschnitt etwa 85 Kilogramm Lebensmittel im Jahr weg, schätzen die Wissenschaftler.

    Neue Verpackungen für 30 verschiedene Obst- und Gemüsesorten

    Und die Bemühungen um Plastikvermeidung haben das Problem eher noch verschärft. Nach Informationen der „Lebensmittel Zeitung“ hat etwa der Verzicht auf Kunststofffolien bei Salatgurken dazu geführt, dass im vergangenen Herbst deutlich mehr spanische Gurken vernichtet werden mussten, weil sie den langen Transportweg nicht unbeschadet überstanden hatten. „Gurken für die Tonne“, titelte das Fachblatt.

    Bisher werden die neuen Beschichtungsverfahren in Deutschland nur bei Früchten eingesetzt, deren Schale nicht verzehrt wird. Doch auf Dauer könnte der Überzug auch bei anderen Produkten üblich werden. Das US-Unternehmen Apeel, mit dem Edeka zusammenarbeitet, hat nach eigenen Angaben Rezepturen für 30 verschiedene Obst- und Gemüsesorten entwickelt, darunter Erdbeeren, Tomaten, Äpfel und Paprika. Es bereitet laut Edeka bereits einen Zulassungsantrag bei der Europäischen Kommission vor.

    Lebensmittel wären länger haltbar

    Der Edeka-Händler Paschmann kann sich gut vorstellen, dass sich die neue Technologie in Zukunft auch bei Früchten durchsetzt, deren Schale man mitisst. „Wie oft passiert es heute, dass man Erdbeeren kauft, ein paar davon isst und dann am nächsten Tag die Hälfte wegwirft, weil sie vergammelt sind. Das wäre dann nicht mehr der Fall.“

    Für den Händler ist allerdings auch klar, dass vorher noch einige Überzeugungsarbeit nötig sein wird. Auf keine Fall dürfe man die neue Methode heimlich anwenden oder dem Kunden aufzwingen, betont er. Doch hofft Paschmann, dass die Vorteile die Verbraucher letztlich überzeugen. Denn das könne nach seiner Überzeugung dazu führen, „dass auf allen Stufen weniger Lebensmittelverschwendung stattfindet“.

    Auch Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg begrüßt grundsätzlich den Vorstoß der Supermarktketten. Doch könne dies nur ein Element sein im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung. Hier müsse der Handel an vielen Schrauben drehen. „Es wird noch immer zu viel weggeworfen. Da ist der Handel gefragt – mit allem was geht, n icht nur mit einer Methode“, meint der Lebensmittel-Experte.

    Veröffentlicht: https://www.focus.de/perspektiven/nachhaltigkeit/kampf-gegen-plastikmuell-bei-edeka-und-rewe-koennen-sie-die-verpackung-von-obst-und-gemuese-bald-mitessen_id_11595718.html
    Bild: dpa

  • CCL Label präsentiert nachhaltiges Sleeve Material

    CCL Label hat ein nachhaltiges TD Sleeve Material entwickelt, welches die Recyclingquote der Verpackungsbranche massiv verbessern kann. Das Eco-Float-Material wurde gemäß aller CCL Konformitäten konstruiert, um den Sink-Float-Trennungsprozess bei PET Flaschen zu optimieren.

    Durch leistungsstarke 360° Sleeves bietet CCL optimale Gestaltungsfreiheit in Kombination mit einer effektiven Positionierung am Point of Sale. Mit fundiertem Know-how im Bereich der Erstellung von Foliensubstraten, ist es CCL gelungen, eine Lösung anzubieten, welche die Zielerreichung der Verpackungsindustrie beim Thema Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz unterstützt. „Das Einhalten der Association of Plastic Recyclers (EBPB in Europa und APR in Amerika) Standards gewinnt in den letzten Jahren im Verpackungsbereich enorm an Wichtigkeit“, erklärt Norbert Fenkart (Head of R&D). „Eco-Float wurde entwickelt, um die ökonomischen und umweltpolitischen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und das Erscheinungsbild des Produktes zu steigern.“

    Das transparentes Polyolefin Materialschwimmt mit der Farbe und erzielt eine Design Freiheit mit Schrumpfrate bis zu >60% – Es zeichnet sich durch weichen Griff sowie Soft-Touch Effekt aus. Die Zertifizierung bei APR & EPBP ist in Arbeit (Q1 2020). Das Material unterstützt den PET Bottle-to-Bottle Recycling Prozess.

    CCL Industries beschäftigt weltweit über 22.000 Mitarbeiter in 170 Produktionsstätten, auf 6 Kontinenten und in 40 Ländern und erzielt einem Jahresumsatz von über $ (CAD) 5 Milliarden (2019).  Das Unternehmen ist in 4 Produkt-Segmente eingeteilt: CCL Label & CCL Container, Avery, Checkpoint und Innovia.

    Veröffentlicht: https://www.neue-verpackung.de/65339/ccl-label-praesentiert-nachhaltiges-sleeve-material/
    (Bild: CCL)

  • Einmalig RANKING-LIST der besten DESIGNER! 200.000 Kontakte, u.a. Markenartikler für 15 €/Monat erreichen!

    Wir würdigen die Leistungen der Display-Designer.

    ERSTMALIG erstellt POS-WATCH eine RANKING-LIST, auf der die Designer mit den Preisen der Wettbewerbe z.B. SUPERSTAR, POPAI AWARD, Verpackungspreis aufgelistet werden können, das hat es noch nie gegeben! Für nur 15 € im Monat*, erreichen Sie als Designer mit Ihrem Eintrag bis zu 200.000 Homepage-Besucher jährlich!

    Es ist möglich, dass wir einen Gewinner bei einem der Wettbewerbe übersehen haben oder uns die Info fehlte, da der Auftraggeber der DISPLAYER vergessen hatte, Sie als den DESIGNER des Gewinner-Exponats zu nennen. Es geht um Sie, Ihre Reputation liegt uns am Herzen. Zeigen Sie sich! DESIGNER werden gesucht!

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    Wir beraten Sie gerne individuell… Tel. 0176-20004678
    E-Mail: team@pos-watch.de

  • Apeel Sciences auf der Fruit Logistica 2020

    Treffen Sie die Experten von Apeel Sciences auf der Fruit Logistica vom 5.2. bis 7.2.2020 in Berlin.

    Apeel Sciences hat dank inno­vativer Technologie einen nachhaltigen Weg gefunden, die Haltbarkeit von frischem Obst und Gemüse zu verlängern: ‚Apeel‘ wird aus pflanzlichen Materia­lien hergestellt, die in den Schalen, Samen und im Fruchtfleisch verschiedener Obst- und Gemüsesorten enthalten sind. So wird der Oberfläche frischer Produkte eine zusätzliche Schicht hinzugefügt, um den Wasserverlust und das Eindringen von Sauerstoff zu verlangsamen – zwei Hauptfaktoren, die deren üblichen Verderb verursachen. Seit 9.12.2019 sind Avocados mit ‚Apeel‘ in ausgewählten EDEKA-Märkten und Netto Marken-Discount-Filialen erhältlich.

    Sichern Sie sich Ihren persönlichen Interviewtermin rechtzeitig und wenden Sie sich an:

    HBI PR & MarCom
    Helen Mack
    apeel@hbi.de
    Tel.: +49 (0)89 99 38 87-35

    Über Apeel Sciences

    Apeel Sciences wurde im Jahr 2012 mit einer Schenkung einer Stiftung, der Bill & Melinda Gates Foundation, gegründet, um zur Reduzierung des Verlusts von Lebensmitteln nach der Ernte für Entwicklungsländer ohne Zugang zu Kühlungsmöglichkeiten beizutragen. Gegründet wurde Apeel Sciences durch CEO James Rogers, PhD. Das Unternehmen ist anerkannt als 2018 World Economic Forum Technology Pioneer, als ein Friend of Champions 12.3 und ein 2019 CNBC Disruptor 50.

    Mehr Informationen finden Sie unter www.apeelsciences.com

  • Studie von DS Smith und IFM Mannheim: So performen Süßwaren besser

    Unbewusste Emotionen beeinflussen unsere Kaufentscheidungen. Im Impact Centre von DS Smith lassen sich diese mit Hilfe moderner Messverfahren wie Eye-Tracking und Elektromyogramm untersuchen. (Bild: DS Smith)

    Shelf Ready Packaging (SRP) stärkt die Markenwahrnehmung von Süßwaren am Point of Sale. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie, die DS Smith zusammen mit dem Institut für Marktpsychologie (IFM) Mannheim und Jürgen Bluhm, selbstständiger Experte für Methodik und Beratung, im Impact Centre am Standort Erlensee durchführte.

    Süßwaren sind typische Impulsprodukte. Auf Einkaufszetteln sind sie selten zu finden. Ihr Kauf geschieht meist spontan. Umso mehr sind Markenhersteller bestrebt, die Kaufentscheidung der Konsumenten am reichhaltig bestückten Süßwarenregal positiv zu beeinflussen. Welche Rolle handelsgerechte Regalverpackungen dabei spielen können, haben der Display- und Verpackungshersteller DS Smith gemeinsam mit dem auf Fast Moving Consumer Goods spezialisierten IFM Institut und Jürgen Bluhm nun in einer wissenschaftlichen Studie untersucht.

    Ausgestattet mit Eye-Tracking-Brillen und mobilem EMG zur Erfassung der mimischen Muskelkontraktionen haben die Versuchspersonen im Alter zwischen 20 und 55 Jahren in der realistisch nachempfundenen Handelsumgebung des DS Smith Impact Centres begleitete Testkäufe absolviert. Martin Greb, Creative Consultant und Impact Centre Manager bei DS Smith, erklärt: „Durch die Kombination von Eye-Tracking und EMG konnten wir nicht nur die Orientierungsverläufe aufzeichnen und aufmerksamkeitsstarke Bereiche identifizieren. Wir haben auch auf Bruchteile von Sekunden genau gesehen, welche Reize besonders starke Emotionen hervorgerufen haben.“

    Regalverpackungen erleichtern Orientierung

    Anhand der Aufzeichnungen erkundete das für Setup, Durchführung und Auswertung verantwortliche Team des IFM Mannheim in den anschließenden Einzelinterviews gemeinsam mit den Probanden die Gründe für das beobachtete Verhalten am Verkaufsregal. Fragen zur Wahrnehmung und Wirkung einzelner Marken wurden ebenso gestellt wie zur Präsentation der Produkte insgesamt. Die wichtigsten Ergebnisse sind: Shelf Ready Verpackungen bieten vor allem bezüglich des Marken-Impacts erhebliche Vorteile. Die Regalverpackungen erleichtern den Shoppern die Orientierung am Regal. Aufgrund der gebrandeten Umverpackungen sind die Marken optisch klar voneinander getrennt und damit selbst aus der Distanz schnell zu identifizieren.

    Starke Kaufanreize wie Gratiszugaben werden emotional intensiv erlebt und positiv wahrgenommen. Während sich die Shopper beim Regal ohne SRP aktiv auf den Produktverpackungen über Aktionen, Zugaben oder Gewinnspiele informieren müssen, fallen diese beim Regal mit SRP direkt in den Blick. Gleichzeitig punkten die Umverpackungen durch ihr Material. Die Verpackungen aus Wellpappe werden als wertig empfunden. Das heißt auch in dieser Hinsicht können Regalverpackungen helfen, den Marken-Impact zu verbessern. Ein weiteres Plus, das sich während der Untersuchung zeigte: Die Umverpackungen stellen aus Sicht der Verbraucher System und Ordnung her, sie fungieren als zusätzlicher Produktschutz und Stabilisator. Das reduziert insbesondere bei nicht-selbststehenden Verpackungen die Scheu vor Produktkontakten, weil sich die Süßwaren nicht nur leicht entnehmen, sondern auch ohne Probleme zurücklegen lassen. Das Regal wirkt insgesamt aufgeräumter.

    Impact Center mit realistischer Einzelhandelslandschaft

    Für Gabriele Naderer, wissenschaftliche Beraterin am IFM Mannheim und Professorin für Marktpsychologie und Käuferverhalten an der Hochschule Pforzheim, bietet das Impact Centre von DS Smith ideale Voraussetzungen für Marktforschungsstudien wie diese: „Gegenüber den klassischen Untersuchungen im Handel können wir im Impact Centre ungestört und unter konstanten Bedingungen testen. Messverfahren der modernen Emotionsforschung, wie beispielsweise das EMG, lassen sich dort optimal einsetzen.“

    Die realistische Einzelhandelslandschaft inklusive Lager- und Logistikbereich visualisiert sämtliche Touchpoints von Produktverpackungen und Displays: von dem Abpackprozess über die Lagerlogistik bis hin zur Verkaufsfläche. Markenartikler haben mit ihrem Besuch im Impact Centre die Chance, neue Ansatzpunkte für Optimierungen und Innovationen innerhalb ihres Supply Cycles zu finden. „Grundlage ist das umfangreiche Wissen, das wir hier über Verpackungstrends und Entwicklungen im Handel vermitteln“, erläutert Greb. Die psychologischen Kaufgewohnheiten der Shopper und ihr Verhalten am Regal spielen dabei aus seiner Sicht eine entscheidende Rolle.

    Veröffentlicht: https://www.neue-verpackung.de/65297/studie-von-ds-smith-und-ifm-mannheim-so-performen-suesswaren-besser/

  • Food-Trends 2020: Bewusst, flexibel und nachhaltig

    Welche Ernährungstrends genießen wir im neuen Jahr? Was lassen wir uns weiterhin schmecken? Und was wird abserviert? Ein Vorgeschmack.

    „Der Mensch ist nicht mehr nur das, was er isst, sondern immer mehr auch das, was er bewusst nicht isst“, sagt Foodtrend-Forscherin und Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler.

    Im neuen Jahrzehnt macht sich eine Trendwende bemerkbar: Wir ernähren uns (noch) bewusster, dafür aber unregelmäßiger.

    Der Dreiklang „Frühstück – Mittagessen – Abendbrot“ weicht einem flexibleren Rhythmus. Aber das ist nicht das einzige,was unsere Einkaufs- und Enährungsgewohnheiten 2020 auffrischen wird.

    Hier servieren wir Ihnen das „Trend-Menü 2020“ in sechs Gängen:

    1.  Lokal und gesund

    Frau mit Gemüsekorb
    iStockphoto

    Wir kaufen nicht mehr kopflos ein, ohne auf die Herkunft unserer Lebensmittel zu achten. Sondern gern das, was bei uns wächst: saisonal und regional. Der Trend, Lebensmittel, die normalerweise von weit her kommen, durch hiesige zu ersetzen, bleibt ungebrochen.

    Gibt es keine regionale Alternative (wie bei Avocado oder Bananen), bleiben wir bei global statt lokal. Manche Vitamin- und Nährstoffbooster wachsen bei uns einfach nicht. Allzu dogmatisch werden wir auch 2020 laut Foodtrend-Forscherin Rützler beim Lebensmitteleinkauf nicht.

    Dafür aber bewusster in Sachen Fleisch: Wir wissen, dass für einen einzigen Rindfleisch-Burger 2400 Liter Wasser benötigt werden, kennen die Risiken der Massentierhaltung vom Tierleid bis zur Entwicklung multiresistenter Keime. 

    Neue Ideen werden in den Kühlregalen von Supermärkten sichtbar: Alternativen aus Soja, Erbsen oder Weizen liefern einen ähnlich hohen Proteingehalt wie Fleisch. Insekten schneiden beim Eiweiß sogar noch besser ab: Mit 50,9 Prozent  sind gefriergetrocknete Mehlwürmer mehr als doppelt so eiweißreich wie Schwein, Huhn oder Rind.

    2. Beyond Plastic

    Wir halten unsere Augen auf beim Einkauf, suchen nach ökologischen Lösungen, möglichst verpackungsfrei. Zero-Waste-Lifestyle als Challenge für ein gutes Gefühl. Wer bisher im Supermarkt plastikfrei einkaufen mochte, hatte es nicht leicht.

    Trotz selbst mitgebrachter Gemüsebeutel, Jutetaschen und Box für die Wurst- und Fleischwaren. Große Handelskonzerne sorgen mit Bio-Packaging für frische Ideen: Verpackungen aus Pilzgeflecht (z. B. „MycoComposite“ von Ecovative Design) oder Pflanzenfasern, die bei der Ernte übrig bleiben (z. B. Bio-Lutions aus Hamburg).LesetippPlastikfrei leben10 sinnvolle Einsteigertipps für den Alltag

    „Unnötige Verpackungen müssen vermieden werden, wo es geht, oder durch wiederverwendbare Mehrwegverpackungen ersetzt werden“, forderte Maria Krautzberger, Chefin des Umweltbundesamts, schon vor einem Jahr.

    Je größer der Bogen, den wir um Plastik machen, desto stärker der Druck auf den Handel.

    In England versucht es sogar ein ganzes Dorf: Penzance in Cornwall ist die erste plastikfreie Gemeinde im Vereinigten Königreich. Auch bei uns sieht man den Wandel: Die Anzahl der Unverpacktläden hat die 100er-Marke geknackt. Frosta friert Tiefkühlprodukte wie „Steakhouse Pfanne“ oder „Gemüsepfanne Thai“ in Tüten aus Papier ein.

    Und der Handelsriese Real will bis Ende 2020 die dünnen Plastiktüten aus der Obst- und Gemüseabteilung verschwinden lassen.

    3. Snackification

    Avocado Bowl
    iStockphoto

    „Im Wissenszeitalter werden die neuen Arbeitswelten auch bei unseren Essgewohnheiten spürbar. Wir bewegen uns weg von den klassischen drei Mahlzeiten hin zu durchaus gesunden Mini-Mahlzeiten“, erklärt Hanni Rützler, Autorin des „Food Report 2020“.

    Burger, Ramen-Suppe, Salate, Sommerrollen und Bowl passen einfach besser in unseren Alltag als ein dreigängiges Mittagsmenü. Es ist schneller, flexibler und mobiler.

    Wir haben es ja selbst schon gemerkt: Wir holen uns lieber schnell am Food-Truck oder im Supermarkt etwas auf die Hand, als uns allzu lange für die Mahlzeiten tagsüber niederzulassen.

    Auch der Proteinriegel bekommt einen Relaunch. Die etwas staubig schmeckenden Bodybuilderschnitten verschwinden zwar nicht, doch sie bekommen immer mehr Konkurrenz von Riegeln auf Basis natürlicher Zutaten, z. B. „Swarm“ mit Grillenpulver, „Rawbite“ mit Erbsen- und Reisprotein, „Ochsenriegel“ aus Biorindfleisch.

    Da ist tatsächlich für jeden Geschmack etwas dabei – und man weiß gleich, was drin ist. Aus den USA wird uns der Trend zum Brinner serviert: „Breakfast for Dinner“.

    Frühstück trifft Abendbrot, heiß auf kalt, das Ganze nach Feierabend mit Familie oder Freunden, fix zubereitet und meist gesünder als das übliche Abendessen: proteinreich, vitaminhaltig, leicht verdaulich. Das freut den Magen, so muss er nicht unnötige Nachtschichten schieben.
     

    4. Homemade und Urban Food

    Bio boomt weiter – ob gekauft oder aus dem Schrebergarten. Aber auch auf der heimischen Fensterbank wächst und gedeiht es. Smart Garden & Co. helfen, Kräuter und Gemüse auf kleinstem Raum in der Wohnung zu züchten.

    Mittlerweile wird in der heimischen Küche Bier gebraut, Fruchtwein hergestellt, Kefir angesetzt. Pilze gedeihen auf unserem Kaffeesatz – das Pilzsubstrat kommt dazu von spezialisierten Anbietern wie dem Start-up „Pilzpaket“: kalorienarm, unkompliziert und mit B-Vitaminen, Eisen, Kalium, Kupfer, Selen. Fermentieren für die Darmgesundheit und Einmachen für den Winter gehört nicht mehr nur bei „Ökos“ zum Lifestyle.

    Die Smartphone-Kamera präsentiert unsere Homemade-Snacks in bestem Licht, so dass sie bei Instagram, garniert mit Erdbeer-Emoji & Co., eine satte „Like“-Ernte einfahren. Wer etwas Selbstgemachtes übrig hat, bringt es zu Food-Swap-Partys zum Tauschen.

    „Wir haben bereits in den vergangenen Jahren erlebt, wie Urban Farmers sich in Gemeinschaftsprojekten städtische Flächen wieder zurückerobert haben. Jetzt kommt neu dazu, dass in Städten die Lebensmittelproduktion in sogenannten Vertical Farms zunimmt“, sagt auch Hanni Rützler.

    5. Convenience 2.0

    Die Light-Lüge haben wir durchschaut, doch inzwischen bekommen wir es immer öfter mit „weniger Zucker“ zu tun. Der Trend freut Diabetologen wie Dr. Matthias Riedl („Artgerechte Ernährung“) – blenden lassen sollten wir uns dennoch nicht: Weniger als unverantwortlich viel kann immer noch ungesund viel sein.

    Fruchtaufstrich mit 70 Prozent Obst-Anteil schmeckt uns da besser. Also: Aufmerksam Etiketten lesen! Wir wollen wissen, was in den Produkten steckt. Schließlich bringt uns Essen die Energie, die wir für Sport brauchen.

    Das haben auch Fertiggericht-Hersteller verstanden. Praktisch, schnell und bequem, also convenient, das passt in unser oft turbulentes Leben. TK-Pizza? Manchmal okay, aber bitte mit Vollkornteig.

    Soßenpulver? Na gut, aber ohne unnötige Zusatzstoffe.

    Experten wie die der weltweit größten Bio-Supermarktkette „Whole Foods“ (eine Amazon-Tochter) prognostizieren für 2020 eine große Bandbreite neuer Produkte im Segment Brotaufstrich mit Nüssen oder Kichererbsen. Und auch die Butter wird uns neu aufs Brot geschmiert, mit innovativen Kombinationen wie Wassermelonensamen-Butter.

    6. Retro

    Das Brotregister des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks zählt rund 3200 verschiedene Sorten, immer noch das beliebteste hierzulande: das Mischbrot mit 28,1 Prozent Absatzanteil. Laut dem Verband Deutscher Großbäckereien geht der Trend „hin zu Broten, die eiweißreich und kohlenhydratreduziert sind.

    Brote mit hochwertigen Saaten wie Kürbis- und Sonnenblumenkernen, Leinsamen und einer wertvollen Quelle von Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren machen ebenso das Rennen in der Zukunft.“

    Urgetreide wie Emmer, Einkorn und Buchweizen finden wir nicht mehr nur in der Bio-Bäckerei, sondern in immer mehr konventionellen Backstuben. Auch zu Hause kommt vermehrt Urkorn in den Ofen oder den Backautomat.

    Tipp für Sportler: Urgetreide enthalten viel mehr Mineralien, Spurenelemente und Eiweiß. Guten Appetit!

    Von Manu Schmickler, Autorin für Food & Health
    Veröffentlicht: https://www.fitforfun.de/gesunde-ernaehrung/das-sind-die-food-trends-2020-402592.html

  • Pacoon und Detema präsentieren nachhaltige Lösungen und Ansätze zur Digitalisierung von Verpackungen

    Prosweets Cologne 2020 zeigt Sonderschau Packaging „Function meets Design“

    Welche Anforderungen müssen Verpackungen für Süßwaren und Snacks im Jahr 2020 und darüber hinaus erfüllen? Weniger Kunststoff, mehr erneuerbare Rohstoffe, geringeres Packungsgewicht und Recyclingfähigkeit stehen im Fokus. Und auch das Thema Produktinformation erhält mit der Digitalisierung einen neuen Stellenwert, der am Point of Sale eine immer größere Rolle spielt. Die Prosweets Cologne 2020 stellt im Rahmen der Sonderschau Packaging „Function meets Design“ Lösungen zu diesen Themen vor und bietet die Gelegenheit zum fachlichen Austausch. Darüber hinaus finden täglich fachspezifische Vorträge in der Speakers Corner der Messe statt.

    Fokus Nachhaltigkeit

    Die Designagentur für nachhaltige Verpackungskonzepte Pacoon präsentiert in einem „Brain Lab Sustainable Packaging“ und ausgehend von den klassischen Packaging-Funktionen Thesen und Konzepte für die Zukunft. So werden, unter der Betrachtung des Leitbildes der Nachhaltigkeit, Grundkonzepte und Status Quo in unterschiedlichen Branchen präsentiert, die es den Packungsentwicklern, Einkäufern, Marketingfachleuten und zu guter Letzt den Konsumenten leichter machen sollen, zentrale Aspekte nachhaltiger Verpackungen zu identifizieren und die Wirkung am POS damit zu befördern.

    „Wir freuen uns sehr, dass wir auch dieses Jahr wieder auf der Prosweets Cologne ausstellen“, so Peter Désilets, Geschäftsführer von Pacoon. „Mit unserer Expertise gelingt es uns, neben Trends und dem Topthema Nachhaltigkeit bei Verpackungen, auch die richtige Strategie für recycling-freundlicheres Packaging zu entwickeln. Wir zeigen hier, dass es meist einfacher ist, als man denkt und unterstützen alle Akteure bei ihren individuellen Nachhaltigkeits-Strategien.“

    Fokus Digitalisierung

    Unter dem Thema „Talking Packaging“ zeigt Detema Möglichkeiten der Interaktion von Verkaufsverpackungen und den Smartphones der Shopper – ohne umständliches Anvisieren eines Strich- oder QR-Codes. Die Digitalisierung von Verpackungen mit interaktionsfähigen Technologien, die auf digitalen Codes basieren, haben dabei das Potenzial, Verpackungen zu Multitalenten zu erweitern. Die Verpackung wird dadurch interaktionsfähig und liefert dem Kunden weitere Informationen zu den Produkten, die von immer mehr Konsumenten nachgefragt werden.

    Ein Ansatz dafür ist der Digimarc-Code, eine Technologie des US-amerikanischen Unternehmens Digimarc, die die GTIN und eine URL im Packungsbild unsichtbar verschlüsselt. Er ist für das menschliche Auge unsichtbar und wird auf der gesamten Verpackung aufgebracht – eine Art Wasserzeichen, mit dem sich nicht nur die Global Trade Item Number verschlüsseln oder der Kassiervorgang beschleunigen lassen. Ebenso ist eine Verknüpfung zu sozialen Medien damit möglich. Reale und digitale Welt verschmelzen am Point of Sale, einfach, indem die Kamera des Smartphones auf eine beliebige Stelle der Verpackung gerichtet wird. Rezeptur, Nährwert oder Allergenhinweise sind ebenso abrufbar, wie Angebote, Gewinnspiele oder Coupons. Obwohl die digitalen Wasserzeichen mit dem menschlichen Auge nicht direkt wahrnehmbar sind, kann der Strichcode aus jeder beliebigen Richtung erfasst und mit einem Reader digital detektiert und ausgelesen werden.

    Veröffentlicht: https://www.lebensmittelverarbeitung-online.de/special-prosweets-2020/prosweets-cologne-2020-zeigt-sonderschau-packaging-function-meets-design
    Bild: fotolia.com – momius

  • Neue DLG-Studie: „My Food – Personalisierung und Ernährung“

    Aus dem Trend zur Personalisierung von Lebensmitteln und Ernährung ergeben sich vielfältige Herausforderungen für Lebensmittelwirtschaft und Handel. Die jetzt veröffentlichte, dreiteilige Studie „My Food – Personalisierung und Ernährung“ der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) liefert Antworten auf zentrale Fragen.

    Mit Hilfe von Verbraucher-, Unternehmens- und Expertenbefragungen wurden vor allem die Akzeptanz und Relevanz personalisierter Angebote in der Lebensmittelwirtschaft beleuchtet. Die DLG-Studie gliedert sich in drei Publikationen: „Personalisierte Lebensmittel“, „Personalisierte Ernährung“ und „Personalisierung beim Lebensmitteleinkauf und Ernährungs-Apps“.  

    Personalisierte Lebensmittel- und Ernährungskonzepte im Fokus – LEH-Apps zur Vereinfachung des Einkaufs hilfreich

    Die Personalisierung von Produkten entwickelt sich zum globalen Megatrend in Wirtschaft und Gesellschaft. Auch wenn sich die Lebensmittelbranche traditionell schon durch eine sehr große Angebotsvielfalt auszeichnet, sind personalisierte Produkte gefragt. Digitalisierung und flexible Fertigungssysteme versetzen Unternehmen immer besser in die Lage, sich den Kundenbedürfnissen anzupassen. Im Vergleich zu Standardprodukten können Personalisierte Lebensmittel u.a. die Kundenbindung und Zahlungsbereitschaft steigern.

    Derzeit werden zwei Formen Personalisierter Lebensmittel angeboten: Entweder werden sie von Herstellern beim Bestellen oder Kauf an die persönlichen Geschmacks-, Zutaten-, Form-, Verpackungsdesign-, Mengen oder Zubereitungsvorlieben der Verbraucher angepasst. Oder aber Konsumenten haben bei sogenannten „Baukastensystemen“ selber die Möglichkeit, ihr Wunsch-Produkt aus einem Set verschiedener Sorten, Zutaten oder Bausteinen am Point of Sale zusammenzustellen. Müsli-Mix- oder Süßigkeiten-Mix-Angebote sind bekannte Beispiele.

    Mehr Informationen.

    Quelle: DLG Foto: Cover. Foto © DLG
    Veröffentlicht: https://www.fruchtportal.de/artikel/neue-dlg-studie-my-food-personalisierung-und-ernhrung/042091

  • Sinnliche Erlebniswelten und digitale Tools am POS

    Ein Ausblick auf die Zukunft des Ladenbaus mit Silvio Kirchmair, CEO von umdasch The Store Makers

    Wie werden wir in Zukunft einkaufen? Angesichts von E-Commerce und digitalen Shopping-Malls steht die Befürchtung im Raum, dass die Fußgängerzonen der Städte zunehmend veröden. Während die Umsätze im Netz scheinbar ungebremst wachsen, bedarf es neuer Konzepte, um den Niedergang der Innenstädte aufzuhalten und dem digitalen Strukturwandel positive Impulse abzugewinnen. Viele Geschäfte rüsten auf und setzen auf emotionale Inszenierungen mit hohem Erlebniswert. Dabei gewinnt das Store-Design maßgeblich an Bedeutung. Alle aktuellen Trends und Neuheiten sowie beeindruckende Retail-Dimensionen rund um die Präsentation am POS zeigt die EuroShop in Düsseldorf. Sie gilt weltweit als eine der wichtigsten Messen im Ladenbau und bietet vom 16. bis 20. Februar 2020 rund 2.368 Ausstellern aus 61 Ländern eine Bühne. Auch die Retail-Spezialisten aus Österreich nutzen die Plattform, um ihre innovativen Store-Konzepte vorzustellen. Zu den wichtigen Impulsgebern der Branche zählt umdasch, Mitglied der Österreichischen Möbelindustrie und einer der weltweit führenden Ladenbauer. CEO Silvio Kirchmair gibt als ausgewiesener Experte rund um Ladenbau, Retail, Architektur und Shop-Design wichtige Ausblicke auf die Entwicklung im Handel und bei der Flächengestaltung.

    Emotionalisierung durch sinnliche Erlebnisse


    „Der Strukturwandel einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft hat erhebliche Auswirkungen auf den stationären Einzelhandel“, unterstreicht Silvio Kirchmair. Wie zum Beispiel starke Frequenzrückgänge im hohen einstelligen Prozentbereich – zumindest bei den Shops, die nicht in touristisch frequentierten Straßen liegen. „Um diese Entwicklung zu kompensieren, ist es notwendig, die Conversion Rate zu erhöhen“, so der Insider. Die Rate gibt Auskunft darüber wie viele Besucher eines Geschäftes tatsächlich etwas kaufen. Soll sie erhöht werden, muss es gelingen, die Aufenthaltsdauer der Kunden deutlich zu verlängern und den potentiellen Käufer auch emotional an das Handelshaus zu binden. Zukünftig wird es deshalb darum gehen, Service und Qualität mit sinnlichem Genuss und großem Unterhaltungswert zu verknüpfen. Das gelingt dem Einzelhändler durch die Inszenierung von Marke und Lifestyle in einem erlebnisorientierten Ambiente. Insbesondere im Möbelhandel sind Eventflächen, wechselnde Themenbereiche sowie lebensnahe Performances ein wichtiger Kundenbindungstreiber und werden in Österreich mittlerweile sehr professionell umgesetzt.

    Mehrfachnutzung von Flächen

    „Um sich von der starken Online-Konkurrenz abzusetzen, gewinnt darüber hinaus die Integration von Dienstleistungen für den stationären Handel an Bedeutung“, so Kirchmair. Dazu gehören vor allem Gastro-Konzepte, die den Kunden verwöhnen und zum Verweilen einladen. Auch Workshops, Gastvorträge oder Cooking-Events stehen hoch im Kurs. „Bei den Stores geht der Trend zur Mehrfachnutzung von Flächen“, bringt der Experte die Entwicklung auf den Punkt. „Es zeichnen sich hybride Formen ab, bei denen die Grenzen zwischen Restaurant und Handel verschwimmen. Wie beispielsweise Verköstigungen im Modegeschäft.“ Auf diese Weise können Händler ihre Fixkosten besser umlegen, setzen emotionale Statements und bedienen die angesagte To-go-Kultur. Zukünftig wird es darum gehen, das Geschäft zu einem unverwechselbaren Ort der Begegnung und Kommunikation zu machen. Deshalb gewinnt die Integration von Gastronomie im Food- und Nonfood-Handel einen immer höheren Stellenwert.

    Intelligenter Einsatz von moderner Technologie

    Gleichzeitig ist ein guter Mix aus sinnlichen Erlebnissen und moderner Technologie wichtig. Denn: „Auch mit digitalen Werkzeugen lässt sich die Produktivität auf der Fläche erhöhen“, weiß der Ladenbau-Profi aus Österreich. „Um Kunden möglichst frühzeitig zu erreichen und abzuholen, ist das Auswerten von Daten wichtig. Der Ladenbau ist sich dabei der hohen Bedeutung des Datenschutzes bewusst und achtet stets auf die Integrität persönlicher Daten.“ In den kommenden Jahren werden sich Online- und Offline-Prozesse im stationären Handel zunehmend verknüpfen. Durch den Einsatz digitaler Technologien am POS verbinden die Händler ihre Läden mit der virtuellen Welt und schaffen so noch mehr Anknüpfungspunkte. Außerdem ermöglicht die Integration von digitalen Instrumenten, dass die Kunden an zusätzlichen Kontaktpunkten der „Customer Journey“ erreicht werden können. Hier greift vor allem das Zusammenspiel von analogen und digitalen Ladenbau-Komponenten, etwa in Form von digitalen Preisschildern, Displays mit Produkt-Informationen oder Bestellungen über Touchscreens.

    Rückkehr in die Innenstädte

    Parallel dazu steigen die Anforderungen an Flexibilität und Zielgruppenansprache im Handel. So gehören temporäre Stores, wie etwa zur Markeneinführung, zu einem modernen Ladenbau-Konzept. Darüber hinaus wird sich der Trend zur Rückkehr in die Innenstädte und zur Verkleinerung der Geschäfte fortsetzen. Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“ sind in der entwickelten Welt stark reglementiert, moderne Retail-Strategien ermöglichen professionelle Präsentationen auf begrenztem Raum im urbanen Umfeld. „Die Herausforderung liegt zum einen darin, freistehende Flächen sinnvoll zu nutzen, zum anderen sind Konzepte gefragt, die über die reinen Produktaspekte hinausgehen“, erläutert Kirchmair. So gibt es im Lebensmittel-, aber auch im Haushaltswaren- und Möbelbereich die Tendenz, in die Innenstädte zurückzukehren und kleinere Flächen flexibel zu nutzen. Auch die Hochphase der Mono-Brand-Stores dürfte nach Einschätzung von Kirchmair vor allem im mittleren Preissegment vorbei sein; der Trend geht hier wieder zur Sortimentsvielfalt.

    Ladenbau schafft Begegnungsräume

    Ob auf dem Land oder in der Metropole, eines steht für Silvio Kirchmair fest: „Die fünf wichtigsten Stellschrauben im Handel sind Personal, Sortiment, die Nutzung von Daten, die Lage und Anordnung des Geschäfts.“ Gleichzeitig propagiert er für die Zukunft: „Der Ladenbau muss eine Bühne bieten und Möglichkeiten schaffen. Denn das Geschäft ist und bleibt eine Begegnungszone.“ Das gilt auch für die Möbelbranche: Die Kombination aus attraktiven Einkaufserlebnissen, emotionalen Anreizen, hochwertig inszenierten Flächen, Pop-up-Konzepten und integrierten digitalen Lösungen wird die Türöffnerin in die Zukunft sein.

    (lifePR) Wien, 08.01.20)
    Veröffentlicht: https://www.lifepr.de/inaktiv/die-oesterreichische-moebelindustrie/Sinnliche-Erlebniswelten-und-digitale-Tools-am-Point-of-Sale/boxid/781412
    Bild: https://www.decor-metall.de/pos-loesungen/marken-store/

  • Trends im Verpackungsdruck 2020

    Am Point of Sales (PoS) – also dem Ort, wo Einkäufe getätigt werden – konkurrieren Markenartikler um die Aufmerksamkeit ihrer Kunden. Hier gewinnt, wer seine Produkte mit aufmerksamkeitsstarken Verpackungen und Etiketten in Szene setzt, denn Konsumenten kaufen heute eine Verpackung und nicht länger nur das Produkt darin. 2019 war das Jahr für den digitalen Etiketten- und Verpackungsdruck bei Druckereien, Druckdienstleistern und Konvertern. Neue Technologiekonzepte, die wachsende Zahl profitabler Geschäftsmodelle und der fortgesetzte Wandel zu immer geringeren Auflagen sowie Just-in-Time-Produktion befeuern den Markt auch in den kommenden Monaten. Konica Minolta hat vier Trends identifiziert, die Druckereien 2020 im Auge behalten sollten.

    1) Digitaler Verpackungsdruck wird Mainstream:

    Produkthersteller adressieren zunehmend spezifischere Käufergruppen über immer individuellere Etiketten und Kartonagen. Die Fähigkeit ihrer Verpackungsdienstleister, digitalen Farbdruck zu liefern, wird schlicht vorausgesetzt. Untersuchungen von Finat Radar [1] zeigen, dass sich fast drei Viertel der Druckeinkäufer bewusst für digitale Etiketten entscheiden – stellen diese doch die beste Lösung für die jeweilige Anwendung dar. In diesem Zuge sammeln Hersteller zunehmend Erfahrung in digitalen Druckverfahren und im Verkauf individueller Etiketten. Weitere wichtige Markttreiber sind darüber hinaus gezielteres Marketing, Lean Manufacturing, Nachhaltigkeit und variabler Datendruck. All dies wird die Entwicklung zu immer kleineren Auflagen im kommenden Jahr weiter beschleunigen.

    2) Verpackungen gewinnen an Bedeutung:

    Während viele Druckereien und Verarbeiter bislang ihre Drucksysteme für die digitale Etikettenproduktion nutzen, wird 2020 die Herstellung von Faltkartons und flexiblen Verpackungen zunehmend in das Blickfeld rücken. Mit taktilen und haptischen Elementen auf Packmitteln sowie kreativ gestalteten Umverpackungen werten Markenartikler ihre Produkte weiter auf. Analysen des Beratungs- und Marktforschungsunternehmens Keypoint Intelligence – InfoTrends unterstützen diese Aussage.[2] Sie gehen davon aus, dass die Umsätze mit digitalen Farbetiketten und Verpackungsdrucken weltweit bis 2021 auf fast 800 Millionen US-Dollar ansteigen werden. Das entspricht einem Plus um mehr als 65 Prozent seit 2016. Im gleichen Zeitraum stieg der Wert von Druckerzeugnissen im Bereich „Print by Application“ um 175 Prozent.

    3) Veredelung schafft Mehrwerte:

    Eine digital veredelte Verpackung oder Labels, die zusätzlich zum 4c-Druck taktil über lackierte Elemente aufgewertet wurden, wecken nachweislich den Kaufanreiz beim Verbraucher. Eine Studie der Foil and Specialty Effects Association zeigt, dass die Zeit zur Identifikation veredelter Produkte um 45 Prozent kürzer ist, als bei Produkten, die nicht veredelt sind. Zudem schaffen veredelte Produkte eine um 18 Prozent längere Aufmerksamkeit als reine Printprodukte. Diesen Effekt machen sich Druckdienstleister zunehmend zunutze und bieten ihren Kunden aufmerksamkeitsstarke Verpackungslösungen an. 2020 wird sich dieser Trend noch weiter verstärken. Die wachsende Verfügbarkeit von Einstiegslösungen für die Druckveredelung versetzt gerade auch kleinere Unternehmen in die Lage in dieses profitable Geschäftsfeld einzusteigen. Konica Minolta hat beispielsweise mit der MGI JETVARNISH 3D One jüngst ein solches Modell für die UV-Spotlackierung auf den Markt gebracht.

    4) Digitalisierung ermöglicht neue, kundenorientierte Geschäftsmodelle:

    Im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Kunden am PoS ist Kreativität gefragt. Neue Digitaltechnologien bieten innovativen Druckdienstleistern ein zunehmend breiteres Feld an Ertragsmöglichkeiten. Zum Beispiel Augmented Reality (AR): Die Verzahnung bedruckter Packmittel mit digitalen Inhalten wie Videos oder Animationen, die per AR-App abgerufen werden, verlängert die Dauer, in der sich ein potenzieller Käufer mit einem Produkt beschäftigt. Konica Minolta bietet mit genARate seit letztem Jahr eine solche AR-Lösung. Neben der Erhöhung des Kaufanreizes eröffnet sie vor allem die Möglichkeit, Werbekampagnen interessant und messbar zu führen. Auf diesem Feld unterstützen Verpackungsdrucker zukünftig ihre Kunden immer stärker. Druckereien werden 2020 daher auch ihre Ansprechpartner zunehmend in den Marketingabteilungen ihrer Kunden finden, denn die Verpackung einer Ware wird im wachsenden Maß ein Instrument der Markenführung.

    Mit dem Einzug digitaler Drucktechnologien für die Herstellung von Packmitteln eröffnet sich für Druckdienstleister, Verpackungsunternehmen und kommerzielle Druckereien ein ausgesprochen profitabler Markt. Denn der Erfolg am Point of Sale ist ein Millionengeschäft für Markenartikler und Produzenten. Die Möglichkeiten des digitalen Verpackungs- und Etikettendrucks, diesen Markt zu erobern, sind längst noch nicht ausgereizt. 2020 wird einen Schwung an kreativen Lösungen auf diesem Feld hervorbringen.

    Einen ersten Eindruck dieses Potenzials erleben Besucher auf der Hausmesse „Print Experience“ von Konica Minolta (21.-22. Januar, Langenhagen und 11. Februar, Stuttgart) sowie auf der drupa (16.-26. Juni, Düsseldorf, Halle 8b / A63-1 – A63-6).

    [1] Finat Radar 10 – 2018

    [2] Color Digital Label and Packaging Presses – A Forecast Presentation, Bob Leahey, July 2017, Keypoint Intelligence

    Foto: Konica Minolta Business Solutions

    Veröffentlicht: http://www.report.at/index.php/home/politik/item/94819-trends-im-verpackungsdruck-2020

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  • Messen & POS: Wie man auch mit kleinem Marketing- Budget auffällt

    Ganz am Anfang steht jedes Start-Up vor der Aufgabe, sein Angebot bekannt zu machen. Neben Online-Maßnahmen ist die Präsenz auf Messen, Konferenzen oder am Point-of-Sale äußerst wichtig. Das Problem: Gerade zu Beginn ist das Marketing-Budget eher begrenzt. Mit etwas Kreativität lässt sich aber auch mit einem kleinen Budget viel erreichen. Zum Beispiel mithilfe von aufmerksamkeitsstarker und vergleichsweise günstiger Bodenwerbung!

    Ob Messe, Konferenz oder stationärer Einzelhandel, die Herausforderung ist es zwischen der Fülle an Ständen oder Produkten irgendwie aufzufallen. Das geht nur mit teuren Messedesigns und Aufbauten? Nicht unbedingt! Zum Beispiel bietet Bodenwerbung hierfür effektive und gleichzeitig kostengünstige Möglichkeiten.

    Überraschenderweise wird der Boden trotz seiner Größe und Allgegenwärtigkeit seltener genutzt als andere Flächen. Dabei kann er Aufsehen erregend, einfach wiederverwendet und kostengünstig eingesetzt werden. Zudem lässt sich mithilfe eines gezielten Bodendesigns ein konsistentes Raumbild gestalten. Ein sehr wichtiger Aspekt, da ganzheitlich gestaltete Räume den Blick des Betrachters anziehen, Besucher stärker emotionalisieren und besser in die Produktwelt eintauchen lassen.

    Wie das in der Praxis konkret aussehen kann? Fotoboden, ein Dienstleister für bedruckbaren Vinylboden, zeigt uns Beispiele für die Gestaltung von wirkungsvollen Böden auf Messen und am POS.

    Ganzheitliche Raumwirkung zieht an

    Das junge Unternehmen Gigaaa hat einen ganz bewusst minimalistischen Messestand auf der IFA realisiert. Er bestand im Grunde nur aus einem auffälligen Boden, einer Rückwand und einigen wenigen Aufbauten. Trotz des vergleichsweise kostengünstigen Standbaukonzepts wirkt es hochwertig und fällt mit der ganzheitlichen Raumgestaltung schon von Weitem auf. So hat es dieser Stand sogar auf die Titelseite der Berliner Morgenpost geschafft.

    Ein Beispiel, bei dem auch deutlich wird, was gute Bodengestaltung u.a. bei Messen bewirken kann. Man stelle sich diesen Stand einfach nur mal ohne den passend bedruckten Vinylboden vor. Die einnehmende Wirkung ist dann nahezu komplett weg.

    Gigaaa_Fotoboden

    Große Farbflächen fallen auf

    Eine ganzheitliche und äußerst auffällige Wirkung kann man auch mit Farben erzielen. Doch selbst, wenn die Aufbauten, Regale und Tresen zum Beispiel in auffälligem Pink erstrahlen, sie entfalten nicht den durchschlagenden Effekt wie der Boden. Es ist die große Farbfläche, die den Stand nicht nur optisch abgrenzt, sondern auch unübersehbar hervorhebt, wie dieses Projekt von Fotoboden deutlich zeigt.

    Wichtig ist allerdings, dass die Farbe zum Corporate Design passt und mit den restlichen Standelementen farblich abgestimmt wird. Schließlich geht es neben dem Auffallen, auch um eine hochwertige und charakteristische Außenwirkung. Daher sollte es in jedem Fall ein individuell in der Firmen-Farbe bedruckter Boden und keine Standardware sein!

    Den Point-of-Sale hervorheben

    Wenn man ein Produkt im stationären Einzelhandel platzieren möchte, muss man mit vielen Produkten und visuellen Reizen konkurrieren. Auch am Point-of-Sale kann Bodenwerbung eine günstige und effektive Unterstützung sein. Anstatt großer Displays und Aufsteller sorgt die Bodenfläche für Aufmerksamkeit. Produktregale und Boden bilden stimmig gestaltet eine visuelle Einheit, die genau dadurch auffällt.

    Hiermit lassen sich nicht nur neue Produkte visuell betonen, sondern auch saisonal – zu Weihnachten, Silvester oder zur Fußball WM – günstig abgrenzen.

    DutyFree_Fotoboden

    Promotion-Aktion auf dem Boden

    Eine amüsante Promotion-Aktion, die mit einem Fotowettbewerb verknüpft wird oder einfach nur für Aufmerksamkeit sorgt, ist immer eine gute Idee. Vorausgesetzt man hat eine lustige und sinnvolle Idee! Dabei denken wir zumeist an eine aufwändige Facebook-Aktion oder Landing-Page mit begleitender Kommunikation. Viel unkomplizierter und günstiger kann eine unterhaltsame Aktion in oder vor einem Ladengeschäft, auf einer Messe oder Konferenz realisiert werden. Auch hier natürlich auf dem Boden.

    Eine Vinylmatte zum Beispiel mit Pool und 3D Effekt kann für einen Fotowettbewerb oder als Selfie-Kulisse genutzt werden. Oder aber man holt vorbeigehende Menschen aus ihrem Trott und erinnert sie daran, einfach nochmal etwas Nettes zu tun. Solche und ähnliche Aktionen sind kostengünstige Überraschungen, die für positive Aufmerksamkeit sorgen.

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    Mehr Beispiele und Anregungen finden Sie auf Fotoboden.de

    Veröffentlicht: https://gruenderfreunde.de/messen-pos-wie-man-auch-mit-kleinem-marketing-budget-auffaellt/

  • Ipsos: Konsumenten erwarten nachhaltige Verpackungen

    Eine deutliche Mehrheit der Konsumenten erwartet von den Herstellern Produkte, bei denen so wenig Verpackungsmüll wie möglich entsteht. In Deutschland geben sogar mehr als drei von vier Verbrauchern (77%) an, dass sie Produkte kaufen möchten, für die möglichst wenig Verpackungsmaterial verwendet wird. Auch global gesehen ist der Bedarf an umwelt- und ressourcenschonenden Verpackungen ähnlich groß (75%), so das Ergebnis einer aktuellen Ipsos-Studie in 28 Ländern.

    Die Studienergebnisse legen außerdem nahe, dass sich nachhaltiges Verhalten für Unternehmen langfristig auszahlen könnte. Weltweit geben nämlich drei Viertel der Befragten (75%) an, dass sie Unternehmen bevorzugen, die auf die Nachhaltigkeit ihrer Produkte achten und gezielte Änderungen vornehmen, um bessere Umweltergebnisse zu erzielen. In Deutschland liegt dieser Wert ähnlich hoch (76%).

    Verbraucher fordern mehr Herstellerverantwortung

    Die meisten Konsumenten finden zudem, dass Hersteller beim Thema Nachhaltigkeit stärker zur Verantwortung gezogen werden sollten. Sowohl in der Bundesrepublik (78%) als auch weltweit (80%) vertreten rund acht von zehn Befragten die Ansicht, dass Unternehmen zur Hilfe beim Recycling und bei der Wiederverwendung von Verpackungen, die sie produzieren, verpflichtet werden sollten. Besonders groß ist die Zustimmung in Serbien (93%), Russland (88%) und Peru (88%), doch auch in allen anderen untersuchten Ländern vertritt eine klare Mehrheit der Bevölkerung diese Einstellung.

    Große Mehrheit für Einwegplastik-Verbot

    Eine breite Mehrheit der Deutschen (71%) befürwortet auch das vom EU-Parlament beschlossene und ab 2021 inkrafttretende Verkaufsverbot von Wegwerfprodukten aus Plastik. Doch auch in anderen Teilen der Erde wird der Ruf nach Sofortmaßnahmen gegen Plastikmüll immer lauter – insbesondere in Serbien (87%), Südkorea (79%) und Chile (79%). In den USA (57%), Saudi-Arabien (57%) und Japan (38%) fordern dagegen vergleichsweise wenige Menschen ein Verbot von Einweg-Kunststoffartikeln.

    Recycling-Vorbild Deutschland

    Am deutschen Recyclingsystem wird im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern relativ wenig Kritik geäußert. Fast zwei von drei Bundesbürgern sind der Überzeugung, dass das hiesige Recyclingangebot für Haushaltsmüll in der Gegend, in der man lebt, gut ist – nur jeder fünfte Deutsche (21%) ist da anderer Meinung. Am positivsten bewerten Kanadier und Schweden (je 70%) das Recyclingangebot im eigenen Land, die größten Defizite in diesem Bereich werden in Russland (24%) und Serbien (22%) beklagt.

    Noch besser schneidet Deutschland in Bezug auf die Eindeutigkeit der geltenden Recyclingvorschriften ab. Sieben von zehn Deutschen (70%) finden, dass die festgelegten Regeln bei der Abfallentsorgung eindeutig sind – damit belegt Deutschland im internationalen Ranking hinter Belgien (72%) Platz 2 von insgesamt 28 untersuchten Nationen. Erneut schneiden Serbien (22%) und Russland (21%) besonders schlecht ab – in beiden Ländern ist sich nur knapp jeder fünfte Bürger über die geltenden Recyclingvorschriften im Klaren.

    Methode: Die Ergebnisse stammen aus der Ipsos Global Advisor-Studie »A Throwaway World. The Challenge of Plastic Packaging and Waste« und wurden vom 26. Juli bis zum 09. August 2019 erhoben. Bei der Online-Umfrage wurden 19.515 Personen im Alter zwischen 16 und 74 Jahren aus 28 Ländern interviewt. Zu diesen Ländern gehören Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, die Niederlande, Peru, Polen, Rumänien, Russland, Saudi-Arabien, Schweden, Serbien, Spanien, Südafrika, Südkorea, die Türkei, Ungarn und die USA.

    In Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Spanien und den USA wurden jeweils etwa 1000 Personen befragt. In allen anderen Ländern umfasste die Stichprobe etwa 500+ Personen.

    Es wurde eine Gewichtung der Daten vorgenommen, um die demografischen Merkmale auszugleichen und damit sicherzustellen, dass die Stichprobe die aktuellen offiziellen Strukturdaten der erwachsenen Bevölkerung eines jeden Landes widerspiegelt. In 16 der 28 untersuchten Nationen ist die Internetdichte groß genug, um die Stichproben als repräsentativ für die nationale Bevölkerung anzusehen – darunter auch Deutschland.

    Brasilien, Chile, China, Indien, Malaysia, Mexiko, Peru, Russland, Saudi-Arabien, Serbien, Südafrika und die Türkei haben eine niedrigere Internetdichte. Diese Stichproben sollten daher nicht als bevölkerungsrepräsentativ angesehen werden, sondern repräsentieren stattdessen den wohlhabenderen Teil der Bevölkerung, die aufstrebende Mittelklasse. Diese stellt allerdings eine wesentliche soziale Gruppe dar, wenn es darum geht, diese Länder verstehen zu lernen.

    Veröffentlicht: https://www.neue-verpackung.de/65247/ipsos-konsumenten-erwarten-nachhaltige-verpackungen/
    (Bild: Ipsos)

  • Aus Bosch Packaging Technology wird Syntegon

    Mit Beginn des Jahres 2020 wird Packaging Technology die Bosch-Gruppe verlassen. Der neue Name wird Syntegon sein. Mitte Juli 2019 informierte Bosch darüber, das Geschäft mit Verpackungsmaschinen in Waiblingen an eine neu gegründete Gesellschaft, die von CVC Capital Partners (CVC) verwaltet wird, verkaufen zu wollen. Das Unternehmen mit den Bereichen Pharma und Food solle als Ganzes erhalten bleiben.

    CVC, mit Sitz in Luxemburg, ist eine führende Beteiligungsgesellschaft mit 24 Niederlassungen in Europa, Asien und den USA und verwaltet momentan mehr als 75 Mrd. US-Dollar an Kapital.  Über den Kaufpreis sowie die weiteren Einzelheiten des Kaufvertrages wurde Stillschweigen vereinbart.

    Der Bosch-Geschäftsbereich Packaging Technology mit Hauptsitz in Waiblingen bei Stuttgart ist mit 6 100 Mitarbeitern einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik. An mehr als 30 Standorten in über 15 Ländern entwickeln hochqualifizierte Fachkräfte
    Gesamtlösungen für die Pharma-, Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie. Ein umfassendes Service-Portfolio rundet das Angebot ab.

    Veröffentlicht: https://www.neue-verpackung.de/65273/aus-bosch-packaging-technology-wird-syntegon/

  • Sicherheit bei Verpackungen für Lebensmittel II

    Dieser sich über zwei Ausgaben streckende Bericht beschreibt erstmalig alle erforderlichen Maßnahmen und Überprüfungen für einen Lebensmittelhersteller, um sicher zu gehen, dass dessen verwendeten Verpackungen auch wirklich geeignet sind und den Verbraucher in keiner Weise schädigen. Dazu erforderlich sind einwandfreie Konformitätsbescheinigungen vom Verpackungslieferanten (Teil I: neue verpackung 11/2019) und die Eignungsprüfung der vorgesehenen Verpackungen durch den Lebensmittel-herstellenden Betrieb.

    Bevor ein völlig neu entwickelter Lebensmitteltyp in der vorgesehenen Verpackung auf den Markt kommt, bei jedem neuen Verpackungslieferanten, vor jeder Verlängerung des bisherigen Mindesthaltbarkeitsdatums oder Ähnlichem muss eine Eignungsprüfung der Verpackung erfolgen. Dazu gehören sensorische Prüfungen von Packstoffen und Packmitteln nach DIN 10955 sowie die bereits in Teil I beschriebenen Forderungen der §§ 30 und 31 LFGB. Wer die Eignung seiner Verpackungen im Kontakt mit Lebensmitteln nicht sorgfältig überprüft und nicht den Beweis hierüber führen kann, verstößt gegen seine Sorgfaltspflicht.

    Es versteht sich von selbst, dass die zu prüfenden Verpackungen unter praxisgerechten Bedingungen abgefüllt, schutzbegast, karbonisiert, verschlossen und nachbehandelt werden, beispielsweise Sterilisation. Die Erfahrung zeigt, dass manche Unternehmen so nicht verfahren und nur wenige Muster von Hand befüllen. Um zu vermeiden, dass jeder Betrieb sein eigenes Verfahren entwickelt, gibt es DIN-Normen. Das Verfahren zur sensorischen Prüfung beschreibt DIN 10955 ausführlich: „Sensorische Prüfung – Prüfung von Packstoffen und Packmitteln für Lebensmittel“.

    Sensorische Analyse für Papier und Karton

    Die sensorische Analyse von Papier und Pappe hinsichtlich Geruch muss nach DIN EN 12301:2009 und hinsichtlich Geschmacksübertragung gemäß DIN EN 1230-2:2009 erfolgen. Eine Selbstverständlichkeit für große Unternehmen – kleinere und mittlere Unternehmen haben oft „noch nie etwas davon gehört“.

    Überprüfung der Mindesthaltbarkeit gemäß DIN 10968

    Zum Thema „Sicherheit“ gehört auch die Prüfung der Mindesthaltbarkeit und die Ermittlung des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD). Bei Lebensmitteln mit nur kurzem MHD wie Joghurt oder unbehandelter Milch ist das eine relativ schnelle Angelegenheit, doch wie verfahren bei Konserven mit mehreren Jahren langem MHD? Die sensorische Prüfung zur Ermittlung der Mindesthaltbarkeit von Lebensmitteln in deren vorgesehenen Verpackungen wird nach DIN 10968 geregelt, eine sehr umfangreiche Norm von zehn Seiten.

    Kunststoffrecyklate für Lebensmittel­verpackungen?

    In Fachkreisen wird dieses Thema intensiv diskutiert – hier die gängigsten Argumente:

    • Eine dauerhafte Verfügbarkeit, die die allgemeine Versorgung sicherstellt, gibt es noch nicht, ebenso wenig eine konstante Qualität – die Voraussetzung für Lebensmittelverpackungen aus Kunststoffen.
    • Meist reduzierte physikalische und mechanische Eigenschaften der Recyklate. Kein Wunder, da diese Kunststoffe „x-mal durch die Mühle gedreht werden“ und dabei thermisch zusätzlich so belastet werden, dass sich deren Anfangsqualität ändert.
    • Zuverlässige Zahlen und Untersuchungen über die erträgliche Anzahl von Recyclingvorgängen gibt es nicht. Die Schätzungen liegen zwischen siebenmal und 20-mal.
    • Hemmnisse in der Anmutung von Verpackungen aus Recyklaten, die Verpackungen daraus würden an „Gloss and Clarity“ verlieren, also vergrauen.
    • rPP, rPS und rPET sollen andere Migrationswerte und geänderte Eigenschaften aufweisen als das Ursprungsmaterial. Untersuchungen hierzu sind nicht bekannt.
    • rPET wird heute zwar bereits im Getränkebereich verwendet, jedoch lediglich zu 50 Prozent.

    Durchführung von Transporttests

    Sicherheit bei Verpackungen für Lebensmittel bedeutet auch sichere Transportverpackungen. Aus Sicht eines sorgfältig und vor allem Verantwortung-tragenden Verpackungsmanagements sollte es ein absolutes No-Go sein, was heute erstaunlich oft und vor allem wiederum bei kleineren aber auch mittleren Unternehmen praktiziert wird. Nämlich die Erprobung der Transportverpackungen, der Schachteln, Trays, und Displays aus Wellpappe, indem ganze Ladeeinheiten auf Paletten mit irgendeinem LKW zu einem selbst festgelegten entfernten Lager transportiert werden.

    Überstehen die Verpackungen solche Tests unbeschadet, so heißt das noch lange nicht, dass sie das immer sein werden. Denn solche Erprobungen sind nicht reproduzierbar, es sind Zufallsergebnisse, die den Veranstaltern Sicherheit vorgaukeln. Das ist keine Sicherheit.

    Denn jeder LKW ist anders gefedert, jeder LKW-Fahrer hat einen anderen Fahrstil, bremst härter oder vorsichtiger. Dementsprechend sind Belastungen der Ladeeinheiten anders. Jeder Fahrer nimmt Kurven anders – und nicht alle unsere Straßen sind stets perfekt. Je nach Transportweg, bergig, kurvenreich oder Autobahn, treten andere Belastungen auf. Notbremsungen, Stop-and-go, Schlaglöcher – das alles abzudecken, kann ein einzelner Transporttest nicht leisten.

    Wer Sicherheit braucht, ist am allerbesten beraten, es so wie fast alle großen und namhaften Hersteller zu machen; sie „kaufen“ sich diese, indem sie ihre Transportverpackungen und gesamten Ladeeinheiten auf Paletten bei akkreditierten Prüflabors testen und bewerten lassen: Beiersdorf, Nestlé, Unilever, selbst Daimler-Benz zählen zum Klientel des BFSV Verpackungsinstitut Hamburg.

    Spezifikationen: so exakt wie möglich

    Spezifikationen für Lebensmittelverpackungen können nie exakt genug sein. Sie müssen präzise technische Zeichnungen enthalten, ermittelte Belastungswerte (sofern es sich um Transportverpackungen aus Wellpappe handelt), die Tara-Gewichte für die Entsorgungskosten, Siegelbedingungen, alle Bescheinigungen des BFR, die Konformitätserklärungen, Druckfarben- und Lackbescheinigungen, Anlieferungs- und Lagerbedingungen – und unbedingt vom Verpackungsmanager schriftlich genehmigt sein. Nur der verantwortliche Verpackungsmanager unterschreibt diese und gibt sie frei. Ein wichtiger Sicherheitsaspekt.

    Alle vier Jahre müssen sämtliche Bescheinigungen und Spezifikationen dann auf Gültigkeit geprüft werden. Jede Revisionsabteilung einer Firma muss dies in ihr Prüfrepertoire übernehmen.

    Die Rolle des Einkaufs

    Auf jeden Fall gehört die Einbindung des Einkaufs mit zum Sicherheitssystem. Seine Bestellungen erfolgen ausschließlich gemäß der jeweils modernsten Spezifikation, die das Verpackungsmanagement ihm zukommen lässt. Einkäufer dürfen selbstständig keine Änderung vornehmen und nicht von einem zum anderen Verpackungslieferanten wechseln. Es sei denn, solche sind ebenfalls überprüft, akzeptiert und freigegeben worden. Dieser Appell richtet sich besonders an die mittelständischen Unternehmen der Branche.

    Krisenmanagement

    Nur ein einziger Glassplitter in einem Glas mit Babynahrung, ein Stückchen Kunststoff in einem Glas mit Brotaufstrich oder undichte Verschlüsse bei Speiseölflaschen lösen eine hektische Krise beim Inverkehrbringer aus, weil sie Schaden erzeugen, die menschliche Gesundheit gefährden können und drastisch am Image des Herstellers nagen. Die genannten Beispiele ereigneten sich alle innerhalb der letzten zwei Jahre in Deutschland und anderswo.

    Haben Sie ein Krisenmanagement? Ein solches Team sollte bestehen aus: einem Geschäftsleitungsmitglied, dem Teamleiter, je einem Mitglied aus Produktion oder Betriebstechnik, aus dem verantwortlichen Verpackungsmanager und einem Mitglied der Qualitätskon­trolle. Eines dieser Mitglieder ist zusätzlich der alleinige Sprecher nach außen. Alle sind verpflichtet, ihre ständige Erreichbarkeit sicherzustellen, sie werden mit einem Stichwort bei Eintritt eines Notfalls zusammengerufen, wo immer sie sich auch befinden mögen. Auch diese Information richtet sich vor allem – aber nicht nur – an die mittleren Lebensmittel-herstellenden Unternehmen.

    Veröffentlicht: https://www.neue-verpackung.de/65257/sicherheit-bei-verpackungen-fuer-lebensmittel-ii/

    (Bild: Romaset + Maksim – Adobe Stock)

  • Nachhaltige POS-Lösungen für unverpackte Lebensmittel gewinnen Wettbewerbe

    Thimm wurde für die Displays und Verpackungen der Biobäckerei Zemanka mit zwei Wettbewerbspreisen ausgezeichnet: Bereits im Oktober wurden die nachhaltigen Wellpappenverpackungen mit dem tschechischen Obal roku prämiert. Die Displays gewannen darüber hinaus in zwei Kategorien jüngst den internationalen POPAI CE Award. Beide Entwicklungen fördern den Verkauf von losen Backwaren im Einzelhandel.

    Um unverpackte Kekse der tschechischen Biobäckerei Zemanka anzubieten, entwickelte und produzierte Thimm eine Verkaufsschütte aus Wellpappe. Die zweiteilige Schütte besteht aus einem Wellpappe-Umkarton und einer innenliegenden Verpackung, die die lose Ware enthält.

    Zur Herstellung dieser Innenverpackung wird die Wellpappe „Food-Wave“ verwendet, die für den direkten Lebensmittelkontakt geeignet ist. Die Schütte wurde so konstruiert, sodass die Backwaren jederzeit griffbereit nach vorne rutschen. Eine verschließbare Deckelklappe sichert die unverpackten Lebensmittel vor äußeren Einflüssen. Stapelnasen an den Außenseiten der Verpackungen sichern die Stabilität und bilden die Basis für das Display.

    Das Display für Zemanka konstruierten die tschechischen Entwickler variabel, sodass drei oder sechs Schütten eingesetzt werden können. So können Händler wählen, wie viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen der unverpackten Lebensmittel angeboten werden. Die Innenverpackungen aus der zertifizierten Wellpappensorte „Food-Wave“ sind nach Abverkauf leicht durch den Händler austauschbar. Kombiniert mit einem Topper, einem Sockel und einem Sockelfuß aus wasserabweisender Wellpappe bilden die Verpackungen so ein effizientes und nachhaltiges Display für den längerfristigen Einsatz. Ein Fach für Informationsmaterialien und Tüten ist an der Frontseite des Displays angebracht.

    Der tschechische Wettbewerb Obal roku zeichnet jährlich innovative Verpackungen und Displays mit dem Titel „Verpackung des Jahres“ aus. Thimm erhielt am 24. Oktober 2019 in Prag für die Verpackungsentwicklung den Preis in der Kategorie „Food“. Für das Displaykonzept wurde Thimm darüber hinaus am 21. November 2019 mit dem POPAI CE Award prämiert. In diesem mitteleuropäischen Wettbewerb setzte sich die Lösung in den Kategorien „Traditional POPs – Ecological Concepts“ und „Best POPs from Paper-based Material“ als Sieger durch.

    (Bild: Thimm)
    Veröffentlicht: https://www.neue-verpackung.de/65239/nachhaltige-pos-loesungen-fuer-unverpackte-lebensmittel-gewinnen-wettbewerbe/

  • Panther erhält Auszeichnung für Lavazza-Display

    Der crossmedialen Promotion des italienischen Kaffee-Herstellers Lavazza, gestartet im Sommer 2018, gelang eine überaus erfolgreiche Kundenansprache am POS. Das aufwändig gestaltete Display aus der Fertigung von Panther Display wurde jetzt der World Star von der World Packaging Organisation verliehen.

    Die markentypische Symbolik und das Angebot, an einem Gewinnspiel teilzunehmen, fanden reges Interesse bei den Konsumenten und verschaffte Lavazza einen großen Markterfolg. Die fotorealistische Darstellung der berühmten Sehenswürdigkeiten über das ganze Display hinweg ist dem Know-how der Display-Spezialisten Panther zuzuschreiben, die für ihre Leistung mit dieser Auszeichnung belohnt werden. Mit Abbildungen des Zuckerhuts, der Jesus-Statue und den Stränden der brasilianischen Mega-City visualisiert das Display eines der Herkunftsländer des Rohkaffees für Lavazza.

    Ein Topper in der typischen Form der Lavazza-Kaffeetasse vollendet das hoch aufragende VKF-Element. Die großformatige Zweitplatzierung aus der Herstellung von Panther Display erfüllt die Vorgabe, durch cleverer Konstruktion, schnell und unkompliziert durch den Außendienst aufgebaut werden zu können.

    Veröfffentlicht https://www.neue-verpackung.de/65276/panther-erhaelt-auszeichnung-fuer-lavazza-display/

    (Bild: Panther Packaging)

  • STI wird nicht verkauft

    Vogelsbergkreis(pm). In den vergangenen Monaten wurde die zukünftige Weichenstellung des Unternehmens eingehend analysiert und jetzt abschließend darüber entschieden: Die STI Group bleibt inhabergeführt. Gespräche mit potenziellen Käufern haben Dr. Kristina Stabernack laut einer Pressemitteilung darin bestärkt, „das seit 140 Jahren am Markt erfolgreiche Familienunternehmen als solches weiterzuführen und die Firmengruppe in ihrer Gesamtheit zu erhalten“. Stabernack will sich weiterhin auf ihre Funktion als Inhaberin konzentrieren und sich ihrem sozialen Engagement widmen.

    Dabei stand für Dr. Stabernack im Vordergrund, die STI Group als die Marke zu erhalten, „die ihren Partnern mit effektiven und nachhaltigen Verpackungs- und Point-of-Sale-Lösungen Wettbewerbsvorteile bietet“. Bei der Entscheidung spiele die Verantwortung für die Mitarbeiter, welche weltweit großen Anteil am Erfolg der Unternehmensgruppe haben, eine große Rolle.

    Durch die nun gewonnene Planungssicherheit könne die Unternehmensführung gemeinsam mit den Mitarbeitern die Entwicklung der STI Group weiter vorantreiben und ihren Kunden auch in Zukunft maßgeschneiderte Lösungen bieten.

    2000 Mitarbeiter

    Die STI Group stehe wie kaum ein anderes Unternehmen für Verpackungen, Point-of-Sale-Lösungen und innovative Designs. Das Unternehmen beschäftigt rund 2000 Mitarbeiter an Produktionsstandorten in Deutschland, Ungarn, Tschechien und Großbritannien. Im Vogelsberg sind Lauterbach und Alsfeld Standorte. Vertriebsbüros und Kooperationspartner gewährleisten Marktnähe in einem internationalen, immer globaler werdenden Umfeld.

    Veröffentlicht: https://www.giessener-allgemeine.de/vogelsbergkreis/alsfeld-ort848781/wird-nicht-verkauft-13275007.html

  • Wearables: 24 Prozent mehr Mitarbeiterproduktivität

    Ein Paket aus Lagerverwaltungssoftware, Head-Mounted-Display und Ringscanner soll die Lagerprozesse merklich beschleunigen können. Mit Datenbrille und Ringscanner sollen Lagermitarbeiter schneller angelernt werden und effizienter arbeiten können.

    05.12.2019 Tobias Schweikl Bild: Zebra

    Von der Zebra Technologies Corporation kommt ein neues Lagerangebot, mit dem Workflows optimiert, die Produktivität im Lager erhöht und das Onboarding neuer Mitarbeiter verbessert werden soll. Auf Basis von Zebras Android-basierten Mobilcomputern und mit optionalem Zubehör wie dem neuen Head-Mounted-Display „HD4000“ transformiert „Zebra FulfillmentEdge“ Lagerverwaltungssysteme, indem es Echtzeit-basierte dynamische Arbeitsabläufe ermöglicht und mobile Arbeiter bei der Kommissionierung, Verpackung und Einlagerung anleitet.

    Das Unternehmen hat außerdem den neuen „RS5100 Wireless“-Ringscanner vorgestellt, den Arbeiter einfach an einem Finger befestigen können, sodass sie die Hände beim Scannen frei haben. Der kleinste und leichteste Ringscanner von Zebra bietet eine lange Akkulaufzeit und ist mit einem Einzelauslöser oder Doppelauslöser ausgestattet, sodass die Arbeiter bequem mit oder ohne Handschuhe arbeiten können. Er unterstützt außerdem die NFC-Kopplung mit den meisten Bluetooth-fähigen Enterprise-Geräten von Zebra und maximiert durch eine leistungsstarke omnidirektionale Erfassung von 1D/2D-Barcodes die Produktivität der Mitarbeiter.

    Fulfillment Edge integriert vorhandene Echtzeit-WMS-Daten mit Echtzeit-Standortdaten, was für Transparenz bezüglich der Standorte von Arbeitern, Beständen und Materialtransportgeräten sorgt. Anschließend analysiert die Lösung die Daten und erstellt Echtzeit-basierte Arbeitsabläufe. Dies erfolgt in Form von elektronischen Tasks, die eine Richtungsanzeige zum nächsten Kommissionierungsort und Fotos des Artikels umfassen können, um Fehlern bei der Kommissionierung vorzubeugen. Jetzt kann ein Arbeiter Artikel aus mehreren Bestellungen gleichzeitig picken, wodurch Unternehmen ihre Fulfillment-Zeiten kürzen und die Produktivität ihrer Mitarbeiter um bis zu 24 Prozent erhöhen können.

    „Durch die On-Demand-Wirtschaft steht das Lagerwesen heute unter sehr hohem Druck und muss mehr Bestellungen als jemals zuvor innerhalb kürzester Zeit abwickeln. Dafür braucht es höchst produktive, effiziente Arbeitskräfte“, so Joe White, Senior Vice President of Enterprise Mobile Computing, Zebra Technologies. „Die intuitive FulfillmentEdge-Software von Zebra und das optional erhältliche Head-Mounted-Display HD4000 geben mobilen Arbeitern klare Schritt-für-Schritt-Anweisungen, sodass sich die Ausbildungszeit um 90 Prozent verkürzt und ein nahezu sofortiges Onboarding ermöglicht wird. Zugleich profitieren Entscheidungsträger von den Echtzeiterkenntnissen und -analysen, die verbesserte datengetriebene Entscheidungen erlauben.“

    Das robuste monokulare Head-Mounted-Display HD4000 ist eine optionale Ergänzung für ausgewählte mobile Computer, auf denen die Fulfillment-Edge-Lösung ausgeführt werden kann. Dank USB-Tethering-Funktion wird das Gerät den ganzen Tag über mit Strom versorgt. Zudem steigt die Produktivität von Lager-, Produktions- und Außendienstmitarbeitern, die von den freihändigen, gesteuerten Arbeitsabläufen profitieren.

    Veröffentlicht: https://logistra.de/news/nfz-fuhrpark-lagerlogistik-intralogistik-wearables-24-prozent-mehr-mitarbeiterproduktivitaet-16882.html

  • DHL veröffentlicht Trend-Bericht zur Zukunft von Verpackungen

    Laut dem Kurierunternehmen DHL wird die Logistikbranche in Hinblick auf neue Verpackungskonzepte eine entscheidende Rolle bei der Minimierung von Kosten, Reibungspunkten und den Folgen für die Umwelt spielen.

    09.12.2019 Bonn. Der Paket- und Brief-Express-Dienst DHL hat einen Bericht zum Ausblick auf die Zukunft von Verpackungen in der Logistikbranche veröffentlicht. Der Bericht erläutert, welche Trends zu einem Umdenken im Bereich Verpackung zwingen und wie sich die einzelnen Branchen und ihr Verpackungsbedarf weiterentwickeln. Zudem soll er Einblick in die Art und Weise geben, wie innovative Verpackungskonzepte die Logistikbranche in allen Bereichen grüner und effizienter machen können.

    Aufgrund der fortschreitenden Globalisierung und des Online-Handels steigt das Gesamtvolumen an Sendungen, erklärt DHL. Pakete seien länger und in komplexeren, grenzüberschreitenden Logistiknetzwerken unterwegs. Eine von DHL bei seinen Kunden und Partnern durchgeführte Umfrage ergab, dass für neun von zehn Unternehmen das Thema Verpackung in den nächsten drei bis fünf Jahren eine wichtige Rolle spielen wird. Schnelle Lieferungen und die immer beliebteren Abo-Dienste würden dazu führen, dass viele Sendungen nur einen Artikel enthalten, was mehr CO2-Emissionen und Verpackungsmüll zur Folge habe. Die größere Bandbreite an Produkten aus dem Online-Handel stelle die Transportunternehmen und die Verpackungsindustrie vor neue Herausforderungen. Die befragten Kunden sähen sich mit der Aufrechterhaltung angemessener Verpackungskosten, der Anzahl der beim Transport beschädigten Sendungen sowie der Optimierung verfügbarer Transportkapazitäten konfrontiert.

    Die Nachfrage nach einem nachhaltigeren Versand treibe die Anstrengungen zur Müllreduzierung voran und unterstütze die Entwicklung umweltfreundlicher Materialien sowie die Umsetzung von geeigneten Verwertungssystemen. In allen Branchen steige die Nachfrage nach neuen Verpackungen. Im Automobil- und Technologiesektor sollen die Lieferketten weiterentwickelt und an die steigende Anzahl sensibler und hochwertiger Teile angepasst werden. Im Gesundheitswesen müssten Logistikexperten eine sichere und produktkonforme Lieferung von lebensrettenden Medikamenten und Geräten an Krankenhäuser, Kommunen und Patienten gewährleisten. Da der Online-Handel den traditionellen Einzelhandel verdränge, sei das Paket an der Haustür mittlerweile ein entscheidender Kontaktpunkt zwischen Kunden und Unternehmen.

    Auswirkungen auf die Logistikbranche

    Die Logistikbranche wird DHL zufolge in Hinblick auf neue Verpackungskonzepte eine entscheidende Rolle bei der Minimierung von Kosten, Reibungspunkten und den Folgen für die Umwelt spielen. Sie muss neue Technologien, Materialien und Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette anwenden, so DHL. Kernpunkte seien dabei die Optimierung von Verpackungen, die Verpackungsautomatisierung, ein nachhaltiges Verpackungsmaterial, Mehrwegverpackungen und Rückwärtslogistik sowie Smart Packaging.

    Laut DHL zeigt der Bericht auf, dass sich der Zweck von Verpackungen insgesamt weiterentwickelt hat. Für den nächsten Schritt hin zu nachhaltigeren Verpackungen ist dem Unternehmen zufolge eine enge Zusammenarbeit zwischen Supply-Chain-Experten, Verpackungsspezialisten und Kunden erforderlich.

    Der Trend-Report Rethinking Packaging – „A DHL perspective on the future of packaging in the logistics industry“ steht in englischer Sprache zum kostenlosten Download bereit: https://www.logistics.dhl/global-en/home/insights-and-innovation/thought-leadership/trend-reports/smart-containerization.html (ja)

    Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special KEP – KURIER-, EXPRESS-, PAKETDIENSTE.

    Veröffentlicht: https://www.verkehrsrundschau.de/nachrichten/dhl-veroeffentlicht-trend-bericht-zur-zukunft-von-verpackungen-2491675.html

    Bild: ©Daniel Kalker/dpa/picture-alliance

  • Am POS nichts dem Zufall überlassen mit Customer Experience Research

    Frankfurt am Main, 03.12.2019. Die TMS Trademarketing Service GmbH bietet mit seinem internationalen Partner RelationMedia Group mit dem Service Shoptimizer nun ein erweitertes Portfolio an, das durch das Leistungspaket Customer Experience Research ergänzt wird. Mit Customer Experience Research kann der Einzelhandel seinen Auftritt am Point of Sale (POS) gezielt optimieren.

    Mit den Tools Mystery Shopping, Customer Interviews sowie Store und Compliance Checks werden

    Dienstleistungen und die Customer Experience am POS konkret messbar – und lassen sich weiterentwickeln. So können Einzelhändler ihre beste Seite am POS zeigen.

    Shoptimizer wurde als Label für Customer Experience Research 2005 von der RelationMedia Group in Dänemark gegründet. Als Partneragenturen im SSI Sales Services International Netzwerks kooperieren RelationMedia und TMS Trademarketing Service GmbH, um jetzt auch im deutschen Raum das Tool-Portfolio anzubieten. Als etabliertes Unternehmen und Netzwerk kann Shoptimizer natürlich auch international und länderübergreifend eingesetzt werden.

    Verschiedenste internationale Marken führten bereits mit TMS Compliance Checks und Interviews durch, ermittelten die Bedürfnisse des deutschen Marktes und überprüften die Store-Flächen und Displays.

    Den Kunden begeistern und an sich binden, ist ein Schlüsselziel im Einzelhandel. Deswegen sollten Einzelhändler ihren Auftritt am Point of Sale nicht dem Zufall überlassen.

    Den POS auf drei Kanälen durchleuchten mit Customer Experience Research

    Mit den Customer Experience Research-Dienstleistungen kann auf drei zentralen Kanälen agiert werden:

    1. Mystery Shopping ermöglicht den eigenen Auftritt am POS unvoreingenommen und aus der Perspektive der Kunden zu sehen und bewerten. Geschultes Personal evaluiert anhand von definierten Schwerpunkten und Fragebögen anonym Kundenservice, Produkt- und Servicequalität. Die Mystery Shopper werden über einen detaillierten Zertifizierungstest qualifiziert. Personalisiertes Feedback garantiert eine optimale Performance.
    2. Mit Store und Compliance Checks wird überprüft, ob Präsentationen und Prozesse in den Stores den Anforderungen entsprechen – von der Stimmigkeit des Konzepts bis zur Management-Bewertung. Der Ist-Zustand wird anhand von Checklisten überprüft.
    3. Customer Interviews bieten als stichprobenartige Meinungsabfragen konkrete Insights in die Zufriedenheit der Kunden und identifizieren Stammkunden sowie Brand Lovers. So wird in kurzer Zeit ein breites Feedback der Endkunden möglich – als spezifische Schwerpunkte oder allgemeine Zufriedenheitsanalyse.

    Vom Briefing bis zum Reporting: Alles aus einer Hand

    Der Ablauf einer Aktion gestaltet sich folgendermaßen: Nach dem Booking und Briefing erfolgt der Durchgang mit dem geschulten Personal von TMS. Im Anschluss erfolgen Proofing und Quality Check, dem sich Handlungsempfehlungen und Unterstützung durch TMS anschließen. Am Ende des Prozesses steht das Reporting an Management und Mitarbeiter.

    TMS kann als Full-Service-Agentur für POS-Dienstleistungen den Customer Experience Research durchführen, Empfehlungen geben und sie direkt umsetzen. Etablierte Plattformen und Apps ermöglichen dabei reibungslose Prozesse und detaillierte Reportings. TMS kann mit über 25 Jahren Erfahrung auf ein weitreichendes Netzwerk und umfangreiche Personaldatenbanken zurückgreifen.

    Über TMS:
    Die inhabergeführte TMS Gruppe zählt zu den größten Below-the-Line-Marketing-Agenturen Deutschlands. Zu der TMS Gruppe gehören TMS Trademarketing Service GmbH, TMS Sales GmbH, TMS Personal GmbH, system manufaktur GmbH und VITE! Concepts GmbH. Als Teil des internationalen Agenturennetzwerks SSI sind auch internationale Projekte selbstverständlich. Die TMS Gruppe betreut zahlreiche namhafte nationale und internationale Unternehmen aus Industrie, Handel, Automotive, Telekommunikation und anderen Branchen in Sales Force, Promotion, Events, Merchandising und Business Intelligence.

    Kontakt für die Leser:
    TMS Trademarketing Service GmbH
    Sirona Viola Anhäuser
    Hanauer Landstraße 161 – 173
    60314 Frankfurt am Main
    Tel. (069) 40 56 25- 172
    E-Mail: sirona-anhaeuser@tmsgmbh.de
    Web: www.tmsgmbh.de

    Kontakt für die Presse:
    Ann Pohns
    WORDFINDER LTD. & CO. KG
    Lornsenstraße 128-130
    22869 Schenefeld
    Tel.: +49 (0) 40 840 55 92-12
    E-Mail: ap@wordfinderpr.com
    Web: www.wordfinderpr.com

  • Promotional Gift Award 2020: Die Gewinner stehen fest

    Zwei Tage lang haben die Juroren geschaut, geschmeckt, gefühlt, gehört und mitunter auch gebastelt, nun stehen die Gewinner des Promotional Gift Award 2020 fest: 45 Preisträger dürfen sich über die begehrte Trophäe freuen, darunter acht internationale Einreicher. Wieder war die ganze Bandbreite haptischer Werbung unter den 207 Einreichungen aus Deutschland und zwölf weiteren Ländern vertreten: Unter den Gewinnerprodukten findet sich von kunststoffsparenden Kugelschreibern über Schirme mit Soundmodul und Ladekabel mit Reißverschlussfunktion bis hin zum kompletten Merchandisingkonzept und besonders zeitsparenden Veredelungstechniken wieder allerlei Kreatives und kreativ Umgesetztes.

    Vier Produkte aus der Kategorie Streuartikel, 13 kommunikative Produkte, acht Sonderanfertigungen und neun Best Practices sowie zwei Merchandisingkonzepte, fünf Premiumprodukte und vier Veredelungstechniken haben die Jury in diesem Jahr besonders überzeugt. Auffällig: Die Nachhaltigkeitsthematik spielte bei den Einreichungen in diesem Jahr eine noch größere Rolle als im Jahr zuvor.

    Zu den sechs Jurymitgliedern gehörten neben den erfahrenen Juroren Michael Mätzener (diewerbeartikel gmbh), Michael Scherer (WA Media), Michael Witzorrek (merchandise.blog) und Martin Zettl (marke|ding|) auch Elke Deckert, Leiterin Marketing beim Spirituosen-Großhändler Schlumberger, und Jens Bräunig, der beim VfB Stuttgart u.a. den Bereich Merchandising verantwortet.

    Die komplette Liste der Preisträger 2020 ist hier zu finden. Ein ausführlicher Bericht zu der Jurierung und eine Vorstellung aller Gewinnerprodukte folgt in den Werbeartikel Nachrichten Nr. 394 (31. Januar 2020).

    Die Preisverleihung findet im Rahmen der HAPTICA® live ‘20 am 18. März 2020 im World Conference Center Bonn statt. Dort werden auch alle Gewinnerprodukte in einer eigenen Ausstellung zu sehen sein.

    www.promotionaward.com

    Fotos: Andrea Bothe, Anik Ginet Servais, © WA Media

    Bild: Die Jury mit einer Auswahl von Gewinnerprodukten (v.l.): Michael Witzorrek (merchandise.blog), Michael Scherer (WA Media), Elke Deckert (Schlumberger Vertriebsgesellschaft), Martin Zettl (marke|ding|), Jens Bräunig (VfB Stuttgart) und Michael Mätzener (diewerbeartikel gmbh).

    Veröffentlicht: https://www.werbeartikel-verlag.de/2019/12/11/promotional-gift-award-2020-die-gewinner-stehen-fest/

  • Retail Trend 2020: Zurück in die Innenstädte in vernetzte Power-POS-Flächen

    Ob große Möbelhäuser, Auto-Showrooms, Unterhaltungselektronik-Giganten oder bekannte Baumarkt-Ketten: Die Herrscher der „Grünen Wiese“, aber auch Versand-Riesen wie Amazon, drängt es mit kleinen, aber feinen Geschäftsräumen in die Innenstädte. Der Grund liegt vor allem in den Vernetzungsmöglichkeiten des digitalen E-Commerce sowie in den neuen Konsumgewohnheiten der Kunden. Das bedeutet für den POS, da ist sich Permaplay Geschäftsführer Werner Vogt sicher: „Durch flexible Konzepte den Verbrauchern ein neues Einkaufserlebnis bieten. Die Digitalisierung stellt für den Einzelhandel in diesem Zusammenhang eine große Chance dar.“ Wenn er die „neuen Kunden“ versteht und sie mit den richtigen POS-Medien adressiert.

    Was aber charakterisiert den Kunden im Jahr 2020? Er kann unabhängig von Zeit und Ort kommunizieren, suchen, browsen, kaufen. Diese mobile Sofortkultur erwartet er auch vom stationären Handel. Außerdem erwartet der Kunde Personalisierung und maßgeschneiderte Angebote: Große Auswahl, hohe Qualität, niedrige Preise, perfekten Service.

    „Um diese Wünsche und Erwartungen zu befriedigen,“ so Werner Vogt, „sollte der stationäre Handel ein Umfeld schaffen und die Geschäfte so ändern, dass sie zu sozialen Treffpunkten werden, an denen man personalisierte Aktionen „echt“ erfahren kann, mit einzigartigen Erlebnissen und überraschenden Angeboten. Die anderen Dinge gibt es ja zur Genüge im Netz. Optimiertes Digital Signage und perfekt integrierte POS-Medien, wie Permaplay sie seit vielen Jahren erfolgreich bietet, sorgen als gesamtheitliche Power-POS-Flächen dafür, dass aus Erlebnis-Kunden auch echte Käufer werden. Das Ladenlokal wird zum Medium oder noch besser und prägnanter zusammengefasst: The store is the media.“

    Denn nur der echte Raum eines Geschäftes ermöglicht es dem Kunden, handels- und markenspezifische Erlebnisse zu haben, die in der Online-Welt so komplex nicht abgebildet werden können. Werner Vogt ist sich sicher: „Das physische Einkaufserlebnis bleibt beim Käufer in stärkerer, bleibender Erinnerung als Online-Käufe auf einem Smartphone-Display.“

    Findaria Sunardi, Marketing und Vertrieb Permaplay: „The store is the media. Und dadurch werden eben die neu aktivierten Innenstadt-POS-Flächen zu Power-Sales-Orten.“

    Gerne machen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot für Ihre individuelle POS-Medienstrategie. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns: info@permaplay.de

  • Auszeichnung für Polypropylen-Platine von Profol

    DEUTSCHER NACHHALTIGKEITSPREIS

    25.11.2019

    Die Profol GmbH erhält für ihre Polypropylen-Platine zum Verschluss von Lebensmittelbehältern den Sonderpreis Verpackung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Die Sonderauszeichnung für nachhaltigere Produktverpackungsideen wurde in diesem Jahr erstmals von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis zusammen mit der Rewe Group vergeben.

    Dr. Daniela Büchel, Bereichsvorstand Rewe Group Handel Deutschland, Ressort Human Ressources / Nachhaltigkeit, anlässlich der Preisvergabe: „Wir haben uns die Entscheidung innerhalb der Jury nicht leicht gemacht, da viele Finalisten überzeugende Nachhaltigkeitskonzepte vorweisen konnten. Der Verschluss von Profol hat uns schlussendlich vor allem durch seinen ganzheitlichen Ansatz im Sinne einer effektiven Kreislaufwirtschaft überzeugt.“

    Deutschlands nachhaltigste Verpackungen

    Profol bietet mit der CP Peel-Einstoff-Platine zum Verschluss von Lebensmittelbehältern wie Joghurtbechern, Instant-Suppen oder Margarine eine umweltfreundliche Alternative zu den derzeit vorwiegend verwendeten Deckeln aus Aluminium. Die aus Polypropylen bestehenden Deckel zeichnen sich durch niedrigeren Energieverbrauch, bessere Recyclingfähigkeit und weniger Lebensmittelverluste aufgrund höherer Durchstoßfestigkeit aus. Bei der Entsorgung, beispielsweise eines Joghurtbechers, müssen Konsumenten den Deckel nicht wie bisher vom Becher trennen. Unter die Top 3 kamen zudem ein Pfand-Mehrwegbechersystem der Fair Cup UG sowie ein kompostierbarer Pflanzentopf der Fiber Engineering GmbH.
    Im Zentrum des Wettbewerbs stehen marktreife Konzepte und beispielhafte Ideen, die Verpackungen reduzieren, optimieren oder vermeiden, im Massenmarkt bezahlbar bleiben und in weitest möglichem Umfang den Verbraucherbedürfnissen nach Hygiene, Information und Bequemlichkeit entsprechen. Ein Expertengremium wertete die eingereichten Verpackungslösungen aus und prüfte dabei die verpackungs- und unternehmensbezogenen Nachhaltigkeitsleistungen. Im Anschluss wurde ein Konsumentenpanel um Bewertung gebeten. Über den Sieger und die Finalisten des Wettbewerbs entschied eine unabhängige Jury der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis.

    Über die Auszeichnung

    Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit fünf Wettbewerben (darunter der Next Economy Award für „grüne Gründer“), über 800 Bewerbern und 2.000 Gästen zu den Veranstaltungen ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Die Auszeichnung wird vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen.
    Rahmen für die Verleihung ist der Deutsche Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf, die meistbesuchte jährliche Kommunikationsplattform zu den Themen nachhaltiger Entwicklung.

    Veröffentlicht in: www.neue-verpackung.de

  • Effizienz am Point of Sale: Displays für Lebensmittelhersteller Deli Reform

    27.11.2019 Das kosteneffiziente POS-Display zur Verkaufsförderung für Deli Reform besteht aus bewährten Trays und innovativen Displayecken. Die clevere Displaylösung verspricht bei kleinem Aufwand und geringen Kosten eine große verkaufsunterstützende Wirkung bei den Margarinen und Brotaufstrichen des Traditionsunternehmens. Thimm setzt in der Herstellung auf die Druckverfahren Flexo-Vordruck und Digitaldruck in Kombination.

    Effizienz am Point of Sale: Displays für Lebensmittelhersteller Deli Reform

    Das Sortiment von Deli Reform umfasst verschiedene Sorten von Margarinen und Brotaufstrichen. Die überwiegend aus pflanzlichen Ölen und Fetten hergestellten Produkte werden in Trays aus Wellpappe transportiert und verkauft. Diese Trays bedruckt Thimm im Flexo-Vordruck, der einzigartigen Belt-Technologie, und produziert sie aus feiner EE-Welle. Mit den integrierten Stapelecken sichern sie den Produktschutz entlang der gesamten Lieferkette. Aussparungen an den Seiten der automatisierten Trayverpackungen bieten den Konsumenten eine optimale Sicht auf die Deli Reform-Produkte.

    Zur Förderung von Impulskäufen am Point of Sale entwickelte Thimm sogenannte Displayecken. Diese Ecken lassen sich kinderleicht an einer Chep-Palette arretieren, auf der die Trays im Verbund gestapelt werden. Aufgrund der wirtschaftlichen Vorteile bei Promotionaktionen und dem Einsatz von unterschiedlichen Druckbildern bot sich die digitale Drucktechnologie in der Herstellung sehr gut an. Das kosteneffiziente Display liefert Platz für eine wirkungsvolle Werbefläche und fördert daher sowohl die Markenpräsentation als auch den Absatz als ergänzende Zweitplatzierung im Lebensmitteleinzelhandel.

    Über Deli Reform und die Walter Rau Lebensmittelwerke GmbH

    Seit über 110 Jahren genießen hochwertige Lebensmittel aus dem Hause Walter Rau das Vertrauen der Verbraucher. Die bekannteste Marke des Unternehmens ist Deli Reform, deren Produkte aus sorgsam ausgewählten Rohstoffen hergestellt werden. 2019 feiert die Marke Deli Reform ihr 60-jähriges Jubiläum. Sie steht für ernährungsphysiologisch wertvolle Produkte, hohe Qualität und treue Konsumenten. Weitere Informationen unter
    www.deli-reform.de und www.walter-rau.de.

    Über Thimm

    Die Thimm Gruppe ist führender Lösungsanbieter für Verpackung und Distribution von Waren. Das Lösungsportfolio umfasst Transport- und Verkaufsverpackungen aus Wellpappe, hochwertige Verkaufsaufsteller (Displays), Verpackungssysteme aus verschiedenen Materialkombinationen sowie Druckprodukte für die industrielle Weiterverarbeitung. Eine breite Palette verpackungsrelevanter Dienstleistungen entlang der Lieferkette ergänzt das Angebotsspektrum. Zum Kundenkreis gehören namhafte Markenartikelkonzerne quer durch alle Branchen. Das 1949 gegründete Familienunternehmen beschäftigt aktuell mehr als 3.300 Mitarbeiter an 20 Standorten in Deutschland, Tschechien, Rumänien, Polen, Frankreich und Mexiko und erwirtschaftete 2018 einen Jahresumsatz von rund 645 Millionen Euro.

    Quelle: https://www.thimm.de/presse-events/pressemeldungen/news-detail/effizienz-am-point-of-sale-displays-fuer-lebensmittelhersteller-deli-reform/

  • Nestlé drückt bei Nutri-Score europaweit aufs Tempo – Einführung im ersten Halbjahr 2020

    Brüssel / Frankfurt am Main,26. Nov 2019

    Das Nährwertkennzeichnungssystem Nutri-Score wird schon bald auf der Vorderseite verschiedener Produktverpackungen von Nestlé in Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich und der Schweiz zu finden sein – der Start ist im ersten Halbjahr 2020. Das Unternehmen wird Nutri-Score über einen Zeitraum von zwei Jahren bei Marken einführen, die vollständig zum Unternehmen gehören. Gleiches gilt für Frühstücksprodukte von Cereal Partners Worldwide, dem Gemeinschaftsunternehmen von Nestlé und General Mills. Insgesamt werden mehr als 5000 Produkte die Nutri-Score-Kennzeichnung tragen.

    Nutri-Score ist ein freiwilliges Kennzeichnungssystem, das Lebensmittel und Getränke nach ihrem Nährwertprofil klassifiziert und auf einer farbigen Skala von A (gesündere Entscheidungen) bis E (weniger gesunde Entscheidungen) anordnet. „Unser Ziel ist es, in jeder Produktkategorie eine der gesündesten Optionen anzubieten. Nutri- Score wird uns anspornen und dabei helfen, unsere Fortschritte zu dokumentieren. Ich bin stolz darauf, dass Nestlé als erstes Unternehmen Nutri-Score in dieser Größenordnung in Europa einführt. Wir wollen schnell handeln, da wir uns sicher sind, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden“, sagt Marco Settembri, CEO Nestlé Europa, Naher Osten und Nordafrika.

    Nestlé und Cereal Partners Worldwide beginnen mit der Einführung von Nutri-Score in den europäischen Ländern, die das System bereits unterstützen. Nutri-Score wird auch in weiteren Ländern umgesetzt, wenn diese Länder das System unterstützen, oder es bei der Europäischen Kommission notifizieren lassen. „Unser Streben nach einem besseren Frühstück ist nie zu Ende. Als führendes Unternehmen im Bereich Frühstückscerealien können wir jedem Verbraucher einen gesunden, nahrhaften und schmackhaften Start in den Tag mit unseren Cerealien ermöglichen. Im Mittelpunkt dieser Aufgabe stehen die Verbraucher – früher, heute und auch in Zukunft. Deshalb verwenden wir Nutri-Score, um die Nährwerte unserer Produkte transparent zu machen und weiter zu entwickeln“, sagt David Clark, Präsident und CEO von Cereal Partners Worldwide.

    Zu den Produkten, auf denen Nutri-Score abgebildet wird, gehören pflanzliche Produkte von Garden GourmetNesquik kakaohaltige Getränke, Wagner Pizzen, Nescafé Kaffee, kulinarische Maggi Produkte und KitKat Schokoladenprodukte. Cereal Partners Woldwide wird den Nutri-Score auf ihren Frühstückscerealien umsetzen, beispielsweise der Marke Fitness. Einige Produkte, wie Säuglingsnahrung, sind nicht im Fokus oder fallen unter andere Regelungen. „Die Europäische Verbraucherorganisation BEUC begrüßt die Entscheidung von Nestlé, Nutri-Score auf breiter Ebene einzuführen. Untersuchungen, die in mehreren Ländern durchgeführt wurden, zeigen, dass das Nutri-Score-System Verbraucher derzeit am besten dabei unterstützt, gesündere Entscheidungen zu treffen. Daher betrachten wir Nutri-Score als ein wichtiges Instrument, um die Herausforderung von krankhaftem Übergewicht anzugehen. Wir empfehlen anderen Unternehmen, dem vorbildlichen Beispiel von Nestlé zu folgen und Nutri-Score auf ihren Produkten abzubilden“, so Monique Goyens, Generaldirektorin von BEUC. „Wir sind der Meinung, dass zukünftig alle europäischen Verbraucher von Nutri-Score profitieren sollten. Aus diesem Grund haben mehrere Verbraucherorganisationen, die Mitglieder des BEUC-Netzwerks sind, eine Petition gestartet, in der die Europäische Kommission aufgefordert wird, Nutri-Score europaweit verbindlich vorzuschreiben.“

    Der ambitionierte Umsetzungsplan knüpft an die Ankündigung von Nestlé im Juni 2019 an, Nutri-Score in Kontinentaleuropa einzuführen, um die europäische und nationale Gesundheitspolitik zu unterstützen.

    „Die Menschen wollen wissen, was in ihren Lebensmitteln und Getränken enthalten ist. Mit Nutri-Score wollen wir sie dabei unterstützen, informiert eine Entscheidung für eine gesündere Ernährung zu treffen. Zudem überarbeiten wir unsere Produkte fortlaufend. Kontinuierlich führen wir neue Produkte ein, die zu einer ausgewogeneren Ernährung beitragen und nachhaltiger sind. Dazu zählt auch eine wachsende Auswahl veganer und vegetarischer Lebensmittel“, ergänzt Marc Aurel Boersch, CEO Nestlé Deutschland.

    Weitere Informationen unter: https://www.nestle.de/ernaehrung/nutri-score

    Aktuelle Studien zu Nutri-Score: https://www.santepubliquefrance.fr/les-actualites/2019/nutri-score-un-logo-plebiscite-par-les-francais

    https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2019/197-eNWK.html

  • Wieso, weshalb, warum? – Treiberanalysen im Handel

    Wie zufrieden ist der Kunde im Handel? Und wie kann der Einzelhändler im täglichen Kampf um den Kunden optimal darauf reagieren? Für nachhaltige Analysen nutzt das IWD die PLS-Strukturgleichungsmodellierung, bekannt als Treiberanalyse. Sandra Baethge und Eleonora Paul geben Einblick anhand einer Studie am Point of Sale.

    Im Zeitalter des Online-Handels ist es für den stationären Händler wichtiger denn je zu wissen, wie er Kunden für sich gewinnt und an sich bindet. Um herauszufinden, was den Kunden zufrieden macht, wird meist die Zufriedenheit der Kunden insgesamt sowie mit einzelnen Kaufentscheidungsaspekten wie der Angebotsvielfalt, der Sortimentstiefe, der Ladengestaltung, dem Preis-Leistungsverhältnis etc. ermittelt. Üblicherweise werden diese Angaben deskriptiv ausgewertet.

    Grenzen der klassischen Analyse – Fakten ohne Zusammenhänge

    Diese Analyse hat jedoch Grenzen, denn sie liefert nur Fakten: Wie zufrieden ist mein Kunde aktuell? Wie verändert sich seine Zufriedenheit im Zeitverlauf? In der Regel wird dann empfohlen, die Faktoren mit der schlechtesten Bewertung zu allererst zu optimieren. Das führt aber nicht immer zu einer Verbesserung der Gesamtzufriedenheit, denn es gibt weitere Fragen, die es unbedingt zu berücksichtigen gilt:

    • Was konkret muss ich optimieren um die Zufriedenheit meiner Kunden am wahrscheinlichsten signifikant zu steigern? Eine äußerst wichtige Frage gerade im Hinblick auf die begrenzten Budgets der Händler. Hat ein Aspekt keinen signifikanten Einfluss auf die Zufriedenheit, kann sich eine Investition in die Optimierung als Fehlentscheidung erweisen.
    • Sind alle Aspekte gleich wichtig für meine Kunden? Die abgefragten Einzelzufriedenheiten können die Gesamtzufriedenheit unterschiedlich stark beeinflussen. So kann beispielsweise die Frische von Obst und Gemüse einen höheren Stellenwert haben als jene von Fleisch.
    • Wie beeinflussen sich die Aspekte gegenseitig? In einer deskriptiven Analyse werden die verschiedenen Aspekte anders als in der Realität isoliert betrachtet. Tatsächlich kann aber zum Beispiel die Zufriedenheit mit der Frische der Waren die Zufriedenheit mit dem Preis beeinflussen.

    Beleuchtung der Zusammenhänge leicht gemacht – Treiberanalyse im Handel

    Zur Beantwortung dieser Fragen nutzen wir bei IWD die PLS-Strukturgleichungsmodellierung, bekannt als Treiberanalyse. Die Treiber, also Einflussfaktoren der Gesamtzufriedenheit, werden in einem Zusammenhang auf ihre signifikante Bedeutung überprüft. In den letzten Jahren fand diese Methodik immer mehr Verbreitung in der Wissenschaft, wurde in der Praxis allerdings meist als zu aufwendig erachtet. Dabei liefert sie als Management-Tool mehr Insights und klarere Handlungsempfehlungen für die Entscheider.

    Ein Beispiel aus der Praxis

    Im Rahmen einer Studie wurden Kunden eines Einzelhändlers direkt am Point of Sale befragt. Hierbei galt es, neben der Gesamtzufriedenheit auch einzelne Zufriedenheiten mit z.B. den Preisen, der Warenverfügbarkeit, der Sortimentstiefe, der Frische verschiedener Warengruppen (Brot- & Backwaren, Obst & Gemüse, Fleisch) sowie dem Einkaufsumfeld (Bewertung der Mitarbeiterfreundlichkeit, der Wartezeiten an der Kasse, der Sauberkeit) zu bewerten.

    Mittels einer Treiberanalyse mit SmartPLS ließen sich Faktoren mit einem signifikanten Einfluss und deren Einflussstärke identifizieren. Zusätzlich konnte beantwortet werden, wie diese Treiber durch einzelne Warengruppen sowie das Einkaufsumfeld geprägt werden.

    Auszug Modellaufbau SmartPLS

    © IWD Auszug Modellaufbau SmartPLS

    Konkrete Handlungsempfehlungen

    Eine Darstellung in einer Importance-Performance-Matrix macht schnell deutlich, wo der Händler ansetzen sollte. In dieser Matrix wird die durchschnittliche Gesamtbewertung im Zufriedenheitsmodell (Performance) auf einer Punkteskala von 0 bis 100 einheitlich skaliert und dem Einfluss auf die Gesamtzufriedenheit (Importance) gegenübergestellt. Die Importance wird auf einer Skala von 0 bis zum höchsten errechneten Einflusswert visualisiert.

    Importance-Performance-Matrix

    © IWD Importance-Performance-Matrix Die Analyse der Treiber ergab, dass der Händler zuerst die Frische der Warengruppen, gefolgt von der Bewertung der Preise unter die Lupe nehmen sollte. Bei der Zufriedenheit mit dem Einkaufsumfeld muss wegen des höchsten Einflusses darauf geachtet werden, dass die Performance nicht unter den Mittelwert sinkt.

    Eine detaillierte Betrachtung zeigt weiterhin, dass der dringendste Handlungsbedarf bei der Frische von Fleisch sowie Obst & Gemüse zu finden ist, gefolgt von der Preiswahrnehmung bei Fleisch und den Wartezeiten an den Kassen. Die Bewertung der Sauberkeit sollte nicht auf einen unterdurchschnittlichen Wert sinken.

    Importance-Performance-Matrix

    © IWD Importance-Performance-Matrix

    Greifbare Analysen für eine nachhaltigere Optimierung am POS

    Wird die Scheu vor der Treiberanalyse abgelegt, können mit wenig Aufwand mehr Informationen aus den Erhebungsdaten sowie konkrete Handlungsanweisungen gewonnen werden. Diese können über Trackings über die Zeitreihe überprüft und nachjustiert werden. Die Treiberanalyse kann auch für offene Statements in Kombination mit einer Gesamtzufriedenheitsmessung durchgeführt werden. Aus einer kürzeren Befragung werden so mehr Insights gewonnen. Mit der Anwendung der PLS-Strukturgleichungsmodellierung ist der Weg frei für greifbare Analysen von Zusammenhängen und prädiktive Handlungsempfehlungen zur präzisen Steuerung werthaltiger Optimierungen im Handel.

    Das Autorenteam
    IWD Autorinnen

    © IWD Sandra Baethge (links) ist Prokuristin der IWD market research GmbH und betreut seit 15 Jahren als Senior Projektmanager nationale und internationale Handelskunden. Zudem lehrt sie seit 2015 an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heilbronn „Quantitative Marktforschung“ am Lehrstuhl BWL Handel in den Vertiefungen Konsumgüterhandel sowie Fashion Management. Eleonora Paul ist als Business Analystin für die Analyse und das Reporting von Ad-hoc Projekten sowie die Entwicklung neuer Befragungs- und Auswertungsmethoden bei der IWD market research GmbH zuständig.
    Zum Firmenprofil im planung&analyse mafonavigator >>

    Veröffentlicht: https://www.horizont.net/planung-analyse/nachrichten/online-special-fmcg–handel-wieso-weshalb-warum–treiberanalysen-im-handel-178583

  • Sensorisches Marketing am POS kann Umsatz deutlich steigern

    28.11.2019 – Irgendwie logisch und nun auch wissenschaftlich bewiesen: Wenn es gut riecht, bleiben Kunden länger im Laden. Sensorisches Marketing kann zu einem Umsatzplus von zehn Prozent führen. Shopper verweilen im Schnitt sechs Minuten länger im Laden, wenn über Digital Signage, Klang und Duft eine angenehme Einkaufsatmosphäre geschaffen wird, so eine aktuelle Studie.

    von Christina Rose

    Sensorisches Marketing hat enormen emotionalen Einfluss auf die Stimmung der Kunden am POS. Das ist das Ergebnis der Studie ‚Die Quantifizierung der Auswirkungen Sensorischen Marketings“ von Mood Media , Anbieter für Kreation von Customer Experience Lösungen am Point of Sale. Für die Studie arbeitete Mood Media mit dem internationalen Sportfachhändler Intersport zusammen.

    Weitere Ergebnisse:
    Kunden kaufen mehr Produkte (Steigerung von vier Prozent) – und höherpreisige Produkte (im Schnitt steigt der Warenwert um sechs Prozent), wenn Sensorisches Marketing eingesetzt wird.

    Die Verwendung von Düften ist sehr wirkungsvoll, zum Beispiel, wenn sie bestimmte Bereiche im Laden betont. So stieg in der Fußball-Abteilung von Intersport das emotionale Level der Besucher um 28 Prozent, als dort ein spezielles Duftkonzept eingesetzt wurde.

    Der Einsatz von Duft führte in der Fußball-Abteilung des Test-Stores zudem zu einem Umsatzanstieg von 26 Prozent (im Vergleich zu den Umsätzen in den entsprechenden Abteilungen der anderen Filialen).

    Eye-Tracking-Untersuchungen (ET) zeigen, dass die Beachtung digitaler Instore-Screens um fünf Prozent zunimmt, wenn dort Videos und Bewegtbild statt statischer Bilder ausgespielt werden.

    GSR Messwerte (Galvanic Skin Response) belegen, dass Kunden unruhig werden, wenn sensorische Elemente im Shop fehlen. 17 Prozent der Shopper fühlen sich in einer ungewöhnlich ruhigen und stimulusfreien Einkaufsumgebung deutlich unwohler.

    Verbraucher mögen es, sich selbst zu betrachten. Diesen Effekt beschreiben die Studienautoren als „Science of Narcissism“. GSR- und ET-Messungen ergeben, dass das Nervensystem der Käufer signifikant stimuliert wird, wenn sie sich im Spiegel betrachten und dort mit den Produkten interagieren können.

    Die emotionalen Reaktionen der Kunden steigen um 50 Prozent, wenn sie Produkte berühren und sich damit beschäftigen können. Diese Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig der stationäre Handel für das Shopping-Erlebnis ist.

    Studien-Methodik: Um zu verstehen, wie die Kunden von Intersport auf sensorische Elemente reagieren, wurde in einem Geschäft in Amsterdam mit zwei Phasen experimentiert. In der „All Senses“-Phase wurden sämtliche sensorischen Elemente aktiviert, also Musik, der Duft von frischem Rasen und animierte digitale Screens. In der zweiten Phase fehlten alle diese Elemente. Die Ergebnisse wurden anschließend mit drei Control Stores verglichen, bei denen während des Studienzeitraums nichts verändert wurde. Um den Impact von Sensorischem Marketing zu messen und Insights zum Konsumentenverhalten zu erhalten, führte Walnut Unlimited Messungen in den Bereichen Galvanic Skin Responses (GSR) und Visual Eye Tracking (ET) durch.

    Veröffentlicht durch: https://www.onetoone.de/artikel/db/417267cr.html

  • cameo Laser – mit geringem Aufwand große Effekte erzielen

    Auf der wetec vom 30.1. bis 1.2. 2020 in Stuttgart zeigt die cameo Laser Franz Hagemann GmbH an Stand E55 in Halle 3, warum Laserschneid- und -graviersysteme wichtiges Werkzeug in der Werbetechnik, Leuchtwerbung und Digitalen Signage sind.

    Ob gravieren, kennzeichnen oder schneiden: Lasersysteme aus dem cameo Sortiment können nahezu jedes Material – von Acryl und Kunststoff über Holz und Metall bis hin zu Glas und Textilien – entsprechend bearbeiten. „Das erfolgt mit unseren Geräten schnell, dauerhaft und hoch präzise, was bei der Herstellung von Schildern, Leuchtreklame und Werbebannern oder auch der Beschriftung von Schaufenstern und Fahrzeugen wichtig ist“, sagt Dietmar Birkler, Leiter des cameo Laser-Kompetenz-Zentrums in Ravensburg. Er weiß: Die Branchen der Webetechnik, Leuchtwerbung und Digitalen Signage müssen flexibel auf die unterschiedlichsten Anforderungen ihrer Kunden reagieren. „Dafür sind unsere Maschinen das ideale Werkzeug. Sie sind vielseitig einsetzbar und können auch sehr große Werkstücke oder gebogene Oberflächen mit einem Motiv versehen. Ebenso ist es möglich, diese mit glasklaren Kanten zu schneiden“, betont er weiter. Auf der wetec 2020 präsentiert Dietmar Birkler mit seinem Team an Stand E55 in Halle 3 einen Laser, der dafür besonders gut geeignet ist: den Epilog Fusion pro.

    Das neueste Modell im cameo Laser-Sortiment arbeitet mit einer enormen Geschwindigkeit von 4,20 Meter pro Sekunde und ist damit eine der schnellsten Maschinen am Markt. Ein technisches Plus des Geräts ist eine kameragestützte Werkstofferkennung per Video, das so genannte IRIS-System. Dieses System erleichtert es, randlos zu gravieren und Produkten zu bearbeiten, auf denen sich Logos, eine Kennzeichnung oder Beschriftung schwer platzieren lässt. Die neuartige Kameratechnik ermöglicht es dem Laseranwender, das Material am eigenen Computer optimal auszurichten. Das heißt, er sieht am Bildschirm die exakte Position der Gravur auf dem Werkstück. „Diese Arbeitsunterstützung beschleunigt nicht nur Produktionsprozesse, sie verbessert auch das Endergebnis“, erklärt Dietmar Birkler. Messebesucher können den Fusion pro selbst ausprobieren. „Dabei werden sie erfahren: Der Laser ist einfach zu bedienen wie ein Drucker“, so der cameo-Mitarbeiter weiter.

    Übrigens: cameo Laser ist auch auf der benachbarten Messe TV TecStyle Visions vertreten. An Stand C63 in Halle 1 zeigt das Unternehmen, wie sich Kleidungsstücke, Accessoires und Promotionartikel per einfachem Knopfdruck veredeln lassen. Weitere Informationen unter www.cameo-laser.de.

  • Die fünf großen P

    Was ist nötig, um sich im Einzelhandel der Gegenwart zu behaupten? Angesichts der Herausforderungen, die mit der Verlagerung auf das Onlinegeschäft und immer weiter steigenden Kosten zukommen, fällt eine Antwort auf diese Frage schwerer denn je.

    Von Ian McGarrigle 12.11.2019

    Wie Fachhändler sich gegen große Plattformen behaupten können, zeigt der britische Buchhändler Waterstone’s, der auf qualifizierte, leidenschaftliche Mitarbeiter setzt.

    Und das nicht nur, weil Amazon schon jetzt viele Produktbereiche dominiert und andere Unternehmen, vor allem im Modebereich, von Billiganbietern aus der Fast-Fashion-Industrie unter Druck gesetzt werden.

    Trotzdem: Der Handel bleibt ein dynamisches, schnelllebiges Geschäft, in dem es darum geht, eine große und sehr heterogene Kundschaft mit guten Angeboten zu erreichen. Mit dieser einfachen Wahrheit im Hinterkopf hat der World Retail Congress zusammen mit OC&C Strategy Consultants für den Einzelhandel vier verschiedene Modelle identifiziert, die auch auf dem Weg in den sogenannten Hochgeschwindigkeitshandel (High Velocity Retail) Erfolg versprechen: Plattformen wie Amazon und Alibaba, Discounter wie Aldi und Lidl, Anbieter von Customer Solutions, wie beispielsweise Warenhäuser oder E-Food-Unternehmen, und schließlich Marken selbst. Was diese vier Konzepte verbindet, ist zum einen ein laserscharfer Fokus auf den Kunden, zum anderen ein geradezu instinktives, tiefes Verständnis seiner Bedürfnisse.

    Doch aus vielen Gesprächen habe ich auch die Erkenntnis mitgenommen, dass gerade diejenigen Händler, die dem allgemeinen Niedergang trotzen und erfolgreich am Markt bestehen, eine große Leidenschaft für ganz altmodische Händlertugenden hegen. So fragte ich unlängst einen Geschäftsführer aus dem Fashionbereich, der gerade sein Unternehmen umgekrempelt hatte, nach dem Geheimnis der geglückten Transformation.

    Seine Antwort ließ an Klarheit nichts zu wünschen übrig. „Die fünf großen P“, sagte er knapp. P wie Product: Es geht darum, Produkte anzubieten, denen die Kunden nicht widerstehen können. P wie People: Um in der neuen Welt von heute zu bestehen, braucht jedes Unternehmen gute Mitarbeiter. P wie Process: Damit das Geschäft gut läuft, sind speziell zugeschnittene Abläufe und Systeme erforderlich. P wie Point of Sale: Jede Marke braucht einen Verkaufsraum, der perfekt zu ihr passt. P wie Philosophy: Und natürlich steht und fällt alles mit einer Philosophie, einer Unternehmenskultur, in der sich alles um den Erfolg der Marke dreht.

    Et voilà, das könnte sie sein, die Strategie für eine erfolgreiche Transformation, um die gerade die ganze Branche ringt.

    Dazu passt auch die Unterhaltung, die ich neulich mit einem Kollegen geführt habe, der in die Wiederbelebung des britischen Buchhändlers Waterstone’s involviert war – eine Umstrukturierung, die immerhin so erfolgreich verlief, dass das sanierte Unternehmen in der Hoffnung auf einen weiteren Behandlungserfolg gleich noch die sieche US-Kette Barnes & Noble übernahm. Kurz zur Erinnerung: Der Buchhandel war die erste Branche, die Amazon ins Visier genommen hatte – mit dem Ergebnis, dass die Kunden ihre Einkaufsgewohnheiten veränderten und der traditionelle Buchhandel zugrunde ging.

    Wie ist es Waterstone’s gelungen, den Spieß umzudrehen? Ganz einfach: Sie haben sich gefragt, was sie besser können als Amazon. Sie haben auf bestens qualifizierte, leidenschaftliche Mitarbeiter gesetzt. Sie haben Produktkategorien rund um das Buch entwickelt, die wiederum den Buchverkauf stützen. Ihnen war nämlich klar, dass jeder, der online einkauft, genau weiß, was er sucht. Doch das Schöne an einer Buchhandlung – und das gilt eigentlich für alle Läden – besteht darin, etwas zu finden, von dem man bis dahin gar nicht wusste, dass man es gesucht hat.

    Shopping wird immer eine emotionale Angelegenheit bleiben. Händler sollten diese alte Weisheit beherzigen und nach neuen Wegen suchen, um ihre Kunden auf emotionale Weise zu erreichen. Hier und heute.

    Bild © iStock

    Veröffentlicht auf: https://www.handelsjournal.de/blog/ian-mcgarrigle/warum-amazon-nicht-immer-gewinnt.html

  • Promotional Gift Award 2020: Early Bird endet bald!

    Auch wenn der offizielle Einsendeschluss für den Promotional Gift Award 2020 erst am 30. November 2019 ist: Wer bereits jetzt ein Produkt oder eine Kampagne ins Rennen um eine Auszeichnung schicken möchte, profitiert noch bis zum 31. August vom Early Bird-Tarif. Bis dahin kostet die Anmeldung 180 Euro pro eingereichtem Wettbewerbsbeitrag.

    Seit 2003 zeichnet der Promotional Gift Award besonders kreative oder innovative Werbeartikel, Sonderanfertigungen, Merchandisingartikel und Best Practices aus, die von Werbeartikellieferanten, -händlern, Werbeagenturen, Marketingabteilungen oder Designern eingereicht werden können. Beurteilt werden alle Einreichungen im Dezember 2019 von einer Jury aus sieben Experten, die zwei Tage lang alle Produkte im Original begutachten und bewerten. Der Promotional Gift Award wird in sieben Kategorien verliehen, die Preisverleihung findet am 18. März 2020 auf der HAPTICA® live ’20 im World Conference Center Bonn statt. Alle Teilnehmer werden aber bereits vor Weihnachten über den Ausgang des Wettbewerbs informiert.

    Ausrichter des Promotional Gift Award ist das Kölner Verlagshaus WA Media, Teilnahmeinformationen und Antworten auf wichtige Fragen rund um den Award sowie die Online-Registrierung zur Teilnahme finden sich unter:

    www.promotionaward.com